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Apple lanciert MacBook Neo – das steckt im «Windows-Killer»

epa12794629 People take pictures of the MacBook Neo during the 'Apple Experience', which announces Apple's new products, including the MacBook Neo, in New York, New York, USA, 04 March  ...
Das neueste Apple-Notebook gibt es unter 600 Franken. Bild: keystone

Apple lanciert MacBook Neo – das steckt im «Windows-Killer»

Der amerikanische Techkonzern bringt ein günstiges Notebook-Modell auf den Markt, das den Einsteigermarkt erobern soll. Studierende blättern dafür weniger als 500 Franken hin.
05.03.2026, 06:0105.03.2026, 11:52
Steve Haak, Marcel Horzenek / t-online
Ein Artikel von
t-online

Seit Monaten wurde über ein neues MacBook-Modell spekuliert, jetzt ist es da: Am Mittwoch hat Apple das MacBook Neo vorgestellt, das durch seinen geringen Preis auffällt. Damit will der iPhone-Konzern vor allem Kundschaft ansprechen, die bislang die günstigen Geräte der Windows-Konkurrenz gekauft hat, weil ihr die Apple-Notebooks zu teuer waren.

Was bietet das Macbook Neo?

Das Mobilgerät hat einen 13 Zoll grossen Bildschirm und ist damit etwas grösser als das von 2015 bis 2019 gebaute MacBook 12. Wie erwartet, hat Apple in dem neuen Budget-Laptop keinen M-Chip aus seinen teuren MacBooks eingebaut, sondern den A18 Pro genannten mobilen Prozessor, der auch in den 2024 veröffentlichten iPhone-16-Pro-Modellen steckt.

Das Display erreicht laut Apple eine Helligkeit von 500 Nits, was auch im Freien dafür sorgen sollte, dass Inhalte ablesbar sind.

Das MacBook Neo (2026) bietet zwei USB-C Anschlüsse und einen Kopfhöreranschluss für kabelgebundenes Audio sowie WLAN 6E und Bluetooth 6.
Das MacBook Neo ist 1,27 cm dünn. Es hat zwei USB-C Anschlüsse und einen Kopfhöreranschluss für kabelgebundenes Audio, dazu WLAN 6E und Bluetooth 6.Bild: Apple

Zwei USB-C-Anschlüsse auf der linken Seite sorgen für den Datenaustausch und die Lademöglichkeit des Akkus, der 16 Stunden durchhalten soll. Einen MagSafe-Anschluss für die Stromversorgung hat Apple nicht eingebaut. Wichtig zu wissen: nur einer der beiden USB-C-Anschlüsse ist schnell (USB 3, bis zu 10 Gbit/s) und bietet «DisplayPort»-Unterstützung, um einen externen 4K-Monitor mit 60 Hz anzuschliessen, der andere USB-C-Anschluss ist langsam (USB 2, max. 480 Mbit/s).

Auf der linken Macbook-Seite befindet sich ausserdem noch ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Die Lautsprecher sind an der Seite eingebaut und befinden sich nicht oben wie bei den teureren MacBooks. Dadurch werden Musik und Töne zur Seite hin ausgegeben. Wie das klingt, wird sich in Tests zeigen.

Das MacBook Neo (2026) kommt in vier Farben.
Das «Neo» ist in vier Farben erhältlich.Bild: Apple

Bei der Kamera hat sich Apple für eine «1080p FaceTime HD»-Kamera entschieden. WLAN 6E sorgt für eine kabellose Internet-Verbindung, und per Bluetooth 6 können User Peripheriegeräte und Zubehör anschliessen.

Das Gehäuse des MacBook Neo besteht aus Aluminium und hat auffällig abgerundete Ecken. Apple gibt das Gewicht des Notebooks mit 1,23 Kilogramm an. Damit ist es nur ein wenig leichter als das MacBook Air M4 mit seinen 1,24 Kilogramm. Wie das MacBook Air ist das Neo lüfterlos und kann per Touch ID entsperrt werden – allerdings nur in der teureren Variante.

