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Hochautomatisiertes Fahren gemäss Level 3 will der deutsche Autohersteller ab 2022 in Fahrzeugen der S-Klasse und im voll elektrischen EQS anbieten.
Hochautomatisiertes Fahren gemäss Level 3 will der deutsche Autohersteller ab 2022 in Fahrzeugen der S-Klasse und im voll elektrischen EQS anbieten.Bild: Mercedes

Mercedes überholt Tesla rechts und darf mit «Drive Pilot» hochautomatisiert fahren

Dem deutschen Automobilkonzern ist ein PR-Coup gelungen. Man erhalte die «weltweit erste international gültige Systemgenehmigung für hochautomatisiertes Fahren».
09.12.2021, 15:1610.12.2021, 13:16

Als weltweit erstes Automobilunternehmen erfülle Mercedes-Benz «die anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen für ein Level-3-System», teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Kommunikationschef frohlockte bei Twitter:

«Wir haben uns über ganz besondere Post vom Kraftfahrt-Bundesamt gefreut. Als weltweit erstes Automobilunternehmen erhalten wir die Genehmigung für ein Level-3-System. Die Vision vom automatisierten Fahren ist damit wieder etwas realer geworden.»
Tobias Just, Mercedes-Benzquelle: twitter

Deutschland habe 2017 mit der Öffnung des Strassenverkehrsgesetzes für Level-3-Systeme (siehe Bildstrecke unten) eine Vorreiterrolle eingenommen. Nun sollen erste Kundinnen und Kunden noch in der ersten Jahreshälfte 2022 eine S-Klasse mit «Drive Pilot» kaufen können.

Der Preis ist noch nicht bekannt.

Mit maximal 60 km/h

Als Drive Pilot bezeichnet Mercedes-Benz die kostenpflichtige Sonderausstattung, die den Menschen hinter dem Lenkrad entlasten soll. Dadurch sollen Nebentätigkeiten auf dem Zentraldisplay möglich sein, wie beispielsweise Online-Shopping oder während der Fahrt E-Mails zu bearbeiten.

Das sollte man über «Drive Pilot» wissen

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Das sollte man über «Drive Pilot» von Mercedes-Benz wissen
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Das Fahrassistenzsystem ermögliche es, bei hohem Verkehrsaufkommen oder im Stau auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland mit einer Geschwindigkeit bis maximal 60 km/h hochautomatisiert zu fahren.

In der Medienmitteilung wird der Technikchef Markus Schäfer zitiert:

«Mit dem LiDAR-basierten System haben wir eine innovative Technologie für unsere Fahrzeuge entwickelt, die dem Kunden ein einmaliges, luxuriöses Fahrerlebnis bietet und ihm das Wichtigste schenkt: Zeit. Mit der Behördengenehmigung ist uns nun ein Durchbruch gelungen: Als erster Hersteller geht bei uns hochautomatisiertes Fahren in Deutschland in Serie.»
quelle: mercedes-benz.com

Das Drive-Pilot-System funktioniere nicht überall, sondern zunächst auf 13'191 Kilometern Autobahn, teilt das Unternehmen mit. Derweil werde es auch in den USA und in China getestet. Wie weit die Erprobung in Deutschlands Nachbarländern gediehen ist, wird nicht erwähnt.

Das System funktioniert kartenbasiert, die Navigation erfolgt anhand einer präzisen dreidimensionalen Karte, die laufend aktualisiert wird. Dies erfordert natürlich ein Positionierungssystem, um den Aufenthaltsort zu bestimmen.

Die vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt erteilte Systemgenehmigung gilt gemäss Medienmitteilung auch für den EQS. Wann die vollelektrische Luxuslimousine damit ausgerüstet wird, teilte Mercedes nicht explizit mit.

Bis zum vollautomatisierten Fahren ist es ein weiter Weg ...

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Selbstfahrende Autos – das musst du wissen
quelle: ap/waymo / julia wang
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Quellen

(dsc)

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quelle: hyundai
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