Digital
Auto

Jaguar Land Rover setzt auf Fahrcomputer von Nvidia

Darum setzt Jaguar Land Rover auf Fahrcomputer von Nvidia

17.02.2022, 07:1617.02.2022, 07:16

Im Wettstreit um den Platz im Auto der Zukunft hat sich der Chipkonzern Nvidia mit Jaguar Land Rover einen weiteren Kunden für seine Fahrassistenz-Technik gesichert.

Von 2025 an sollen Computer und Software von Nvidia in alle neuen Modellen der Marken Jaguar und Land Rover integriert werden, wie die Unternehmen am Mittwoch ankündigten.

Ziel sind selbstfahrende Autos, bei denen der Fahrer zumindest in bestimmten Situationen die Steuerung komplett dem Computer überlassen kann.

Deals mit anderen grossen Herstellern

Nvidia hat bereits Deals unter anderem mit Mercedes-Benz, Volvo und Hyundai sowie den Robotaxi-Firmen Cruise und Zoox. Der Spezialist für Grafikkarten und künstliche Intelligenz konkurriert dabei mit anderen Anbietern von Technik für automatisiertes und autonomes Fahren wie der Intel-Tochterfirma Mobileye.

In die Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover sollen sowohl Nvidias Steuercomputer Orin als auch die Plattform Drive Hyperion eingebaut werden. Orin müsse man sich als Gehirn des Fahrzeugs und Drive Hyperion als zentrales Nervensystem vorstellen, sagte Nvidias Autochef Danny Shapiro.

Jaguar Land Rover betont, dass man die Technologie in den kommenden Jahren gemeinsam an die neuen Modelle der Marken anpassen werde.

(dsc/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Selbstfahrende Autos – das musst du wissen
1 / 11
Selbstfahrende Autos – der Weg zum Robotaxi
In Europa und den USA wird die Klassifizierung des autonomen Fahrens in fünf Stufen vorgenommen. Ein Überblick ...
quelle: ap/waymo / julia wang
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Australierin versenkt Auto – und landet damit einen viralen Hit
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Grosse Untersuchung deckt Risiken des Influencer-Marketings auf
Eine mehrmonatige Untersuchung von Konsumentenschutz-Organisationen in Europa, mit Beteiligung der Schweiz, deckt das Ausmass des Influencer-Marketings auf Social-Media-Plattformen auf.
Influencer-Marketing breitet sich auf Instagram, TikTok und Co. immer weiter aus. Dies auch mit irreführenden Praktiken. Die Westschweizer Konsumentenorganisation FRC kritisiert die aktuellen gesetzlichen Vorschriften als lückenhaft. Hier erfährst du das Wichtigste.
Zur Story