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SAN FRANCISCO, CA - APRIL 30:  Facebook CEO Mark Zuckerberg delivers the opening kenote at the Facebook f8 conference on April 30, 2014 in San Francisco, California. Facebook CEO Mark Zuckerberg kicked off the annual one-day F8 developers conference.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Eigentlich müsste Mark Zuckerbergs Facebook grün statt blau sein. Wie die Dollars, die der US-Konzern mit Online-Werbung verdient. Bild: Getty Images

Neue Regeln per 1. Januar

Wie uns Facebook einseift und was die netten Formulierungen wirklich bedeuten

Facebook ändert die Spielregeln. Allerdings lassen die Erklärungen dazu viele Fragen offen. 



Facebook will mit neuen Spielregeln, die per 1. Januar 2015 in Kraft treten, den Schutz der Privatsphäre erhöhen. Tatsächlich werden in Zukunft aber auch mehr Nutzerdaten gesammelt, respektive miteinander verknüpft. Dahinter steckt das Geschäftsmodell des weltgrössten Netzwerks mit 1,2 Milliarden Mitgliedern: Möglichst viele Leute an sich binden und mit personalisierter Werbung Millionen verdienen.

Ehre, wem Ehre gebührt: Radio SRF 3 hat die neuen Datenschutz-Richtlinien von Facebook «in ehrliches Deutsch» übersetzt. Nachfolgend präsentieren wir eine Auswahl, ergänzt durch eigene Interpretationen.

«Durch Nutzung unserer Dienste nach dem 1. Januar stimmst du unseren aktualisierten Bedingungen sowie unserer aktualisierten Datenrichtline und Cookies-Richtlinie zu (...)»

Das heisst übersetzt:

«Die neuen Regeln gelten ab Neujahr. Friss oder stirb.»

Bild

«Die Nutzer haben es in der Hand», behauptet Facebook. bild: facebook

Weiter steht in der Facebook-Mitteilung:

«In den vergangenen Jahren ist Facebook gewachsen und wir möchten sicherstellen, dass du über unsere Unternehmensgruppe, Apps und Dienste Bescheid weisst.»

Das heisst übersetzt:

Haha, nur weil du Facebook den Rücken kehrst, entkommst du uns nicht. Instagram, WhatsApp, Oculus, Moves, Onavo... Na, klingelts?

Dann kommt Facebook zum Kern des Pudels ...

«Du erklärst dich (...) damit einverstanden, dass du verbesserte Werbeanzeigen siehst, die auf den von dir genutzten Apps und Webseiten basieren.»

Soll übersetzt heissen:

«Weil du Fan von Roger Federer bist und der Freeletics-Gruppe beigetreten bist, kriegst du auch weiterhin Werbung für Nahrungsergänzungsmittel und Sportkleider.»

Facebook will helfen:

«Im letzten Jahr haben wir neue Funktionen und Kontrollmechanismen eingeführt, die dir dabei helfen sollen, grösseren Nutzen aus Facebook zu ziehen»

Das heisst übersetzt:

«Vergiss das Web. Alles, was du brauchst, findest du bei uns.»

Mark Zuckerberg (R), founder and CEO of Facebook, and wife Priscilla Chan arrive on the red carpet during the 2nd annual Breakthrough Prize Award in Mountain View, California November 9, 2014. REUTERS/Stephen Lam (UNITED STATES - Tags: ENTERTAINMENT SCIENCE TECHNOLOGY BUSINESS)

Die Zuckerbergs bei einem öffentlichen Auftritt. Bild: STEPHEN LAM/REUTERS

Weiter lässt uns Facebook wissen:

«In den Grundlagen zum Datenschutz erhältst du ab sofort Tipps sowie Anleitungen dazu, was du tun kannst, um Verantwortung für dein Erlebnis auf Facebook zu übernehmen.»

Das heisst übersetzt:

«Peinliche Auftritte von dir auf Facebook werden verborgen, solange du die richtigen Häkchen am richtigen Ort setzt – wir wissen wo die sind. Du auch?»

Und:

«Wir arbeiten an Möglichkeiten, um dir auf der Grundlage deines Standorts und der Aktivitäten deiner Freunde die am besten passenden Informationen anzuzeigen.»

Das heisst übersetzt:

«Wenn du in Zukunft an der Bahnhofstrasse in Zürich flanierst, sagen wir dir wo du essen gehen sollst und mit wem von deinen Facebook-Freunden du anschliessend einen Kaffee trinken gehen könntest.

