Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sektenblog

Wenn selbst die Pfarrerin nicht mehr an Gott glaubt, wackelt sein Thron

Früher nahmen alle Geistlichen die Bibel wörtlich. Heute wagt dies kein einigermassen aufgeschlossener Mensch mehr zu behaupten. Doch es gibt Ausnahmen.



Es beginnt im Zentrum des Glaubens, bei Gott. In der Bibel steht, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Und er throne im Himmel, also irgendwo im Weltall. Gott in menschlicher Gestalt in einer paradiesischen Parallelwelt in den Weiten des Kosmos? Wer's glaubt, wird selig.

Die Geisteswissenschaften lehren uns ausserdem, dass unsere Urahnen sich Gott gar nicht anders vorstellen konnten als in Menschengestalt. Deshalb ist klar, dass der Mensch das Gottbild erschaffen hat. Aus der Sehnsucht nach dem allmächtigen Vater, der das Leid verringert und das ewige Leben garantiert. Aus heutiger Sicht ist der biblische Gott mit dem wallenden Bart ein Zerrbild.

Ein Statue des griechischen Philosophen Xenophanes vor dem Parlamentsgebäude in Wien.

Sah schon früh klar: der griechische Philosoph Xenophanes. Bild: shutterstock.com

Der griechische Philosoph Xenophanes hat das Phänomen schon vor 2500 Jahren erkannt und schrieb: «Wenn aber die Rinder und Pferde und Löwen Hände hätten und mit diesen Händen malen könnten und Bildwerke schaffen wie Menschen, so würden die Pferde die Götter abbilden und malen in der Gestalt von Pferden, die Rinder mit der Figur von Rindern. Sie würden solche Statuen meisseln, die ihrer eigenen Körpergestalt entsprechen.»

Die Suche nach physikalischen Sonderfällen

Gehen wir weiter zu Moses. Als dieser die bedrängten Israeliten aus Ägypten befreite, teilte er das Rote Meer. Diese Schilderung verkauft uns die Bibel als historische Tatsache.

Moses teilt das Rote Meer.

Physikalisch eher schwierig: Moses teilt das Rote Meer. Bild: shutterstock.com

Doch an dieses Phänomen glaubt heute kein aufgeklärter Mensch mehr. Und auch christliche Hardliner haben Zweifel daran, suchen sie doch krampfhaft meteorologische oder physikalische Sonderfälle, die das «Wunder» erklären sollen.

Ein weiterer Klassiker ist der Urvater Noah, der im Auftrag von Gott die Arche gebaut haben soll, um die Sintflut zu überleben. Bekanntlich brachte er von jeder Tierart ein Paar aufs Schiff.

Diese Geschichte ist völlig unrealistisch, hätte er doch vorgängig auf alle Kontinente reisen und Hunderttausende von Tieren einsammeln müssen. Ins Reich der Märchen gehört auch die Altersangabe: Moses soll 950 Jahre alt geworden sein.

Wie war das mit der Auferstehung?

Fragen tauchen auch bei Jesus auf. Wie kann es sein, dass er der Sohn Gottes sein soll? Der Schöpfer lässt seinen Sohn ans Kreuz nageln und ihn Todesqualen erleiden? Als Sohn Gottes hätte er seine Verhaftung voraussehen und abwenden können. Oder er hätte über Kräfte verfügen müssen, seine Verfolger mental beeinflussen oder körperlich neutralisieren zu können.

Fragen wirft auch die Auferstehung auf: Warum muss sich Jesus zuerst umbringen lassen, um nachher wieder aufzuerstehen? Immerhin steht im Johannes-Evangelium: «Ich und der Vater sind eins.»

Bei der Johannes-Offenbarung – immerhin Teil des Neuen Testaments – wird es besonders krass: Darin beschreibt der Evangelist die Apokalypse. Engel quälen die Menschen zu Tode.

Die Gepeinigten können sich nicht einmal durch Suizid «retten», denn der Tod flieht vor ihnen, prophezeit Johannes. Mehr Brutalität oder Sadismus im Namen des liebenden Gottes geht kaum. Da liegt ein grundlegender Systemfehler vor. Die Beispiele liessen sich endlos fortsetzen.

Aus kurios wird metaphorisch

Deshalb glauben heute selbst Geistliche nicht mehr im Wortlaut an die Bibel. Sie interpretieren die kuriosen oder unglaubwürdigen Geschichten metaphorisch.

Für sie sind sie Gleichnisse oder Sinnbilder. Doch diese Interpretationen führen zwangsläufig zu massiven Relativierungen der Heilslehre. Denn wer vor vielleicht 150 Jahren die biblischen Geschichten als Metaphern erklärt hätte, wäre als Ketzer verfolgt worden.

So beginnen die Heilsvorstellungen und Dogmen immer mehr zu bröckeln. Junge Leute, die nicht mehr in der christlichen Tradition verwurzelt sind, können mit den biblischen Geschichten ohnehin nichts mehr anfangen: Sie sind zu langweilig und schlicht unglaubwürdig.

Selbst Theologen und Pfarrer beginnen zunehmend zu zweifeln. Es gibt denn bereits Geistliche, die nicht einmal mehr an den christlichen Gott glauben, wie ihn die Bibel lehrt.

Die reformierte Pfarrerin Ella de Groot von Muri-Gümligen zum Beispiel steht offen dazu, dass sie mit einem realen Gott nichts anfangen kann. «Hört auf, zu glauben!» lautete der Titel einer Sendung bei Radio SRF2 vom 14. Juli 2013. Darin sagte sie, herkömmliche Gottesvorstellungen seien reine Einbildung. Deshalb verkünde sie auch keinen Glauben an eine höhere Macht.

Die Sendung mit Ella de Groot:

Die reformierte Kirche hat damit kein Problem. Ella de Groot ist auch heute noch Pfarrerin in Muri-Gümligen. Eine gute Seelsorgerin muss nicht zwingend an einen traditionellen Gott mehr glauben.

Auch der holländische Pfarrer Klaas Hendrikse verkündet von der Kanzel herab, Gott gebe es nicht. Er hat auch ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das den Titel trägt: «Glauben an einen Gott, den es nicht gibt.»

Und doch gibt es Christen, die sich vehement gegen diese Relativierungen des Glaubens wehren: Die Mitglieder von Freikirchen. Für sie ist und bleibt die Bibel das authentische Wort Gottes. Auf Teufel komm raus.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Ich wollte mich an der Esoterik-Messe heilen lassen

Play Icon

Mehr aus dem Sektenblog

Der Tod ist eine Gemeinheit, das Paradies eine Illusion: Nun suchen wir das ewige Leben

Link zum Artikel

Driftet die Schweiz wirklich in Richtung eines Gottesstaates ab, Herr Pfister?

Link zum Artikel

Uriella feiert ihren 90. Geburtstag – gesehen hat sie schon lange niemand mehr

Link zum Artikel

Gott ist Vater, Jesus ist Sohn – Moment, wo sind Mutter und Tochter?

Link zum Artikel

Wenn selbst die Pfarrerin nicht mehr an Gott glaubt, wackelt sein Thron

Link zum Artikel

Christliche Fundis wollen Schwule umpolen, doch nun formiert sich Widerstand

Link zum Artikel

Hilfe, die Schamanen sind los – und treiben in der Schweiz ihr Unwesen

Link zum Artikel

Gott hat uns einen freien Willen gegeben (– doch daran glaubt er wohl selber nicht)

Link zum Artikel

Der Vatikan rät: Homosexuelle und Transmenschen sollen ihre «Abartigkeit» wegtherapieren

Link zum Artikel

Kennst du das «Gott ist treu»-Plakat? Ich hätte da ein paar Fragen

Link zum Artikel

Jetzt mal ehrlich: Auf die Zehn Gebote kann man heute nicht mehr stolz sein

Link zum Artikel

Besteigen bald Roboter mit künstlicher Intelligenz den göttlichen Thron?

Link zum Artikel

Die Kirchen leeren sich, das religiöse Bedürfnis bleibt – die Sekten freut's

Link zum Artikel

Heilige Bienen, transformierte Gehirne und Selbst-OPs: Der Wahn der Zürcher Esoterikmesse

Link zum Artikel

Wenn Menschen den Glauben verlieren, stirbt Gott (oder er zeigt sich)

Link zum Artikel

Wie Religionen das Leiden glorifizieren – und was dahinter steckt

Link zum Artikel

Im Berner Oberland treffen sich braune Esoteriker – das steckt dahinter

Link zum Artikel

Der Aberglaube grassiert – und er kann die Welt in den Abgrund führen

Link zum Artikel

Warum mich das «Armbrust-Sektendrama» berührt wie selten ein Fall

Link zum Artikel

Eingesperrt und eingeschüchtert: Wie Olga Koch in Frauenfeld der Satan ausgetrieben wurde

Link zum Artikel

Europas Juden denken ans Auswandern: Die Angst ist zurück

Link zum Artikel

«Frankensteins Monster fällt vom Himmel»: Die Verschwörungstheorien rund um 5G

Link zum Artikel

350 Gruppen betroffen: Dieser Bericht zeigt die «Versektung» der Gesellschaft

Link zum Artikel

Der Kampf um das Waffenrecht in den USA ist eine Ersatzreligion

Link zum Artikel

Für viele Kirchen ist die Homosexualität immer noch des Teufels – ein Beispiel

Link zum Artikel

Die zwei Gesichter des Papstes – guter Hirte oder harter Fundi?

Link zum Artikel

«Weitere Symptome: Masturbation» – die irren Argumente der Impfgegner

Link zum Artikel

Warum fromme Amis den «Sünder» Trump anbeten – und was das mit König Kyros zu tun hat

Link zum Artikel

SRF zeigt «Reise ins Übersinnliche» – und bestätigt die schlimmsten Befürchtungen

Link zum Artikel

Das Verbot der Gotteslästerung muss weg – auch wenn der Bundesrat dagegen ist

Link zum Artikel

Kumbh Mela – die dunklen Seiten des fröhlichen Hindu-Festivals

Link zum Artikel

Was ist denn hier los? Fromme gründen ersten christlichen Sexshop

Link zum Artikel

Bier-Yoga, Schlangen-Yoga, Ziegen-Yoga: Geht Yoga vor die Hunde?

Link zum Artikel

Der Kommerz rettet Weihnachten – auch wenn das Christentum untergeht

Link zum Artikel

Esoterik ist die neue Weltreligion – und sie verblendet die Massen

Link zum Artikel

Religionen streben nach Macht – Christen ebenso wie Muslime und Hindus

Link zum Artikel

«Als sei ich von einer anderen Welt» – Sophies Flucht vor den Zeugen Jehovas

Link zum Artikel

Salvini nimmt den Tod der Flüchtlinge in Kauf – und der Papst hüllt sich in Schweigen

Link zum Artikel

Drogentherapien und Inzesttabu: Die Blackbox der Kirschblütler nach dem Tod des Sex-Gurus

