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Junge Frau mit Smartphone und Ohrstöpseln

 Musikhören mit dem Smartphone boomt: Leider profitieren die Falschen. bild: shutterstock

Du liebst Spotify oder Apple Music? 🎧 Dann solltest du diese Story nicht lesen

Ob unterwegs oder zuhause: Songs über Streaming-Dienste zu hören, ist genial und extrem populär. Doch vom wirtschaftlichen Boom profitieren nicht die, die es am meisten verdient hätten. Im Gegenteil.



Die Krise in der Musikbranche scheint nach bald 20 Jahren vorbei zu sein. Zu verdanken ist dies dem Streaming. Online Musik hören ist derart beliebt geworden, dass die neue Technologie die gesamte Branche aus der Misere rettet. Dennoch profitieren die Künstler finanziell nicht. Schweizer Musiker haben es sogar doppelt schwer.

Die Digitalisierung schreitet schnell vorwärts. Zuerst verdrängte die Möglichkeit von Downloads das traditionelle CD-Geschäft. Nun verdrängt die neue Technologie Streaming die Downloads. Zu verdanken ist dies auch den Smartphones, dank denen man rund um die Uhr online sein kann.

Je mehr die Kunden Musik konsumieren, desto weniger pro abgespielten Titel verdienen die Interpreten.

In den Vereinigten Staaten, bekannt als Vorreiterland in Sachen Musiktrends, ist der Streaming-Konsum 2015 im Vergleich zum Vorjahr gar über 90 Prozent in die Höhe geschossen. Global haben sich die Einnahmen aus dem Streaming fast verdoppelt.

Auch in der Schweiz ist der Trend zu beobachten. Der Marktanteil des Streaming-Geschäfts ist von 2012 bis 2015 von 1 Prozent auf knapp 20 Prozent des gesamten Musikmarkts gestiegen. Doch obwohl die Umsätze aus dem Streaming-Segment stark wachsen, gehen die meisten Musiker praktisch leer aus. Grund ist das Bezahlmodell.

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Verkehrte Welt

Das Bezahlmodell beim Streaming unterscheidet sich wesentlich von dem der Downloads und CD-Verkäufe. Weil die Abonnenten nicht pro abgespielten Titel bezahlen, sondern eine fixe Nutzungsgebühr pro Monat entrichten, verkleinert ein grösserer Musikkonsum die Einnahmen pro Stream. Generell gilt: Je mehr die Kunden Musik konsumieren, desto weniger pro abgespielten Titel verdienen die Interpreten. Im Vergleich zu den CDs und Downloads ist dies ein Vielfaches weniger.

Beim weltgrössten Streaming-Anbieter Spotify belaufen sich die Ausschüttungen an die Musikindustrie auf zirka 70 Prozent der Gesamteinnahmen, also den Einnahmen aus Werbung und zahlenden Abonnenten. Bei den Konkurrenten wie Apple Music ist es ähnlich.

Seit dem Start im Jahr 2008 hat Spotify insgesamt fünf Milliarden US-Dollar an die Musikindustrie weitergegeben. In diesem Zeitraum ist die Zahl der aktiven Nutzer auf 100 Millionen gestiegen. 40 Prozent davon sind zahlende Premium-Abonnenten. Konkurrent Apple Music zählt etwa die Hälfte an zahlenden Abonnenten.

Von den monatlichen Ausschüttungen werden die Künstler pro Land anteilsmässig bezahlt. Das heisst, wenn ein Künstler ein Prozent des monatlichen Streaming-Volumens ausmacht, erhält er ein Prozent aus den gesamten monatlichen Ausschüttungen für das jeweilige Land, wie Spotify erklärt.

Die Reichen werden reicher

Der Löwenanteil dieser Einnahmen verteilt sich weltweit auf einen Bruchteil der Musikschaffenden, den Superstars. Neben den aktuellen Grössen wie Adele oder Taylor Swift werden insbesondere auch Klassiker wieder vermehrt gehört – beispielsweise von den Beatles, den Rolling Stones oder Michael Jackson.

