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Google macht Pixel (und andere Smartphones) zum PC-Ersatz

Google macht Pixel (und andere Smartphones) zum PC-Ersatz

Arbeiten am grossen Bildschirm: Der neue Desktop-Modus macht aus Pixel-Smartphones und -Tablets einen Desktop-PC – inklusive Maus- und Tastatursteuerung.
10.03.2026, 18:1610.03.2026, 18:16
Steve Haak / t-online
Ein Artikel von
t-online

Pixel-Nutzer können ihr Smartphone bald zusammen mit einem Monitor auch als Desktop-Ersatz benutzen. Mit dem jüngsten Update im März soll der Desktop-Modus zunächst schrittweise für alle Google-Smartphones ab dem Pixel 8 verfügbar werden. Später soll er auch für Smartphones und Tablets weiterer Hersteller bereitgestellt werden.

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Googles Pixel 8 und neuer erhalten einen Desktop-Modus, wenn man das Handy an einen externen Monitor anschliesst. gif: google

Der Modus erweitert die Smartphones zusammen mit einem externen USB-C-Monitor um eine Desktop-Computer-ähnliche Oberfläche, die mit Maus und Tastatur angesteuert werden kann. Damit ist dann die Arbeit am grossen Bildschirm auch in mehreren Fenstern möglich, etwa für Textbearbeitung, Fotos, Videostreams und mehr. Der Desktop-Modus wird bereits seit 2025 in Testversionen von Googles Betriebssystem für Smartphones erprobt.

Einen etwas anderen Desktop-Modus bringt Google für Android-Tablets: Wird ein Pixel-Tablet (bald auch Android-Tablets anderer Hersteller) an einen externen Monitor angeschlossen, dient der zweite Bildschirm wie bei klassischen Notebooks als Erweiterung des Arbeitsbereichs. App-Fenster können also frei zwischen beiden Bildschirmen verschoben werden.

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Googles Desktop-Modus am Tablet mit externem Bildschirm. gif: google

Neben Google hat auch Samsung für zahlreiche seiner Smartphones seit vielen Jahren einen ähnlichen Modus im Repertoire. Samsung DeX erweitert beim Anschluss an einen USB-C-Bildschirm die Oberfläche ebenfalls in einen computerähnlichen Anzeige- und Benutzermodus. Für die Einführung auf den Pixel-Geräten hat Google laut der IT-Seite golem.de mit Samsung zusammengearbeitet.

Was wir vor acht Jahren über Samsungs Desktop-Modus geschrieben haben:

Was ist sonst noch neu im aktuellen Feature Drop?

  • Now Playing, die Musikerkennungsfunktion, ist nun eine eigene App mit neuen Funktionen. Bislang steckte die Musikerkennung etwas schwer auffindbar tief im Menü. Jetzt gibt es einen eigenen Erkennungsverlauf und die Möglichkeit, die erkannten Songs gleich in der eigenen Musik-App des Vertrauens abzuspielen.
  • Die Betrugserkennung für Telefonanrufe in Googles Telefon-App wird nun auch in Deutschland, Frankreich, Italien und einigen anderen Ländern ausgerollt. Die Schweiz wird in Googles Blogpost nicht erwähnt.
  • Neue Personalisierung für Icons und mehr: Pixel-User haben die Wahl zwischen mehreren KI-generierten Anzeigestilen für ihr Gerät.
  • Circle to Search, das Einkreisen von Objekten auf dem Bildschirm zur Suche im Netz, wird auf den Pixel-10-Geräten auch einzelne Aspekte eines Bildes finden können – etwa ein bestimmtes Outfit. Die Ergebnisse kann man sich dann KI-generiert am eigenen Körper anzeigen lassen. Dazu kann man ein Foto hochladen oder aus mehreren Models auswählen.

Die Suchfunktion «Circle to Search» wurde erweitert

Circle to Search findet nun beispielsweise mehrere Outfits (Mantel, Schuhe, Sonnenbrille etc.) in einem Bild. Diese kann man sich dann KI-generiert am eigenen Körper anzeigen lassen.
Circle to Search findet nun beispielsweise mehrere Outfits (Mantel, Schuhe, Sonnenbrille etc.) in einem Bild. Diese kann man sich dann KI-generiert am eigenen Körper anzeigen lassen.bild: google

Erst im Februar hatte Google sein Pixel 10a vorgestellt. Das neue Smartphone der A-Serie ist seit dem 5. März im Handel und kostet ab 499 Franken. Das Pixel 10a positioniert sich damit als günstigere Alternative zu den regulären Pixel-Modellen. Auch das Pixel 10a kann künftig als Desktop-Alternative genutzt werden.

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