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epa07270854 (FILE) - The new iPhone Xs Max and Xs models are displayed during a launch of new products at an Apple Store in Frankfurt Main, Germany, 21 September 2018 (reissued 09 January 2019). The Nikkei Asian Review on 09 January 2019 reported Apple is to cut the production of new iPhones by 10 per cent between January and March 2019. The reports follow Apple saying 02 January that it would not meet revenues forecast for the last quarter of 2018.  EPA/ARMANDO BABANI

Die neuen iPhone-Modelle XS und XS Max könnten mit iOS 13 eine spezielle, neue Funktion für FaceTime erhalten. Bild: EPA/EPA

Das iPhone kann künftig deine Blickrichtung beim Videochat manipulieren



Es hört sich ein bisschen an wie ein Szenario aus der Serie «Black Mirror», doch soll schon mit dem Update für iOS 13 auf dem iPhone Einzug halten: die Aufmerksamkeitskorrektur. Diese neue Funktion soll beim Videochat mit FaceTime dafür sorgen, dass man seinem Gegenüber in die Augen schaut, selbst wenn man das eigentlich gar nicht tut.

Apple möchte damit das Problem lösen, dass der Blick immer am Gesprächspartner vorbei geht, was unter Umständen als irritierend oder unhöflich empfunden wird. Bei einem Videochat schaut der User normalerweise nicht in die Kamera, sondern auf den Bildschirm, wodurch der Blick immer leicht gesenkt ist. Die «FaceTime Attention Correction» analysiert das Bild dabei live und manipuliert die Position der Augen so, dass man in die Kamera zu gucken scheint.

Entdeckt hat die Funktion Mike Rundle, der zu den Betatestern für das kommende iOS 13 gehört:

«Ich habe das noch nicht getestet, aber wenn Apple irgendeinen dunklen Zauber verwendet, um meinen Blick so zu bewegen, als würde ich in die Kamera und nicht auf den Bildschirm starren, bin ich verblüfft. (Neu in Beta 3!)»

Ein anderer User stellte etwas später dann einige Bilder auf Twitter, um zu zeigen, wie die Korrektur aussieht:

Links der leicht gesenkte Blick auf den Bildschirm, rechts die Korrektur.

bild: twitter/will sigmon

Apple soll dafür die gleiche Gesichtserkennungstechnik nutzen, die schon für die Entsperrung per Gesicht (FaceID) benutzt wird. Die Kamera ist dabei in der Lage, sowohl die Blickrichtung als auch die Gesichtsausdrücke zu erkennen. Anschliessend korrigiert FaceTime die Blickrichtung der Augen mithilfe von ARKit, das für Augmented Reality entwickelt wurde. Betatester Dave Schulkin zeigt auf Twitter in einem Video, wie der Blick seines Gesichts live manipuliert wird:

Bei Augen und der Nasenkante sieht man gut, dass ein virtuelles Gesicht über das echte gelegt wurde:

Im Moment ist noch unklar, welche iPhones diese Funktion mit dem Update auf iOS 13 erhalten werden. Allerdings scheint es, als würde aktuelle Hardware dazu benötigt. Das berichtet zumindest die Tech-Site The Verge. In der Beta funktioniere die Option zumindest nur bei den Modellen iPhone XS und XS Max. (pls)

Fake bleibt Fake: Diese manipulierten Bilder machen im Netz immer wieder die Runde

So überzeugend kann manipuliertes Video aussehen

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 04.07.2019 21:36
    Highlight Highlight Könnte die Funktion nicht gleich um Schlauchbootlippen und Nasenkorrektur erweitert werden?
  • Hardy18 04.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Und die Kamera hat ihm auch noch ein Lächeln gezaubert. Wunderbar.
  • Luzifer Morgenstern 04.07.2019 00:34
    Highlight Highlight Sorry, ich möchte jetzt auf keinen Fall in irgendeiner Form zynisch sein. Ich schreibe hier aus einer einfühlsamen Perspektive.

    Ich finde diese Funktion auf den ersten Blick echt toll. - Ist ja im Moment eh nur ein fundiertes Gerücht.

    ——
    Weiss irgendjemand, ob diese Funktion auch bei AD(H)S die Aufmerksamkeit korrigiert/simuliert?
    ——

    Bitte, wirklich, ich will jetzt keine respektlosen Kommentare von all den Leuten, die ihre medizinische Ausbildung bei der YouTube-Universität gemacht haben.
    • swissda 04.07.2019 15:20
      Highlight Highlight Die Funktion ist kein Gerücht, sondern Realität. Es macht nichts anderes als die Blickrichtung leicht nach oben korrigieren. Blicke nach links und rechts bleiben Blicke nach links und rechts - und wenn man tatsächlich in die Kamera schaut (wie es sein sollte, dass der Blick "gerade" wirkt), sieht es aus, als ob man über den Bildschirm guckt.

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