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Google Pixel 4: Mehr Sensoren hat wohl kein anderes Handy. bild: google

Das neue Google-Handy lässt sich wie kein anderes Smartphone bedienen

Das kommende Google-Smartphone Pixel 4 lässt sich steuern, ohne es zu berühren – selbst wenn es in der Tasche steckt. Möglich macht das ein neuer Radarsensor. Doch bei der Zulassung der Technik könnte es Probleme geben.



Ein Artikel von

T-Online

Google stattet sein nächstes Pixel-Smartphone – das vierte in der Serie – mit einem neuartigen Radarsensor aus, der Bewegungen erkennt. Damit soll sich das Gerät bedienen lassen, ohne es in die Hand zu nehmen. Stattdessen soll eine Handbewegung reichen, etwa um zwischen Songs hin- und herzuwechseln, die Snooze-Taste beim Wecker zu aktivieren oder Anrufe wegzudrücken. Das verrät das Unternehmen in einem Blogpost.

«Das könnte bei einsprechender Sendeleistung des Mini-Radars auch durch Stoffe hindurch funktionieren, sodass man das Gerät mit Gesten sogar steuern könnte, wenn es in der Hosen- oder Jackentasche steckt», schreibt Spiegel Online.

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Das Mini-Radarsystem «Soli» soll es dem Pixel 4 ermöglichen, in die Luft gewischte Handgesten zu erkennen. Video: YouTube/Made by Google

«Soli», so heisst die Radartechnik, werde schon seit Jahrzehnten eingesetzt, um Flugzeuge und andere grosse Objekte zu erkennen. Im Pixel 4 soll eine Miniversion des Bewegungssensors in die Kopfleiste integriert werden, um kleine Bewegungen in der Nähe des Smartphones einzufangen. Die Gestenerkennung soll dabei nur der Anfang sein. Offenbar verspricht sich Google weitere nützliche Funktionen von «Soli».

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Google erklärt die Radartechnik «Soli» auf dieser Website. gif: google

Allerdings werden diese Features anfangs nur in «ausgewählten Ländern» verfügbar sein. Das deutet darauf hin, dass es in einigen Staaten bei der Zulassung der Radartechnik Probleme geben könnte. «Zumindest in den USA dürfte Soli auch funktionieren, wenn das Mobiltelefon in der Hosentasche bleibt. In dem Land hat die zuständige Behörde FCC eine Freigabe für die Radar-Gestensteuerung erteilt, dank der Google einen stärkeren Radarstrahl als üblicherweise zulässig einsetzen darf», schreibt das Techportal Heise.

Verbesserte 3D-Gesichtserkennung

Ausserdem soll sich das Pixel 4 per Gesichtserkennung entsperren lassen. Das an sich ist keine neue Funktion. Doch Googles «Face Unlock» soll ähnlich wie Huaweis 3D-Gesichtsentsperrung im Mate 20 Pro oder auch Apples FaceID einen dreidimensionalen Scan anfertigen, so dass das Gesicht aus jedem Winkel erkannt werden kann, selbst wenn das Smartphone auf dem Kopf steht. Der Nutzer muss das Gerät also nicht erst ausrichten, Tasten drücken oder über den Bildschirm wischen.

«Andere Smartphones müsst ihr in die Hand nehmen, ganz genau ausrichten und dann noch swipen, damit ihr es entsperren könnt. Wenn ihr nach dem Pixel 4 greift, aktiviert Soli bereits die Sensoren zur Gesichtserkennung und entsperrt das Smartphone im Anschluss – alles in einer fliessenden Bewegung und blitzschnell.»

google

Der Soli-Chip soll also auch die 3D-Gesichtserkennung aktivieren, sobald der User zum Handy greift. Klingt natürlich gut. Was Google unter den Tisch fallen lässt: Das Huawei Mate 20 Pro von 2018 hat ebenfalls eine 3D-Gesichtsentsperrung, die sich dank Sensoren automatisch aktiviert, wenn man das Handy in die Hand nimmt. Das Gerät kann so direkt entsperrt werden, ohne den Sperrbildschirm hochwischen zu müssen. Inwiefern Googles Lösung gegenüber Huawei und anderen Herstellern Vorteile bietet, wird sich wohl ab Oktober zeigen, wenn das Pixel 4 voraussichtlich präsentiert wird.

