Digital
Datenschutz

Ein Computervirus, so mächtig wie keiner zuvor

Super-Trojaner Regin spioniert Staaten aus

Ein Computervirus, so mächtig wie keiner zuvor

25.11.2014, 10:4525.11.2014, 11:15
  • Regin ist das bisher mächtigste Schadprogramm, das je entdeckt worden ist. Es könnte von der NSA stammen. Entwickelt wurde der höchst komplexe Virus, um die komplette IT-Infrastruktur von Staaten zu kapern. 
  • Zu den Opfern zählen die EU, diverse Mobilfunkanbieter sowie die Zentralbanken und Forschungseinrichtungen von 14 Staaten, deren Computersysteme mehrere Jahre ausspioniert wurden.
  • Regin ist kein blosser Computervirus, sondern ein mächtiges Schadsoftware-Betriebssystem, das sich unbemerkt auf Rechnern versteckt. Die Angreifer konnten so über Jahre Politiker, Banken und Wissenschaftler aushorchen.
  • Regin kommuniziert versteckt über viele Umwege mit seinen Meistern, verschlüsselt seine Dateien in einem eigens angelegten versteckten Dateisystem auf der Festplatte seiner Opfer und löscht selbständig alle Spuren des digitalen Einbruchs.
  • Seine Entwicklung muss Millionen verschlungen haben. Die Komplexität und der äusserst gezielte Einsatz auf wichtige Institutionen deuten darauf hin, dass ein Staat hinter dem Angriff steckt.

Weiterlesen auf «Die Welt»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Hunderte Cyber-Angriffe gegen kritische Infrastruktur
Mehr als 260 Meldungen über Angriffe auf kritische Infrastrukturen sind seit vergangenem April beim Bund eingegangen. Besonders betroffen: Behörden, IT- und Telekommunikationsfirmen sowie Banken.
Seit April 2025 haben AKWs, Elektrizitätswerke, Spitäler, Behörden und Banken dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) innerhalb von 24 Stunden Meldung zu erstatten, wenn sie von einem Cyber-Angriff betroffen sind. Wenn die Meldung unterlassen wird, kann das teuer werden: Seit Oktober können Nichtmeldungen mit bis zu 100'000 Franken Busse sanktioniert werden.
Zur Story