Dazu kommt, dass Streaming-Anbieter regelmässig eigens erstellte Musiklisten anbieten. Diese seien sehr international ausgerichtet, kritisiert Lorenz Haas, Geschäftsführer des Verbands der Musiklabels (IFPI Schweiz). Solche Musiklisten finden bei den Musikhörern starken Anklang, während Alben immer weniger abgespielt werden. Schweizer Interpreten würden bei diesen Musiklisten allerdings wenig Beachtung finden. Der Heimmarkt sei für die grossen Streaming-Dienstleister zu klein, um Titel von Schweizer Künstlern zu berücksichtigen.

Laut Spotify beschäftigen sich weltweit 50 Playlist-Kuratoren mit regelmässig 4500 Musiklisten. Die Kuratoren seien meist Spezialisten für verschiedene Musikrichtungen, aber es gibt sie auch für Regionen und Länder. Allerdings existiere aktuell keine Playlist-Redaktion für die Schweiz und eine solche stehe in nächster Zukunft auch nicht an.

Nicht mal einen Rappen

Für weniger bekannte Künstler und Musiker, welche noch am Anfang stehen oder in einer Nische spielen, ist das Geschäft mit dem Streaming daher wenig lukrativ. Dies gilt besonders für solche, die nicht in den grossen Musikmärkten wie den USA, Grossbritannien oder Deutschland zuhause sind.

Zum Beispiel verdiente der Berner Mundart-Musiker Trummer im Jahr 2015 von rund 17'000 Streams 108 Schweizer Franken.

Das macht durchschnittlich also 0.0064 Franken pro Stream. Für das gleiche Geld bräuchte es nur 120 Titel-Downloads.

Trummers Song «Bamboulé» bei YouTube

abspielen

Video: YouTube/Trummeronline

Von den Einnahmen aus dem Streaming müssen Musiker mit einem Plattenvertrag zudem einen Anteil dem Musiklabel abgeben. Wie viel effektiv an die Künstler ausbezahlt wird, hängt daher massgeblich davon ab, welche Vereinbarung einerseits zwischen der Plattenfirma und dem Streaming-Dienstleister und zum anderen zwischen Plattenfirma und Künstler getroffen wurde.

Meist kriegen die Künstler einen fixen Anteil der gesamten Einnahmen aus CDs, Downloads und Streaming. Dieser Anteil variiert, je nachdem welche Aufgaben und wie viel Risiko die Plattenfirmen übernehmen. Meist liegt dieser jedoch unter 50 Prozent.

Ob dieses Modell mit der steigenden Bedeutung des digitalen Markts noch zeitgemäss ist, kann zumindest hinterfragt werden. So sind die Kosten für die Vermarktung des Künstlers und der Vertrieb der Alben durch das Internet gesunken und gleichzeitig die Reichweite an potenziellen Musikkonsumenten gestiegen.

(dsc/sda)

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58
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    Alle Leser-Kommentare
  • Fonzie 07.01.2017 15:42
    Highlight Highlight Gibts da draussen eigentlich weitere Leute, die seit Zeiten von Ur-Napster, Audiogalaxy etc nie für digitale/gepresste Musik zahlten (abgesehen von lokalen oder sehr speziellen Interpreten, welchen die Kohle auch zugute kam)? Die jedoch neuerdings aufgrund der tollen Dienstleistungen und niedrigen Preisen auch eine Flat abonnieren?

    Ich bin sicher, es gibt unter den digital natives einen Gegentrend. Zumal bei Leuten, welche ihren Support für die Musiker in Konzertbesuchen ausdrücken. Das Erlebnis eines geilen Gigs ist eine absolute Win-Win-Situation.
  • GeneralButtNaked 06.01.2017 15:21
    Highlight Highlight Gruss
    Benutzer Bild
  • Gringoooo 06.01.2017 14:02
    Highlight Highlight Und da ich solche Künstler ansonsten gar nicht bezahle, hätten sie von mir überhaupt nichts. So hat er zumindest eine grössere Promo und Reichweite, wodurch er auch besser Konzertkarten verkaufen kann. Ich sage ja nicht, dass der Verteilschlüssel perfekt sei, jedoch muss sich die Industrie umorientieren.
    Ich glaube Metallica wars, welche dies perfekt ausgenutzt haben und analysiert haben, wo ihre Musik am meisten gestreamt wurde - Südamerika - und haben da eine Extratournee gemacht. Mit Erfolg.