Preise und Verfügbarkeit

Das MacBook Neo kann ab sofort in den Farben Silber, Rosa, Zitrus und Indigo vorbestellt werden. Ausgeliefert wird das Gerät ab dem 11. März. Dann soll es auch bei Händlern und in Apple-Stores verfügbar sein.

Das Neo kostet 580 Franken mit 256 Gigabyte (GB) internem Speicherplatz (SSD) sowie 8 GB Arbeitsspeicher (RAM). Studierende, respektive der Bildungsbereich, bezahlen 480 Franken. Die Variante mit 512 GB und 8 GB Arbeitsspeicher kostet «normal» 680 Franken.

Vorläufiges Fazit von watson: Mit dem MacBook Neo greift Apple erstmals direkt den Markt für billige Windows-Laptops und Chromebooks an. Es sind gezielt Komponenten aus dem iPhone- und iPad-Bereich verbaut, um einen tiefen Preis anzubieten und sich trotzdem die Apple-typische Marge (Gewinnspanne) zu sichern.

Knackpunkt ist der interne Speicherplatz. Im aktuellen Mac-Portfolio ist das «Neo» das Einzige, das in der Basisversion weiterhin nur mit 256 GB bestückt ist. Zudem wird eine Festplatte, respektive SSD (Solid-State-Drive) verbaut, die im Vergleich zu den ebenfalls diese Woche vorgestellten neuen M5-Modellen (MacBook Air und MacBook Pro) auch deutlich langsamer ist.

Das hält der YouTuber Marques Brownlee von Apples «Neo»:

Quellen

Mehr zu Apples Frühjahrs-Offensive

(dsc/-t-online)

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62 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jack Bones (1)
05.03.2026 11:28registriert Juli 2022
Ich muss sagen, ich war lange Zeit kein Apple-Freund, aber seit einigen Jahren fühle ich die Marke. Preis-Leistung stimmt zwar nicht immer, aber bei manchen Geräten ist Apple derzeit unschlagbar. Beispielsweise habe ich mir den Mac Mini (Basis-Modell) für unschlagbare 479.- geholt, mein Big Tower Pc verstaubt seitdem. Auch die Macbooks sind zwar auf den ersten Blick teurer, aber die Qualität ist unerreicht. Top Speaker, top Display, top Prozessor, der wesentlich weniger Energie als Intel-Prozessoren verbraucht. Und ein qualitativ hochwertiges Gehäuse. Nix Plastikbombe.
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Laborant
05.03.2026 11:06registriert November 2019
In Zeiten, in welchen einige fast 100% der Arbeit im Webbrowser erledigen, ist das Gerät gut genug. Der Prozessor spielt etwa in der selben Liga wie ein 3-jähriger Intel i5 (also durchwegs brauchbar).
8GB RAM sehe ich aber als kritisch... ein paar Browser-Tabs und das grosse Swappen beginnt.
Ein preiswerter Umstieg von Microslop Windows 11 für alle, die sich nicht zu Linux trauen.

By the way, I use Arch.
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it‘s-a-me
05.03.2026 11:33registriert Oktober 2020
Das Ding ist top zu dem Preis! Ich schreibe das auf einem MacBook Air 13" M1 von 2020, mit auch nur 8GB RAM. Also ein vergleichbares Gerät, das bestens für Büro-Arbeiten daheim reicht.

Wegen RAM: Das Memory Design der M-Generation ist nicht wie bei einem Standard-PC. Die 8 GB reichen wirklich für Basis-User.

Mir fehlt Thunderbolt für Displays. Immerhin geht DP-1.4, doch brauche ich dann wieder einen Adapter.
Der zweite USB-Anschluss ist für Mäuse, Drucker, etc. aber auch nicht mehr, da nur USB2.

Damit könnten Schulkinder wieder anständiges Office lernen statt nur die iPad-Variante.
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