Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Yonnihof

10 Notlügen, die wir alle erzählen

Bild: shutterstock



1. «Sorry Mama, ich han nöd so vill Ziit gha zum Ufruume.»

Tatsache ist, dass deine Wohnung seit Monaten nicht mehr so sauber und aufgeräumt war wie in diesem exakten Moment. Inklusive entkalkter Wasserhähne und abgetautem Gefrierfach (Hallo Pouletgschnätzlets vo 2011). Ähnlich sauber ist sie nur, wenn du eigentlich auf eine Prüfung lernen oder die Steuererklärung ausfüllen solltest.

2. «Nur na ein Drink.»

Ähä. Und das Nächste, was man von dir zu Gesicht bekommt, ist ein SMS, das in etwa folgendermassen lautet: «Dude, wo isch fucking«Renens»?? Wo bin ich?? Mini Haar tüend weh. Ahja und ich han jetz glaubs en Hund

3. «Wow, danke Grosi, sones grahmts Rolf-Knie-Bild hani mer scho immer gwünscht.»

Nein. Hast du nicht. Wenn du ehrlich bist, wäre dein grösster Wunsch gerade ein glühender Eisenhaken, mit dem du dir die eigenen Augen ausstechen könntest. Aber Grosi ist halt super. Danke Grosi.

4. «Ich tue relativ regelmässig zaasidele, Frau Dentalhygienikerin.»

Also vor allem in den drei Wochen, seit du weisst, dass du heute diesen Termin hast. Ansonsten lässt sich ziemlich genau sagen, wann deine Zahnzwischenräume das letzte Mal wirklich blitzblank waren: Als du das letzte Mal hier warst, nämlich.

5. 23.30 Uhr: «Nur na ganz schnäll uf 9gag.com ...»

... zagg, 1.30 Uhr morgens.

6. «Komisch, ich han nüt übercho.»

Doch. Hast du. Und du hast’s vergessen. Oder der Inhalt hat dir nicht gepasst und du hast’s deshalb ignoriert und dann auf das Beste gehofft. Leider erfolglos. Bei E-Mails bleibt dir noch die Spam-Ausrede («Henei, so müehsam, das passiert immer wieder, dass wichtigi Mails im Spam landed!» – Nein, tut es nicht!), bei SMS bleibt nur starres Beharren auf der Inexistenz der Nachricht, die du soeben zur Sicherheit noch aus deiner Inbox gelöscht hast.      

7. Für die Girls: «Ich komme!!!»

8. Für die Jungs: «Nein, das Kleid macht dich sogar noch dünner.»

9. Diese Liste wird 10 Punkte haben.

Yonnihof Yonni Meyer

Yonni Meyer

Yonni Meyer (34) ist Psychologin und schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
Pony M. auf Facebook
Yonni Meyer online

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Yonnihof

Mamma Mia! – Eine Abrechnung mit Mutter-Klischees

Oder: HÖRED DOCH MAL UUF!

Disclaimer: Ich rede hier von Müttern, weil ich eine von ihnen bin. Ich rede zwar auch mit Vätern über solche Themen und ich bin gespannt auf ihre Kommentare, mein Erleben ist jedoch das einer Mutter. Man kann Mutter in vielen Fällen aber gut mit Vater substituieren.

Vor gut zwei Wochen wurde unser Sohn ein Jahr alt. Zeit für ein kleines Resümee, angefangen mit der Tatsache, dass das Motto seiner Geburtstagsparty «Nicolas wird 1 – Oder: Hurra, wir leben noch» lautete.

Seit ich Mutter bin, habe …

Artikel lesen
Link zum Artikel