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Facebook bringt Chat-App fĂŒr Kinder heraus 🙈

Facebook hat eine Spezialversion seines Messengers fĂŒr Kinder prĂ€sentiert – sie ermöglicht den Eltern die Kontrolle ĂŒber die Netzwerk-Kontakte ihres Nachwuchses.
04.12.2017, 16:4604.12.2017, 16:54

Facebook startet zunĂ€chst in den USA eine Chat-App speziell fĂŒr Kinder. Wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte, ist die neue App fĂŒr Sechs- bis ZwölfjĂ€hrige bestimmt.

Die Accounts im «Messenger Kids» können nur von den Eltern angelegt werden, und diese mĂŒssen jeden einzelnen neuen Kontakt freigeben, wie Facebook erklĂ€rte.

So sieht die Messenger-Kids-App auf dem iPhone aus.
So sieht die Messenger-Kids-App auf dem iPhone aus.
bild: facebook

In der iOS-App werde keine Werbung angezeigt, und ihre Daten wĂŒrden nicht fĂŒr Anzeigen ausgewertet, betonte das weltgrösste Online-Netzwerk. Mit der Anmeldung beim Kinder-Messenger werde auch kein Facebook-Profil erstellt.

Die Software sei entwickelt worden, weil bislang viele Kinder ohne Schutz in die sozialen Netzwerke eintreten, begrĂŒndete der Online-Gigant das neue Produkt. Es gebe einen Bedarf nach einer Messenger-App, welche den Eltern den «Grad von Kontrolle» gebe, den sie sich ĂŒber die Kontakte ihrer Kinder wĂŒnschen, erklĂ€rte Produktmanagerin Loren Cheng.

Facebook zitierte eine Studie, wonach 93 Prozent der Sechs- bis ZwölfjÀhrigen in den USA Zugang zu einem Smartphone oder Tablet-Computer haben. Zwei Drittel besitzen demnach selbst ein solches GerÀt.

Alle Infos gibts bei messengerkids.com.

Alles kein Problem, verspricht die fĂŒr «Global Safety» verantwortliche Facebook-Managerin im Promo-Video

Eigentlich erst ab 13

Nach den amerikanischen Bestimmungen zum Kinderschutz darf man eigentlich erst ab dem Alter von 13 Jahren Online-Dienste wie Facebook nutzen. In der Praxis melden sich jedoch oft auch jĂŒngere Kinder unter Angabe eines falschen Geburtsdatums an und setzen sich damit auch Gefahren aus.

Die Online-Dienste, denen massiver Ärger mit der Konsumentenschutz-Aufsicht FTC droht, wenn sie MinderjĂ€hrige auf ihren Plattformen nicht schĂŒtzen, richten deswegen verstĂ€rkt geschĂŒtzte Bereiche fĂŒr kleinere Kinder ein.

Allerdings löst das auch nicht alle Probleme: So musste etwa Googles Videoplattform YouTube jĂŒngst feststellen, dass in ihren Dienst fĂŒr Kids auch nicht kindgerechte Inhalte durchrutschten.

Was hĂ€ltst du von Facebooks Chat-App fĂŒr Kinder?

(sda/apa/dpa)

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