Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
People try the Microsoft Surface Pro X, Wednesday, Oct. 2, 2019 in New York. (AP Photo/Mark Lennihan)

Das «Edel-Convertible» wurde Anfang Oktober in New York vorgestellt. Bild: AP

Bei Microsofts Surface Pro X hofften die Tester auf eine Revolution ...

Stiftung Warentest hat sich das neue Windows-Convertible mit ARM-Prozessor vorgeknüpft.



Mit der versprochenen «ultimativen Mobilität» des hochpreisigen Microsoft Surface Pro X sei es nicht weit her, schreibt die Stiftung Warentest in einer Medienmitteilung.

Die deutschen Hardware-Tester hatten sich vom verbauten ARM-Prozessor einiges erhofft, nämlich eine längere Akku­lauf­zeit bei gleicher Leistung. Die Tester schreiben:

«Der verbaute Prozessor Microsoft SQ1 entspringt einer Koope­ration mit Qualcomm. Das Unternehmen fertigt seit langem schon CPUs für Smartphones und Tablets. Die für mobile Geräte eminent wichtige Energieeffizienz realisieren Microsoft und Qualcomm nicht so gut wie erwartet. In der haus­eigenen Riege findet sich mit dem intel-basierten Surface Pro 6 Besseres: Es lief 5.40 Stunden beim Surfen mit maximaler Helligkeit beziehungs­weise 12.40 Stunden beim Video­gucken mit gedimmtem Display. Das neue Microsoft-Modell hält nicht ganz so lange durch. Wir ermittelten 4.50 Stunden beziehungs­weise 10.10 Stunden.»

Der verbaute ARM-Prozessor benötigt eigens für diese Systemarchitektur geschriebene Programme. Ein Emulationsprogramm mache Apps zwar lauffähig. Doch bremse die Emulationssoftware, einige Apps würden nun langsamer laufen und insgesamt biete das Surface Pro X nicht genug Leistung für den Preis. Das Surface Pro 7 mit Intel-Prozessor biete mehr Leistung für weniger Geld.

Der Tester von The Verge kommt zu einem ähnlich negativen Urteil:

«Das Surface Pro X ist grossartig anzusehen, aber wenn man erst einmal richtig loslegt, beginnt das Erlebnis auseinander zu fallen. Dieses Hardware-Design mag die Zukunft für die Surface Pro-Linie sein, aber wenn es eine ‹Profi›-Maschine ist, dann muss sie mehr leisten, als nur die Grundlagen zu liefern – und das kann das Pro X oft nicht.»

Das Surface Pro X ist ein Tablet mit 13-Zoll-Display (2880 x1920 Pixel im 3:2-Format), wiegt 774 Gramm und ist gerade mal 7,3 Millimeter dünn. Mit 8 GB Arbeitsspeicher/128 GB Speicher kostet das Gerät 1199 Franken, mit 8/256 GB 1499 Franken und mit 16/256 GB 1699 Franken.

Den ausführlichen Testbericht von Stiftung Warentest gibts hier bei test.de.

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Surface Book im Test: Das taugt Microsofts erster Laptop

Microsofts erster All-in-one-PC

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 12.12.2019 08:41
    Highlight Highlight Ist trotzdem interessant zu sehen, was mit ARM möglich geworden ist, währenddessen bewegt Intel sich kaum noch ausser von Delay zu Delay.
    Für mich ist Surface primär etwas für Schüler und Studenten.
  • cheeky Badger 11.12.2019 15:55
    Highlight Highlight Es fehlen einfach noch zusätzliche Apps für die ARM-Architektur. Dann ist alles in Ordnung. Es ist halt ein Tablet, dass man auch produktiv nutzen kann. Kein Laptop der auch Tablet sein möchte.

    Was ich nicht verstehe ist st die Grösse. 13 Zoll sind für mich zu gross und passen nicht mit der Gerätekategorie zusammen.

    Kleiner bauen —> akku hält länger
    Mehr ARM-Apps —> spiele, Adobe CC, News
  • You will not be able to use your remote control. 11.12.2019 15:29
    Highlight Highlight Könntest du noch dazu schreiben, ob es offene Treiber zu dieser Hardware gibt und wenn nicht, dass man sie in den Müll werfen muss, wenn Microsoft das will?
  • Madison Pierce 11.12.2019 15:08
    Highlight Highlight Der Test ist oberflächlich und enthält Falschaussagen. Das Gerät lässt sich zum Beispiel sehr wohl verschlüsseln mit Windows 10 Home. Die Tester scheinen nicht verstanden zu haben, für welche Zwecke das Gerät gedacht ist.

    Es eignet sich nicht zum Spielen oder zur Videobearbeitung. Man ist auf Software beschränkt, die für ARM verfügbar ist oder wenig Leistung benötigt. Das tönt nach grosser Einschränkung, aber die viele Anwender haben nur Office und eine Steuersoftware im Einsatz.

    Andere Tests sind euphorischer: https://www.thomasmaurer.ch/2019/12/surface-pro-x-first-impressions-and-review
    • @schurt3r 11.12.2019 15:17
      Highlight Highlight Das sieht man unter anderem bei The Verge definitiv anders, bzw. nicht so rosig ;-)

      Fazit: Teuer, zu langsam für den Preis, App-Kompatibilitäts-Probleme, Akku beeindrucke nicht.

      https://bit.ly/2t9NfLF
    • D0MD0M 11.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Überflüssiges Nischenprodukt. Schade eigentlich.
    • Madison Pierce 11.12.2019 15:42
      Highlight Highlight Danke für den Link. Auch bei The Verge dreht sich vieles um Anwendungen, die nicht laufen. Vielleicht ist an diesem Missverständnis auch das Marketing von Microsoft schuld.

      Das Surface Pro X ist zu verwenden wie ein Tablet, aber mit vielseitigerem Betriebssystem. Will heissen: die geliebte alte Vereinssoftware läuft.

      Es ist kein Notebook für Photoshop und Games.

      Wäre für mich unbrauchbar als Desktop-Ersatz. Aber als portables Gerät käme es in die engere Auswahl. Auf dem Notebook habe ich ausser Office und einem Browser fast nichts installiert, da wäre ich mit ARM nicht arm dran. :)
    Weitere Antworten anzeigen

«Gefährlichste Malware der Welt» attackiert Zürcher Spital – das musst du wissen

Fachleute bezeichnen Emotet als derzeit gefährlichste Schadsoftware der Welt. Kürzlich hat es ein Spital im Kanton Zürich erwischt. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Cyberangriff.

Unsere Spitäler sind zunehmend von kriminellen Attacken betroffen. Hacker versuchen, Schadsoftware (Malware) in die geschützten Systeme einzuschleusen. Meist mit dem Ziel, wertvolle Daten zu stehlen oder zu verschlüsseln, um ein Lösegeld zu erpressen.

Über die Kosten, die solche Ransomware-Attacken verursachen, dringt kaum etwas an die Öffentlichkeit. Im Gesundheitsbereich wolle niemand Klartext reden, man schweige das Problem tot, sagte ein IT-Sicherheitsexperte vor zwei Jahren gegenüber der …

Artikel lesen
Link zum Artikel