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
345
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
345Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gabster 21.05.2019 22:57
    Highlight Highlight Was wäre wenn sich Gott persönlich bei Hugo Stamm vorstellen würde? So klar das es keine Zweifel mehr an seiner Existenz mehr gäbe?
    Oh wie würde ich mich freuen, diese Artikel von Herr Stamm zu lesen 😁
    Who knows....
  • Pelegrino 21.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Im Zweifelsfalle nie,u.niemals empfehle ich einen Blindgehorsam an einen Philosophen.Die Pfarrerin hat recht mit ihren Zweifel,da christl.Glaube nichts mehr im Einklang Realität zu tun hat,u.dass das Manifest seine Grundwerte verloren hat,das eigentlich alles zusammenhalten soll.Selbst die sich als die Minoritäten sehen,u.danach selbst benennen,haben den Durchblick verloren,denn jeder wirtschaftet wie er es eben will, ohne jegliche Grundwerte,ganz auf sich alleine gestellt.Wie sollte wiedergeboren werden,wenn alles beim Alten bleibt,wenn selbst die Botschafter sich selber verraten.
  • Billy the Kid 21.05.2019 02:25
    Highlight Highlight Nicht an Gott glauben - aber dessen Religion lehren ist in etwa gleich absurd wie ein Physiker, der nicht an den Kosmos glaubt - aber den 2. Satz der Thermodynamik seinen Studenten erklärt.
  • Billy the Kid 21.05.2019 02:18
    Highlight Highlight Man kann solch eine Religion wie das Christentum nicht "erledigen", indem man den Glauben an Wunder kritisiert. Der Protestanismus ist ja gerade die "gefährlichste Variante", da er sich aufgeklärt gibt.
    Jede Religion lebt bekanntlich davon, dass in ihr Dinge geschehen, die mit dem "gesunden Menschenverstand" oder gar der Wissenschaft nicht erklärt werden können.
    Viel mehr muss man aufs Herz der Lehre zielen - indem man das Ressentiment und die ganze Doppelmoral der christlichen Lehre kritisiert.
    Man soll die Christen ruhig beim Wort nehmen und mal schauen wo`s hinführt.
    • Anam.Cara 21.05.2019 07:41
      Highlight Highlight Das könnte gefährlich werden, Billy.
      Stell dir vor, die halten sich auf einmal alle an "liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Oder an "wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."
      Wenn die alle auf einmal Dankbarkeit, Demut und Barmherzigkeit vorleben, statt Hass, Gier, Ausgrenzung und Neid.
      Dann wäre ein friedliches und hilfsbereites Miteinander möglich...
      Aber keine Angst, soweit wird es nicht kommen. Das Christentum war schon immer von Machtpolitik unterwandert. Und Christen sind auch nur Menschen.
    • Pelegrino 21.05.2019 11:49
      Highlight Highlight Taten statt nur Visionen,sollten gelehrt werden,denn nur mit philosophieren verändert man die Welt nicht.Mit IchFangDichZettel ist das nicht getan,denn da muss den Blick in den Süden gerichtet werden,wo es keine Infrastrukturen zum Weiterleben mehr hat,u.wie selbstlose Vorbilder,wie die "Ärzte ohne Grenzen,"die Infrostruktur wieder aufbauen wollen,doch wie ohne Fremde Hilfe,denn da braucht es Unterstützung.Helfer sind bestimmt erwünscht.Was ihr für meinen Brüdern gemacht hast,das hast du für mich getan.Denn wären alle so wie Gandhi,Schweitzer,Diana,dann gebe es kein Leid mehr auf dieser Welt.
    • Pelegrino 21.05.2019 14:33
      Highlight Highlight Mit mehr Ambitionen zum Ausrichtung auf ein Spektrum,ist Mobben bald ein kalter Kaffee von gestern.Um das zu erreichen,muss man für das Gute motivieren,tut man das nicht,so ist es wie ein Windhauch eines Luftfächers u.nicht mehr.Doch meistens ist es sogar windstill,u.da soll etwas überirdisches sein!?Es geschieht nichts,u.es bleibt still,wo ist dieser versprochene Heiland, der alles heilt?
  • Chesterton 20.05.2019 16:02
    Highlight Highlight Ich muss schon dem Titel widersprechen: "Wenn selbst die Pfarrerin nicht mehr an Gott glaubt, wackelt sein Thron." Nein. Wenn es Gott gibt, dann gibt es ihn, unabhängig davon, ob Menschen an ihn glauben oder nicht. Und wenn er, wie behauptet, reine menschliche Einbildung ist, dann verstehe ich den fast religiösen Eifer nicht, mit der Herr Stamm auch den letzten Resten christlichen Glaubens den Kampf ansagt.
    • Oxymora 20.05.2019 23:35
      Highlight Highlight @Chesterton

      Da es dem letzten Resten christlichen Glaubens an die Existenz geht, ist klar, der Weltuntergang ist bereits sehr,sehr nah.
      Am besten Sie bleiben im Bett liegen, noch zur Arbeit zu erscheinen oder sonst noch etwas zu unternehmen bringt jetzt auch nichts mehr.
  • Precht 20.05.2019 14:35
    Highlight Highlight "Hugo's Kritik des Glaubens"
    Die Fragestellungen im Blog finde ich eigentlich spannend.
    Die Antworten darauf sind dann aber eher einfach und einseitig.
    Um eine differenzierte Sichtweise geht es ja bei Herrn Stamm auch nicht unbedingt.
    Eher darum, seine Meinung durch ausgewählte Artikel zu propagieren.
    Die taktlose Art gegenüber Andersdenkenden finde ich übrigens unnötig, Herr Stamm.
    • Oxymora 20.05.2019 16:00
      Highlight Highlight “Die Antworten darauf sind dann aber eher einfach und einseitig.“

      Ich glaube Sie empfinden das nur so, weil Sie selber eher hoch intelligent sind.

      Sehen Sie bitte auch das Positive.
      Jesus Christus, der Sohn Gottes war noch Analphabet und heutzutage können ganz normale Leute schreiben und lesen.

      Das ist doch schön.
    • Share 20.05.2019 18:12
      Highlight Highlight @Oxymora
      Dein Echo ist um einiges vielfältiger, meinst du?
    • Oxymora 20.05.2019 20:04
      Highlight Highlight @Share

      NEIN! Um Gottes Willen Share wo denken Sie hin?
    Weitere Antworten anzeigen
  • frnrsch 20.05.2019 10:29
    Highlight Highlight 🤷‍♂️ Deshalb heisst es ja auch Glaube 🤔
  • marcus tullius 20.05.2019 10:00
    Highlight Highlight Auf den Punkt:
    Die Bibel sollte neben Gustav Schwab im Regal stehen- ich meine dies natürlich nicht als literarischer Vergleich, sondern zum Verständnis der europäischen Kulturgeschichte.
    Ausser diesem erfüllt sie heutzutage keinen Zweck mehr.
  • Pasionaria 19.05.2019 22:13
    Highlight Highlight Mutzli
    Das ist jetzt aber aufklaerend - Mutzli ist Geisteswissenschafter. Ich lese Ihre Texte eigentlich sehr gerne, stellte mir aber ob Ihrer haeufigen Anspielungen (Kritiken) verschiedentlich Fragen zu deren Herkunft. Jetzt ist's mir klar, warum Ihre Worte meist dermassen ordnend und sinninhaltlich wertend sind. Moechten Sie mir verraten, wie Ihr Verhaeltnis zur Naturwissenschaft steht?
    Liege ich richtig in der Annahme, dass Wissenschaft das Werkzeug zum Wissen ist - die Geisteswissenschaft dasjenige zum Geiste?
    Letzte Frage: kann der Geist eigentlich denken und Vorstellungen haben?
    • Spooky 20.05.2019 02:18
      Highlight Highlight Pasionaria

      "Letzte Frage: kann der Geist eigentlich denken und Vorstellungen haben?"

      Ohne Geist keine Vorstellung.
      Ohne Vorstellung kein Geist.
    • Mutzli 20.05.2019 12:18
      Highlight Highlight 1/2@Pasionaria

      Bin zwar wirklich nicht Thema dieses Blogs (und Platzierung ihres Kommentars ist bisserl verwirrend) aber im Geiste der Transparenz: Ja, ich bin Geisteswissenschaftler. Gelernter (studierter?) Historiker und Archäologe. Dementsprechend bin ich wohl recht penibel wenns um mein Fachgebiet oder Wissenschaft generell geht.

      Überleitend gleich zu Punkt 2: Geisteswissenschaft ist Wissenschaft. Sie kann (und sollte) weder klar von Naturwissenschaft abgegrenzt, noch mit andere Massstäben gemessen werden. Wer was anderes behauptet...na ja. Natürlich kann man schlecht Hist-Experimente..
    • Mutzli 20.05.2019 12:25
      Highlight Highlight 2/2

      starten, aber die Fundamente wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens wie Falsifizierbarkeit, Reproduzierbarkeit etc.

      Der Konflikt, den manche zwischen Natur- und Geisteswissenschaft inszenieren möchten, ist absolut sinnlos.

      Geisteswissenschaften befassen sich im weitesten Sinne mit allem was mit Kultur zu tun hat und Naturwissenschaften quasi mit allem anderen.

      Damit das aber sinnvoll ist, muss das verknüpft sein.
      Archäologie ohne Physik & Sedimentologie z.B. ist sinnlos, während Physik ihrerseits ein Kulturprodukt ist.

      So als hoffentlich verständliche extrem Kurzversion!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin Andri 19.05.2019 20:04
    Highlight Highlight Herr Stamm als Theologe hat offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es im christlichen Glauben geht.
    www.thefour.com erklärt das Wesentliche des christlichen Glaubens sehr schön und einfach.
    Bitte schaut euch das mal an. Hier die kürzestversion:
    1. gott liebt uns und gab uns den freien willen, uns für oder gegen ihn zu entscheiden
    2. wir haben uns gegen gott entschieden, daher läuft auf der erde so vieles falsch
    3. jesus starb stellvertretend für uns, damit wir wieder mit gott in beziehung treten können
    4. ich muss mich entscheiden
    • Spooky 19.05.2019 21:02
      Highlight Highlight @Martin Andri

      " Jesus starb stellvertretend für uns..."

      Ich habe von Jesus nie verlangt, dass er für mich sterben sollte. Und wenn das so ist wie du behauptest, dann hat er es freiwillig gemacht, ohne meine Zustimmung.

      Und sowieso, wenn Jesus mich kennen würde, dann wäre er für mich ganz sicher nicht gestorben.
    • Prügelknabe 20.05.2019 16:04
      Highlight Highlight @Martin Andri
      Nicht wir haben uns gegen Gott entschieden, sondern Eva. Mit dieser Schlampe würde ich gerne ein paar Worte reden.
      Jesus starb, weil das Volk der Juden lieber Barabas hatten.
      Nee Entscheiden muss ich gar nichts. Das Leben ist auch schön ohne Ihren Gott (denn es definitiv nicht gibt).
      Thefour.com würde ich als Sekte bezeichnen und dringends die Finger davon lassen.
    • Pelegrino 20.05.2019 23:36
      Highlight Highlight Wenn das alles so einfach wäre,doch wer trägt denn die Unkosten,weil Stellvertretende Glaubens-chef probagiert; der Weg führt nur durch mich, gemeint seiner Fangemeinde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 19.05.2019 19:13
    Highlight Highlight "In der Bibel steht, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen."

    Das stimmt.

    Weil: Ein Gott kann nur etwas erschaffen, das seine Fähigkeiten nicht übersteigt. Und ich vermute, ein Gott will das Beste, wozu er fähig ist, erschaffen. Das Beste, was er erschaffen kann, ist aber eben sein Ebenbild.

    Folglich:

    Falls Gott vollkommen ist, dann ist auch die Welt vollkommen.

    Falls Gott nicht vollkommen ist, dann ist auch die Welt nicht vollkommen.

    Möglich ist noch: Gott ist weder vollkommen noch unvollkommen, d.h. er ist verrückt.
    • Martin Andri 19.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Natürlich ist jesus freiwillig gestorben, auch für dich. Er kennt dich und egal wie du lebst, er liebt dich!
      Die welt wäre vollkommen, wenn es den sündenfall nicht gegeben hätte. Seither ist nichts so, wie es sein könnte.
      Deshalb kam jesus, um für alles schlechte zu sterben. Jeder, der an ihn glaubt, ist nicht lönger verloren, sondern hat ewiges leben...
    • Pasionaria 20.05.2019 06:08
      Highlight Highlight Spooky's Fazit: sinnlos ist ein Leben ohne Unsinn!
    • Pelegrino 20.05.2019 23:23
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, einen Nachtfalter lässt sich schwer fangen, da ist es sinnlos ihn zu fangen,das wäre Unsinn.

      Der Gottesanbeter-in ist unter den Insekten ein Raubtier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 19.05.2019 14:11
    Highlight Highlight Eine Gottesdienerin, die in ihrem Gottesdienst verkündet, nicht mehr Gott zu dienen, sollte ihr Gottesdienermäntelchen an den Haken hängen und sich eine andere Arbeit suchen. Tut sie das nicht und lässt sich ihr Salär weiterhin von den Kirchensteuern bezahlen, nennt man das Betrug.

    Wenigstens ist sie so ehrlich, sich als Betrügerin zu outen, - und die Leute kaufen ihr das ab, ja beklatschen sie auch noch dafür, dass sie sich verarschen lassen.

    Aber da sind sie ja nicht die einzigen.
    • Pelegrino 20.05.2019 23:54
      Highlight Highlight Hypatia, ob ohne oder mit machts nichts besser,sondern schlechter.


      Eine Selbstfindung lohnt sich,
      (jedoch nicht durch Ideologien,) sondern durch konstruktiveren.

    • Pelegrino 21.05.2019 11:15
      Highlight Highlight Das Christentum scheint mir wie eine informations -Platform in einem Buchhandlung über Ideologien zu sein,die in mannigfaltigen Weise jeder sich so aussucht wie es ihnen beliebt.Die Kriche sollte eigentlich Interessengemeinschaft sein,doch was bleibt den da,ein religiöses Irrenhaus,ohne feste Grundlage,denn da zählen auch die sich nennenden Minoritäten dazu, gemeint die Freikirchen, bei denen Bücherhandel sehr grossgeschrieben ist.
  • Edi Alpha Centauri 19.05.2019 13:39
    Highlight Highlight Was ich am Atheismus nicht verstehe: Wenn unsere Realität mit der Geburt beginnt und dem Tod endet und der Urknall nur ein zufälliger Plop im Nichts war und damit die Evolution begann, warum halten wir es dann nicht wie die Tiere?
    Tiere nämlich
    - töten schwarze Panther nicht weil sie als Gefleckte denken sie wären besser.
    - entwickeln keine Standard-, Biologische- oder Atomwaffen.
    - verbrauchen die Ressourcen von 1 Jahr nicht in 5 Monaten.
    Ich kenne kein zufriedeneres Tier als meine Katze Tigerli, wären wir so, es wäre das Paradies auf Erden!
    • Oxymora 19.05.2019 15:41
      Highlight Highlight @Edi Alpha Centauri

      Da Vögelchen, Reptilien, Amphibien und kleine Säugetiere über keine Lobby hier im Sektenblog verfügen, schreib ich es Ihnen.

      Ihr Tigerli und seine Blutsbande sind jagende, mordende Raubtiere von der ganz üblen Sorte, manchmal quälen sie das Opfer zu reinen Unterhaltung und lassen es dann schwerverletzt liegen.