    Zur Thematik interessant: Doku von 30 seconds to mars: this is war.
  • Thomas_54 06.01.2017 10:50
    Highlight Highlight Vergleicht man hier nicht Äpfel mit Birnen, d.h. den Besitz von einem Lied mit der Leihe? Wie ist der Vergleich zum Radio, erhält ein Musiker da mehr oder weniger als 108.- für bei 17'000 Hörern?
    • Gringoooo 06.01.2017 13:58
      Highlight Highlight Ich glaube ca. 9.- pro abspielen, kommt also auf den Sender drauf an. Zudem würden gewisse Künstler von mir sonst kein Rappen bekommen, da ich sie auch nicht auf CD kaufen würde. Der Verteilschlüssel mag nicht perfekt sein, jeder lässt sich aber selbstständig drauf ein.
    • Thomas_54 06.01.2017 14:17
      Highlight Highlight Und ungefähr so 50'000-100'000 Hörer? Da lohnt sich das ja noch weniger.
  • Me:ish 06.01.2017 06:22
    Highlight Highlight Soeben die Meldung erhalten, dass Tidal "Tidal Masters" einführt. Musik in Studioqualität! Zuerst nur für die Desktop-Version, später auch für die mobilen Geräte *hüpfhüpf*
  • Posersalami 05.01.2017 13:51
    Highlight Highlight Ich habe absolut kein Mitleid mit der Musikindustrie. Es hat erst den iTunes Store und den iPod gebraucht, um der MI zu zeigen wie das gehen könnte. Beinahe ein Jahrzehnt lang haben sie neue Geschäftsmodelle eher behindert, anstatt selbst ein Spotify oder Apple Music an den Start zu bringen. Selbst Schuld, liebe MI!
    • Posersalami 05.01.2017 15:09
      Highlight Highlight Der Künstler wird doch nicht bestraft? Der Künstler hat den Vertrag mit dem Label unterschrieben und da drinnen wird das geregelt. Die Künstler müssen sich halt andere Wege suchen, wenn sie mit den Konditionen der MI nicht einverstanden sind. Ich sehe das Problem nicht.
    • Triolis 06.01.2017 07:09
      Highlight Highlight Wenn du das Problem nicht verstehst, ist dies sicherlich, weil du eine Lösung siehst. Welchen Weg schlägst du also konkret vor, Posersalami?
    • Slowslam 06.01.2017 13:08
      Highlight Highlight Nein, braucht man nicht mehr! z.b. Mit cdbaby kann man für 10€ einmalig und keinem abtreten der rechte auf allen streaminganbietern und download plattformer publishen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerGrund 05.01.2017 13:27
    Highlight Highlight Aussagekräftiger Titel>>>>>>>Clickbait Titel
  • Luzi Fair 05.01.2017 13:26
    Highlight Highlight "Weil die Abonnenten nicht pro abgespielten Titel bezahlen, sondern eine fixe Nutzungsgebühr pro Monat entrichten, verkleinert ein grösserer Musikkonsum die Einnahmen pro Stream."

    also wenn ich eine CD kaufe bezahle ich pro abgespieltem Song?

