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Nope, so entspannt haben es Paket-Zusteller in der Adventszeit definitiv nicht. Bild: webfail

Ein DHL-Bote packt aus – darum kommen deine Pakete vor Weihnachten oft nicht an

Helena Düll / watson.de



Im November begann für die Paketzusteller – egal bei welchem Post-Dienst sie arbeiten – die Weihnachtszeit und damit eine noch stressigere Zeit als ohnehin im Rest des Jahres. In einer Schicht müssen dann schon mal bis zu 250 Pakete ausgeliefert werden – rund 30 mehr als sonst. 

Das ist heftig und sorgt dafür, dass Pakete auf der Strasse abgestellt werden, wir zuhause auf unser Paket warten und niemand klingelt oder wir uns meilenweit auf die Suche nach einem Benachrichtigungszettel machen.

Wir haben mit einem Paketzusteller gesprochen, der seit über zwei Jahren zwei- bis dreimal in der Woche für DHL Pakete zustellt. Er hat uns verraten, was erlaubt ist, was gar nicht geht und was Paketzusteller noch schlimmer finden als unsere 30 Zalando- und Amazonpakete in der Woche. 

... über die Klingel-Vorschriften: 

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Klingeln? Geht doch auch so! 

«Es ist Vorschrift, bei jedem zu klingeln. Wenn wir mehr Zeit hätten, dann könnte die auch jeder einhalten.

Deshalb scheiden sich bei dem Thema die Geister und es wird auch innerhalb der Belegschaft kritisch diskutiert. Es gibt die eine Seite, die sagt – und das verstehe ich auch: ‹Ich bekomme eine ziemlich hohe Sendungsmenge und ich versuche, in meiner Arbeitszeit mit meiner Arbeit fertig zu sein.› Wenn du das bei diesen Mengen alles nach Vorschrift machst, dann ist das schwer möglich. Das sind die Paketboten, die den Grundsatz haben, solange der Kunde nicht zur Filiale laufen muss, ist alles gut. Die Logik dahinter ist: ‹Ich nehme es nicht mehr mit, es ist zugestellt und die Menschen können sich ihr Paket bei sich im Haus abholen.›

Hinzu kommt: Stell dir einen Plattenbau mit sechs Stockwerken vor. Wenn du da für jedes Paket erst einmal sechs Stockwerke hoch- und runterlaufen musst, dann brauchst du natürlich auch für jedes Paket länger. Da ist es schon einfacher und zeitsparender, alles bei jemandem im Erdgeschoss abzugeben, der ohnehin immer zuhause ist.

Die Alternative ist, zu sagen: ‹Ich klingle bei jedem im Haus, brauche mehr Zeit und nehme dafür in Kauf, dass ich nicht die ganze Arbeit schaffe.› Ich kann beide Positionen verstehen.»

... über Benachrichtigungskarten: 

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Regel Nummer eins: Immer freundlich bleiben! bild: webfail

«Wenn gar keine Benachrichtigungskarte ankommt, dann ist das ganz einfach ein eklatantes Fehlverhalten.»

«Oft haben wir aber den Fall, dass wir in Häusern mit innenliegenden Briefkästen zustellen müssen. Im Gegensatz zu den Postzustellern haben wir aber keinen Hausschlüssel. Wir müssen versuchen, zu klingeln, sonst kommen wir nicht in das Treppenhaus. Das klappt natürlich nicht immer und deshalb können wir auch nicht immer die Benachrichtigungskarte einwerfen.

Wenn das der Fall ist, müssen wir aber am Abend die Benachrichtigungskarte per Post verschicken – die werden dann am nächsten Tag zugestellt. Das ist der normale Ablauf, den wir einhalten sollten. Einige machen das aber offensichtlich nicht.

Was wir auch nicht dürfen: Die Benachrichtigungskarte mit allen Daten vom Kunden aussen auf die Haustüren kleben, sodass jeder sie sehen kann. Da werden wir auch regelmässig in dienstinternen Schulungen darauf hingewiesen.»