      Trotzdem Sie dürfen sich das Paradies vorstellen wie sie möchten.
    • amRhein 19.05.2019 15:53
      Highlight Highlight Atheisten haben kein einheitlich vorgefasstes Weltbild – sie können einzig keine guten Gründe für übersinnliche Vorstellungen erkennen.

      Anmerkung: vielleicht ist dein Tigerli so zufrieden, weil sie meint, sie selbst sei eine Göttin.
    • Edi Alpha Centauri 19.05.2019 19:12
      Highlight Highlight @Oxymora
      Meines Wissen gilt das nur für domestizierte Katzen. Eine Wildkatze kann es sich nicht leisten, nur die Jungen brauchen es um das Jagen zu lernen. Und von wegen 'mordenden': Sie Jagen zur Ernährung und nicht zum Vergnügen oder für Elfenbein etc. Wenn nämlich unsere Realität die Einzige ist, frage ich mich schon was den unsere zerstörerische Intelligenz in der Evolution bezweckt. Ob die Evolution uns wohl als Fehlentwicklung wieder eliminiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 19.05.2019 12:12
    Highlight Highlight Also, wie läuft das, Hugo Stamm.

    Pfarrer predigen von der Kanzel, dass es keinen Gott gibt, und die evangelische Kirche findet das absolut cool.

    Das ist ungefähr das gleiche, wie wenn ich in meiner Firma zu unseren Kunden sage, dass unsere Produkte einen Dreck wert sind. Und anschliessend kommt dann mein Chef zu mir und sagt, dass ich das prima gesagt hätte und er es nicht besser hätte sagen können.

    ICH GLAUB ICH SPINN!!!!!!

    Also, wenn man das aktuelle Weltgeschehen ansieht und dann noch dieses kleine Detail hinzufügt, dann entsteht schon der Eindruck, dass wir in einer Endzeit leben.
    • Pelegrino 19.05.2019 15:43
      Highlight Highlight Beteigeuze,Um das Defizit einer Glaubensfirma besorgt zu sein,ist sehr bedenklich,weshalb müssen wir denn um unser Brot kümmern,die Spatzen tuen es auch nicht,u.der Gott nährt sie doch.

      Das war als Zaungast draussen von einem Missionszelt zu hören.

      Wenn am Rohstoff billiger Qualität spart,darf niemanden beschuldigen,dass es von Angestellten schlecht gemacht wurde,sondern den Billig-Rohstoff einen Dreck wert ist.







    • Share 20.05.2019 18:24
      Highlight Highlight @agnos
      Da wird nach der Sanduhr gelebt. Was soll hinter Glas schon verloren gehen?
      @Be.
      Dreck in Form von C oder bist du schon auf der Suche nach seltenen Erden?
    • Pelegrino 20.05.2019 22:57
      Highlight Highlight Share,in fremden Kulturen ist es gebrauch,dass wenn jemand wieder heimischen Boden betritt, seine Muttererde küsst.So ist es auf dem afrikanischen Kontinent gebrauch.

      Übrigens,das Eisen u.Stahl u.Kupfer kann auch schlechter Qualität sein,da liegt es nicht am Arbeiter der bearbeitet, sondern am Rohstoff Eisen, Kupfer, u. Platin.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 19.05.2019 08:26
    Highlight Highlight Das neue Evangelium bezieht sich auf Christus, und er hat nie zu Hass und Intoleranz aufgerufen. Aber er hat gewisse Regeln bekräftigt ( z. B. 10 Gebote), nicht um uns den Spass zu verderben, sondern weil es das Leben untereinander einfacher und glücklicher macht. Es gibt in der Bibel Stellen die unglaubwürdig klingen, aber für mich tönt es glaubwürdiger dass irgend ein Wesen ( nennen wir es Gott) die Welt und den Weltraum mit all den Planeten irgendwie erschaffen hat, als wenn es einen Knall gegeben hat und alles da war. Man kann jeden Glauben relativieren bis nichts mehr da ist.
    • Michael Bamberger 19.05.2019 09:58
      Highlight Highlight Bauer: "Das neue Evangelium bezieht sich auf Christus, und er hat nie zu Hass und Intoleranz aufgerufen."

      ???

      Hass:

      "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lk 14,26)

      Intoleranz:

      „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Mk 16,16)
    • Nüübächler 19.05.2019 10:33
      Highlight Highlight Das Neue Testament wurde bekanntlich im Original auf griechisch geschrieben. In der Verszeile Lukas 14,26 "wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter …", kann auch mit "verabscheut", "verschmäht", "vernachlässigt" übersetzt werden und nicht nur mit "hasst". Das klingt nicht ganz so radikal und missverständlich. Hassen bedeutet ja, wenigstens im Deutschen, daß man auf einen anderen richtig böse ist, daß man ihm Schlechtes wünscht usw. Die aufgelisteten Alternativwörter sind im Vergleich dazu milder, nicht ausgesprochen feindlich.
    • Lucida Sans 19.05.2019 10:54
      Highlight Highlight @MB Krass, diese Bibelstellen! Hass und Selbsthass als religiöses Konzept? Einfach nur krank! Erklärt aber vieles,
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 19.05.2019 06:02
    Highlight Highlight Im Anschluss an meinen vorigen Kommentar:
    Eine interessante Assoziation zur religioesen Kritikphobie, auch in diesem Blog teilweise vertreten:​
    die Spinnenphobie - wer unter der wahnhaften Angst beim Anblick einer Spinne leidet, kann diese nur dadurch ueberwinden, dass er mit dem Ausloeser seiner Angst konfrontiert wird. ​
    Beim Fundireligioesen hilft wahrscheinlich nur systematische Desensibilisierung; indem man letzere mit moeglichst viel fundierter Kritik (auch Satire) eindeckt. ​
    Vielleicht denken sie doch irgendmal darueber nach, wie durchsichtig, unrealistisch ihr Glaube ist.
  • Pasionaria 19.05.2019 05:40
    Highlight Highlight Da haben sich in diesem Blog - wie auch an vorigen - mehrere lichtscheue/kritikresistente Glaeubige eingefunden.
    Anstatt Argumente zu liefern, gehen sie auf den Autoren los, der versucht, ihnen eine Aufklaerungsbrille gegen ihr Verblendetsein aufzusetzen. Hat gar nichts mit Blossstellen oder Laecherlichmachen u. anderen Vorwuerfen zu tun.
    Im Gegenteil, wer verunglimpft - HST tut das nicht, sonst bitte Beispiele - es sind die Vertreter der hl. Schriften der Religionen, die Un- u. Andersglaeubige bis in die Hoelle wuenschen.
    Letztere werden stets in ihren weltanschaul. Empfindungen verletzt!
  • Maya Eldorado 19.05.2019 00:50
    Highlight Highlight Egal, ob Christ oder Atheist oder sonstwas.
    Die Frage ist doch: Entstehen wir aus dem Nichts. Oder ist etwas da, unsere Seele, die in einen entstehenden Leib schlüpft.
    Auf der anderen Seite: Ist mit dem Tod alles endgültig fertig oder lebt der Mensch in irgend einer Form weiter ohne seinen Leib.
    Die kleinen Kinder können uns davon nichts berichten, weil keine Erinnerung da ist und die, die gestorben sind, können uns, falls sie in irgendeiner Form weiter leben, nichts davon erzählen.
    • mänsch 19.05.2019 04:44
      Highlight Highlight ergo ist da nichts, bis jemand etwas anderes beweisen kann.

      ganz ehrlich, woher kommt dieser gedanke der seele? wofür hätte die evolution sowas machen sollen? wo ist der vorteil, oder nur schon der link zur realität, der die seele zu mehr als einem feuchten traum macht?
    • Oxymora 19.05.2019 11:41
      Highlight Highlight Bei der Verschmelzung von Ei und Samenzellen entsteht neues Leben. Gut möglich das der Herrgott hin und wieder einen Sprutz Seele und Erbsünde dazu mengt, wenn er sich einen Christenmensch wünscht.
  • SamTwise 18.05.2019 23:46
    Highlight Highlight Der Stab von Moses ist aus Vibranium und mit Vibranium geht Alles! Hat die Technologie einen gewissen Grad erreicht, ist sie von Magie nicht mehr zu unterscheiden. Wir befinden uns in einer Halbwissen-Phase und wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen. Stellt euch vor, dass eines Tages wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass wir eine Seele haben und es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich kann da mal das Buch ‚the holographic universe‘ von M. Talbot empfehlen - ist eine Sammlung wissenschaftlicher Erkenntnisse ‚im Grenzbereich‘. ‚WingMakers‘ bietet zudem eine moderne Mythologie.
    • Klaus07 19.05.2019 10:11
      Highlight Highlight Lesen Sie nicht so viele Marvel Comics. Es färbt ab!

      Vibranium ist ein fiktionales Metall, das in amerikanischen Comics erscheint.
  • Nüübächler 18.05.2019 22:11
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm
    Ich dachte immer du würdest dich mit Sekten befassen? Aber hier schiesst du einfach wahllos und und zum Teil völlig respektlos gegen alle Christen. Für einen der sich schon lange mit Religion befasst hast du sehr wenig Wissen warum jenes und anderes im Christentum geglaubt wird. Dass du Atheist bist ist mir eigentlich egal, nur bitte lass auch uns dir egal sein.
    • Oxymora 18.05.2019 22:44
      Highlight Highlight @ Bauer

      Damit der Fehler in Zukunft vermieden werden kann.

      Wäre es hilfreich, wenn Sie eine Liste erstellen könnten; Welche Christen Ihrer Meinung nach den Sekten zu zuordnen sind und welche nicht. Besten Dank im Voraus für Ihre Aufklärung.
    • Noschi 18.05.2019 22:49
      Highlight Highlight Aber dann könnte ja Herr Stamm nicht mehr für seinen geliebten Atheismus missionieren...
    • Alexx 18.05.2019 22:51
      Highlight Highlight Der Artikel spricht zwar über ein heikles Thema -wie man sieht-, aber definitiv nicht respektlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 18.05.2019 19:30
    Highlight Highlight 2/2 aus Wikipedia: „Während er [Tipler] sich aber in der Physik der Unsterblichkeit noch als Deist bezeichnet, der ausdrücklich die Existenz eines Gottessohnes im biblischen Sinn ablehnt, wandelt sich Tipler hier [in einem seiner Bücher] zum Christgläubigen, der Wunder wie die jungfräuliche Geburt, die Auferstehung und die Fleischwerdung als nicht im Widerspruch zu den Gesetzen der Naturwissenschaft bezeichnet und physikalische Experimente vorschlägt, um dies zu beweisen.“
    Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_J._Tipler#Thesen_und_Kritik_von_Die_Physik_des_Christentums
    • Tschüse Üse 19.05.2019 09:48
      Highlight Highlight Nur weil Jmd gut in seinen Gebiet ist, zeugt das noch lange nix von Intelligenz. Bzw. von Aufgeklärtheit.

      Ein Bsp: Eine gute Freundin von mir, war 2W in Südafrika. Dannach durfte sie, bis auf Weiteres nicht mehr ins Elternhaus ihres Freundes. Dies weil die Eltern fest daran glaubten, das ein Ausflug nach Südafrika reicht, um AIDS zu kriegen.

      Vater: Physiker mit Dr. Titel.
      Mutter: Physikerin

      Ah und das Beste: Ihre Tochter studiert Medizin. Wenn die wüssten, wie oft ihre Tochter, Kontakt mit AIDS-Kranken zu tun hat....

    • Klaus07 19.05.2019 10:31
      Highlight Highlight @Nonbeliever

      Heinrich Himmler war Student der Landwirtschaft in München.
      Joseph Göbels studierte Germanistik und Literatur und hatte den Dr. Phil.
      Hermann Göhring war Offizier und studierte Geschichte und Volkswirtschaft.
      Roland Freisler war studierter Rechtsanwalt.

      Alles Intelligente Menschen!
      Intelligent heisst nicht man ist unfehlbar!
  • Nonbeliever 18.05.2019 19:30
    Highlight Highlight 1/2 Stamm schreibt: Doch an dieses Phänomen [Teilung des Roten Meers] glaubt heute kein AUFGEKLÄRTER Mensch mehr.

