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FILE - In this May 13, 2017 file photo, a screenshot of the warning screen from a purported ransomware attack, as captured by a computer user in Taiwan, is seen on laptop in Beijing.  Global cyber chaos is spreading Monday, May 14,  as companies boot up computers at work following the weekend's worldwide

Eine in den «WannaCry»-Angriff verwickelte Hackergruppe hat den Verkauf hochgefährlicher Schadsoftware angekündigt. Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Shadow Brokers wollen höchst brisante Daten veröffentlichen



Eine in den «WannaCry»-Angriff verwickelte Hackergruppe hat die Veröffentlichung von Daten aus dem Swift-Bankensystem und diversen Atomprogrammen sowie den Verkauf hochgefährlicher Schadsoftware angekündigt. Die so genannten Shadow Brokers erklärten am Dienstag in einem Blog-Beitrag, sie bereiteten eine monatliche Freigabe von Dateien vor.

Dabei sollten ab Juni Daten von Banken, die an Swift teilnehmen, und von den Atom- und Raketenprogrammen von Nordkorea, Russland, China und dem Iran publik gemacht werden.

Zudem sei man bereit, gegen Geld Werkzeuge zur Nutzung von bislang unveröffentlichten Schwachstellen (so genannten Exploits) bei Windows 10 und anderen attraktiven Zielen wie Web-Browsern und Smartphones weiterzugeben.

Die NSA gehackt

Sicherheitsexperten wie Matthieu Suiche von Comae Technologies gehen davon aus, dass die Shadow Brokers Zugang zu Dateien des US-Geheimdienstes NSA haben. Die Hacker hatten im August erfolglos versucht, ältere Programme zu verkaufen, die aus dem NSA-Cyberwaffen-Arsenal stammen sollen. Teile des später veröffentlichten Codes sollen in die «WannaCry»-Schadsoftware eingebaut worden sein, die seit Freitag ungepatchte Windows-Recher befällt.

Nach den jüngsten Angriffen ist die Forderung lauter geworden, die Geheimdienste zur Meldung von Software-Schwachstellen zu bewegen, die sie gegenwärtig für ihre eigenen Zwecke geheim halten. Die NSA hat sich weder zu den Shadow Brokers noch zu «WannaCry» geäussert.

(sda/reu)

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