... über Amazon, Zalando und Homeshopping: 

«Amazon-, Zalando- oder Homeshopping-Bestellungen machen je nach Bezirk etwa 30 bis 40 Prozent aller Paketzustellungen aus. Das ist viel, das nervt aber nicht. Viel schlimmer sind grosse, schwere Bestellungen von solchen Dingen wie Teppichen, Säcken voll Katzenstreu oder kiloweise Hundefutter.»

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Wenn du dich gefragt hast, wie gross Amazon-Pakete sein können. bild: imgur

«Jedes Mal, wenn ich die in den 6. Stock hieven muss und mir niemand entgegenkommt und hilft, muss ich ehrlich gesagt kotzen.»

«Ausser natürlich, es handelt sich um jemanden, der dazu körperlich nicht in der Lage ist. Da müssten einfach wesentlich klarere Grenzen gezogen werden dafür, was mit der normalen Post transportiert werden darf und ab wann es eine Spedition braucht.»

«Schlimmer als Amazon und grosse, schwere Teile ist die Bestellungs-Moral der meisten Kunden.»

«So viele Menschen bestellen einfach nur des Bestellens wegen. Die bekommen dann fast jeden Tag ein Paket. Da muss dringend ein Umdenken stattfinden.»

... über Beschwerden:

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Manche Kunden sind einfach nie zufrieden. bild: ladbible

«Wenn sich jemand beschwert, dann lässt sich die Sendung genau nachverfolgen. So kann nachvollzogen werden, welcher Zusteller an diesem Tag wo war.»

«Meiner Erfahrung nach werden die Fahrer auf jeden Fall zur Rechenschaft gezogen.»

«Mir selbst ist das noch nicht passiert, aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass so etwas nicht im Stillen toleriert wird. Natürlich kann ich da nur von meinen direkten Vorgesetzten sprechen.»