    Doch stimmt das auch so? Nehmen wir mal den renommierten und weltweit bekannten Physiker und Mathematiker Frank A. Tipler…..(Forts. folgt ;-)
    • You will not be able to use your remote control. 19.05.2019 13:22
      Highlight Highlight > den renommierten und weltweit bekannten Physiker

      "In der Fachwelt stoßen Tiplers Darstellungen auf zum Teil heftige Kritik. Kritisiert wird vor allem, dass sein Szenario auf einer Vielzahl von unrealistischen oder unnachprüfbaren Annahmen beruht (zum Beispiel der Frage, ob die Informationsmenge im Universum endlich oder unendlich ist), von denen jede so hochspekulativ ist, dass man sie einzeln ins Reich der Phantasie verbannen müsse. Zudem wird der teleologische und weltanschaulich/religiöse Charakter als unwissenschaftlich kritisiert."
  • Denverclan 18.05.2019 19:04
    Highlight Highlight Gott oder kein Gott....Eines ist sicher, vor der Geburt hat keiner eine Ahnung vom Leben und vor dem Sterben hat keiner eine Ahnung vom Tod Dazwischen existieren wir bewusst, wir leben, wir atmen, wir haben Gefühle, wir befolgen Überlebensregeln. Leider sind wir auch fähig zu töten, Kriege zu führen und unendlich Leid zu verursachen. Aber wir können auch schönes Erschaffen, Liebe leben und Hilfe leisten. Jeder könnte sich an das Gute halten aber tut er nicht. Jedenfalls trage ich die Konsequenzen für mein Tun und Denken. Glaube an das Gute. Lebe das Gute, ob mit oder ohne Gott, wir brauchen es
  • Nonbeliever 18.05.2019 17:43
    Highlight Highlight Eigentlich ist ja der heutige Glauben an Heilige Bücher mit Schöpfergott hier in unserem Kulturkreis die Bibel & der "Vaterunser", ein Anachronismus, der schwer erklärbar ist. Besonders auch in den USA, wo ja eigentl. die Naturwissenschaften fortgeschritten sind, grassieren die alten Legenden, die als Wahrheit angesehen werden, unbeirrt weiter. Und zwar nicht nur bei der ungebildeten Unterschicht, sondern ebenso bei vielen Akademikern wird an der Vorstellung eines gütigen Gottes, der sieht, lenkt und je nach Vorstellung seine schützende Hand mehr oder weniger über uns hält, festgehalten
    • Pelegrino 19.05.2019 17:32
      Highlight Highlight … und führe mich nicht in Versuchung, und erlöse mich von allem Bösen! Eigentlich den sinnvollsten Endabschnitt einer Bitte, gegenüber unsinnigen Betelorden aus Amerika u.Europa,die sich anmassen,dass ihnen alles zusteht,u.da verwundert es mich nicht,wenn Akademiker sich auch dafür interessieren,schliesslich ist der Glaube,ein Produkt,wo andere verkauft sind.
    • Pelegrino 21.05.2019 13:09
      Highlight Highlight Selbstbetrug in unserer konsumorientierten Welt,wo Bücher ü.Speicherblattformen immer mehr den Kassenschlager ausmachen,der die Seligkeit ins Haus bringen soll.

      Einmal fragte mich ein Frommer; Wer ist näher bei Gott, du oder ich?

      Dafür sollte man das Buch,die Bibel,jeden Vers auf einen anderen Vers im Buch übertragen werden,u.nur wer das beherrscht,ist ein wirklicher Christ.Das meinen Irrrationalen.
  • Jungleböy 18.05.2019 17:15
    Highlight Highlight Nun, man kann es den Menschen von damals nicht verübeln, sie wussten es einfach nicht besser. Jedes Ereignis hatte irgendwas mit Gott zu tun und die Menschen fürchteten sich. Schlaue Gruppen erkannten das und gründeten Religionen, den damit liess sich das menschliche Verhalten wunderbar steuern und verbrechen wurden in Gottes Namen gerechtfertigt. Heute müssten man meinen, dass die Menschen aufgeklärter sind, aber noch immer werden Religionskriege geführt- Jesus, sofern er existiert hat, ist für mich ein Egozentriker und durch seinen freiwilligen Tod, starb er einen Märtyrertod.
    • Klaus07 19.05.2019 10:39
      Highlight Highlight Und was ist mit Heute? Heute weiss man vieles besser und dennoch sind ca. 2,4 Milliarden Christen, 1,6 Milliarden Moslems, 940 Millionen Hindus, 460 Millionen Buddhisten und ca. 15 Millionen Juden.
      Der Mensch hat sich seit 4000 Jahren nicht verändert.
    • Pelegrino 19.05.2019 16:38
      Highlight Highlight Hallo Jungleböy,die oberen zweidrittel -Input,ist in Präsens aktueller besser u. objektiver zu verstehen, da es sich auch da nichts verändert hat.
    • Jungleböy 19.05.2019 18:43
      Highlight Highlight Das wird auch für immer so bleiben. Von mir aus soll man über gott philosophieren dürfen ohne rechthaberei, weil letztendlich weiss niemand irgendwas. Ich habe erst ein problem damit, wenn menschen nach dogmen leben und andere vorschreiben, wie man zu leben hat oder andere schadet. Es gibt keine wahrheit, deshalb sind alle religionen nonsens.
  • Wiederkehr 18.05.2019 16:21
    Highlight Highlight So technisch betrachtet macht die Schöpfungsgeschichte plötzlich Sinn. Was durchdringt alles Existente? Information! Wir haben 50% gleiche Gene wie eine Banane. Dass in der kleinsten Zelle die Information fur den ganzen Organismus ist, könnte ein Indiz für eine holographische Realität sein. So versucht die Bibel uns das Unerklärliche zu erklären. Ein Bild nach dem Bilde Gottes wäre also tatsächlich ein Abbild. Paulus erklärt im Römerbrief sehr schön wie er die Existenz eines Schöpfers logisch nachvollzieht. Information die alles durchdringt muss einen Absender haben
    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 17:12
      Highlight Highlight Ist das die Wiederkehr der flachen Erde?
    • Regas 18.05.2019 17:30
      Highlight Highlight Es existieren aber zwei sich widersprechende Schöpfungsgeschichten in der Bibel.
    • Pelegrino 18.05.2019 22:12
      Highlight Highlight Manchmal könnte man schon meinen, die Krönung der Schöpfung sei auf einer Bananenschale ausgerutscht, mit seinen Ideologien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nasan 18.05.2019 15:32
    Highlight Highlight An diese Darstellung Gottes glaubt tatsächlich niemand. Gott mit wallendem Bart im Weltall? Wie kommt er auf solche Ideen? Kein ernsthafter gläubiger Christ, glaubt an einen solchen Gott.
    Der jüdisch-christliche Gott ist immaterial, ewig, ohne Anfang, allwissend, allmächtig, alliebend und persönlich.
    Die zentralen Fragen sind: Existiert Gott? Ist Jesus von den Toten auferstanden?
    Es gibt sehr gute Argumente, Hinweise darauf, dass genau ein solcher Gott existiert.
    Eine Auseinandersetzung mit christlicher Apologetik würde da erhebliche Erkenntnisse liefern.
    https://www.reasonablefaith.org

    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Der Gott mit wallendem Bart ist also lächerlich?
      Was ist dann mit einem im Jahr 33 an ein Kreuz genagelten Gott?
      Ist doch genauso nicht ernst zu nehmen, oder?
    • Regas 18.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Gott, der Schöpfer aller Kreaturen, soll also eine Menschheit erschaffen haben, die sich als so sündig erwiesen hat, dass es Gottes eigenen Sohn bedurfte, welcher am Kreuz geopfert werden musste, um die verlorene Menschheit wieder mit diesem Gott zu versöhnen. Nein danke....
    • Klaus07 18.05.2019 18:11
      Highlight Highlight @nasan
      Es gibt sehr gute Argumente das es keinen Gott gibt. Nur schon allliebend ist extrem Fragwürdig. Wenn Gott so Barmherzig und Liebend wäre, warum lässt er seinem bestem Werk den Menschen so viel Leid und Krankheiten zu? Besuchen Sie einmal ein Kinderhospitz und dann überlegen Sie noch einmal, ob Gott wirklich so liebend ist? Wir sind ein Teil der Natur, die Natur ist weder perfekt noch gerecht. Einen liebenden Gott? Niemals!
    Weitere Antworten anzeigen
  • SamTwise 18.05.2019 15:30
    Highlight Highlight Kann doch alles schlüssig erklärt werden, wenn wir uns alle in einer Simulation befinden und Gott, Noah und Co. Admins wären. Wir in 1000 Jahren werden ebenfalls Simulationen bauen, wenn nicht schon viel früher und irgendwann geht das Wissen über die Simulation (in der Simulation) wieder verloren.
    • Wiederkehr 18.05.2019 16:21
      Highlight Highlight Richtiger Ansatz.
    • Regas 18.05.2019 17:32
      Highlight Highlight Dann existieren wir Menschen also bloss als Bits und Bytes in einem Riesigen Simulationscomputer?
    • Lienat 18.05.2019 20:03
      Highlight Highlight Genau! Vielleicht sind wir nur ein altes, vergessenes Schulexperiment von Gottes Sohn, das irgendwo auf einem Regal verstaubt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 18.05.2019 15:23
    Highlight Highlight "Auf Teufel komm raus."

    Betrifft irgendwie den ganzen Artikel.
    Gedankenkreisen bringt eigentlich nie was. Entspannt Euch doch ein wenig. Man sollte nur Energie für Dinge aufwenden, die eine gewisse Relevanz haben.
    • Klaus07 18.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Zum Beispiel ein Bier Trinken.
    • Pelegrino 18.05.2019 19:22
      Highlight Highlight Natürlich man kann alles tun, wenn alles so wird, wie es war, könnten sie alles mögliche tun,alles was sie wollen,ohne die Konsequenzen zu haben.
      Play Icon
  • irgendwie so: 18.05.2019 15:16
    Highlight Highlight Dieser Blogeintrag zeigt (unbeabsichtigt?) , dass das Christentum und die Kirche(n) vielfältiger sind, als gemeinhin angenommen / behauptet wird (auch von kirchlicher Seite...): DIE christliche Heilslehre gibt es nicht, auch nicht DAS Bibelverständnis, auch nicht DIE christliche Politik etc.
    Und sogar die Freikirchen sind unterschiedlich unterwegs...

    Man kann es natürlich negativ darstellen und versuchen es tendenziell ins Lächerliche zu ziehen - man könnte es aber auch positiv formulieren, als farbenfrohe Blumenwiese, auch wenn einem nicht alle Blumen gefallen...
    • Pelegrino 18.05.2019 17:00
      Highlight Highlight Man kann natürlich (alles ins) negative zu stellen, u. versuchen darüber ins Lächerliche zu ziehen.

      Mir scheint immer,dass das Schuldig-Opferspiel ein Hobby für Fromme ist,um sich selbst zu rechtfertigen, was anstellt wurde,denn so macht er das Opfer zum Schuldigen,u.sich selbst zum Opfer, mit zerreden wie es wirklich war,um was gut ist,für böse zu erklären.

    • Luzifer Morgenstern 19.05.2019 00:23
      Highlight Highlight Ich sehe nur Schierling, Tollkirsche und Rizinus auf deiner Blumenwiese.
  • Mutzli 18.05.2019 15:09
    Highlight Highlight "Die Geisteswissenschaften lehren uns ausserdem, dass unsere Urahnen sich Gott gar nicht anders vorstellen konnten als in Menschengestalt."

    Ich weiss, dass das eher ein Detail ist, aber diese Aussage ist schlicht falsch. Zeigt wenn schon eher eine ziemlich christlich-eurozentrische Weltsicht, finde ich.

    Klar sind und waren die meisten göttlichen Wesen menschenartig, kann man sich besser identifizieren damit. Es gibt aber zur Genüge zahlreiche andere, die diesem Muster nicht entsprechen. Seis nun Coyote, Anansi etc. und über prähistorische Religionen wissen wir eh nix.
    • Klaus07 18.05.2019 18:26
      Highlight Highlight Coyote ist in der Mythologie der Chinook ein Geist der Nacht und kein Gott.
      Anansi, der afrikanische Gott des Schabernacks, der Gauner, auch die Spinne genannt, ist eine Figur westafrikanischer Mythen und wird als Spinne beschrieben.
      Toll. In allen Polytheistischen Religionen gab es sehr skurrile Gottheiten. Mal in menschlicher Gestallt, mal als Tier oder Geist oder Fabelwesen.
      Der Text bezieht sich jedoch auch die Monotheistische Religion der Juden, Christen und Moslems.

      Was es zeigt ist, das der Mensch schon immer sich Gedanken darüber gemacht hat, woher er kommt und wohin er geht.
    • Pelegrino 19.05.2019 08:28
      Highlight Highlight In der Gegenwart des Seins,u.Nichtseins,sucht man seinen Ursprung,den Ausgangspunkt,wo man steht,u.wohin es geht.Wie steht es,wenn es der falsche Ursprungsort ist,wo steht man,wo befindet sich das wirkliche Ziel,im Irrglauben dass alles gut sein wird,man muss nicht jedem Irren glauben,um im Glück des Diesseits zu stehen,denn was danach ist nicht relevant,viele lassen sich unsinniges aufgeschwatzten,wie Jenseitversprechen,dass das Leben danach gibt,u.lassen sich hinreissen Bedingungen zu erfüllen,die auferlegt werden,um in ewige Glückseligkeit zu gelangen,danach mit der Hölle gedroht wird.
    • Mutzli 19.05.2019 11:08
      Highlight Highlight 1/2@Klaus07

      Der Hauptteil des Textes bezieht sich auf das Christentum, die von mir zitierte Einleitung ist aber als allgemeingültiger Fakt formuliert.

      Das Coyote ein "Geist der Nacht" und deshalb keine Gottheit sein kann, ist wiederum, wie auch "In allen Polytheistischen Religionen gab es sehr skurrile Gottheiten." eben sehr christlich-eurozentrisch geprägte Weltsicht.

