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Das Modell Z3 wurde in Jakarta vorgestellt.
Das Modell Z3 wurde in Jakarta vorgestellt.Bild: EPA/EPA
Weniger als 200 Dollar

Blackberry kämpft mit Billig-Smartphone um seine Zukunft

Von dem Premium-Modell Blackberry 10 hatten sich viele Kunden enttäuscht gezeigt. Jetzt soll das Billig-Modell Z3 Erfolg bringen.
13.05.2014, 12:1313.05.2014, 17:57

Der angeschlagene Blackberry-Konzern will mit einem Billig-Smartphone seinen Niedergang aufhalten. Das am Dienstag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta vorgestellte Modell Z3 soll neue Kunden insbesondere in Schwellenländern anlocken und zum Rettungsanker werden.

«Wenn der Markt dieses Produkt nicht gut annimmt, müssen wir ganz klar mit ein paar negativen Folgen fertig werden», räumte Konzernchef John Chen ein. Das neue Gerät zum Preis von unter 200 Dollar ist das erste Modell, das Chen seit seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres auf den Markt bringt. Von dem Premium-Modell Blackberry 10 hatten sich viele Kunden enttäuscht gezeigt.

Konzernchef John Chen.
Konzernchef John Chen.Bild: Reuters

Foxconn mit an Bord

Um den übermächtig gewordenen Rivalen Apple und Samsung die Stirn bieten zu können, holte Blackberry beim Z3 den Apple-Zulieferer Foxconn mit an Bord.

Der kanadische Konzern hat rapide Marktanteile verloren. Der einstige Smartphone-Pionier versucht nun von der Verunsicherung wegen der NSA-Affäre zu profitieren und will sich stärker als Anbieter für Geschäftskunden aufstellen, für die eine sichere Verschlüsselungstechnik besonders wichtig ist. Nach Verlusten und mehreren Entlassungswellen steht das klassische Geschäft mit den Multifunktionshandys allerdings auf dem Prüfstand. (whr/sda/reu) 

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