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Der familienfreundliche Hybrid: Wir haben den Peugeot 308 GT SW getestet

Peugeot 308 SW
Der 308 ist das technische Highlight der gesamten Produktpalette von Peugeot.image: Peugeot
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Der familienfreundliche Hybrid: Wir haben den Peugeot 308 GT SW getestet

Hinter der «Serie 300» von Peugeot stehen fast 90 Jahre Automobilgeschichte. Peugeot macht Familien seit neun Jahrzehnten mobil, ob im Alltag oder im Urlaub. Die neueste Generation, der 308, der Ende 2021 auf den Markt kam, ist erstmals mit einem aufladbaren Hybridantrieb ausgestattet.
04.10.2022, 09:16
Jerome Marchon
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Der 308 ist das technische Highlight von Peugeot. Als Kompaktwagen mit vielen Qualitäten strebt er mit jeder Generation ein wenig mehr in Richtung Premiumklasse. In puncto Styling ist der 308, der 2021 auf den Markt gebracht wurde, mit seiner von Knicken und Rippen durchzogenen Karosserie und seinem scharfen Look ein echter Blickfang. In der Mitte eines imposanten Kühlergrills prangt der Löwe des Logos, der aus diesem Anlass einen neuen, von der Vergangenheit inspirierten Look erhielt. Besonders hervorzuheben ist in diesem Segment das dynamische Design der Kombi-Version. Der 308 ist homogen und sportlich und unterscheidet sich damit deutlich von den kompakten Modellen, die normalerweise geliefert werden. Sehr gut gemacht!

Peugeot 308 SW
Mit seinen ausgeprägten Kurven und dem homogenen Design ist der Peugeot 308 auch als Kombi ein echter Hingucker.image: peugeot

In diesem Fahrzeug fühlt man sich wohl

Der Innenraum ist genauso modern gestaltet. Alles darin ist hochwertig, und die Materialien sind sehr geschmackvoll. Die Linienführung ist klar, das «i-Cockpit»-Layout, bestehend aus einem kleinen, erhöhten Armaturenbrett, einem Lenkrad mit kleinem Durchmesser und einem zentralen Bildschirm für die sekundären Bedienelemente, wurde beibehalten. Auch wenn es immer noch schwierig ist, die ideale Fahrposition zu finden, ist das Herzstück der Hauptsteuerung in der Mittelkonsole auf dem neuesten Stand: Es reagiert schnell und lässt sich mit den entsprechenden Widgets in Smartphone-Manier personalisieren.

Was noch besser ist: Auf einem zweiten Bildschirm finden sich praktische Shortcuts, mit denen sich die Klimaanlage und das Autoradio schnell und einfach bedienen lassen.

Peugeot 308 SW
Eine moderne und raffinierte Innenausstattung.image: Peugeot

Die rückenschonenden Vordersitze tragen das AGR-Siegel, das ihre rückengerechte Ergonomie bescheinigt. Die Passagiere auf den Rücksitzen haben jedoch weniger Glück. Der Abstand zum Vordersitz ist zwar um mehr als fünf cm grösser, aber das Platzangebot für sie bleibt begrenzt. Das Fassungsvermögen des Kofferraums ist mit 548 Litern zufriedenstellend, zumal es bei umgeklappter Sitzbank sogar 1574 Liter beträgt.

Erstaunlich genügsam, aber preislich anspruchsvoll

Diese dritte Generation des 308 ist für alle Arten von Motoren geeignet: für Benziner, Diesel, wiederaufladbare Hybridmotoren und seit zehn Tagen sogar für zu 100 % elektrische Antriebe. Wir haben uns für den 225 PS starken Plug-in-Hybrid entschieden. Eine 180-PS-Version ist ebenfalls erhältlich.

Auf dem Papier bietet dieser 225-PS-Motor durchaus ansprechende Leistungen, darunter ein enormes Drehmoment von 360 Nm. Die 12,4-kWh-Batterie verspricht eine Reichweite von rund 60 km im reinen Elektrobetrieb; in der Praxis war nach 48 km fertig.

