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Irre Preisgestaltung: Apple verkauft Mac-Pro-Rollen zum Preis eines PC oder iPhone. screenshot: apple

Apple verlangt 770 Franken für vier Rädchen – und die Reaktionen sind köstlich

Nutzer eines Mac Pro können ihr Gerät individuell ausstatten. Jetzt hat Apple das Portfolio um neue Räder und Standfüsse erweitert. Doch wer die Teile haben will, muss hohe Kosten einplanen.



Ein Artikel von

T-Online

Nutzer eines Mac Pro können ihr Gerät ab sofort um neue Räder oder Standfüsse erweitern. Apple listet die Produkte seit Mitte der Woche auf seiner Website.

Die bange Frage:

Nun kennen wir die Antwort: Die vier Rollen für den Mac Pro kosten fast 800 Franken.

Wer seinen Profi-Mac mit Rollen ausrüsten möchte, kann das neue «Apple Mac Pro Rollen Kit» kaufen. Preis: 849 Euro bzw. 769 Franken.

Das Produkt beschreibt Apple so: «Mit den speziell entwickelten Rollen aus Edelstahl und Gummi kannst du deinen Mac Pro einfach bewegen, egal ob du ihn unter deinen Schreibtisch oder durch dein Studio schiebst.» Weitere Hinweise, die den beeindruckenden Preis für die Rollen erklären, gibt es nicht.

Und hier rollt der Mac Pro

Ausserdem gibt es neue Standfüsse. Diese sind für Nutzer interessant, die ihren Mac mit Rollen gekauft haben und stattdessen Standfüsse nutzen wollen (z.B. weil der teure Mac sonst wegrollt).

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Das «Apple Mac Pro Standfuss Kit» kostet 349 Euro bzw. 329 Franken. screenshot: apple

Bei beiden Kits ist ein 1/4 Zoll auf 4 Millimeter Sechskant-Bit im Paket enthalten, schreibt Apple. Allerdings werden zusätzliche Werkzeuge benötigt.

Die Meinungen im Netz sind gemacht:

Ein solches Rädchen kostet laut Apple 192.50 Franken. 🤔

Die DIY-Version:

Preisgestaltung à la Apple:

Sind die Rollen so gut oder ist das neue iPhone SE so grottig?

Wer hat das Rad erfunden? Natürlich Apple!

Warum ein Mac Pro Räder braucht? Darum!

¯\_(ツ)_/¯

Und Tim Apple so:

Der Mac Pro erschien Mitte Dezember 2019. Nutzer können das Gerät vor dem Kauf individuell zusammenstellen lassen und beispielsweise einen anderen Prozessor, mehr Arbeitsspeicher oder eine zweite Grafikkarte einbauen lassen. In seiner Maximalausstattung mit einem 24-Kern-Prozessor, 1,5 Terabyte RAM, zwei Profi-Grafikkarten, acht Terabyte SSD und weiteren Ausstattungsdetails kostet der Mac Pro dabei knapp 66'400 Euro.

Zum Schluss noch dies:

Der Bildschirm-Ständer für den Mac Pro (nur der Ständer wohlgemerkt) kostet bei uns 1100 Franken.

Und plötzlich kommt uns Microsofts Surface Studio ziemlich preiswert vor ...

Video: Oliver Wietlisbach, Angelina Graf

(oli/avr/t-online.de)

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