      Was freilich überhaupt nicht bedeutet, dass Sie Christ sind, aber kulturelle Prägung ist halt ein Ding.

      Worum es mir ja auch eigentlich ging: Trotz seiner kirchenkritischen Haltung ist Hr. Stamm, wie wir alle, ein ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 18.05.2019 15:06
    Highlight Highlight Die reformierte Kirche bezeichnet sich als offene Weg- und Suchgemeinschaft. Da haben alle theologischen Gesinnungen Platz, müssen Platz haben - ganz ähnlich wie in der Bibel der überzeugte Gläubige und der Zweifler ihre Stimme haben. Das ist eine grosse Stärke der reformierten (bei all ihren zahlreichen Schwächen), die die Vielfalt der Bibel wiederspiegelt.

    Biblische Geschichten sind langweilig? Immerhin sind sie nicht ganz so durchschaubar platt wie viele / die meisten Blockbuster. Sie verlangen aber, dass man sich mit ihnen mehr beschäftigt als nur zu sagen: Das ist unglaubwürdig.

    • Pelegrino 18.05.2019 17:13
      Highlight Highlight Na sowas plötzlich soll die Kirche wieder gesellschaftsfreundlich sein. Biblische Blockbuster werden immer häufiger benutzt, die aus Freikirchen importiert werden.
    • Share 18.05.2019 17:27
      Highlight Highlight Das ist unglaubwürdig.
    • Pelegrino 18.05.2019 22:01
      Highlight Highlight Share, prüfet alles! So etwa ist Verlautbarung der Landeskirchen. nicht nur in eigenen Umgebung zu leben, sondern nachsehen was sonst noch um sich herum geschied, um sich daraus sein Urteil zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 18.05.2019 14:15
    Highlight Highlight 1)
    Nach dem Tod von Osiris, Zeus, Jupiter, Odin, etc., liegt nun auch Jahwe in den aufgeklärteren Gesellschaften auf dem Sterbebett. Die anschaulichsten Belege für diese göttliche Agonie liefern einige Zahlen über die Entwicklung der Religionszugehörigkeit (Quelle: Wikipedia):

    Schweiz 1970
    48.8% Evangelisch
    46.7% Katholisch
    4.5% Andere

    Schweiz 2017
    35.9% Katholisch
    26.0% Konfessionslos
    23.8% Evangelisch
    14.3% Andere

    Deutschland 1950
    50.6% Evangelisch
    45.8% Katholisch
    3.6% Andere

    Deutschland 2017
    38.4% Konfessionslos
    26.0% Evangelisch
    28.2% Katholisch
    7.4% Andere
    • irgendwie so: 18.05.2019 17:48
      Highlight Highlight %-Zahlen sind heikel - absolut sieht es auch nicht lustig aus für die traditionellen Kirchen, klar, aber doch anders.
      Die Zahlen sprechen aber v.a. gegen die institutionalisierte Religion. Heute ist man auch auf dem religiösen Parkett individuell unterwegs und stellt sich seinen Glauben / seine Religion immer mehr nach dem Lust- und Launeprinzip zusammen.
      Konfessionslose sind nicht unbedingt nicht religiös oder einfach Atheisten - sie lassen sich nur nicht mehr mit den gängigen Mitteln (Kirchenmitgliedschaft) erfassen. Das heisst natürlich auch nicht, dass alle Christen geblieben wären.
  • Michael Bamberger 18.05.2019 14:14
    Highlight Highlight 2)

    Und so präsentiert sich die Entwicklung der Religionszugehörigkeit in den Niederlanden und in Grossbritannien (Quelle: Wikipedia):

    Niederlande 1960
    40.7% Evangelisch
    40.4% Katholisch
    18.3% Konfessionslos
    0.6% Andere

    Niederlande 2015
    50.0% Konfessionslos
    24.0% Katholisch
    15.0% Evangelisch
    11.0% Andere

    Grossbritannien 1983
    40.0% Anglikanisch
    31.0% Konfessionslos
    27.0% Andere christl. Gem.
    2.0% Andere

    Grossbritannien 2017
    52.0% Konfessionslos
    14.0% Anglikanisch
    26.0% Andere christl. Gem.
    8.0% Andere


  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 18.05.2019 14:12
    Highlight Highlight Mutiert der Sektenblog zu einem Atheistenblog? Mir wirds langsam langweilig.
    • Dnipro 18.05.2019 15:50
      Highlight Highlight Wenn es dir langweilig wird, empfehle ich, dir morgen den Predigtblog in der Kirche anzuhören.
    • Pelegrino 20.05.2019 22:34
      Highlight Highlight Ich kann ihre urzeitliche Malerei nicht entziffern, weil es mit keinem Langenscheitd, Diktionär u. Duden zu entziffern ist. Einfach unmöglich!


      Die Bezeichnung "Sektenblog" lässt sich variieren,

      entweder der Blog einer Sekte, oder Blog über Sekten.
  • Nonbeliever 18.05.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass manch eineR, die/der eine theologische Ausbildung macht - also angehende PfarrerInnen vom Glauben abfällt. Während so eines Studiums kommen all die Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten (= Wunder) auf den Tisch, die die alten "heiligen" Bücher erzählen. Nur werden die wenigsten zugeben, dass sie nicht mehr an einen (biblischen) Gott glauben. Von den Kath. Pfarrern habe ich auf jeden Fall noch nie gehört, dass sie nicht (mehr) glauben.
    • Pelegrino 18.05.2019 18:29
      Highlight Highlight Nonbeliever, der Apfel fällt nicht weit vom Baum, vor allen dann wenn faule Früchte herunterfallen. Die trotzdem glaubend sich ausstellen, sollten das besser sein lassen, wenn ihr reines Gewissens unversehrt bleiben soll.

      Wenn schon über Abfallen von Visionen berichtet wird, frage ich mich warum hat sich die Absolventin für den theologischen Fakultät sich entschieden, die ihr IQ Status woanders benützen kann, wie zum Beispiel der Religionsforschung, und Psychotherapie.

  • Zornröschen 18.05.2019 12:56
    Highlight Highlight Das Kinderspiel Flüsterpost zeigt gut wie verfälscht ein Wort oder Satz am Ende entsteht. Wenn man berücksichtigt, dass die Menschheit zum Zeitpunkt der biblischen Geschehnissen noch nicht schreiben konnten, so ist es ein Fakt, dass bis zur Aufschreibung all der christlichen Geschichten bestimmt einige Unwahrheiten hinzugekommen sind. Trotzdem hat die Bibel auch spannende Aspekte zb beim Buch Ezechiel, wenn davon ausgegangen wird, dass Wörter wie Raumschiff und Metall noch nicht existierten und es mit damaligen Worten umschrieben wurde, sind wir von Ausserirdischen ausgesetzte Versuchstiere?
    • Oxymora 18.05.2019 13:51
      Highlight Highlight Sehr Spannend
      Schonung der Frommen und Tötung der Gottlosen in Jerusalem.
      Und zu jenen sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter ihm her durch die Stadt, und schlagt zu; ihr sollt ihretwegen nicht betrübt sein und sollt kein Mitleid haben! Greise, junge Männer und Jungfrauen, Kinder und Frauen erschlagt bis zur vollständigen Vernichtung, ....... Da fingen sie bei den Männern an, nämlich bei den Ältesten, die vor dem Haus waren. Und er sprach zu ihnen: Macht das Haus unrein und füllt die Vorhöfe mit Erschlagenen; geht hinaus! Und sie gingen hinaus und erschlugen in der Stadt. (Ezechiel 9.5-9.7)
    • Mutzli 18.05.2019 14:38
      Highlight Highlight @Zornröschen

      "dass Wörter wie Raumschiff und Metall noch nicht existierten"

      1) Wurde das Buch Ezekiel nach Stand der Forschung im 6. Jhr. verfasst. Mitten in der Eisenzeit und lange nach Beginn Bronzezeit, Kupferzeit etc.
      Bin zwar kein Experte in Hebräisch, aber denke mal nicht, dass sich die Leute über 1000 Jahre lang zu bequem warn, Worte für Metalle zu erfinden.

      2) Werden im AT bereits vorher zig mal Metalle erwähnt (z.B. Richter 1:19) und was Schiffe, Fahrzeuge etc. waren wusste man auch

      3)"sind wir von Ausserirdischen ausgesetzte Versuchstiere": Nein. Evolutionsbiologie lässt grüssen.
    • Pelegrino 18.05.2019 17:59
      Highlight Highlight Mutzli, eine Zulage von Erich von Däniken aus dem Mystery-park in Interlaken, was ihren Phantasien auftrieb gibt.
      Play Icon
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 18.05.2019 12:43
    Highlight Highlight Ich finde, die Gedanken sind frei. Und wenn jemand an einen Gott glaubt, steht ihm das Recht zu ohne das man das lächerlich macht. Ich verstehe das Konzept und weiss, das es vieles einfacher macht. Mir sind jedenfalls Gläubige lieber die andere Menschen leben lassen, wie Rechtsradikale und andere von Hass getriebene Menschen. Und wenn uns die Bibel lernt, Liebe und Akzeptanz zu leben, dann ist das gut so. Ich weiss, das die Kirche nicht immer frei von Zweifeln war und ausgegrenzt hat. Ich wurde aber protestantisch erzogen und Hass oder Ausgrenzung waren bei uns nie ein Thema.
    • Klaus07 18.05.2019 12:53
      Highlight Highlight Leider lernt uns die Bibel auch Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und Ungläubigen. Zudem wozu braucht man für ein leben in Liebe und Akzeptanz einen Gott, geschweige denn Jesus? Ist die Menschheit so unfähig das ohne Religion hinzukriegen?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 18.05.2019 13:33
      Highlight Highlight @Klaus: Du stellst Fragen die nur du selbst beantworten kannst. Ich habe auch nie gesagt, das man einen Gott braucht. Ich sagte nur, ich verstehe das Konzept und würde mir sehr wohl wünschen, das da mehr ist. Aber ich weiss es nicht. Nur so viel weiss ich, das Leben muss mehr sein wie arbeiten und sich darüber freuen, das man sich das neuste Smartphone hat kaufen können. Das ist mir insgesamt etwas wenig und langfristig macht das nicht glücklich. Auch in unserer Gesellschaft braucht es mehr wie nur Ökonomie (und Sport). Da sind mir die Kirche wichtig, die auch einmal ethische Werte vertreten.
    • Klaus07 18.05.2019 13:49
      Highlight Highlight @The Writer Formerly Know as Peter
      Das muss ich Sie enttäuschen. Der Mensch ist ein Säugetier. Obwohl wir einen scharfen Verstand erhalten haben ist unser einzig Sinn und Zweck der gleiche wir jede andere Lebensform auf dieser Erde. Geboren werden, sich vermehren und Sterben. Auch wenn sie sehr sehr tief schürfen, mehr wird nicht kommen. Also geniessen sie das Leben, man hat nur dieses.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hauruck 18.05.2019 12:43
    Highlight Highlight Am Eingang zum Golf von Suez zwischen Sharm El-Scheich und Hurgada in der Strasse von Gubal ist das Wasser gemäss Seekarten nur rund 80 Meter tief und das nur in einem schmalen Band.
    Eine weitere Stelle bei den Hanisch-Inseln am Ostende des Roten Meeres ist nur rund 70 Meter tief.
    Da die Weltmeere seit über 15'000 Jahren stetig steigen, bislang um über 130 Meter, ist es durchaus möglich, dass es in der Menschheitsgeschichte eine Zeit gab, in der man tatsächlich zu Fuss durch das geteilte Rote Meer gehen könnte, irgendwann nur bei Ebbe! Moses könnte das gewusst und taktisch ausgenutzt haben.
    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 13:15
      Highlight Highlight Hauruck
      Wenn das so gewesen wäre, dann müsste Noah ein sehr früher Neanderthaler gewesen sein.
    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 14:44
      Highlight Highlight Dann war Moses wohl ein Neanderthaler?
    • Mutzli 18.05.2019 14:58
      Highlight Highlight @hauruck

      Weder steigen die Weltmeere überall konstant seit 15k Jahren, noch ist der Exodus in dieser Zeit angesiedelt. Auch 50 Meter Höhenunterschied mit Ebbe wäre massivst.

      Ist allerdings sowieso recht irrelevant, denn wie zahlreiche andere Religionen & Mythen zeigen, deren Entstehung besser dokumentiert ist, kann man auch immer einfach etwas erfinden.

      So ist der Auszug aus Ägypten selbst zu mindestens 90% pure Fabrikation, nach heutigem Wissensstand. Weder wurden die Pyramiden von Sklaven errichtet, noch ist eine riesige jüd. Sklavenpopulation nachweisbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Goldberg 18.05.2019 12:36
    Highlight Highlight Die Aussage, "früher" hätte man alles einfach wörtlich gelesen und heute könne man das nicht mehr, ist schlichtweg falsch. Die Geschichte der Tradierung und Interpretation der biblischen Schriften, wie sie uns heute vorliegen, ist lange und komplex.
    Wenn Stamm sich auf dem Gebiet nicht bilden möchte, soll er doch bitte wenigstens keine Falschaussagen verbreiten.
    • Pelegrino 18.05.2019 20:28
      Highlight Highlight Immer mehr neue Bibelauflagen,u.immer wiederkehrende Ausgaben, wie zum Beispiel die von der "Hundertwasser Bibel," die immer noch heute beliebt ist. Es gibt verschiedentliche Exemplare verschiedenfarbiger Bücher.
      Benutzer Bild
    • Knäckebrot 18.05.2019 20:37
      Highlight Highlight Denk ich auch; und sogar in der Bibel wird erwähnt, dass es einige für Fabeleien halten. Und in den Spätschriften gibt es eine Bemerkung, dass einige denken, dass doch alles von selbst entstanden wäre und es keinen Gott gebe.