    In Wahrheit bezahle ich bei Streaming jeden Monat, wogegen ich eine CD (oder DL) nur einmal bezahle. und dann so oft hören kann wie ich will.
  • John M 05.01.2017 12:41
    Highlight Highlight Streaming über eigene NAS und DS Audio auf das Handy ftw
    • so eine 05.01.2017 16:00
      Highlight Highlight Naja, habe ich auch eine Weile so gemacht, aber Spotify oder Google Play Music ist im Angebot unschlagbar. Auch kann dir dein NAS bzw. DS Audio nicht so schöne "Radio-Mixtapes" oder automatisch generierte Playlists mit neuen Songs anhand von deinem Musikgeschmack machen.
    • John M 05.01.2017 18:06
      Highlight Highlight Da ich eine ziemlich große Musiksammlung mein Eigen nenne, hab ich mehr als genug Auswahl. Die eigene Playlist ist immer noch die beste meiner Meinung nach. Um mal was neues zu entdecken hab ich auf der DS Audio Internetradio das Musik nach meinem Geschmack, bzw Genre abspielt. Ausserdem kann ich mit dem eingesparten Geld, was du monatlich für dein Abo ausgibst, neue Songs/Alben kaufen, die danach mir gehören und jederzeit zur Verfügung stehen.
    • so eine 06.01.2017 09:37
      Highlight Highlight Mit den Playlists meine ich, dass Spotify aus Songs, die du noch nicht kennst aber dein Geschmack treffen, automatisch Playlists macht...ist also schon noch etwas anderes. Und mit Spotify-Family ist das Abo mit 3 CHF/Monat p.P. nicht wirklich teuer..das merkt man Ende Monat nicht mal ;-) Ich kaufe auch noch gerne Musik, aber dann sinds Vinyls und die geniesse ich zu hause.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Mircovic 05.01.2017 12:08
    Highlight Highlight Mimimi böse Tech-Branche... wie wärs, wenn die Streamingplattformen einfach zur Bekanntmachung genutzt werden und wir gehen einfach wieder mehr Konzerte schauen! Da werden die Musiker noch ordentlich bezahlt (hoffe ich zumindest).
    • Basswow 05.01.2017 13:01
      Highlight Highlight Ja, wenn denn vermehrt Leute an (kleinere) Konzerte gehen würden...die Gagen sind leider in den letzten Jahren auch recht gesunken. Gründe sind vielfältig und man hört die Probleme der Gastronomen: strengeres Alkoholgesetz (die etwas abgelegeneren Orte haben weniger Zulauf/Anfahrten), Rauchverbot, starker Franken etc.
      Es ist allgemein härter geworden.
    • Posersalami 05.01.2017 13:54
      Highlight Highlight Also hier den starken Franken ernsthaft als Grund zu nennen finde ich schon recht "stark"! Schliesslich sinkt "für uns" bei starkem Franken die Gage für ausländische Künstler! Letztes Jahr um diese Zeit sind alle ausländischen Künstler auf einen Schlag deutlich (!) günstiger geworden.
    • Basswow 05.01.2017 15:47
      Highlight Highlight Ja das sind halt die "Ausreden", die inländischen Bands sind zu teuer und dann holt man einfach billige ausländische Bands. Die spielen ja sowieso schon für Dumpingpreise. Und wie sie erwähnen sind die jetzt noch billiger zu haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • marc.kap 05.01.2017 11:51
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach nicht ein objektiver Artikel.

    Es wird viel zu einfach und einseitig berichtet.

    Beispiel Trummer hätten auch alle 18000 augrufe ein download kekauft oder waren es solche die sich das lied mehrmals anhörten?

    Würde ich mir ein lied auf iTunes kaufen und x mal anhören verdient er auch nicht mehr.

    Das eigentliche problem sind die vielzuvilen Leute die etwas davon abhanen wollen. Also die Platenfirmen.