Lesen Sie weitere Facebook-Klauseln im Klartext, bei SRF Online: «Hä?! Was Facebook uns wirklich sagen will»

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    Alle Leser-Kommentare
  • denkbar einfach 28.11.2014 09:33
    Highlight Highlight ehm leute… es ist freiwillig auf facebook zu sein. noch viel freiwilliger jeden mist aus seinem lebe zu posten der einem danach peinlich ist. hört auf mit dem gejammer und übernehmt verantwortung.
  • smoe 28.11.2014 05:02
    Highlight Highlight Meine persönlichen Tipps, wie man als Facebook Nutzer seinen Seelenfrieden bewahrt, und nicht bei jedem Update zum Webwutbürger wird und "stundenlang" in den Einstellungen rumwerkeln muss:

    - Ein Browserplugin ala Privacy Badger installieren, damit man nicht im ganzen Internet von FB verfolgt wird

    - Deaktivieren, dass man auf Fotos markiert werden kann.

    - Deaktivieren, dass andere auf die eigene Wall posten können.

    Und am Wichtigsten:

    - Sichtbarkeitsregeln der eigenen Posts auf "Freunde von Freunden" oder "Freunde" setzen und selber ausschliesslich Sachen schreiben und hochladen, die man auch öffentlich sagen und zeigen würde.
  • Big ol'joe 27.11.2014 16:32
    Highlight Highlight Warum immer das meckern? Sie stellen eine Dienstleistung zur Verfügung. Gratis kann die nicht sein, oder? Also müssen sie Geld mit Werbung machen. es steht jedem frei verfügbar Facebook, Whatsapp oder Instagramm zu nutzen. Facebook ist sowieso nur Unterhaltung, Sms kann ich auch mit swisscom unlinituert schreiben und Bilder muss ich nicht mit allen Teilen. jeder ist frei für sich. Mein tipp wenns stört: nicht nutzen!
    • EvilBetty 27.11.2014 17:53
      Highlight Highlight Richtig. Wenn etwas kostenlos ist kann man davon ausgehen dass man selbst das Produkt ist.
    • TJ Müller 27.11.2014 18:25
      Highlight Highlight Die Sache ist nicht ganz so einfach. Es werden auch Daten vor Personen erhoben, die FB nicht nutzen. Bei der Installation von Whatsapp zB wird das ganze (!) Telefonbuch mit allen Infos an FB übertragen. Zudem werden die Bilder auf FB automatisch nach Gesichtern gescannt (zZ rudimentär, aber nur eine Frage der Zeit bis es richtig funktioneirt). Wenn also jemand von mir ein Bild mit meinem Namen postet und zB auch noch Whatsapp nutzt, so hat FB bereits meine Gesichtsdaten, Name, Vornahme, Freundesnetz sowie Telefonnummer und je nach Kontaktdaten auch noch die Adresse inkl. Arbeitgeber. Bravo...
    • smoe 28.11.2014 04:37
      Highlight Highlight - Whatsapp sendet nicht das ganze Telefonbuch mit allen Infos, sondern "nur" alle Telefonnummern. Das machen übrigens sehr viele Gratisapps. Nicht nur solche, bei denen es Sinn ergibt.

      - Mann kann auf Facebook deaktivieren, dass man auf Fotos getaggt werden kann. Komplett verhindern, dass Facebook einem anhand von Fotos erkennt, kann man nicht, aber wenn mann selbst keine Fotos von sich hochlädt, macht man es ihnen recht schwierig.

      - Dein Nutzerverhalten auf Facebook sagt um ein vielfaches mehr über dein Freundesnetz aus, als eine Liste von Nummern.

      Ja, Facebook ist in Sachen Privatsphäre horrend, aber man kann (noch) ganz gut ohne ihre Apps überleben. Die Daten die sie von einem haben, obwohl man Facebook et al. nicht nutzt, sind für sie weitgehend Wertlos.
  • tobver 27.11.2014 16:13
    Highlight Highlight aber liefert ihr dann auch Tipps, um mögliche Einschränkungen selbst vorzunehmen, oder lässt man das so stehen?
    • Alnothur 27.11.2014 17:58
      Highlight Highlight Das geht ganz simpel in den Privatsphäreneinstellungen im FB-Konto.

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