      Es gab schon immer solche, die davon überzeugt waren und solche die es für Unsinn hielten.
      Manchmal hatten die einen die gesellschaftliche Deutungshoheit und manchmal die anderen.

      Auch da... es gibt nichts neues unter der Sonne.
    • Knäckebrot 20.05.2019 12:19
      Highlight Highlight @agnos: und du hast noch keine einzige davon gelesen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nurmalso 18.05.2019 12:14
    Highlight Highlight Die Bibel ist kein realistisches Geschichtsdokument sondern ein Ratgeber für das zusammenleben der zum Teil auch heute noch Sinn macht.

    Geschichten über die man nachdenken soll... Nicht mehr und nicht weniger.

    Gott und Jesus sind Beispielswesen Platzhalter für das beschriebene und der Rote Faden im Buch.

    Alle die mehr darin sehen haben die Bibel leider verstanden.



    • Oxymora 18.05.2019 12:43
      Highlight Highlight @ Nurmalso

      Mein Tante kann nicht schweigen, wenn Männer sprechen, sicher finde ich im Ratgeber für das Zusammenleben eine Lösung.

      Am besten gleich nachgucken.
    • Klaus07 18.05.2019 12:57
      Highlight Highlight Ratgeber über das Zusammenleben gibt es zu tausenden. Dafür ein 4000 Jahre altes Buch herzunehmen ist lächerlich. Vor allem wen man bedenkt was für ein Wissensstand damals noch vorherrschte.
    • Nurmalso 18.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Wie gesagt... Der ZUM TEIL heute noch Sinn macht...

      Sixh auf Kleinigkeiten festzulegen ist genau so unsinnig wie das offensichtliche zu übersehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • beerbear 18.05.2019 11:56
    Highlight Highlight Ja wow - hey, bravo. Der Experte weiss, dass niemand glaubt, dass die Geschichte von Noahs Arche wahr ist. Beeindruckend dieser Experte.

    Mich stört diese verblendete Einstellung, die nicht akzeptiert, dass die Bibel als Ratgeber angewendet werdem KANN. Das die Geschichten nicht wahr sind, hat eigentlich rein gar nichts mit dem Glauben zu tun. Viel mehr sind es metaphorische Erzählungen, die dem Menschen Orientierung geben können - ohne dass man überhaupt an Gott glaubt.

    Warum soll nicht jeder glauben was er will und dazu stehen können? Diese Geschichten können vielen Menschen helfen.
    • Oxymora 18.05.2019 12:46
      Highlight Highlight @Goodwilli
      Mein Onkel ist Homosexuell, wie soll ich mit ihm umgehen?
      Am besten gleich im Ratgeber nachgucken.
    • Klaus07 18.05.2019 13:07
      Highlight Highlight Die Bibel als Ratgeber? Für was den? Wie man die Menschheit ersäuft? Seinen eigenen Bruder ermordet, wie man ganze Städte auslöscht? Wie man fremde Völker mit Plagen peinigt oder ein ganzes Heer ersäuft? Dass die guten in den Himmel und die bösen in die Hölle kommen? Toller Ratgeber. Klar gibt es auch ganz viele positive Geschichten und Gleichnisse. Aber warum legt man dieses 4000 Jahre alte antiquierte Buch nicht auf die Seite? Ratgeber gibt es genügend um sein Leben Orientierung zu geben
    • hauruck 18.05.2019 13:09
      Highlight Highlight Ich halte die Bibel nicht für eine Sammlung metaphorischer Erzählungen, obschon darin solche überliefert sind, z. B. die Gleichnisse von Jesus. Doch das Meiste in der Bibel waren historische Ueberlieferungen von längst vergangenen Völkern. Nur wurde die jahrtausendelang mündlich tradierte Historie schon bis zu ihrer schriftl. Aufzeichnung vor 2000-3000 Jahren schon so stark verfälscht (durch den Wandel der Sprache und des Allgemeinwissens) und seither so oft unzutreffend oder gar falsch übersetzt, dass man heute in der Bibel kaum noch etwas korrekt verstehen und nachvollziehen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grittibenz 18.05.2019 11:50
    Highlight Highlight Mein Hauptproblem mit Gott/Jesus ist, dass er uns einerseits bedingungslos lieben soll, dann aber er doch das Prinzip von Himmel und Hölle erschaffen hat. Dann liebt er also doch nur die, die an ihn glauben, was ist dann mit denen, die noch nie vom Christentum gehört haben ? Die wären also verloren.

    Auch wenn Jesus der Sohn Gottes wäre, bin ich mit ihm schlicht und einfach nicht einverstanden, was er lehrte.
    • Menel 18.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Das Paradoxe ist ja, dass Jesus für die Sünden ALLER Menschen gestorben ist; dh. man kann tun und lassen was man will und kommt in den Himmel 😊
      Weiss gar nicht, wieso darum so viele so ein Drama um den Glauben machen, ist doch schon alles geregelt.
    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 13:01
      Highlight Highlight Menel
      Dieser Fehler wurde aber schnell wieder ausgebügelt: Um in den Himmel zu kommen muss man schon an Jesus glauben.

      Er ist ja nur prophylaktisch für ALLE gestorben. Das eröffnet die Möglichkeit, aber nicht die Sicherheit, in den Himmel zu kommen. (Der Himmel war ja vorher verschlossen und nur für ein paar Ausnahme-VIPs geöffnet.
    • Klaus07 18.05.2019 13:12
      Highlight Highlight In den Himmel kommen nur diejenigen die an Gott glauben. Der Rest kommt in die Hölle.

      Joh 3,36: Wer an den Sohn (Jesus) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 18.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Ein Phänomen, welches allen Religionen/Sekten zu eigen ist: Der Kreis oder die Klasse der selbst-deklarierten Erleuchteten, Wissenden, Berufenen die ihre Stellung dazu benutzen, das Verhalten anderer Menschen zu beeinflussen und zu regulieren - für Gutes oder Böses. Es geht um Macht über andere und deren Aufrechterhaltung. Den Leuten die diesen Influencern nicht folgen droht immer Strafe, physische oder mentale. Wenn nicht schon hier, dann im Jenseits, nach der Wiedergeburt oder am jüngsten Tag. Wenn doch nur die UNO Menschenrechtserklärung und das Erhalten der Natur zum Credo erhoben würden.
    • Michael Goldberg 18.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Danke für die geistreiche Darlegung, sind Sie Experte in dem Fach? Haben Sie das studiert? Oder zählen Sie sich einfach zu dem Kreis der Erlauchten, welche das eben (im Gegensatz zu allen anderen) einfach erkannt haben.
      Und Ihr Credo finde ich spannend, inwiefern geht es hier nicht darum, das Verhalten der Menschen für Gutes zu beeinflussen?
    • Gummibär 18.05.2019 17:07
      Highlight Highlight @Michael Goldberg Ihre Frage ist berechtigt. Meine Ansicht (der niemand folgen muss) fußt nicht auf Studium der Religionswissenschaften sondern persönlicher Erfahrung über 45 Jahre in etwas über dreißig Ländern als IKRK Mitarbeiter, Privatunternehmer und Projektleiter. Von A (Afghanistan) bis Z (Zimbabwe) Meine Frau ist übrigens Parsin - was einen Einblick in eine weniger bekannte Religion ermöglicht.
      Die Menschenrechtserklärung ist eine gemeinsam erarbeitete Absichtserklärung. Meines Wissens wird bei Nichtbefolgen weder mit dem Höllenfeuer noch mit der Wiedergeburt als Unberührbarer gedroht.
    • Michael Goldberg 19.05.2019 15:46
      Highlight Highlight Ihre Erfahrung (und besonders Ihr Einsatz beim IKRK) in Ehren, es erklärt nicht, wie Sie sich zu einer irrwitzigen Aussage wie "Ein Phänomen, welches allen Religionen/Sekten zu eigen ist: ..." hinreissen lassen.
      Dieses Narrativ, dass es allen Religionen letztlich um Macht geht untergräbt Ihr (vermutlich) eigenes Anliegen, missbräuchliche Machtstrukturen anzuklagen, indem Sie diejenigen Organisationen, die nach wie vor weltweit Grösstanteile humanitärer Hilfe leisten, zum Feind erklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 18.05.2019 11:28
    Highlight Highlight Wörtlich jetzt nicht gerade, doch schon so inch for inch, dot by dot, pixel for pixel and bit by bit.
    Und wenn es sich ausgelacht hat, ist es wieder einer weniger. Diese inkubierte Opferbereitschaft kennt keine Grenzen. Der Tanz um das goldene Kalb bleibt derselbe. Themenzentrierte Interaktion konserviert Opfer wie Täter, auch mit umgekehrten Vorzeichen. Die Melodie wird dieselbe bleiben.
    • Pelegrino 19.05.2019 09:10
      Highlight Highlight Tolle Hinterlassenschaften in der vielfältigen Folge ihrer Ausgaben!
    • Pelegrino 19.05.2019 10:58
      Highlight Highlight Jetzt die Kirche auf die Torte, nur für die Starken,für die Erforschung der DNA-Erkenntnis,von weiterentwickelten der genetischen Erbfaktoren.
      Play Icon
    • Share 19.05.2019 14:25
      Highlight Highlight ☺️
      Wirklich, noch nicht genug von Dynasty?
    Weitere Antworten anzeigen
  • biomonster_ 18.05.2019 11:19
    Highlight Highlight god is not dead!
    • Klaus07 18.05.2019 12:09
      Highlight Highlight Da stimme ich ihnen voll und ganz zu.

      Etwas was nicht existiert kann auch nie sterben. Alle Nordischen, Römischen, Griechischen, Babylonischen oder Ägyptischen Gottheiten haben dass durchgemacht, was Gott gerade bevorsteht.
    • Pelegrino 19.05.2019 09:28
      Highlight Highlight Ein Gott braucht es nur,um über andere zu herrschen.Das ist Machtmissbrauch,von u.aus dem Kulturglaubens,jeglicher Minoritäten.
  • DocShi 18.05.2019 10:58
    Highlight Highlight Tja, muss man Religion kaputt machen? Ja! Muss man den Glauben kaputt reden? Nein!
    ProPunkte: Noah, muss man davon ausgehen dass er alle Tiere der Welt retten muss? Meiner Meinung nach nicht. Es genügen die Tiere des Landes in dem er lebt. Und das war in Mesopotamien (Zweistromland). Da gab es nunmal Überschwemmungen grösseren Ausmasses. Die "erste" Sintflut wird bereits in der Sage Gilgamesh beschrieben.
    Jesus hat gelebt, ob er nun biologisch oder sinngemäss Gottes Sohn ist, ist unwichtig. Wenn man nach seinen Worten lebt, kann man ein Menschenwürdiges Leben für sich und alle Leben.
    Usw.
    • Oxymora 18.05.2019 11:46
      Highlight Highlight @DocShi

      “Jesus hat gelebt,....“

      Wahrscheinlich muss mal sein Kadaver aus der japanischen Erde gebuddelt werden, damit das endlich allen klar ist.

      https://www.watson.ch/spass/religion/176237236-nicht-jesus-hing-am-kreuz-sondern-sein-bruder-jesus-starb-in-japan
    • Timiböög 18.05.2019 11:59
      Highlight Highlight Aber wenn man von jeder Tierart nur zwei Individuen mitnimmt, dann muss die zweite Generation zwangsweise Inzucht betreiben und es wird wahrscheinlich keine grosse Population geben.
    • Oxymora 18.05.2019 12:51
      Highlight Highlight @Timiböög

      Sie haben nicht berüchsichtig, dass das Nazareth Känguru blinde Passagiere im Beutel hatte !!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balois 18.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Ihr Fazit ist sehr kurz geraten. Erhalten sie nicht genug Platz im Blog? Woran liegt das? Schade eigentlich. Trotzdem finde ich, hat es einen gewissen News Wert. Jedoch ist ein Blog doch auch eher ein Forum? Ist der letzte Abschnitt eine Aufforderung zur Diskussion?
    Also den Teufel anzurufen, würde ich nicht wollen.
  • Oxymora 18.05.2019 10:46
    Highlight Highlight Ich finde es toll, wenn Medien auch Raum für Journalisten bieten, die das Mienenfeld Religion auf kritische Weise beackern zur Verfügung stellen.

    Wann setzt sich das auch bei Leserbriefen und Kommentaren voll durch?