    Dieses alte kondtrukt sollte man entlich loswerden...
    • tabernac 05.01.2017 12:41
      Highlight Highlight sag mal... liest du eigendlich dein text noch einmal bevor du auf senden drückst?
    • Me:ish 06.01.2017 06:12
      Highlight Highlight @ZH27: Du gefällst mich!
    • LeserNrX 07.01.2017 15:33
      Highlight Highlight @ZH27: ".. mit weniger SchreibfehlerN." Wenn du schon unbedingt andere korrigieren musst, dann mach es richtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.01.2017 11:09
    Highlight Highlight Jeder Musiker entscheidet selbst. Ich meinerseits mag keine CD mehr Zuhause stehen haben, no mag i digitale Dateien auf meinen Geräten verteilen gehen. Gibt schon einen Grund warum Streaming populär ist.
  • bernd 05.01.2017 11:01
    Highlight Highlight Hä? Und was haben die beschriebenen Probleme mit Streaming zu tun? Das grosse Geld haben doch schon immer die Labels gemacht. Schweizer Künstler hatten noch nie eine Chance gegen Taylor Swift. Der Verkauf von einer einzelnen CD hat auch einen lächerliche kleinen Betrag abgeworfen. Danach war aber fertig. Mit Streaming können die gleichen Songs theoretisch in 30 Jahren immer noch gestreamt werden und bringen immer noch Einnahmen.
    • Barracuda 05.01.2017 12:15
      Highlight Highlight Den Beitrag nicht gelesen? Natürlich kann man mit Tonträger auch nicht gross absahnen als kleiner Künstler, aber mit dem Streaming hat sich dieses Problem noch einmal massiv verstärkt.
  • versy 05.01.2017 10:47
    Highlight Highlight Microsoft Groove ftw
    • MisterM 05.01.2017 11:09
      Highlight Highlight Das wollte ich auch grad schreiben :)
  • _mc 05.01.2017 10:27
    Highlight Highlight "fast nichts" ist eben immer noch mehr als "nichts". Ich kann mein Spotify Abo schon künden, werde dann aber wieder zum Pirat...
    • _mc 05.01.2017 11:07
      Highlight Highlight *kündigen
  • Caturix 05.01.2017 10:27
    Highlight Highlight Ich habe viele Musikstücke gekauft. Habe aber auch seit einem Jahr Deezer und bin sehr zufrieden mit dem Dienst es ist einfach praktisch und man hört Musik die man sonnst nicht kauft. Und es ist besser als Radio da man ein Stück überspringen kann, keine Werbung hat und auch sonnst kein geplapper.
    Und Deezer hat für mich das bessere Angebot als Spotify.
  • Pitsch Matter 05.01.2017 10:11
    Highlight Highlight Es ist jedem Künstler selber überlassen, ob er seine Musik den Streaminganbieter zur Verfügung stellt oder nicht. Durch das, dass es nun mehrere Anbieter gibt, kann man einem Anbieter die Monopolrechte für seine Musik geben und so recht gute Deals aushandeln. Andere Künstler verzichten ganz auf Streaming wofür ich auch Verständnis habe.
  • Ursus minor 05.01.2017 10:06
    Highlight Highlight Ich selber nutze Spotify aus praktischen Gründen. Ich bin mir bewusst, dass die Künstler von Spotify wenig haben. Darum kaufe ich von meinen Lieblingskünstlern zusätzlich die Platte und motze auch nicht, wenn ein Konzertticket 80.- und mehr kostet...
    • Bash Burelli 06.01.2017 08:31
      Highlight Highlight Interessanter Punkt. Ich bin auch zahlender Spotifykunde. Ich habe schon ewig keine Musik mehr "gratis" heruntergeladen. Und ich zahle gerne für Musik. Ich kaufe mir Platten, wenn mir etwas auf Spotify richtig gut gefällt. Ich zahle auch gerne Preise für Tickets, ohne zu motzen. Dass Künstler an Streamings wenig verdienen ist nicht schön. Unsere Bequemlichkeit ist Teil des Problems, aber muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben wenn ich für Musik zahle, auch wenn sie digital oder im Stream ist? Ich bin verwirrt....
  • Gelegentlicher Kommentar 05.01.2017 09:59
    Highlight Highlight Aber: wie viele lokale, unbekannte Bands haben schon davon profitiert, auf Spotify entdeckt zu werden?

    Funktionen wie Spotify Radio, Daily- oder Weekly Mix und Playlists von Privatpersonen ermöglichen es mir jeden Tag wieder, neues zu entdecken, was im Radio nie spielen würde. Wenn ich zufrieden bin, kauf ich eine CD oder ein Konzertticket. Ich folge dann diesen Bands, meine Freunde werden darauf aufmerksam und kommen auch ans Konzert und so weiter.

    Schlussendlich kann sich jeder weigern, Streaming anzubieten.
    • Barracuda 05.01.2017 12:18
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Aber erzählen Sie uns doch, welche unbekannten Künstler "dank" Spotify gross durchgestartet sind und einen Bekanntheitsgrad erreicht haben, den sie ohne Spotify nicht erreicht hätten.
    • Altweibersommer 05.01.2017 12:32
      Highlight Highlight Danke! Geht mir genauso. Mittlerweile gibt es viele Künstler, die exklusiv für Spotify Lifealben aufnehmen oder eigene Playlists mit ihrer eigenen Lieblingsmusik zusammenstellen. Schlussendlich wird nur das Oligopol der Plattenlabels aufgehoben und ein neues Oligopol entsteht.
    • Gelegentlicher Kommentar 05.01.2017 14:07
      Highlight Highlight Lo&leduc, 257ers, trailerpark...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 05.01.2017 09:54
    Highlight Highlight Habe meine über 500 CDs als FLAC auf eine grosse SD-Karte verbannt und nutze einen hochwertigen, aber bezahlbaren, Audio Player für unterwegs. Damit habe ich genügend Musik, und neue Alben oder Songs die mir gefallen kaufe ich eben digital oder auf CD und ab auf die Karte.

