Digital
Games

Dänische Regierung baut Dänemark in «Minecraft» im 1:1 Masstab nach

Der Staat als Gamer

Dänische Regierung baut Dänemark in «Minecraft» im 1:1 Masstab nach

25.04.2014, 10:0725.04.2014, 11:15

Das Open-World-Aufbauspiel «Minecraft» scheint nicht nur Millionen Jugendliche weltweit zu beschäftigen. Zwei Mitarbeiter der dänischen Geodatenbehörde (Geodatastyrelsen) haben ihre gesamte Heimat im 1:1 Masstab in der Klötzchenwelt nachgebaut. Dank detaillierten Höhendaten konnte ein grosser Teil der Umgebung automatisch nachgebaut werden, schreibt der Techblog Golem.

Weil die virtuelle Welt derart gross ist, wurde Dänemark auf drei Server aufgeteilt. Einer enthält das nördliche Jutland, einer den Südwesten und einer den Osten des Landes. Die Server sind laut der offiziellen Seite nur mit den älteren «Minecraft»-Versionen 1.7.2 bis 1.7.5 kompatibel.

Wer sich im virtuellen Dänemark umschauen möchte, muss ein paar Anstandsregel beachten, schreibt die Behörde. Fluchen, Mobbing und Spam ist unerwünscht. Ausserdem wurde Dynamit gesperrt, damit Spieler das Königreich nicht gleich wieder in Grund und Boden sprengen.

Dänemark in «Minecraft»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Meta, Amazon, Microsoft: Die KI-Revolution frisst ihre Kinder
Der Facebook-Konzern Meta baut massiv Stellen ab, um Geld für Investitionen in die Künstliche Intelligenz zu haben. Sind das die ersten Erschütterungen eines grossen Bebens?
Wer verstehen will, welche düstere Entwicklung die KI-Revolution nehmen kann, muss nicht in die Zukunft blicken, sondern zu Meta. Beim Facebook-Konzern zeigt sich schon heute, wie Technologie Arbeit ersetzt – und wie es den verbliebenen Mitarbeitern ergeht. Jüngst hat der Konzern angekündigt, zehn Prozent der Belegschaft abzubauen, was 8000 Stellen entspricht. Sie werden nicht mehr gebraucht – beziehungsweise werden die eingesparten Lohnsummen dringend benötigt, um Rechenzentren zu bauen und die Stromrechnung zu bezahlen.
Zur Story