Damit du deine Geschenke nicht so einpackst wie jedes Jahr

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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sslider 25.12.2018 18:54
    Highlight Highlight «Jedes Mal, wenn ich die in den 6. Stock hieven muss und mir niemand entgegenkommt und hilft, muss ich ehrlich gesagt kotzen.»
    Welches Haus in D und CH hat sechs Etagen ohne Aufzug?Kenne keines und habe 15 Jahre ausgeliefert!
  • Der Kaktuszüchter 25.12.2018 11:29
    Highlight Highlight Das ist ihr Job dafür werden sie bezahlt !
    Sollen sie eine Gewerkschaft gründen , aber was geht es mich an was die für Probleme haben .
    Und wenn ich 10 Packete pro Tag bekomme geht das niemanden was an .
  • ARoq 25.12.2018 11:25
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • mbr72 25.12.2018 08:14
    Highlight Highlight Die Vollpfosten von Kurierdiensten wollen es einfach nicht kapieren (dutzendfach erlebt). Ein grosser Teil von Haushalten ist 100% arbeitstätig. Punkt. Da können sie rumheulen, solange sie wollen. Oder.... ihre vermurksten Services diesem Umstand anzupassen!! Wäre das ein wirklich freier Markt, könnnten UPS und DHL schon längstens dicht machen.
  • Psychonaut1934 25.12.2018 00:23
    Highlight Highlight Teilweise wird man gezwungen online zu bestellen. Mit Schuhgrösse 49 ist es nicht einfach Schuhe zu finden. Als ich kürzlich, in Basel, ein renommiertes Schuhgeschäft aufsuchte und nach meiner Grösse fragte, bekam ich folgende Antwort: „Diese Grösse führen wir nicht und bestellen sei nicht möglich. Gehen sie nach DE oder bestellen sie online.“ Da verstehe ich die Logik nicht mehr. Da jammern die Ladeninhaber wegen dem online Handel und den Einkaufstouristen, wenn es dann aber etwas komplizierter und aufwendiger wird, will man sich auch nicht bemühen auf die Kunden einzugehen.
    • Gubbe 25.12.2018 10:32
      Highlight Highlight In Schweden kannst du nicht nur die Länge auswählen, auch die Breite. Nicht alle haben einen schmalen Fuss.
  • Flow Rian 24.12.2018 23:41
    Highlight Highlight Pro Tip: wenn ihr bei Brack.ch was bestellt und in einer Stadt wohnt, könnt ihr euch das Paket am Abend von einem Velokurier zustellen lassen. Das kostet nix zusätzlich und nutze ich regelmässig, da definitv sympathischer als DHL 😎
  • Ardkev 24.12.2018 17:58
    Highlight Highlight Ich bin selber Paketbote bei der Post, jetzt zur hochsaisonzeiten Wie Weihnachten kann man schon 300-400 Pakete haben, was solls? Man weiss das Weihnachten die meisten Pakete kommen, also richtet man sich auch danach. Ich arbeite gerne als Paketbote, da es wirklich so ist das wir normalerweise zwischen 15-16.00 feierabend haben, aber wir beginnen auch früh, aber das ist nicht der Grund wieso ich diesen Job ausübe sondern es macht mir Spass :) Ich hoffe alle haben ihr Paket erhalten in dieser Zeit und wünsche Fröhliche Weihnachten :)
    • CoachZRH 24.12.2018 21:54
      Highlight Highlight Hi Ardkev, 300-400 Pakete pro Woche oder Tag?
    • Ardkev 24.12.2018 23:29
      Highlight Highlight Pro Tag :)
  • memento 24.12.2018 16:08
    Highlight Highlight DHL kann man rauchen, 4mal würde ich angelogen mit Zustellzeiten, bis sie zugaben das Paket ist verloren gegangen. Ich weiss erst im neuen Jahr ich mit den 800 CHF Wert entschädigt werde. Wenn ich nicht extrem reklamiert hätte, wäre gar nix passiert
  • katerli 24.12.2018 15:53
    Highlight Highlight Solange DHL und DPD nicht anfangen anständige Arbeitsbedingungen anzubieten, lasse ich mich ausschliesslich von der Post beliefern. DHL und DPD boykotiere ich bewusst (mittlerweile seit über 10Jahren). Wenn per Post nicht möglich, wird nicht bestellt.
    • Schluch 25.12.2018 18:58
      Highlight Highlight Wie denn? Den Zusteller wählt ja der Shop, der versendet.
  • Binnennomade 24.12.2018 14:44
    Highlight Highlight Was soll schlecht daran sein, viel zu bestellen? Gerade für Leute ausserhalb der Städte ist das Online-Shopping ein Segen, denn sie müssen nicht ständig in die Stadt fahren, um Sachen zu kaufen, die es im Dorf nicht gibt.
    Und ob jetzt etwas in einen Laden gefahren wird und ich es dann nach Hause fahre, oder jemand ein Paket direkt zu mir nach Hause fährt, kommt etwa aufs selbe.
  • Pasch 24.12.2018 14:10
    Highlight Highlight Text gelesen... hmmm das kommt mir spanisch vor, nochmal zum Titel ahaaa watson.de!!!! Spätestens beim "Plattenbau" sollte der aufmerksame Leser mitkriegen das, dass nichts mit schweizer Arbeitsbedingungen zutun hat. Gerade in DE mit der Deutschen Post/DHL und ihrer Routenplanungssoftware welche nur die Wege bis vor das Haus und nicht zum Haus berechnet, gerade dort wo wer bei Amazon bestellt ein dreckiger Abgaskübel vom Götterboten die Packete geliefert bekommt.
  • Caligula 24.12.2018 14:06
    Highlight Highlight
    Play Icon

