Digital
Digital kompakt

Google will das Internet mit Satelliten weltweit verbreiten

Ab ins Weltall

Google will das Internet mit Satelliten weltweit verbreiten

02.06.2014, 06:4102.06.2014, 09:00

Der US-Konzern Google will angeblich eine Milliardensumme in ein Netz aus Satelliten investieren, um auch in abgeschiedenen Regionen der Erde stabilen Internetzugang zu ermöglichen. Das noch nicht vollends ausgereifte Projekt würde zunächst mit 180 Kleinsatelliten beginnen.

Diese könnten im Orbit auf geringerer Höhe als gewöhnliche Satelliten schweben, wie das «Wall Street Journal» am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise berichtete.

Die Kosten des Projekts würden der ungenannten Quelle zufolge – je nach Aufwand – zwischen gut einer Milliarde und mehr als drei Milliarden US-Dollar liegen. Für ein ähnliches Programm namens «Loon» testete Google bereits solarbetriebene Ballons, um von diesen aus Signale zur Erde zu schicken und so auch in abgelegenen Gegenden das Internet verfügbar zu machen. (pru/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
So weit kommen neue E-Autos im Alltag wirklich
Frührer verfehlten E-Autos ihre versprochene Reichweite meist deutlich. Doch nun übertreffen mehrere aktuelle Modelle die offizielle Herstellerangabe im Alltag. Das zeigt ein Vergleich neuer Modelle in Norwegen.
Wie weit fahren Elektroautos im Alltag tatsächlich? Ein Test des norwegischen Automobilverbandes NAF mit 24 aktuellen Modellen zeigt: Bei mildem Wetter erreichen viele neue Fahrzeuge ihre Laborwerte auch im Alltag, einige übertreffen sie gar. Getestet wurde bei 12 bis 18 Grad auf einer Route aus Stadt, Landstrasse und Autobahn (der gleiche Test wird jeweils auch im Winter bei extremer Kälte durchgeführt.)

Gut zu wissen: Die von den Herstellern angegebene WLTP-Reichweite wird auf dem Rollenprüfstand immer bei einer konstanten Labortemperatur von 23 Grad ermittelt. In der EU ist zudem eine WLTP-Angabe für 14 Grad vorgeschrieben. Die WLTP-Reichweiten beziehen sich also nicht auf europäische Wintertemperaturen, sie ermöglichen aber einen direkten Vergleich zwischen den Herstellern.
Zur Story