DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Das Haus des Beschuldigten in Bangkok.
Das Haus des Beschuldigten in Bangkok.Bild: AP/AP

Thailand beschlagnahmt Millionenvermögen von totem Darknet-Händler

25.07.2017, 11:4225.07.2017, 14:06

Die Behörden in Thailand beschlagnahmen das Millionenvermögen eines Darknet-Unternehmers, der in einem Gefängnis in Bangkok gestorben ist. Das Vermögen des mutmasslichen Betreibers der geschlossenen Darknet-Plattform AlphaBay beziffern die Behörden mit bis zu 21 Millionen Dollar.

«Wir haben bereits seinen Lamborghini, seinen Porsche und sein Haus beschlagnahmt», sagte der stellvertretende Polizeichef Chalermkiat Srivorakan am Montag. Der Rest werde folgen. Demnach bestehe ein Grossteil des Vermögens des Mannes aus der Internetwährung Bitcoin.

Der 25-jährige Kanadier war am 5. Juli in Thailand festgenommen worden. Eine Woche später wurde er erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden. Den Behörden zufolge soll er sich das Leben genommen haben.

Das Motiv für den Suizid sei noch unklar, sagte Srivorakan. Berichte, wonach sich der Kanadier erhängt habe, um einer Auslieferung in die USA zu entgehen, bestätigte er nicht.

Der 25-Jährige soll die Darknet-Plattform AlphaBay mit rund 400'000 Nutzern betrieben haben. Sie wurde in der vergangenen Woche vom US-Justizministerium geschlossen. Mit AlphaBay sei die grösste bisher bekannte Darknet-Vertriebsstruktur ausgehoben worden, sagte US-Justizminister Jeff Sessions.

Über AlphaBay sollen etwa Drogen gehandelt worden sein, darunter auch Heroin. Auch Zehntausende falsche Dokumente sollen über AlphaBay zu bekommen gewesen sein. Mehr als 40'000 Anbieter boten ihre illegalen Waren und Dienstleistungen dort feil.

Laut Polizei hatte der Kanadier rund sieben Jahre lang als Programmierer unter falschem Namen mit seiner thailändischen Freundin in dem südostasiatischen Land gelebt. Die US-Behörden warfen ihm unter anderem Drogenhandel, Identitätsbetrug und Geldwäscherei vor. (sda/dpa)

Super-Fail: Diese Erfindungen sind für die Tonne

Video: watson/Lya Saxer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bluetooth-Trick knackt Teslas in Sekunden
Sicherheitsforscher haben gezeigt, wie sich Tesla Model 3 und Model Y mühelos und innerhalb von Sekunden vor der Haustür der Besitzer öffnen und starten lassen. Der Angriff klappt auch bei vielen smarten Türschlössern.

Das Auto ohne Schlüssel öffnen und starten zu können, ist enorm bequem. Kein Wunder also, dass auch Tesla eine solche Funktion für Fahrer der beiden Modelle Y und 3 anbieten: Der Nutzer muss nur die Tesla-App auf seinem Smartphone installieren und den schlüssellosen Zugang einrichten. Danach erkennt der Tesla automatisch, wenn das Handy des Besitzers in unmittelbarer Nähe ist und erlaubt, dass die Tür geöffnet und der Wagen per Knopfdruck gestartet werden kann.

Zur Story