  • malu 64 24.12.2018 13:46
    Highlight Highlight Es ist sowieso total krank dieser idiotische Versandquatsch. Verursacht mehr Verkehr, mehr Schadstoffe, mehr Abfall, mehr Arbeitslose im Detailhandel, mehr Lädelisterben. Das Geld wandert in ein Steuerparadies.
    • Nubotronic 24.12.2018 14:21
      Highlight Highlight Jetzt ist mir gerade mein Festnetztelefon von meinem Webstuhl gefallen.
    • victoriaaaaa 24.12.2018 14:34
      Highlight Highlight nun ja wenn jeder schnell in einem laden einkaufen geht, und weil er etwas kleines nicht bekommt in den laden X kilometer weit weg fahren muss, dann ist das doch auch nicht ökologischer...
    • IchSageNichts 24.12.2018 15:27
      Highlight Highlight Leb weiter in deiner romantischen Blase. Meinst du ein Schuh im Geschäft verursacht kein Abfall nur weil du den Karton nicht siehst? Und die ganze Plastikscheisse drumherum? Verkaufsjobs sind genau so prekär wie Paketlieferer oder Logistiker. Und Orangensaft aus Brasilien ist immer noch ökologischer als wenn du 10km mit dem Auto deine Apfelsaft beim Bauern direkt holst!
      Habe selbst kein Auto und bestell deshalb viel im Internet.
      Das Problem ist nicht der Weg des Produkts zu uns nach Hause. Das Problem ist der übermässige Konsum von Gütern aller Art.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 24.12.2018 13:31
    Highlight Highlight Die meisten Pakete bekomme ich per Post. Da funktioniert es ganz gut. Immer der gleiche Bote, der ist freundlich und hilfsbereit. Was noch nervt ist, dass man für "Signature"-Pakete an Firmenadressen keine Deponierung beantragen kann. Irgendwann bringe ich den Boten vielleicht dazu, einfach selbst auf dem Gerät zu unterschreiben, kann ja eh niemand lesen. :)

    Ärger hatte ich gerade mit FedEx: wenn im Tracking steht, sie kämen um 18 Uhr, dann bin ich ab 17 Uhr da, aber nicht schon um 11 Uhr... Leider kann man bei denen online keine Zustellermächtigung erteilen.
    • welefant 24.12.2018 16:48
      Highlight Highlight 365 tage lang den selben boten? dann hat die post auch keine guten arbeitsbedingungen.🤭
  • Militia 24.12.2018 13:11
    Highlight Highlight Gerade heute habe ich ein Paket per DHL erhalten (erwartet habe ich es allerdings schon letzte Woche). Geklingelt hat definitiv niemand, waren seit 8 Uhr zu zweit zum Empfang bereit. Jedenfalls war es dann irgendwann auf dem Briefkasten. Was soll ich sagen... bin froh, war es heute da und der DHL-Bote hat auch ein wenig Zeit gespart. Works fine for me!
  • Eskimo 24.12.2018 13:02
    Highlight Highlight Ach wie schön haben wirs doch auf dem Land. Hier kann der Pöstler das Paket einfach vor die Haustüre legen ohne dass es geklaut wird.
    • Butschina 25.12.2018 07:07
      Highlight Highlight Nur darf er dies nicht. Ausser mit Sonderregelung. Wenn das Paket nicht im Milchkasten Platz hat und niemand zuhause ist, muss er es mitnehmen.
  • Fruchtzwerg 24.12.2018 12:49
    Highlight Highlight Ich habe bis vor einigen Jahren während meines Studiums bei der Post gearbeitet: Wir hatten damals schon während der Weihnachtszeit 400-500 Pakete. 200-250 war ein „lockerer“ Tag während des Jahres.
    Und ich denke heute ist es eher noch schlimmer...