    Vorteil, kein Handy Abo mit Daten Flatrate nötig, Musik in besserer Qualität und keine Streaming Abo Kosten. Dazu gehören mir die Songs.

    Aber jeder wie er möchte, Streaming ist hald bequemer.
    • mrgoku 05.01.2017 14:32
      Highlight Highlight der Aufwand wäre mir nun wirklich zu hoch :)
    • bcZcity 05.01.2017 16:26
      Highlight Highlight Das reine Einlesen dauerte ca. 40 Stunden, aber man muss ja dabei nicht zusehen, und die Tags zieht das Programm. Effektiver Zeitaufwand pro CD maximal eine Minute. Kann man so nebenbei machen, beim vorbeilaufen 😉
    • FondueCaquelon 05.01.2017 20:37
      Highlight Highlight Und ganz so nebenbei holt man sich einen Kryptotrojaner und ZACK war die ganze Arbeit umsonst 😉
      (ist nur ein gut gemeinter Rat immer brav eine Datensicherung zu machen an die der Trojaner nicht rankommt) ☺️
  • wipix 05.01.2017 09:41
    Highlight Highlight Kann der Künstler, z.B. bei Apple die Downloads der Stücke /Alben zustimmen, aber die Streaming Variante ablehnen? Weiss das jemand hier?
    Ich würde diese Variante so oder so bevorzugen. Weiter dann auf CD und LP (Picture LP) pressen lassen. Das ist meines Erachtens die besser Chance, Geld zu verdienen und, wenn gut, sich "rar" zu machen auf dem weltweiten Markt.
    • Dr. Zoidberg 05.01.2017 09:59
      Highlight Highlight hängt vom vertrag mit dem label ab. prinzipiell ist das möglich, aber ein "kleiner" wird kaum einen entsprechenden vertrag haben.

      mit cds verdient ein unbekannter auch eher kein geld. i. a. sind die verträge so, dass der "künstler" eine pauschale erhält und das label den künstleranteil am verkauf der cds behält. generell ist dieser anteil aber eh niedrig, so zwischen 0 und 4 % vom ladenpreis.

      aber: durch radio, fernsehen und die ganzen pauschalabgaben verdienen die "kleinen" eher gar nichts. die verteilschlüssel bevorzugen massiv erfolgreiche künstler, unbekannte gehen meistens leer aus.
  • fcsg 05.01.2017 09:31
    Highlight Highlight Aber die Superstars haben doch schon immer mehr verdient als kleine, nationale Interpreten oder etwa nicht? Das kann man den Streaming-Diensten wohl kaum zum Vorwurf machen. Ohne Spotify oder Apple Music würden wohl viel mehr illegale Downloads weiter zunehmen und die Musikindustrie leer ausgehen.
  • Me:ish 05.01.2017 09:29
    Highlight Highlight Es braucht nun mal auch Zeit, Geduld und Glück als Künstler und als Konsument ein offenes Ohr (oder besser beide Ohren) für Neues. Aber grad durch die von Spotify erstellten Playlists für mich (Dein Release-Radar, dein Mix der Woche) oder andere tolle Playlists liessen mich schon manchen unbekannten Künstler in meine persönlichen Favoriten aufnehmen und wird regelmässig wieder gehört. Ich denke, man stösst heute einfacher bzw. mit weniger Aufwand auf neue, interessante Musik. Der Ansatz stimmt über die Ansätze der Ausschüttung kann man diskutieren (untere 20% höhere Ansätze, obere 20% tiefer)
  • ast1 05.01.2017 09:25
    Highlight Highlight Das ist doch bei den CDs nicht anders, dort geht der grosse Teil halt ans Label. Wenn kleinere Künstler mit Musik etwas Geld verdienen wollen gibt es praktisch nur eins: Live-Auftritte.
    • Thomas_54 06.01.2017 08:39
      Highlight Highlight Vergleicht man hier nicht Äpfel mit Birnen, d.h. den Besitz von einem Lied mit der Leihe? Wie ist der Vergleich zum Radio, erhält ein Musiker da mehr oder weniger als 108.- für bei 17'000 Hörern?
    • Thomas_54 06.01.2017 10:49
      Highlight Highlight Sorry, das sollte eigentlich ein Kommentar zum Artikel sein und keine Antwort auf deinen Kommentar.

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