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«iCloud Down» – wichtige Online-Dienste von Apple ausgefallen

Apple-Dienste «down» – das wissen wir über die massiven technischen Probleme

Das Unternehmen hatte am Montag während Stunden mit Server-Ausfällen zu kämpfen. Betroffen waren auch die Apple Stores.
21.03.2022, 18:5322.03.2022, 17:19

Apple war am Montag von massiven technischen Störungen betroffen. Server-Probleme wirkten sich auf Millionen User und die Angestellten des Unternehmens aus.

Die wichtigsten Online-Dienste waren während Stunden nicht störungsfrei verfügbar, darunter iMessage (Nachrichten) und iCloud Mai. Unter anderem konnten auch keine Anwendungen aus dem App Store geladen werden. Die Daten-Synchronisierung via Cloud war phasenweise nicht möglich. Probleme gab's auch bei den Streaming-Diensten (siehe unten).

Was ist passiert?

Die technischen Störungen und temporären Ausfälle von mehr als 20 Diensten traten ab ca. 17.30 Uhr auf. Rund drei Stunden später hiess es, die Probleme seien behoben.

Die Ursache war zunächst unklar.

Laut Bloomberg habe Apple den Mitarbeitenden mitgeteilt, dass der Ausfall auf technische Probleme mit dem Domain Name System – kurz DNS – zurückzuführen sei.

Offenbar waren nicht nur Online-Dienste für die Userinnen und User betroffen, wie der Techjournalist Mark Gurman twitterte. Es habe auch die internen IT-Systeme von Apple sowie den Retail-Bereich (Apple Stores) erwischt.

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screenshot: twitter

Offenbar mussten Apple-Store-Angestellte zu Papier und Stift greifen

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Aus den USA hiess es, dort seien im Laufe des Tages bei iCloud mehrere Probleme aufgetreten. Viele der betroffenen Apple-Dienste seien vollständig ausgefallen. Dann wurde berichtet, Dienste würden nur «zurückzukommen», um sofort wieder zu verschwinden. Viele Personen berichteten von unterschiedlichen Problemen. Dies könne auch Auswirkungen auf andere Apps haben: Etwa bei WhatsApp, wenn man das Sichern des Chat-Verlaufs bei iCloud versuchte.

Welche Apple-Dienste waren nicht verfügbar?

Dazu gab es widersprüchliche Meldungen.

Das Unternehmen informierte auf seiner «Systemstatus»-Webseite über zahlreiche ausgefallene Dienste.

Betroffen waren unter anderem:

  • Der App Store
  • Der Spieledienst Apple Arcade
  • Apple Music
  • Der Streamingdienst Apple TV+
  • iCloud Drive (Online-Speicher)
  • iCloud Kalender
  • iCloud Kontakte
  • iCloud Mail
  • developer.apple.com (Entwickler-Plattform)
  • Update-Server (Software-Aktualisierungen)
  • FaceTime
  • Siri
  • Geräte-Aktivierungen
  • etc. etc.

Zwischendurch änderten sich auf der Systemstatus-Seite die betroffenen Dienste. Nach 19 Uhr schien sich die Situation zu verschlimmern und es wurde mehr rot angezeigt.

Die von Ausfällen betroffenen Dienste änderten sich zum Teil viertelstündlich.
Die von Ausfällen betroffenen Dienste änderten sich zum Teil viertelstündlich.screenshot: apple.com

Bei Twitter wunderten sich diverse User. Einzelne witzelten, sogar die Störungsseite sei gestört gewesen.

War nur Apple betroffen?

Ausfälle dieser Grössenordnung seien für Apple selten, schreibt Mark Gurman für Bloomberg.

Laut Downdetector seien auch andere Techkonzerne am Montag von technischen Problemen geplagt worden. Webdienste von Amazon und Google sowie Mobilfunk-Provider hätten etwa zur gleichen Zeit einen Anstieg der Kundenbeschwerden verzeichnet – wenn auch nicht so stark.

Apples letzter Ausfall liegt nicht weit zurück: Im Februar seien iCloud, FaceTime und weitere Dienste vorübergehend ausgefallen, ruft 9to5Mac in Erinnerung. Der heutige Ausfall sei jedoch sehr weitreichend gewesen, da er sich auf die gesamte Palette der Apple-Dienste ausgewirkt habe.

Quellen

Arnold Schwarzeneggers Rede ans russische Volk – die Highlights:

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