    Wie krass die Arbeitsbedingungen sind, sah man an der Tatsache, dass kaum ein Zusteller über 40 Jahre alt war.
  • marcog 24.12.2018 12:47
    Highlight Highlight Die Arbeitsbedingungen klingen nicht ganz so schlimm wie erwartet. Ich dachte, die Routen werden an selbständig erwerbende gegeben und diese müssten halt so lange arbeiten, bis alle Pakete verteilt sind. Dass es da doch geregelte Arbeitszeiten sind, überrascht mich positiv. Aber vielleicht hatte ich da andere Länder im Kopf und der Arbeitnehmerschutz in der Schweiz ist doch noch etwas besser.
    • KarlWeber 24.12.2018 14:20
      Highlight Highlight Was sie hier beschreiben gibt es. Ich kenne solche Leute. Allerdings war dies nicht bei der DHL. Arbeitszeiten von 5.00-20.00. Leider kennen diese Kuriere die Gesetze nicht oder getrauen sich nicht, etwas zu sagen.
    • glass9876 24.12.2018 14:28
      Highlight Highlight Der Artikel ist von watson.DE. Vielleicht könnte unser Watson ja auch mal nachforschen, wie die hiesigen Verhältnisse so sind?
  • Evan 24.12.2018 12:44
    Highlight Highlight Ich lasse mir alles an den Automaten schicken, seither muss ich mich nicht mehr Sorgen darüber machen, ob ich zu Hause bin um das Paket in Empfang nehmen zu können oder dass es einfach vor die Tür gestellt wird und es gestohlen wird. Und für die Zusteller wird es wohl auch um einiges angenehmer sein, wenn mehrere Pakete einfach an den Automaten an wenigen Standorten zugestellt werden können.
    • 2sel 24.12.2018 13:05
      Highlight Highlight Mach ich genau so. MyPost24 heisst das Zauberwort...
    • balzercomp 24.12.2018 15:59
      Highlight Highlight Funktioniert aber bei Amazon nicht. Oder nur mit Glück.
    • Evan 24.12.2018 22:15
      Highlight Highlight @balzercomp, hat bei mir auch lange nicht geklappt, und zwar bei allen Sendungen aus dem Ausland. Irgendwann habe ich dies der Post mitgeteilt und seither funktionierts, warum auch immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ❤️-Blitz 24.12.2018 12:43
    Highlight Highlight Das liegt eindeutig an Management. Ich behaupte, ein guter Paket-Zustelldienst sollte alle Pakete zur versprochenen Zeit abgeben. Damit dies möglich ist, muss dies jemand genau planen. Wenn mehr Pakete versendet werden, müssen mehr Zustellet angestellt werden usw. Aber leider ist es für den Manager wichtiger zu zeigen wieviele Pakete er ausliefern lassen konnte und wieiviele mehr als letztes Jahr. Dann kriegt er auch den grösseren Bonus und kann sich das noch grössere Statusobjekt leisten.
    • Evan 24.12.2018 15:47
      Highlight Highlight Was du vielleicht ausblendest: es ist nicht immer einfach, kurzfristig und über so kurze Zeit viele zusätzliche Leute einzustellen.
  • Rissle 24.12.2018 12:39
    Highlight Highlight Sehe nicht ein, warum sich der Paketdienstleister ein Urteil darüber erlaubt. Es geht ihn schlicht nichts an, wer was und weshalb bestellt. Außerdem bezahlt das doch seinen Job... jeder hat im Job mal saisonale Spitzen, die stressen.
    • Tschüse Üse 24.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Naja, er kann seinen Job gut auch ohne die 10 - 15 Zalando Pakete erledigen, die Freitags geliefert und Montags retour gebracht werden müssen.

