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Huawei CEO Richard Yu displays the new Huawei P30 smartphone during a presentation, in Paris, Tuesday, March 26, 2019. (AP Photo/Thibault Camus)

Huawei-CEO Richard Yu präsentierte diese Woche das neue P30 Pro in Paris. Bild: AP/AP

Auf dem Weg zur Nummer 1: Huawei steigert Gewinn trotz Spionagevorwürfen kräftig

Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei Technologies hat trotz der vor allem von den USA erhobenen Spionagevorwürfe seinen Gewinn 2018 kräftig gesteigert. Der Konzern profitierte vor allem von der starken Nachfrage nach seinen Smartphones.



Die Erlöse allein im Privatkundegeschäft seien auf einen Rekordwert von umgerechnet 46.2 Milliarden Euro (51.7 Milliarden Franken) geklettert, wie der nach Samsung zweitgrösste Smartphone-Hersteller der Welt am Freitag mitteilte. Insgesamt stieg der globale Umsatz um 19.5 Prozent auf 95.5 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte um 25 Prozent auf 7.9 Milliarden Euro. Dies, obwohl die Chinesen vom US-Markt faktisch ausgeschlossen wurden.

Huawei hat im vergangenen Jahr Apple im globalen Smartphone-Geschäft überflügelt und will dieses Jahr auch Marktführer Samsung überholen. Der Konzern drängt zudem mit Elektronik-Produkten wie Laptops, Tablets und Augmented-Reality-Brillen in den Endkundenmarkt.

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Im Markt der Mobilfunkausrüster ist Huawei bereits Marktführer vor Ericsson aus Schweden und Nokia aus Finnland. Vor allem in den USA wird Huawei von offiziellen Stellen vorgeworfen, seine Netzwerktechnik für den Mobilfunk solle der chinesischen Regierung als Mittel zur Spionage dienen. Das Unternehmen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Sie seien politisch motiviert, um den Aufstieg Huaweis zu bremsen und US-Rivalen wie Cisco einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Die US-Regierung hat Deutschland und andere westliche Regierungen mehrfach aufgefordert, Huawei wegen Spionageverdachts vom Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration (5G) auszuschliessen. Am Donnerstag warf die britische Regierung Huawei neue Sicherheitslücken in seinen Produkten vor. Swisscom und Sunrise halten derweil für ihre Telekom-Netze an Huawei fest. Salt setzt seit Jahren auf Nokia als Netzwerkausrüster.

(oli/sda)

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