Peugeot 308 SW
Komfort und Fahrpräzision machen den Peugeot 308 zu einem perfekten Gefährten auf der Strasse.image: Peugeot

Allerdings beeindruckt der 308 PHEV im Hybridmodus, vorausgesetzt, er lässt sich möglichst oft aufladen. Während der Fahrt verlaufen die Übergänge zwischen elektrischem und thermischem Betrieb sanft und ruckfrei. Es bereitet sogar Vergnügen, unseren 308 etwas dynamischer zu fahren, auch wenn sich sein hohes Gewicht schnell bemerkbar macht.

Im normalen Fahrbetrieb mit häufiger Aufladung verbrauchte der 308 PHEV nur wenig, im gemischten Betrieb auf langen Strecken selten mehr als 3,7 l/100 km. Und das ist für einen Familienwagen ein echtes Kunststück. Wie man sieht, sind PHEVs keine Benzinschlucker, wenn man die vorgegebenen Spielregeln befolgt.

Peugeot 308 SW
image: Peugeot

Der 308 GT SW PHEV mit 225 PS ist ab CHF 46’300 erhältlich. Damit dieses Fahrzeug das perfekte Familienauto wird, muss man aber schon tief in die Optionsliste greifen, womit man dann schnell auf über CHF 50’000 kommt. Das ist sicher nicht gerade günstig, aber es ist der Preis, den man für einen eleganten, komfortablen, angenehm zu fahrenden und genügsamen Familienwagen zahlen muss.

Über den Autor:

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image: zvg
Jérôme Marchon ist ...
... seit seiner frühesten Kindheit ein leidenschaftlicher Autofan. Seine berufliche Karriere begann er in der Finanzbranche, trug aber schon früh zum Aufbau eines Auto-Blogs bei – bis er schliesslich seinen eigenen Blog gründete. Sein weiterer Weg führte ihn in die Chefredaktion der «Revue Automobile». Seit 2018 ist er freiberuflich tätig und schreibt für verschiedene Auto- und allgemeine Print- und Digital-Medien in der Schweiz und im Ausland. Jérôme Marchon arbeitet auch als Übersetzer und Berater für redaktionelle Inhalte für Automobilveranstaltungen und Autohersteller.
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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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xlt
04.10.2022 10:45registriert August 2018
Die Hybridwerbesendung geht also weiter 🤡
Hört doch auf, das längst tote Pferd zu schänden.
376
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Eine Eidechse
04.10.2022 11:16registriert Januar 2021
Wieso macht ihr ständig Beiträge über Hybride?
276
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Wie das Elektroauto im Zweiten Weltkrieg neu auflebte
Das Elektroauto wurde in den 1920er Jahren zu einem Nischenmarkt degradiert, verschwand aber nicht völlig von der Bildfläche. Das ermöglichte ihm, vor allem in Frankreich, während des Zweiten Weltkriegs vorübergehend wieder neu aufzuleben.

Die Begeisterung über die verschiedenen Rekorde, die Elektrofahrzeuge zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufstellten, war nicht von langer Dauer und führte nicht zu einem kommerziellen Aufschwung in der Belle Époque. Dennoch gab es Anfang der 1930er Jahre in der Schweiz drei grosse Hersteller von Elektrofahrzeugen, die alle in der Entwicklung von leichten Nutzfahrzeugen tätig waren. Aus der Pionierfirma Tribelhorn wurde EFAG (Elektrische Fahrzeuge AG), bevor sie 1937 unter Hans Weiss einen neuen Anlauf nahm und bis 1980 als NEFAG (Neue Elektrische Fahrzeuge AG) bekannt war. Ihre Hauptkonkurrenten sind die SIG (Schweizerische Industrie Gesellschaft) in Neuhausen am Rheinfall und Oehler & Co. in Aarau. Ihre Hauptkunden sind die schweizerischen öffentlichen Dienste, allen voran die SBB und Die Post.

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