      Ziemlich emphatielose Ansichten die sie da haben. Frei nach dem Motto: Solang es mir gut geht, darf es anderen ruhig schlecht gehen.
    • hoorli 24.12.2018 13:26
      Highlight Highlight Rissle hat schon recht, wenn der Paketdienstleister nicht mehr Leute einstellt um beispielsweise die Spitzen abzudecken dann leiden die Paketzusteller nicht weil ich mir was im Internet bestelle, sondern weil der Arbeitgeber nicht mehr Personal einstellt und die Zusteller die Arbeit von 1.5 Personen bewältigen müssen. Nichtsdestotrotz leiden sie natürlich, das liesse sich vermeiden.
    • Tschüse Üse 24.12.2018 13:37
      Highlight Highlight @hoorli: Leider sind die wenigsten Menschen dazu bereit den Liefer - Aufpreis für die zusätzliche Person zu bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TrueClock 24.12.2018 12:38
    Highlight Highlight Täglich ein Paket. Da beschwert sich de Postbote dass er Arbeiten muss. Sollte eig dankbar sein.
    Und lieber jeden Tag ein Paket als 7 Pakete an einem Tag.
    Kann der Kunde doch nichts dafür, dass die Kuriere schlecht planen und zu grosse routen haben. Da sollte ungedenkt werden.
    Bei der Post bekommt man wenigsten oft eine sms am Vorabend. dann kann man zB das paket per pickpost umleiten lassen und nach der Arbeit schnell selber abholen. Find ich super
    Pöstler lauft nicht unnötig und ich hab das Paket noch am gleichen Tag
    • Eric Lang 24.12.2018 15:44
      Highlight Highlight So, so, es sollte "umgedenkt" werden!?
    • balzercomp 24.12.2018 16:01
      Highlight Highlight Abgesehen davon kann es passieren, dass Teile einer Bestellung getrennt verschickt werde. Einfach weil sie aus unterschiedlichen Verteilzentren kommen. Darauf haben die Kunden keinen Einfluss.
  • Supermonkey 24.12.2018 12:26
    Highlight Highlight Weshelb ich für die Lieferung immer die schweizerische Post wähle und meine Bestellung abbreche wenn mir was via DHL oder einem anderen Mitarbeiterausbeutenden Unternehmen gesendet werden möchte, weil es 50rp günstiger ist.
    • wintergrün 24.12.2018 12:59
      Highlight Highlight Mach ich auch so. Die Post arbeitet ordentlich, so geht man dem DHL Chaos aus dem Wege.
  • Matrixx 24.12.2018 12:25
    Highlight Highlight Solange als Zustellzeit "zwischen 10 und 17 Uhr" angegeben wird, wird man nunmal vor verschlossener Tür stehen.
    Wer kann es sich leisten, einen ganzen Tag zu Hause zu bleiben, nur um 1 Minuten lang ein Paket entgegenzunehmen?
    • marcog 24.12.2018 13:26
      Highlight Highlight "De Mah gaht go schaffe und d Frau staht i de Chuchi, zum vom DHL Kuriär s Packet entgegeznäh." Oder habe ich da die klassische Schweizer Rollenverteilung nach der Heirat falsch verstanden?
    • Royeti 24.12.2018 14:01
      Highlight Highlight 1. Kaufe lokal ein
      2. Wenn schon Online, dann lass es an deinen Arbeitsplatz liefern
      3. Falls das nicht möglich ist, dann eben eine Paketstation
      4. Und sollte das auch nicht gehen, dann lass es sein und motz nicht rum....
    • Matrixx 24.12.2018 15:52
      Highlight Highlight @Royeti
      5. Lass den Paketboten vor verschlossener Tür stehen, wenn er die Ankunft nicht genauer eingrenzen kann und lass ihn sich ärgern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 24.12.2018 12:14
    Highlight Highlight "Die bekommen dann fast jeden Tag ein Paket. Da muss dringend ein Umdenken stattfinden."
    Sorry, äääh, was ist das Problem, wenn jemand täglich ein Paket bekommt? Versteh ich jetzt nicht.
    • schuldig 24.12.2018 12:27
      Highlight Highlight Für jedes Päckli fährt ein Transporter extra durch die Gegend
      - stört mich schon
    • marcog 24.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Nachhaltigkeit und Umwältschutz, kännsch?
    • fabsli 24.12.2018 17:07
      Highlight Highlight Okay, Nachhaltigkeit, Umweltschutz alles Argumente. Aber kümmert das den Päckliboten wirklich oder hat er einfach kein Bock?
  • lilie 24.12.2018 12:13
    Highlight Highlight Ich bestelle ab und zu etwas im Internet.

    Praktisch finde ich, wenn der Paketdienst ein SMS schreibt, in welcher Zeitspanne er kommt. Dann kann ich mich einrichten (bzw. die Zustellung auf eine passende Zeit verschieben).

    Aber dass Lieferanten zu grosse Pakete für einen Mann zustellen müssen, ist ja wohl nicht die Schuld des Kunden! Das müssen die mit ihrem Arbeitgeber besprechen, was sie machen können und was nicht.

Gestatten, George Crum, Erfinder der Pommes-Chips, IMFALL 💪

Vor anderthalb Jahrhunderten erfand ein afroamerikanischer Küchenchef per Zufall Kartoffelchips. Dank sei ihm!

Jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt jemand in ein Kartoffelchip beisst, tut er dies nur dank eines spontanen Geistesblitzes dieses Herrn aus New York State:

Eigentlich hiess er George Speck. Das mit ‹Crum› kam dann später. Ebendieser Speck, also, (ein kulinarisch schöner Name!) geboren 1824 in Saratoga County im US-Bundesstaat New York, war Mitte des 18. Jahrhunderts ein bekannter Koch, der im Moon's Lake House in Saratoga Springs arbeitete. Und dort soll er der Legende zufolge …

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