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Facebook lagert die Chat-Nachrichten in die separate Messenger-App aus. Die User sind nicht erfreut und reagieren mit Ein-Stern-Bewertungen für den Facebook Messenger.
Facebook lagert die Chat-Nachrichten in die separate Messenger-App aus. Die User sind nicht erfreut und reagieren mit Ein-Stern-Bewertungen für den Facebook Messenger.bild: facebook
Für iPhone, Android und Windows Phone

So umgehen Sie den Messenger-Zwang von Facebook

Facebook drängt seine Nutzer zur eigenen Messenger-App. Zum Chatten auf Handys sollen die Nutzer eine zusätzliche App installieren. Doch es gibt mehrere Wege, um den Messenger-Zwang zu umgehen.
13.08.2014, 14:4614.08.2014, 10:56

Gute Nachrichten für alle, die den unbeliebten Facebook Messenger nicht installieren wollen. Es gibt mehrere Wege, seine Chats in der regulären Facebook-App zu behalten, ohne Facebooks Messenger-App herunterladen zu müssen. Der einfachste Trick, über den der Guardian zuerst berichtet hat, funktioniert für Android und das iPhone.

Wer seine Chat-Nachrichten in der Facebook-App lesen will, erhält seit letzter Woche die Meldung, dass die Nachrichten in die separate Messenger-App gezügelt worden sind. Wer weiter über Facebook chatten will, wird aufgefordert, die Messenger-App für Android und iOS herunterzuladen. Einzig Windows-Phone-Nutzer haben derzeit noch die Wahl, ob sie zum Chatten die klassische Facebook-App oder den Facebook Messenger nutzen wollen.

So trickst man Facebook aus

Was viele nicht wissen: Die Chat-Funktion ist weiter in der Facebook-App enthalten, wird aber vom Verweis auf die Messenger-App überdeckt. Per Klick auf den Verweis wird man in Apples App Store oder Googles Play Store umgeleitet. Nun lädt man den Facebook Messenger herunter, verlässt den Store und löscht die App noch während der Installation. Facebook glaubt, man habe den Messenger installiert. Wird die Facebook-App nun wieder geöffnet, sollte die Chat-Funktion wie gewohnt verfügbar sein. Der Haken daran: Die Chat-Funktion bleibt vermutlich nur erhalten, bis Facebook sie per Update ganz aus der Anwendung entfernen wird. Zum Glück gibt es eine weitere Alternative.

Verknüpfung auf dem Startbildschirm ablegen

Der Messenger-Zwang betrifft nur die Facebook-App, nicht aber die mobile Webseite von Facebook. Die einfachste Lösung ist daher, Facebook auf dem Smartphone im Webbrowser (Safari, Chrome, Internet Explorer etc.) zu öffnen und die Website auf dem Startscreen als App-Icon abzulegen.

Für iPhone-User: Beim iPhone öffnet man die Facebook-Seite im Safari, klickt auf das Teilen-Symbol am unteren Bildrand (Quadrat-Symbol mit dem Pfeil nach oben) und wählt die Option «Zum Home-Bildschirm» aus. Nun hat man auf dem Homescreen eine direkte Verknüpfung zur Facebook-Webseite. Man kann so wie gewohnt auf seine Chat-Nachrichten zugreifen, erhält allerdings keine Push-Nachrichten.

Für Android-User: Bei Android-Smartphones öffnet man die Facebook-Seite im Webbrowser. Nun klickt man oben rechts auf Einstellungen (drei kleine Balken) und das Plus-Symbol und wählt die Option «Startseite». So hat man auf dem Homescreen eine direkte Verknüpfung zur Facebook-Webseite. Man kann so wie gewohnt auf seine Chat-Nachrichten zugreifen, erhält allerdings keine Push-Nachrichten.

Für Windows-Phone-User: Bei Windows-Phone-Smartphones öffnet man die Facebook-Seite im Internet Explorer. Nun klickt man unten rechts auf Einstellungen (drei kleine Punkte) und wählt die Option «Auf Startseite». So hat man auf dem Homescreen eine Facebook-Kachel, die mit der Facebook-Webseite verknüpft ist.

Mehr zu Facebook

So reagiert die Internet-Community auf Mark Zuckerbergs neusten Streich

Der Facebook Messenger führt zwar die Charts in den App-Stores an. Die Nutzer zeigen Facebook indes mit miesen Ein-Stern-Bewertungen, was sie vom Messenger-Zwang halten.

Die Frage, die sich momentan viele Facebook-Nutzer stellen: Warum braucht es zwei Apps, die das Gleiche tun, was eine App bislang konnte? 

Andere machen sich über Mark Zuckerberg lustig.

58 Prozent der Leser von «Spiegel Online» wollen den Facebook Messenger nicht installieren. 33 Prozent werden dies gezwungenermassen tun und 8,4 Prozent finden die Messenger-App praktisch.

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