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epa08177545 A handout photo made available by SpaceX shows the Falcon 9 rocket lifting off with a cargo of 60 Starlink satellites, from the space Launch Complex 40 at the Cape Canaveral Air Force Station in Cape Canaveral, Florida, USA, 29 January 2020.  EPA/SPACEX / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein von SpaceX zur Verfügung gestelltes Handout-Foto zeigt die Falcon 9-Rakete, mit einer Ladung von 60 Starlink-Satelliten an Bord, bei einer erfolgreichen Mission im Januar. Bild: EPA

SpaceX scheitert mit Rückkehr von Rakete zur Erde (nach 49 erfolgreichen Versuchen)



Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erfolgreich 60 Satelliten ins All gebracht, ist mit der Rückkehr der wiederverwendbaren Rakete aber gescheitert.

Nach Angaben des Unternehmens stürzte die vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartete Rakete vom Typ Falcon 9 am Montag unmittelbar neben der für die Landung vorgesehenen Plattform ins Meer. Zuvor war das Landemanöver bereits 49 Mal geglückt.

Mit der Wiederverwendung der Trägerraketen will SpaceX-Chef Elon Musk Raumfahrtmissionen deutlich kostengünstiger machen. Die nun ins Meer gestürzte Rakete war bereits zum vierten Mal im Einsatz.

Mini-Satelliten «im Gepäck»

Es war die vierte Fuhre von jeweils 60 Mini-Satelliten, die SpaceX ins All beförderte, um das weltumspannende Satellitennetzwerk Starlink zu bilden. In Zukunft könnte dieses Netz aus bis zu 42'000 Satelliten bestehen. Starlink soll rund um die Welt Hochgeschwindigkeitsinternet zur Verfügung stellen.

Unternehmensgründer Musk, der auch Chef des Elektroautobauers Tesla ist, will sich mit Starlink drei bis fünf Prozent des weltweiten Marktes für Internetverbindungen sichern und damit jährlich bis zu 30 Milliarden Dollar umsetzen – deutlich mehr als SpaceX mit seinen Raketenstarts erzielt. Dieses Geld will Musk für die Entwicklung neuer Raumfahrttechnologie und letztlich auch eine Mars-Mission verwenden.

Allerdings ist das Geschäftsfeld mit Weltall-gestützten Internetverbindungen hart umkämpft. An ähnlichen Satellitenkonstellationen arbeiten auch das Startup OneWeb oder das Projekt Kuiper von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Zudem warnen Wissenschaftler immer wieder vor einem «überfüllten» Weltall.

(dsc/sda/afp)

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Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

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