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Fortnite-Training ist die neue Mathe-Nachhilfe – wie Eltern ihre Kids zum Pro-Gamer pushen



Saskia Gerhard / watson.de

50 Dollar für vier Stunden, 20 Dollar für eine Stunde, 35 Dollar für drei Stunden – die Preise variieren, das Ziel ist immer gleich: Besser werden in «Fortnite». Online bieten Trainer ihre Dienste an und versprechen, die Gamer-Skills ihrer Kunden im derzeit beliebtesten Videospiel der Welt nach vorn zu bringen.

Auch «Fortnite»-Entwickler Epic Games sucht mit Inseraten «leidenschaftliche Fortnite-Spieler» für eSport-Workshops:

Das Geschäft scheint ziemlich gut zu laufen. Auf Seiten wie Gamer Sensei oder Bidvine haben sich nach Angaben der Seitenbetreiber seit März 1400 Trainer für «Fortnite» registriert.

Dass viele Spieler besser werden wollen, wundert nicht, wenn man sich anschaut, wie erfolgreich (und reich) Profi-Gamer sind. Der erfolgreichste «Fortnite»-Streamer, Ninja, verdient schätzungsweise 500'000 US-Dollar im Monat. Ihm folgen auf YouTube mehr als 16 Millionen Menschen.

Was dagegen skurril ist: Dass sogar Eltern inzwischen ihre Kinder ins «Fortnite»-Training schicken, damit die Kids besser werden. Wie das Wall Street Journal berichtet, sind die Gründe vielfältig:

Sind junge «Fortnite»-Spieler nun die neuen Kinderstars, deren Eltern ihren Nachwuchs vor Kameras und Mikrofone gezerrt haben – in der Hoffnung, mit dem Profit die ganze Familie zu ernähren? Das wird sich zeigen.

Vielleicht laufen die Eltern ihren Kindern aber auch irgendwann den Ruhm ab. Denn das «Wall Street Journal» schreibt bereits über Väter, die mit ihren Kindern «Fortnite»-Stunden nehmen und sich wahnsinnig freuen, dass sie selbst immer besser werden. Vielleicht ist es in diesen Familien nur noch eine Frage der Zeit bis «Fortnite» ein uncooles Eltern-Ding wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kalsarikännit 03.08.2018 10:26
    Highlight Highlight "Einige Eltern argumentieren, dass es keinen Unterschied mache, ob ihr Kind Tennis- oder «Fortnite»-Stunden nähme. Sie förderten eben ein Hobby." Das finde ich das einzig gute Argument. Und sowieso, solange diese Methode den Tittiestreamern Einhalt gebietet, bin ich zufrieden.
  • FlextR 03.08.2018 10:26
    Highlight Highlight Gamer training.. klar lohnt es von könnern zu profitieren.. aber selber üben tut man's trotzdem.. heisst: zocken, zocken und weiter zocken

    Sich ziele selber setzen, versuchen umzusetzen. Dann gehts auch voran.

    Ich bin durchschnitts goldplayer in cs:go wie auch r6. Pupg auch einige chicken dinner und mit fortnite kann ich nichts anfangen..

    Dafür geld zu zahlen, dämlich:)

    YT: FlextR
  • Rivenshak 03.08.2018 08:15
    Highlight Highlight Dies ist nichts neues, gibt es auch bei anderen Spielen wie z.B. LoL oder Hearthstone.
    • Die verwirrte Dame 03.08.2018 09:33
      Highlight Highlight Wo kann man sich bewerben?
  • Paternoster 02.08.2018 18:05
    Highlight Highlight Also müsste ich mir das vorstellen wie ein Ausbilder in einem (ungünstigen) Trainingscamp? Im Sinne von Schulung der Reflexe, Feindbild konkretisieren, Auftrag zu Ende führen, etc....
    • T13 03.08.2018 20:11
      Highlight Highlight Ja genau da werden bestimmt profikiller ausgebildet.
      🙄
  • mrlila 02.08.2018 16:56
    Highlight Highlight Ich bin so gut in Fortnite wie im Bett, mit beidem bin isch schnell fertig 😆

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