China
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Herzversagen nach Infekt

Virus tötet vierten Pandabären in China



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Todes-Virus in China: Erneut ist ein junger Pandabär gestorben. 

Ein gefährliches Tiervirus hat Pandabären in China befallen und vier von ihnen getötet. Das jüngste Opfer des Canine Staupevirus war der sechs Jahre alte Pandabär Feng Feng, der trotz tagelanger Behandlung an Herzversagen starb.

Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua in der Nacht zum Freitag. Seit Ausbruch des Virus in einer Aufzuchtstation in der Millionenstadt Xi'an im Dezember waren schon drei Tiere dem Erreger erlegen, ein weiteres überlebte den Infekt. Bislang sind keine weiteren Infektionen mit dem Virus nachgewiesen worden.

Pandas werden bis zu 1.80 Meter lang und haben eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern. Männchen werden bis zu 160 Kilogramm schwer. Die Bären leben hauptsächlich in den Bergen Zentralchinas.

Aufgrund von Rodungen für die Landwirtschaft haben die Tiere einen Grossteil ihres Lebensraumes verloren. Ihr Bestand wird auf 1600 geschätzt. Seit einigen Jahren unterstützt Chinas Regierung die Einrichtung von Schutzgebieten für die Tiere und fördert die Zucht in staatlichen Forschungsstellen. (sda/dpa)

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