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FILE - In this July 1, 2017, file photo, Eugene Kaspersky, Russian antivirus programs developer and chief executive of Russia's Kaspersky Lab, poses for a photo on a balcony at his company's headquarters in Moscow, Russia. On Sept. 13, the U.S. banned the use of computer software supplied by Kaspersky Lab at federal agencies because of concerns about the company’s ties to the Kremlin and Russian spy operations. The directive issued by acting Secretary of Homeland Security Elaine Duke comes as various U.S. law enforcement and intelligence agencies and several congressional committees are investigating Russian meddling in the 2016 presidential election. (AP Photo/Pavel Golovkin, File)

Eugene Kaspersky, Chef des gleichnamigen Antiviren-Herstellers. Bild: AP/AP

Russische Spione sollen Antiviren-Firma für NSA-Hack benutzt haben – behauptet Israel



Die Grundlage für die US-Vorwürfe gegen die russische Antiviren-Firma Kaspersky wird etwas klarer: Der «New York Times» zufolge kam der Hinweis vom israelischen Geheimdienst, der bei einem Kaspersky-Hack entdeckt habe, dass russische Spione damit NSA-Geheimnisse suchten.

Die israelischen Spione hätten dem US-Abhördienst NSA Beweise in Form von Screenshots und Dokumentation geliefert, schrieb die «New York Times» in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Konkretere Details gab es nicht.

Kaspersky bekräftigte in einer Reaktion, man habe nie irgendeiner Regierung bei der Cyberspionage geholfen. Technisch gesehen könnte der russische Geheimdienst auch ohne eine direkte Kooperation der Firma Schwachstellen in Kaspersky-Software ausgenutzt oder Agenten bei den Virenjägern eingeschleust haben. Gründer Eugene Kaspersky kündigte interne Untersuchungen an.

Der Druck auf Kaspersky in den USA hatte in den vergangenen Wochen zugenommen. Im September war der Einsatz der Software auf Behörden-Computern verboten worden.

Vergangene Woche berichtete das «Wall Street Journal», die Antiviren-Software habe eine Rolle beim Diebstahl von Angriffswerkzeugen der NSA durch mutmasslich russische Hacker gespielt habe. Nach Erkenntnissen US-amerikanischer Ermittler wurden die Informationen 2015 bei einem externen Mitarbeiter des US-Abhördienstes entwendet, der sie heimlich auf seinen privaten PC übertragen hatte, hiess es.

Antiviren-Programme wären perfekte Spionage-Werkzeuge

Antiviren-Programme haben weitreichenden Zugriff auf den Computer, um ihn analysieren und schützen zu können. Sie wären damit ein nahezu perfektes Spionage-Werkzeug.

Grundsätzlich scannen sie den Computer und vergleichen gefundene Software mit den Schadprogrammen, die dem Anbieter bekannt sind. Bei einer Übereinstimmung greifen sie ein.

Kaspersky-Kritiker in den USA argumentieren unter anderem, mit dem Antiviren-Programm gelangten auch grundsätzlich Informationen über US-Computer nach Moskau. (oli/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • You will not be able to use your remote control. 12.10.2017 10:30
    Highlight Highlight Antiviren-Programme sind perfekte Spionage-Werkzeuge.

    FTFY ----

    Lustig ist, dass die Russen die bösen sind, wenn ein Antivirus-Programm seine Funktion erfüllt und **Israel die Russen hackt**.

    Sieht eher so aus, als ob USA blöd und Israel böse ist.

    Proprietäre Software mit Antiviren-Programme zu schützen ist eine dumme Idee. Alle diese Sicherheitsdienste machen die IT unsicher, auch Schweizer Nachrichtendienste.
  • FakeNewsAlarm 11.10.2017 13:48
    Highlight Highlight Schon lustig....Den Russen vorwerfen was sie selber weltweit tun und gleichzeitig rumheulen wenn die Russen für Regierung/Verwaltung keine Windows-Spyware nutzen wollen und selber was entwickeln... ;-)

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