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HANDOUT - An eine Mini-Drohne des Online-Haendlers Amazon ist eine Paketkiste (unten) befestigt (undatiertes Handout). Amazon will in einigen Jahren Bestellungen mit automatischen Mini-Drohnen zustellen. Die Idee sei, dass die

Das vollautomatische und vollelektrische «Prime Air»-Fluggerät soll zunächst testweise kleine Haushaltswaren wie Zahnpasta oder Rasierer liefern, kündigte der Konzern am Mittwoch bei einer Tech-Konferenz in Las Vegas an. Bild: APA

Amazon kündigt Lieferungen per Drohne binnen Monaten an



Der weltgrösste Onlinehändler Amazon hat am Mittwoch eine neue Lieferdrohne vorgeführt. Diese soll bereits in einigen Monaten die ersten Pakete zustellen. Sie fliegt bis zu 24 Kilometer weit und kann bis zu über zwei Kilo schwere Pakete innert 30 Minuten zustellen.

Das vollautomatische und vollelektrische «Prime Air»-Fluggerät soll zunächst testweise kleine Haushaltswaren wie Zahnpasta oder Rasierer liefern, kündigte der Konzern am Mittwoch bei einer Tech-Konferenz in Las Vegas an. Amazon tüftelt schon seit einigen Jahren an der Drohnentechnik, die der zuständige Manager Jeff Wilke bei dem Event im US-Bundesstaat Nevada nun zum ersten Mal in einer optimierten Version präsentierte.

Amazon-Chef Jeff Bezos hatte bereits 2013 einen Prototyp der Lieferdrohne vorgestellt. Das jetzt vorgeführte Gerät kann gut 24 Kilometer weit fliegen und bis zu 2.3 Kilogramm schwere Pakete innerhalb von 30 Minuten zustellen.

Amazon machte keine Angaben dazu, wo der «Prime Air»-Service starten soll. Bisher wurde er in Grossbritannien getestet, wo 2016 Jahren die erste Lieferung damit erfolgte. Ein Kunde hatte dort einen «Fire-TV»-Videostreaming-Stick und eine Tüte Popcorn innerhalb von 13 Minuten nach Abgabe seiner Order erhalten, wie Bezos damals bei Twitter verkündete.

(sda/dpa)

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