    Subjektive Erfahrung auf dem Gebiet, mit Leserbriefen veröffentlichen/oder nicht im Printbereich oder Kommentare löschen/oder nicht im Internet,
    könnten den Eindruck vermitteln, dass sich in einigen Redaktionen, Theologenpolizeilichedienste eingenistet haben.

    Wahrscheinlich ist das nur gut gemeint, weil Fakten könnten ein paar wenige Leser verunsichern.
    • Brezel Hugger 18.05.2019 11:11
      Highlight Highlight "auf kritische Weise beackern"
      Was ist daran kritisch? Purer Mainstream, und nicht besonders originell.
      Herr Stamm hat ein bisschen ein reduziertes Welt- und Menschenbild.
      Interessant wären doch ganz andere Fragen wie zum Beispiel: Warum ist für Menschen die Idee von einer Gestalt wie Jesus attraktiv?
      Warum ist das Konzept des freien Willens attraktiv?
      Es mag sein, dass Gott von den Menschen geschaffen wurde, aber eine Idee die einmal enstanden ist, lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen. Dieses doch recht kindliche "aber das ist doch alles ger nicht möglich" ist nicht besonders spannend.
    • Oxymora 18.05.2019 11:38
      Highlight Highlight @Brezel Hugger

      “Warum ist für Menschen die Idee von einer Gestalt wie Jesus attraktiv?
      Warum ist das Konzept des freien Willens attraktiv?“

      Wahrscheinlich verwechseln Sie “attraktiv“ mit von klein auf als Wahrheit eingetrichtert.
  • Knäckebrot 18.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Habe eher das Gefühl, dass dieser Blog langsam zu wackeln beginnt.

    Die Gesellschaft ist immer im wandel. Es gibt in der Landeskirche einen massiven Säkularisierungstrend (und ein Fragezeichen, was sie eigentlich noch wollen), es gibt wiederum Trends von Moslems, die Christen werden, Westler die Moslems werden, immer mehr, die sich als Agnostiker statt Atheisten sehen, Freikirchler die Aussteigen, Säkulare die bei Freikirchen einsteigen.

    Der Zulauf bei anderen wird besorgniserregende Entwicklung genannt, den Zulauf bei den eigenen gilt als Bestätigung.

    Es gibt nichts neues unter der Sonne.
    • Pelegrino 18.05.2019 11:37
      Highlight Highlight Knäckebrot, ich wüsche zu denken dass es so ist, damit ist noch niemand zu sinnvollen Ergebnissen gekommen.

      Ihr Wunschdenken verrät dass es nicht um logischen Schlussfolgerungen bei ihnen geht, sondern den Wunsch um ein Behütetseinwohldenken. ( Erlösungsglauben.)
    • Knäckebrot 18.05.2019 20:13
      Highlight Highlight agnos, anhand Ihrer Bemerkung vermute ich, dass sich da ein Missverständnis eingeschlichen hat.

      Oder was meinst du genau, ist mein Wunschdenken?
    • Pelegrino 18.05.2019 20:49
      Highlight Highlight Da ich Agnostiker bin,finde ich verletzend mich mit den Religiösen zusammen erwähnt zu werden, genau wie es auch anderweitig es als Affront empfinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • predox 18.05.2019 10:10
    Highlight Highlight Religion und Naturwissenschaften schliessen sich nicht gegenseitig aus. Wie bereits gesagt, sollte die Bibel (u.a. auch die Schöpfungsgeschichte) eher metaphorisch interpretiert werden. Auch wenn die Naturwissenschaft eines Tages vollständig erklären kann wie das Universum entstanden ist, so wird der Urgrund nie erklärbar sein. Möglicherweise ist es Gott, der all diese Mechanismen in Bewegung gesetzt hat. Gott agiert dann aus einer Ebene heraus, die nicht naturwissenschaftlich fassbar ist.
    • Edi Alpha Centauri 18.05.2019 12:08
      Highlight Highlight Sehr richtig! Das wahre Wunder ist, dass /Etwas/Jemand/Gruppe/Gesetz die Macht hatte den Urknall so zu initiieren, dass ab diesem Punkt die Raum-Zeit mit allen Naturgesetzen entstehen konnte. Es ist naiv zu Denken, dass irgendwo ein Mann mit Bart alles macht. Das wäre dann eher ein billiger Zauber. 'Am Anfang war das Wort und durch das Wort ist Alles gemacht'. Darum der Glaube, es gibt keine Beweise. Diese erfährt man durch Taten und wer das Glück hat der schweigt. Ich denke, es gibt übergeordnete Gesetze denen die Religion egal ist, nur Taten zählen.
    • You will not be able to use your remote control. 18.05.2019 14:55
      Highlight Highlight > so wird der Urgrund nie erklärbar sein. Möglicherweise ist es

      Siehst du den risigen Wiederspruch in den wenigen Worten nicht?
  • Gubbe 18.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Dieser Gott hat millionen Menschen getötet. Es glauben übrigens mehr Menschen nicht an diesen biblischen Gott, als solche die glauben. Asien zB. Muss man sich dann nicht die Frage stellen: Warum? Alle sind Menschen und mehr als die Hälfte kennen den biblischen Gott nicht. In der Bibel sind Lagerfeuergeschichten wie 'Alibaba und die 40Räuber'. Deshalb gibt es diese Glaubensabspaltungen, Sekten genannt.
    • Brezel Hugger 18.05.2019 11:18
      Highlight Highlight Das Christentum hat in Asien offenbar Zulauf. Es scheint doch gewisse Aspekte aufzuweisen, die den Menschen attraktiv scheinen wie zum Beispiel die Möglichkeit, den rigiden Regeln der Gesellschaft zu entfliehen.
      Wenn das Christentum nicht mit Gewalt unterdrückt worden wäre, könnte Japan beispielsweise heute katholisch sein.
      Der Katholizismus war offenbar attraktiv genug, dass es für einige Jahrhunderte eine Untergrundkirche gab, die die Riten und die bildlichen Darstellungen mit pseudo-buddhistischen Motiven kaschierten.
      Es gibt Theorien, dass die Teezeremonie ein Abbild des Abendmahles ist.
    • Oxymora 18.05.2019 11:48
    • Brezel Hugger 18.05.2019 12:44
      Highlight Highlight Ach ja, darauf ein Osterlammgigot. Baroni halt.
  • HugiHans 18.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Zu Zitat: «Hört auf zu glauben!»

    An etwas Glauben ist sich ein Ziel setzen und nicht orientierungslos in der Leere umherzutreiben. Ich finde es sollte wieder mehr an etwas geglaubt werden.

    Selbst kann ich mit Religigion nichts anfangen. Vielfach ist mir das Behnehmen der sich outenden zu heuchlerisch, zu missionarisch und besserwisserisch.
    Aber es gibt auch viele stille religiös Gläubige, denen das einfach einen inneren Halt für sich selbst gibt. Und das ist doch gut so.

    Oder anders formuliert: Nicht nur mehr Glaube sondern auch mehr Toleranz wären wieder wünschenswert.
    • Klaus07 18.05.2019 10:46
      Highlight Highlight Glaube bedeutet mehr als nur an einen Gott glauben.

      Glaube bedeutet Treue, Gewissheit, Vertrauen. Überzeugung, Zuversicht.

      Jeder Mensch hat einen Glauben, nur muss dieser nichts mit Religiosität zu tun haben. Niemand wird orientierungslos wenn man den Glauben an Gott ablegt. Im Gegenteil, man glaubt wieder mehr an sich selber oder seine Mitmenschen.
      Ich kann das... er schafft das.. ist auch glauben und weitaus wichtiger als einen Gott anzubeten.
    • Pelegrino 18.05.2019 12:02
      Highlight Highlight Klaus07,siel äussern sich im Spagat,wie wäre es verwerflicher ausgedrückt;

      du bist nichts-du wirst nichts,du kannst nichts, weil du nicht so denkst wie ich??

      Nun es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen,selbst nicht in der Ausbildung!

      Wenn man sich nun einem Wesen irgend einem sich anvertraut,so ist es nicht sicher,dass der Prediger,der göttlichen Boten, nicht etwa abirrt, um für sich vom fremden Gut, abzuzocken, zbsp;Nur fröhliche Geber hat Gott lieb.)doch etwas ist da übergangen worden;dass niemanden das Eigen,die Unterkunft über seinem u.Bett unter ihn,auf dem erliegt wegnimmt.
    • Rabbi Jussuf 18.05.2019 12:44
      Highlight Highlight HugiHans
      Glaube und Toleranz schliessen sich gegenseitig aus. Sofern der heutige Begriff der Toleranz gemeint ist und nicht die christliche "Tugend" des "Erleidens".
      Je intensiver geglaubt wird, je weniger tolerant ist so ein Mensch gegenüber anderen Lebensentwürfen und Weltanschauungen.
      Dass das so ist, kann man an jeder Ecke beobachten.
      Wer Toleranz von der eigenen Gruppe und von Anderen fordert, hat zwar noch ein Glaubensgerüst, aber keine Inhalte mehr. Das ist sehr schön an den evangelischen und reformierten Kirchen zu sehen, wie sie beispielhaft von Hugo Stamm erwähnt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterpan42 18.05.2019 09:47
    Highlight Highlight Noah unglaubwürdig, weil er über alle Kontinente gereist sein müsste, um die Tiere zu sammeln?
    Herr Stamm sagt ihnen die Kontinentalverschiebung etwas?
    Wann hat diese Angefangen?

    Wenn wir in der Theorie der Bibel bleiben, wären wahrscheinlich erst die "Grundtiertarten" vorhanden, so dass nicht Tiger, Löwe, Luchs und Wildkatze, sondern einfach nur Katze mitgenommen werden muss.

    • äti 18.05.2019 11:07
      Highlight Highlight ... am besten wäre: es gab nur ein einziges Tier. Eine Ameise zB, gut zu transportieren. 🌝
    • Einer Wie Alle 18.05.2019 11:11
      Highlight Highlight Die Kontinente sehen, seit es die Menschen gibt, ziemlich gleich aus. Den letzten Superkontinent Laurasia gab es bis vor ca. 50 Millionen Jahren. Den modernen Menschen gibt es seit ca. 300'000 Jahren. Sprich, seit 50 Millionen Jahren sind die Kontinente voneinander getrennt.

      Aber ich bin mir echt nicht sicher, ob du ein Troll bist.
    • Fly Baby 18.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Kontinentalverschiebung damit Moses die Tiere einsammlen konnte - ich kann nicht mehr. Das ist der Kommentar des Jahres!!!
      Und was ist eigentlich eine Grundtierart?
    Weitere Antworten anzeigen
  • W.Heisenberg 18.05.2019 09:41
    Highlight Highlight "Kritische Gedanken zu Religion und Seelenfängerei."
    Mann könnte es auch Hetze gegenüber friedlichen Glaubensgemeinschaften nennen.
    • Klaus07 18.05.2019 10:47
      Highlight Highlight Können Glaubensgemeinschaften friedlich sein? Möglich? Jedoch nur, wenn diese Glaubensgemeinschaften vollumfänglich auf das Missionieren verzichten. Und genau hier liegt das Problem.
    • äti 18.05.2019 11:09
      Highlight Highlight Da braucht es sehr viel, um hier irgendwo "Hetze" zu orten. Aber ja, man kann.
    • Pelegrino 18.05.2019 12:26
      Highlight Highlight Selbstherrlich Allwissend, über jegliches erhaben,das gibt keinen Frieden von dem immer gesprochen wird.

      Sondern;Friede Friede Friede,u.es wird kein Friede sein!

      Jeglichen christl. Zünfte,halten sich vor,die einzig seeligmachende Bruderschaft zu sein. Natürlich ihre Frauen dazugehörend,nicht erwähnt,weil ihnen das Recht,etwas zu gelten untersagt ist,denn das schadet ihren demütigen Wesen?

      Widerlich diese Glaubensmanifeste?

      Das Missionieren geht darum um ihre Macht auszubauen,umso mächtiger zu werden,denn umso grösser ihr Heer,umso schlagkräftiger u. Einflussreicher ihre Führer.

