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Tower Records Japan employee Ryosuke Kawada shows a CD of Michael Jackson at a store in Tokyo, Japan, Friday, June 26, 2009. Tower Records stores around Tokyo set up special Michael Jackson sections in his honor, showcasing his CDs, DVDs and videos Friday following a sad news of his death Thursday in California. (AP Photo/Koji Sasahara)

Japan ist einer der grössten und lukrativsten Musik-Märkte der Welt. Bild: AP

Die Japaner lieben ihre CDs. Doch jetzt startet Spotify auch im Land der aufgehenden Sonne



Der Musikstreaming-Marktführer Spotify wagt sich schliesslich in den für Onlinedienste schwierigen japanischen Markt. Das schwedische Unternehmen gab den Start am Donnerstag bekannt. Spotify ist das erste Streaming-Angebot in Japan, das auch eine Gratis-Version hat.

Während überall auf der Welt das Streaming durch die Decke geht, bei dem Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, klammern sich Japaner noch stärker als anderswo an die CD.

Laut einer kürzlichen Umfrage des Musikverbandes IFPI griffen nur elf Prozent der japanischen Internet-Nutzer zum Streaming. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 32 Prozent und in Schweden 61 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der Branchenumsätze werden noch mit der CD gemacht. Zugleich ist Japan auch einer der grössten und lukrativsten Musik-Märkte der Welt.

Spotify knackte jüngst die Marke von 40 Millionen zahlenden Abo-Kunden und ist damit weiterhin die klare Nummer eins im Markt vor Apple Music mit 17 Millionen Nutzern.

Während Apple in seinem Streaming-Service keine Gratis-Version hat, kommt Spotify zusammen mit der kostenlosen Variante nach früheren Angaben auf insgesamt mehr als 100 Millionen Nutzer. In Japan treffen die globalen Schwergewichte auch auf viel einheimische Konkurrenz. (sda/dpa)

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