Biometrischen Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert

Wichtig: Die biometrischen Daten der 3D-Gesichtserkennung werden nicht an einen Server übermittelt, sondern lokal auf einem speziellen Sicherheitschip von Google gespeichert und verarbeitet, «sodass die Bilddaten euer Pixel nie verlassen», heisst es im Blogbeitrag. Auch Soli-Daten sollen ausschliesslich auf dem Smartphone verarbeitet werden. Laut Google werden sie weder gespeichert, noch mit anderen Google-Diensten geteilt.

Noch ist unklar, wann genau das Pixel 4 vorgestellt wird, voraussichtlich aber noch in diesem Herbst. Das Vorgängermodell Google Pixel 3 kam im Oktober 2018 heraus und kostete zu Beginn 849 bis 949 Euro. In der Schweiz verkauft Google seine Android-Smartphones bislang offiziell nicht, sie können aber über Online-Händler bezogen werden.

In den USA gehört das Pixel derzeit zu den schnellst wachsenden Handy-Marken, trotzdem bleibt Google bei den Verkaufszahlen bislang weit hinter Samsung, Huawei und Apple zurück.

(oli/str/t-online.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • snowleppard 31.07.2019 11:30
    Highlight Highlight Alles Sachen, die ich nicht brauche.
    Google die weltgrösste Datenkrake - ich wette, das Pixel4 wird ein Reinfall!
  • Auric 31.07.2019 00:25
    Highlight Highlight bekommt jemand da iOS drauf? ansonsten nein danke.
  • Nero1342 30.07.2019 22:32
    Highlight Highlight bis das handy verboten wird, weil es das flugzeugradar verwirrt 🤷🏽‍♂️
  • WEBOLA 30.07.2019 21:37
    Highlight Highlight "Wichtig: Die biometrischen Daten der 3D-Gesichtserkennung werden nicht an einen Server übermittelt, sondern lokal auf einem speziellen Sicherheitschip von Google gespeichert und verarbeitet, «sodass die Bilddaten euer Pixel nie verlassen»"

    Hahaha... Jaja Blabla. Als ob das noch jemand abkauft.
  • 1$ opinion 30.07.2019 21:07
    Highlight Highlight „Cooles“ Feature
    Benutzer Bildabspielen
  • dmark 30.07.2019 20:23
    Highlight Highlight Und das Ganze bleibt AOSP - also Opensource - damit andere "Androidenhersteller", u.U. mit entsprechender Sensorik dies nachbilden können?
    Oder geht Google da nun eigene Wege?
    • Matti_St 30.07.2019 20:55
      Highlight Highlight ASOP bleibt, aber für die Sensoren schaut Hersteller selber.
    • dmark 31.07.2019 15:30
      Highlight Highlight Sicher. Die Anbindung muss vom Hersteller ausgeführt werden. Aber die Schnittstelle (oder API) dafür muss ja auch im System vorhanden sein.
  • aglio e olio 30.07.2019 20:11
    Highlight Highlight Wie weit kann das RADAR Signal arbeiten?
    Kann man damit Innenräume kartografieren? Die Anzahl von anwesenden Personen und deren Position bestimmen?
    • sambeat 30.07.2019 21:39
      Highlight Highlight Schaue gerade „The dark Knight“. Wieso habe ich gerade ein mulmiges Gefühl bekommen? 😳
  • Matrixx 30.07.2019 20:00
    Highlight Highlight Für mich nutzlos.
    Seit einem Treffen meines Oberschenkels mit Tischkante und einem daraus resultierenden Displaybruch wird das Smartphone immer mit Display gegen Körper getragen. Der Sensor wäre also blind.

    Schade, aber vielleicht lässt sich die Gestensteuerung irgendwann irgendwie anders realisieren.
    • Isodor 30.07.2019 21:41
      Highlight Highlight Das ist doch eher gerade ideal für dich, somit erkennt das Handy automatisch, dass du dir den Oberschenkel anschlägst, wird entsprechend ausweichen, damit das handy nicht kaputt geht und du dir nur dein Oberschenkel anschlägst. Das Handy bleibt heil und du hast hast halt einen blauen Fleck, ist doch super oder? ☺️
  • sephiran 30.07.2019 19:33
    Highlight Highlight Hodenkrebs ahoi🙈
    • Sarkasmusdetektor 30.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Das ist nur ein Problem, wenn man noch keine/nicht genug Kinder hat. 😉
    • Firefly 30.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Löst das Probelm mit der Überbevölkerung von alleine. ;)
    • kotwort: scheisse 30.07.2019 20:23
      Highlight Highlight bei all den sensoren müsste man theoretisch von google benachrichtigt werden „wir entdeckten in ihrem linken hoden krebszellen“.....
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