  • reactor 18.05.2019 09:03
    Highlight Highlight Sehe an sich genau so. Natürlich werden wieder Argumente kommen, Gottes Existenz, bzw. Nicht-Existenz, seien beide nicht beweisbar, daher... Naja, wie dem auch sei, wer Glauben an Götter, meine aufgeklärten Kinder nennen es Aberglauben, braucht, dies im stillen Kämmerlein und nur zum eigenen Nutzen/Schaden auslebt, kann da ja tun. Mir ist es eimfach schlicht ein Rätsel wieso? Dies meine ich weder spöttisch, noch ironisch. Ich verstehe es einfach nicht. und ja, ich habe mich nicht nur einmal mit der Möglichkeit des (Todes), der Endlichkeit, auseinandergesetzt. Ich lebe gut im realen Sein.
    • Brezel Hugger 18.05.2019 11:22
      Highlight Highlight Dein Beitrag enthält in jedem Satz ausser dem zweiten ein Pronomen, das auf deine Person hinweist (ich, mir, mein).
      Sehr aufschlussreich.
    • reactor 18.05.2019 11:40
      Highlight Highlight Es gibt viele welche verallgemeinernd in solchen Debatten 'man' schreiben. ICH meine es persönlich, und muss nicht verallgemeinern. Jetzt würde mich aber in Ihrer doch etwas brezeligen Aussage noch interessieren, was für Schlüsse sie ziehen. Anzügliche Andeutungen welche nirgendwo hinführen und alles mögliche an Interpretationen offen lassen, zeugen nicht von gutem Geschmack, geschweige denn Interesse und Kompetenz um eine Diskussion. Selbstverständlich würdige ich dabei ihre Kompetenz in sachen Grammatik.
    • Oxymora 18.05.2019 11:54
      Highlight Highlight @Brezel Hugger
      Unterrichten Sie hier Deutsch,
      für die Recht Gläubigen?
      Echte Freiwilligenarbeit ohne Mission?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 18.05.2019 08:58
    Highlight Highlight Stamm macht immer das Gleiche: Er stellt die Bibel dem gegenüber, was wir aus eigener Erfahrung kennen und wissen: Tote stehen nicht auf und laufen rum; das Meer teilt sich nicht, damit wir hindurchschreiten können; der Mensch kann nicht übers Wasser gehen usw.. All das steht aber in der Bibel, und deshalb ist die Bibel ein Märchenbuch. Sie widerspricht unseren eigenen Erfahrungen. Ich glaub, mittlerweile hat jeder verstanden, dass diese Erkenntnisse dem Atheisten reichen. Da stellt es ihm schon ab und er mag nicht tiefer gehen. Ist ja o.k..
    • Natürlich 18.05.2019 09:32
      Highlight Highlight Genau das habe ich auch geschrieben, allerdings wurde mein Kommentar nicht veröffentlicht.

      Wenn man an Gott glaubt, dann glaubt man auch daran dass er eben all dies tun kann, weil allmächtig.

      Glaubt man nicht an Gott sind diese Geschichten natÜrlich völlig unlogisch.

      Aber dafür brauchts nicht jede Woche ein Bericht.
    • Klaus07 18.05.2019 10:16
      Highlight Highlight Muss man denn tiefer gehen? Was findet man, wenn man tiefer gräbt? Gott?
      Wenn man erkennt das etwas nicht dem Entspricht was einem vorgibt, dann wird man auch bei tieferem graben nichts mehr finden. Einzig die persönliche Überzeugung lässt einem einen tiefer. Grund erkennen. Genau daran halten sich alle Gläubigen. Sie fühlen sich in ihrem Kokon geborgen und sicher. Diesen Kokon wird dann auch gegen jeden und alles vehement verteidigt, selbst wenn Sie wissen, das der Kokon nicht echt ist.. Ja für mich als Atheisten reicht es aus um die Bibel und Gott als Märchen zu erkennen.
    • dorfne 18.05.2019 11:36
      Highlight Highlight @Klaus07. Ich schreib ja: der Atheist muss und will nicht tiefer gehen. Der Gläubige schon. Um glauben zu können was den eigenen Erfahrungen widerspricht, braucht man diese Tiefe. Und diese Tiefe gibt es. Dem Atheisten bleibt sie verschlossen. Trotzdem macht es ihn so hässig, dass er jene die diese Tiefen gefunden haben dauernd bepöbeln muss. Warum eigentlich? Die Frage sollte Sie auch interessieren. Wir haben doch Glaubensfreiheit. Oder überseh ich da etwas?


    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 18.05.2019 08:38
    Highlight Highlight Langsam wirds langweilig.

    Jede Woche die gleichen antichristlichen Berichte.
    Ja, wenn man nicht an Gott glaubt, dann sind alle diese Geschichten nicht möglich.
    Wenn man aber glaubt dass Gott allmächtig ist, dann kann er all diese Dinge ohne Probleme geschehen lassen.

    Es bringt doch nichts jetzt einzelne Geschichten herauszupicken und zu sagen: das ist nicht möglich etc.
    Wenn Es Gott gibt und er allmächtig ist, ist alles möglich.
    Wenn es keinen Gott gibt, eben nicht.
    • Klaus07 18.05.2019 10:49
      Highlight Highlight Wenn man aber glaubt, dass Harry Potter wirklich existiert, dann kann er all diese Dinge ohne Probleme geschehen lassen.

      Hab nur die Person ausgetauscht, und schon ist ihr Text lächerlich....
    • Natürlich 18.05.2019 11:35
      Highlight Highlight Nein, sie verstehen, so glaube ich zumindest, meinen Punkt nicht.
      Wenn man an Gott glaubt und jemand kommt mit dem Argument: „Das ist physikalisch nicht möglich“ ist das für den Gläubigen kein Argument, denn Gott existiert und wirkt ausserhalb von physikalischen Gesetzen. So funktioniert argumentieren mit Gläubigen nicht.
      Und nichtgläubige glaube sowieso nicht daran.
      Deswegen frage ich mich über Sinn und Unsinn solcher Artikel...

      Und ja klar, wenn jemand an Harry Potter glaubt wird er auch an all den Zauber darin glauben.
    • rodolofo 18.05.2019 11:54
      Highlight Highlight @ (Un-)Natürlich
      Auch ein Gott müsste sich an seine Naturgesetze halten!
      Oder wolle Sie etwa behaupten, dass Gott ein Gesetzesbrecher sei, der willkürlich gegen seine eigenen Gesetze verstösst, indem er beispielsweise dem Wasser befielt, aufwärts zu fliessen?!
      Das sind doch lauter feuchte Träume von Patriarchen, die gerne allmächtig WÄREN, aber in der Realität einer Küche nur ein Spiegelei braten können!
      Ich pflichte Klaus bei:
      Solche Allmachtsfantasien, die von Gott handeln, aber seine irdischen, selbsternannten Stellvertreter und Verkünder der "Frohen Botschaft" meinen, SIND LÄCHERLICH!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 18.05.2019 08:26
    Highlight Highlight Sprechen wir doch Klartext:
    Die Geschichten in den "Heiligen Büchern" bestehen zum Grossteil aus "Fake News", die allerdings auch wahre historische Begebenheiten beinhalten, sozusagen als "Aufhänger" der fantastischen Geschichten, welche die damaligen Erzähler und Dramaturgen verwendeten, wie Schüler das Thema eines Aufsatzes.
    ALLE UnterhalterInnen, HochstaplerInnen und ManipulatorInnen arbeiten so.
    Der "wahre Kern" von Fake News überlistet unser Misstrauen, so dass das Wunschdenken die Kontrolle übernehmen kann, mit dem Wunsch, bei etwas Grossartigem und Überwältigendem dabei zu sein...
  • HundBasil 18.05.2019 08:24
    Highlight Highlight ist das jetzt ein Sekten- oder Atheistenblog?
    • dorfne 18.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Die Sekte der verbissenen Atheisten.
    • Thom Mulder 18.05.2019 08:54
      Highlight Highlight Atheisten sind keine Organisation. Es ist eine Schubladisierung von etwas, das eigentlich keine Bezeichnung kennt - die meisten Atheisten sind sich nicht einmal bewusst, dass sie welche sind.

      Also nein, es gibt keine solche Sekte.

      Das ist auch ein bisschen ein Problem, der Nichtgläubigen, denn während die Gläubigen fast immer stark organisiert sind, kämpfen, werben, missionieren, gibt es das alles bei Nichtgläubigen kaum - deshalb werden sie - mit Ausnahme von Blogs wie diesen - fast nicht wahrgenommen.
    • Phrosch 18.05.2019 09:22
      Highlight Highlight Naja, aus Diskussionen mit Atheisten bekomme ich den Eindruck, dass viele von ihnen glauben, dass es keinen Gott gibt, und dann genau so für diesen Glauben kämpfen wie andere Glaubende. Das ist anders als nicht zu wissen oder wissen zu können, ob es Gott gib (Agnostizismus). Insofern hat Atheismus teilweise auch etwas sektiererisches.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 18.05.2019 08:18
    Highlight Highlight Schon im Titel ein Fehler. Gott braucht den Menschen nicht. Es ist umgekehrt, der Mensch braucht Gott. Gott wird den Menschen auch nicht retten, nachdem dieser seine Schöpfung kapputt gemacht hat.
    • loquito 18.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Hehehe der war gut. Danke. Warum hat Gott so etwas bösartiges wie den Menschen geschaffen? Ist er unfähig? Das frag ich mich Tag für Tag...
    • Merida 18.05.2019 09:18
      Highlight Highlight „Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."
      B. Brecht
    • Lucas29 18.05.2019 09:30
      Highlight Highlight Glauben Sie den Mist, den Sie da schreiben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nickname_499 18.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Eskalation in 3.2.1....

    Das Argument mit den physikalischen Gesetzen funktioniert aber so nicht Herr Stamm:
    Angenommen es gibt einen allmächtigen Gott, dann kann er ausserhalb der Physik Dinge geschehen lassen.
    Man kann Gott nicht beweisen, man kann aber seine Inexistenz auch nicht beweisen. Und trotzdem kann man nachforschen in der Historik und herausfinden, dass zum Beispiel die Evangelien und Paulusbriefe sehr identisch / glaubwürdige Quelle sind. Das kann weder Christ noch Atheist verleugnen!
    • Atheist1109 18.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Paulusbriefe identisch?
      Im Sinn von belegt?
      Vergiss das mal schnell wieder.
    • rodolofo 18.05.2019 09:05
      Highlight Highlight Und warum kann man die Existenz von Gott nicht beweisen?
      Weil Gott nur ein Wort ist, das für Alles und Nichts stehen kann!
      Wenn wir nicht klar definieren, was wir mit dem Wort "Gott" meinen, können wir "Gott" auch nicht nachweisen!
      Somit beisst sich doch die "Ewige Rätsel-Katze" in ihren eigenen Schwanz!
      Wenn Ur-Religionen behaupteten, dass Gott ein hoher Berg sei, oder ein Vulkan, oder die Sonne, oder die Erde, dann konnte jeder Ureinwohner die Behauptung real nachvollziehen:
      "Aha, der hohe Berg da vorn soll also ein Gott sein. Okay, dann sagen wir diesem hohen Berg also "Gott"!"
    • loquito 18.05.2019 09:26
      Highlight Highlight Die Originale evtl. Aber nicht den Stuss, welchen Hyronimus und andere zusammenübersetzt haben... Maria war keine Junhrfrau und viele andere Göttliche wunder wurden nachträglich hinzugedichtet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • LarsBoom 18.05.2019 08:05
    Highlight Highlight „Junge Leute, die nicht mehr in der christlichen Tradition verwurzelt sind, können mit den biblischen Geschichten ohnehin nichts mehr anfangen: Sie sind zu langweilig und schlicht unglaubwürdig.“

    Wäre die Bibel also spannend, würden sich die Jungen drum reissen. Die ziehen sich ja tonnenweise unglaubwürdige Filme und Serien rein.
    • rüpelpilzchen 18.05.2019 08:54
      Highlight Highlight Aber niemand glaub an Superman.
      Merkste was? Religionen und Sekten haben den Anspruch, das man es glaubt und mitmacht und sich voll und ganz in ihre Welt begibt.
      Viele nutzen das auch aus, weil sie damit Macht über andere erhalten, die sie sonst nicht hätten. Es ist eine Überlebensstrategie gewisser Menschen. Sie bestreiten so ihr Einkommen, ihr tägliches Brot.
      Es gibt genug Berufe, mit denen sich diese Leute sinnvoll in der Gesellschaft einbringen können, und genügend andere Lebensweisen, mit denen sie auch ohne "zu verarschen" ihr dasein menschenwürdig leben können.
    • dorfne 18.05.2019 09:06
      Highlight Highlight Die voller biblischer Symbolik sind. Man findets offenbar doch irgendwie faszinierend. In GOT zieht Ayria Stark als grausamer Racheengel durch die Königslande. Am Ende der Serie reitet sie auf einem weissen Pferd davon. Wer denkt da nicht an die Apokalypse?
    • Knäckebrot 18.05.2019 09:58
      Highlight Highlight Wollte neulich einem 19 Jährigen, der sich für Geschichte und Zusammenhänge interessiert ein Buch/Heft (irgendwas dazwischen) mit Bildern über die Geschichte nach dem 2. WK bis 90er geben. Der reagierte erstaunt und sagte: "das kann ich doch nicht lesen! Wir sind im Jahr 2019. Wir lesen doch nicht mehr so Zeugs!"

      Ich denke bei einigen Millennials ist schnell mal was langweilig.
    Weitere Antworten anzeigen

Christliche Fundis wollen Schwule umpolen, doch nun formiert sich Widerstand

Die Assoziation der Schweizer Psychotherapeuten verurteilt die therapeutische Umpolung, der deutsche Gesundheitsminister will sie verbieten.

Die Bibel gibt in vielen religiösen und weltlichen Fragen den Tarif durch. Manche Anweisungen sind derart anachronistisch, dass selbst die Fundis sie nicht einhalten können, weil sie sich sonst strafbar machen würden. Wenn sie zum Beispiel eine Frau steinigen würden, die fremdgegangen ist, wie es im Buch Mose beschrieben wird. (Jesus «begnadigte» später zwar eine solche Frau, mahnte sie aber, nicht mehr zu sündigen.)

Auf eine solche «Begnadigung» können viele gläubige Homosexuelle aber nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel