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«Gestatten, Spencer.» Der Roboter ist diese Woche in Amsterdam im Einsatz.<br data-editable="remove">
«Gestatten, Spencer.» Der Roboter ist diese Woche in Amsterdam im Einsatz.
bild: LASS Laboratoire

Hilft uns schon bald dieser Roboter, das richtige Abflug-Gate zu finden?

Diese Woche läuft am niederländischen Flughafen Schiphol ein interessanter Versuch: Es ist der erste Praxistest eines ambitiösen EU-Forschungsprojekts.
30.11.2015, 21:0201.12.2015, 07:20

Wo bitte geht's zum Abflug-Gate?

Am Montag hat am Amsterdamer Flughafen Schiphol ein ungewöhnlicher Test begonnen. Während einer Woche soll ein Roboter Testpersonen helfen, möglichst rasch von A nach B zu kommen.

Es handle sich um den ersten Praxistest für das EU-Robotikprojekt Spencer, berichtet das Techportal heise.de. Der mobile Roboter soll Menschen autonom zum gewünschten Ziel führen können.

«Der armlose Roboter soll in der Lage sein, Gruppen von Menschen zu erfassen und auf dem Weg zum Ziel auch flexibel auf Gruppenverhalten zu reagieren. Hindernisse und Distanzen erkennt der Roboter über ein Lasersystem, zur Navigation im Flughafen ist ein Lageplan gespeichert. Die Interaktion mit Spencer soll offenbar über einen grossen Touchscreen an der Torso-Front erfolgen, auf dem dann auch relevante Fluginformation gezeigt werden können.»
quelle: heise.de
Ob Spencer Rolltreppe fahren kann?<br data-editable="remove">
Ob Spencer Rolltreppe fahren kann?
bild: zvg

Laut der niederländischen Fluggesellschaft KLM gehört es in Schiphol zum Flughafenalltag, dass Reisende Anschlussflüge verpassen, weil sie nicht den Weg zum Gate finden. Intelligente Roboter könnten den Kunden viel Ärger ersparen, erhoffen sich die Verantwortlichen.

Seinen grössten Auftritt soll Spencer dann im März 2016 haben. Dann findet unter den Augen von EU-Vertretern ein weiterer Testlauf statt. Dann aber mit richtigen Passagieren, die abfliegen wollen.

Von der EU bezahlt

Das Forschungsprojekt Spencer wird von der Europäischen Union (EU) finanziert und ist laut heise.de ein gemeinsames Vorhaben von Wissenschaftlern und Unternehmen aus fünf Ländern.

Ein Roboter, der verwirrten Passagieren hilft? Im Internet werden natürlich auch kritische Stimmen laut, die den Nutzen bezweifeln, respektive einfachere Lösungen vorschlagen. Auf eine bessere Beschilderung (im Flughafen) sei mal wieder niemand gekommen, kommentiert ein Nutzer. Abgesehen davon schaffe es jemand, der etwas so Simples wie den Weg zum Gate zu finden nicht hinbekomme, vermutlich auch nicht, dem Roboter zu folgen.

Und wie so häufig bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten gibt es kein kaum brauchbares Videomaterial zu Spencer.

Japans Roboter-Hotel

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Japans Roboter-Hotel
quelle: ap/ap / shizuo kambayashi
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