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Elon Musk hat laut Medienberichten mit seinem Privatjet einen Kurzbesuch in Deutschland gemacht. Ob er sich da angesteckt hat?
Elon Musk hat laut Medienberichten mit seinem Privatjet einen Kurzbesuch in Deutschland gemacht. Ob er sich da angesteckt hat?achivBild: DPA

Elon Musk zwei Mal positiv auf Corona getestet und zwei Mal negativ – ab in Quarantäne?

Der Tesla-Chef weist Grippesymptome auf, erweist sich einmal mehr als Covid-Skeptiker und droht den historischen Start der SpaceX-Rakete zu verpassen.
14.11.2020, 15:1914.11.2020, 16:52

Via Twitter hat der Tesla-Chef Millionen Follower (und die Welt) wissen lassen, dass er sich mit dem neuen Coronavirus infiziert haben könnte.

Eine gesicherte Bestätigung liegt nicht vor, denn laut den Schilderungen von Elon Musk ergaben vier Schnelltests unterschiedliche Resultate. Zweimal positiv, zweimal negativ, wobei die Umstände, wie die Proben genommen wurden, nicht bekannt sind.

«Etwas ist hier sehr seltsam.»
Elon Musk
screenshot: twitter

Neben den vier Antigen-Schnelltests, die im Gegensatz zum PCR-Test nicht das Virus selbst nachweisen, sondern ein kleines Protein an der Oberfläche des Virus, habe der Tesla-Chef angeblich auch zwei PCR-Tests durchführen lassen.

Musk gab später ebenfalls auf Twitter an, die Ergebnisse der PCR-Tests in den nächsten 24 Stunden zu erhalten. Bis jetzt hat er dazu nichts mehr verlauten lassen.

Das Internet reagiert

Die Reaktionen bei Twitter folgten prompt.

Musk war letzte Woche mit seinem Privatjet zu einem Besuch nach Berlin geflogen. Der kurze Ausflug könnte ihm nun grosse Probleme bereiten. Er zeigte nach eigener Aussage Krankheitssymptome «einer typischen Grippe».

Kommt hinzu: Dieses Wochenende ist extrem wichtig für den Multimilliardär. Sechs Monate nach dem Flug zur ISS will das US-Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk erstmals eine bemannte Rakete zu einer sechsmonatigen Routinemission ins All schicken.

NASA-Chef Jim Bridenstine sagte am Freitagmorgen an einer routinemässigen Pressekonferenz zu nachfragenden Reportern, dass Musk nach den Richtlinien der NASA unter Quarantäne gestellt werden sollte und SpaceX abkläre, wer mit ihm in Kontakt gekommen sein könnte.
NASA-Chef Jim Bridenstine sagte am Freitagmorgen an einer routinemässigen Pressekonferenz zu nachfragenden Reportern, dass Musk nach den Richtlinien der NASA unter Quarantäne gestellt werden sollte und SpaceX abkläre, wer mit ihm in Kontakt gekommen sein könnte.screenshot: cnn.com

Die Rakete soll nun am Sonntagabend (Montag, 01.27 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Richtung ISS starten. An Bord der Kapsel «Crew Dragon» werden drei Nasa-Astronauten und ein Japaner sein.

Zur Erinnerung: Musk gilt als Corona-Skeptiker. Auf Twitter warf er US-Ärzten wiederholt vor, die Infektionszahlen aufzublasen, um sich finanziell zu bereichern. Ausserdem sagte er im März voraus, dass die Anzahl der Covid-19-Erkrankungen in den USA Ende April gegen null gehen werde.

Laut Berichten handelt sich um einen Schnelltest des US-Medizintechnikers Becton Dickinson. Der Antigen-Test liefere zwar ein Ergebnis schon nach einer Viertelstunde, sei aber unzuverlässiger als herkömmliche Tests.

Verwendete Quellen:

(dsc)

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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Emil Eugster
14.11.2020 15:50registriert Juni 2020
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Herrn Musk nicht braucht beim Raketenstart.
CEOs sind tatsächlich keine essentiellen Mitarbeiter.
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arpa
14.11.2020 16:32registriert März 2015
Also wenn das stimmt mit dem Schnelltest müsste man diesen entsorgen und nicht anbieten.
Denn so wäre es ja reine Lotterie, ob positiv oder negativ.
Insbesondere schlimm wenn der PCR negativ ergeben würde...
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Randen
14.11.2020 18:25registriert März 2014
Er ist Physiker und Unternehmer. Er ist gut indem was er kann und tut. Seine Meinung zum Thema Covid ist völlig irrelevant.
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