Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In vier Wochen kommen die neuen iPhones. Und angeblich ein neues Apple TV. Und neue iPads?

Apple soll in der zweiten Septemberwoche die Nachfolger für das iPhone 6 und 6 Plus präsentieren. Wir sagen, was von der neuen S-Generation zu erwarten ist.



Der US-Journalist John Paczkowski hat schon einige vertrauliche Apple-Informationen publik gemacht. Aber liegt er dieses Mal richtig?

Laut seinem Bericht hält Apple in der zweiten Septemberwoche einen «Special Event» ab. Ein genaues Datum konnten oder wollten ihm seine Quellen offensichtlich nicht verraten. Er formuliert vorsichtig, dass der 9. September – ein Mittwoch – der wahrscheinlichste Termin sei.

Apple-Kenner reiben sich verwundert die Augen. Ein Mittwoch? Das wäre untypisch für die Kalifornier, die ihre Produkte-Shows traditionell dienstags abhalten. (Mal abgesehen von der Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC, die jeweils an einem Montag stattfindet.)

Oder schon am 8.?

Die Prognose des watson-Redaktors: Der Special Event findet in gewohnter Apple-Manier an einem Dienstag statt, also am 8. September. Voraussichtlich um 19 Uhr (MESZ).

Demnach könnte am darauf folgenden Freitag, dem 11. September, der Verkauf starten. Allerdings ist dies in den USA ein Gedenktag (wegen der Terroranschläge). Plausibel wäre demnach auch ein Verkaufsstart am 18. September. 

Wobei zunächst nur ausgewählte Länder zum Zug kommen. Schon bei der letztjährigen Lancierung des iPhone 6 und 6 Plus erfolgte der Verkaufsstart gestaffelt. Zur «ersten Welle» gehörten Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Wenn es wie 2014 läuft, dann geht's in der Schweiz eine Woche später los, also voraussichtlich am 25. September.

Noch fehlt die offizielle Bestätigung. Apple verschickt die Einladungen an die Pressevertreter in der Regel eine Woche vor der eigentlichen Veranstaltung.

Ein Zwischenjahr

Alle wichtigen Gerüchte zu den neuen iPhones sind in der Bildstrecke (oben) zusammengefasst. Laut Gerüchteküche werden sie sich optisch kaum von den aktuellen Modellen unterscheiden. Das hat mit dem zweijährigen Produktezyklus zu tun. 2015 ist ein Zwischenjahr, in dem voraussichtlich nur eine leicht «getunte» S-Generation herauskommt.

Welche iPhone-Farbe soll es sein?

Sicher ist: Apple geht von neuen Verkaufsschlagern aus. Darauf deuten Rückmeldungen aus Asien hin. Laut «Wall Street Journal» hat der US-Konzern bei den Zulieferern über 90 Millionen Exemplare der neuen Generation bestellt. 20 Millionen mehr als beim iPhone 6 und 6 Plus.

Und ja, «Bendgate» war mal ...

abspielen

YouTube/Unbox Therapy

Fakt ist auch: Sehr viele iPhone-Besitzer haben noch ein älteres Modell in Betrieb. Nur gerade jeder Fünfte soll seit letztem Herbst das iPhone 6 oder 6 Plus angeschafft haben. Das hängt nicht zuletzt mit dem Abschluss von zweijährigen Mobilfunk-Verträgen zusammen, um ein vom Provider subventioniertes Gerät zu erhalten.

Und neue iPads. Seriously?

In den vergangenen Jahren hat Apple jeweils zwei Veranstaltungen im Herbst durchgeführt. Eine fürs iPhone und eine fürs iPad.

Das änderte sich laut Paczkowski. Er will von seinen Informanten gehört haben, dass Apple am September-Event auch noch neue iPads aus dem Hut zaubern wird. Es könnten neue iPad-Air- sowie iPad-Mini-Modelle vorgestellt werden, schreibt er.

Ob auch noch ein grosses Business-iPad mit 12,9-Zoll-Bildschirm enthüllt wird, sei fraglich. Möglicherweise folge das iPad Pro, das laut Gerüchteküche auch mit einem von Apple entwickelten elektronischen Stift (Stylus) bedient werden kann, erst später im Jahr.

Kein Kassenschlager mehr

Neue iPads am iPhone-Event? Wir sind skeptisch. Es würde verwundern, wenn die Kalifornier ihrem wichtigsten Produkt (und grössten Profitbringer) nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen liessen. Wobei dies auch schon 2014 der Fall war, als nach dem iPhone 6 die Apple Watch enthüllt wurde.

Und es gilt, zu konstatieren, dass die iPads längst kein Kassenschlager mehr sind wie in den ersten drei Jahren. Die Verkaufszahlen sind am Sinken, der Tablet-Markt stagniert. Dies wiederum hängt mit den immer grösser werdenden Smartphones zusammen. Ausserdem behalten viele Nutzer ihr iPad länger als zwei Jahre, bevor sie auf ein neues Modell umsteigen. Der Kauf wird ja auch nicht durch Mobilfunk-Provider subventioniert (wie beim iPhone).

Dafür wird Apple mit iOS 9 die Attraktivität der grösseren iPad-Bildschirme erhöhen. So wird das Multitasking verbessert, man kann unter anderem mehrere Apps gleichzeitig anzeigen lassen (Split Screen).

Und ein neues Apple TV?

Laut John Paczkowski wird am September-Event auch noch ein neues Apple TV präsentiert. Dabei handelt es sich nicht um den sagenumwobenen Fernseher, sondern lediglich um eine neue Generation der Set-Top-Box.

Ein technisches Upgrade ist überfällig. Das aktuelle Modell datiert aus dem Jahr 2012. Die neue Box soll einen schnelleren Prozessor an Bord haben (vermutlich der A8-Chip, der im iPhone 6 und dem iPod Touch 6G verbaut ist). Erwartet werden eine verbesserte Fernbedienung mit Touchpad und der Sprachassistentin Siri.

Die wichtigste Software-Neuerung betrifft angeblich die Zulassung von Dritt-Apps. Damit würde Apple TV erstmals einen eigenen App Store erhalten. Das Unternehmen dürfte insbesondere die Game-Fans im Visier haben.

So sieht das iPhone 6S aus

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Infografiken zur SwissCovid-App, die die harte Realität zeigen

Eine aktuelle repräsentative Studie zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung bei der Corona-Warn-App gespalten ist: Mehr als die Hälfte will sie nicht nutzen. Aus Unwissenheit, Angst – oder anderen Gründen?

Die Corona-Warn-App des Bundes ist seit dem 25. Juni offiziell verfügbar. Doch die Akzeptanz in der Schweizer Bevölkerung ist tief, wie eine repräsentative Befragung des Online-Vergleichsportals comparis.ch zeigt. Zwar hat die SwissCovid-App mittlerweile über eine Million aktive User. Doch eine Mehrheit der Smartphone-Besitzer will sie nicht installieren.

Digital-Experte Jean-Claude Frick schreibt:

«Das zeigt, dass sich viele Handynutzer nicht bewusst sind, wo die wirklichen Gefahren liegen», …

Artikel lesen
Link zum Artikel