DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04203433 An Indonesian model holds a BlackBerry Z3 during a launching ceremony of the smartphone in Jakarta, Indonesia, 13 May 2014. The new budget smartphone is called BlackBerry Z3 'Jakarta Edition' and priced at 200 USD.  EPA/MAST IRHAM

Das Modell Z3 wurde in Jakarta vorgestellt. Bild: EPA/EPA

Weniger als 200 Dollar

Blackberry kämpft mit Billig-Smartphone um seine Zukunft

Von dem Premium-Modell Blackberry 10 hatten sich viele Kunden enttäuscht gezeigt. Jetzt soll das Billig-Modell Z3 Erfolg bringen.



Der angeschlagene Blackberry-Konzern will mit einem Billig-Smartphone seinen Niedergang aufhalten. Das am Dienstag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta vorgestellte Modell Z3 soll neue Kunden insbesondere in Schwellenländern anlocken und zum Rettungsanker werden.

«Wenn der Markt dieses Produkt nicht gut annimmt, müssen wir ganz klar mit ein paar negativen Folgen fertig werden», räumte Konzernchef John Chen ein. Das neue Gerät zum Preis von unter 200 Dollar ist das erste Modell, das Chen seit seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres auf den Markt bringt. Von dem Premium-Modell Blackberry 10 hatten sich viele Kunden enttäuscht gezeigt.

BlackBerry Chief Executive John Chen holds a Blackberry Z3 during a launch event in Jakarta, May 13, 2014. BlackBerry Ltd launched a low-cost touchscreen device in Jakarta, the Z3, as the embattled smartphone maker looks to revive sales in emerging markets like Indonesia where its once-fervent following has shrivelled. REUTERS/Beawiharta (INDONESIA - Tags: BUSINESS TELECOMS SCIENCE TECHNOLOGY)

Konzernchef John Chen. Bild: Reuters

Foxconn mit an Bord

Um den übermächtig gewordenen Rivalen Apple und Samsung die Stirn bieten zu können, holte Blackberry beim Z3 den Apple-Zulieferer Foxconn mit an Bord.

Der kanadische Konzern hat rapide Marktanteile verloren. Der einstige Smartphone-Pionier versucht nun von der Verunsicherung wegen der NSA-Affäre zu profitieren und will sich stärker als Anbieter für Geschäftskunden aufstellen, für die eine sichere Verschlüsselungstechnik besonders wichtig ist. Nach Verlusten und mehreren Entlassungswellen steht das klassische Geschäft mit den Multifunktionshandys allerdings auf dem Prüfstand. (whr/sda/reu) 

Mehr zu Blackberry

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schnelleres Internet für das ganze Land: Jetzt gibt Simonetta Sommaruga den Ausbaubefehl

Bundesrätin Simonetta Sommaruga will massiv aufrüsten, damit ländliche Gebiete bei der Digitalisierung nicht abgehängt werden. Ihr Plan: Die Swisscom soll gezwungen werden, auch in Randregionen sehr schnelle Internetverbindungen anzubieten.

Schweizerinnen und Schweizer sollen so schnell im Internet surfen können wie kaum jemand sonst in Europa. Vor allem aber sollen die Eidgenossen dies auch im abgelegensten Bergtal tun können. Dafür will SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga sorgen, wie sie im Gespräch mit CH Media ankündigt.

Die Infrastrukturministerin plant derzeit eine Anpassung der Fernmeldeverordnung: Sie will die Grundversorgungskonzession der Swisscom auf 2024 hin so anpassen, dass der Konzern künftig überall eine Versorgung …

Artikel lesen
Link zum Artikel