Digital
Medien

Medien: Cyberattacke trifft französische Nachrichtenagentur AFP

Cyberattacke trifft französische Nachrichtenagentur AFP

29.09.2024, 15:3129.09.2024, 15:31

Die französische Nachrichtenagentur AFP ist von einer Cyberattacke getroffen worden. Der Angriff auf das Informationssystem der Agence France-Presse, der in Teilen auch die Übertragungstechnik zu den Kunden betraf, sei am Freitag entdeckt worden, teilte die Agentur in Paris mit. Die Urheber des Angriffs und mögliche Motive waren auch am Sonntag weiter nicht bekannt.

Die technische Abteilung der AFP kümmerte sich mit der Unterstützung und Expertise der nationalen Behörde für Informationssicherheit (ANSSI) um den Vorfall. Die zuständigen Behörden in Frankreich wurden eingeschaltet. Obwohl die Übertragung zeitweise beeinträchtigt war, lief die aktuelle weltweite Berichterstattung der AFP wie gewohnt weiter.

Im März waren mehrere Ministerien und staatliche Einrichtungen in Frankreich von einer grossangelegten Cyberattacke getroffen worden. Medienberichten zufolge bekannten sich prorussische Hacker zu der Attacke. Die französischen Behörden wollten das damals nicht bestätigen. Frankreich wirft Russland allerdings vermehrte Destabilisierungsversuche seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor.

Ende Mai hatte es bereits eine Cyberattacke auf die staatliche polnische Nachrichtenagentur PAP gegeben. Die Regierung in Warschau geht davon aus, dass russische Geheimdienste dahintersteckten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Darum wird dich «Life is Strange: Reunion» (vielleicht) berühren
Die beliebten Videospielfiguren Max und Chloe sind endlich wiedervereint und versuchen gemeinsam ein grosses Unglück zu verhindern. Mit viel Pathos wird die komplizierte Geschichte von zwei liebgewonnenen Spielfiguren zu einem Ende gebracht.
Das allererste «Life is Strange» hinterliess 2015 seine Spuren in der Videospiellandschaft: Die emotionale Geschichte zwischen Max und Chloe ging tief und zeigte uns wieder mal, wie sehr Videospiele berühren können. Auch wenn wir spieletechnisch kaum gefordert wurden, hat uns dieses Abenteuer oft kalt erwischt. Durch diverse Entscheidungen nahm die Geschichte eine andere Wendung und bei manchen Weggabelungen wollten wir gar nicht erst weiterspielen.
Zur Story