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Nur noch schnell die Welt retten ... bild: t-online/Nour Alnader

Reicht heute noch ein Handy von früher? Der Selbstversuch mit einem Nokia 3510

Wie wäre es, statt eines Smartphones ein altes Nokia wieder zu benutzen? Unsere deutsche Kollegin Saskia Leidinger hat es ausprobiert und ist dabei an ihre Grenzen gestossen.

Saskia Leidinger / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Der Fehlstart

Mein Experiment startet am Sonntagabend. Ich schliesse das Nokia-Handy an die Steckdose und drücke die orangefarbene Einschalttaste. Das Display leuchtet auf – ich soll die Sim-Karte einlegen. Also entnehme ich die Sim-Karte aus dem schmalen Kartenschlitz meines Smartphones und öffne die Rückseite des Nokia-Handys. Beim Blick auf die silberne Metallschiene, in die ich die Sim-Karte stecken soll, erkenne ich das erste Problem.

Meine Sim-Karte ist viel zu klein, sie passt nicht. Klar, daran hätte ich auch früher denken können. Ich versuche es trotzdem: Lege die Karte auf die Platine, platziere den Akku darüber und schalte das Nokia wieder ein. «Sim-Karte einlegen». Okay, ich muss mir erst einen Sim-Karten-Adapter zulegen.

Stolze zehn Euro kostet der Adapter. Nano-Sim, Micro-Sim, normale Sim-Karte. Für alles hat das Set einen Adapter und zusätzlich noch einen Metallstift, um den Kartenschlitz in modernen Smartphones aufzubekommen. Das orange-blaue Nokia akzeptiert meine Bemühungen und jetzt auch meine Sim-Karte.

T9

Mit 14 bekam ich mein erstes Handy. Was es genau war, weiss ich nicht mehr, nur, dass es blau war und eher wie ein Babyfon aussah. Aktuell habe ich ein Samsung S8 und wie das aussieht, weiss ich genau, denn ich schaue täglich darauf. So oft, dass es mich selbst schon nervt und ich daran etwas ändern will. Deshalb halte ich jetzt dieses blaue Nokia 3510 in der Hand.

Eigentlich ist es ja ein Museumsstück...

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bild: wikimedia.org / Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0

An die Bedienung gewöhne ich mich schnell wieder. Zweimal drücken für ein H, einmal für ein A, Dreimal die 5 drücken für ein L, warten, wieder drücken, dreimal die Taste sechs drücken für ein O. Früher ging das blind, heute muss ich dann doch auf die Tastatur blicken und jedes Mal ertönt ein leises Klicken.

Schreckmoment Internetmenü

Nach der Eingewöhnungsphase geht’s ans Einrichten. Wichtige Rufnummern abspeichern, Wecker stellen. Nur eine Weckzeit ist verfügbar – ob das gut geht? Normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die mindestens drei Weckzeiten eingestellt haben. Auch die Kalenderfunktion ist eher spartanisch.

Das Handy vibriert – eine SMS von meinem Mobilfunkanbieter: «Lieber Kunde, jetzt können Sie auch MMS empfangen». MMS? Das gibt es noch? Ich erinnere mich nicht je eine MMS verschickt zu haben, viel zu teuer und ich bezweifle, dass ich die auch diesmal benutzen werde. Die SMS-Funktion dagegen wird später noch wichtig werden – das weiss ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht.

Ich klicke mich wieder durchs Menü und bekomme kurz einen Schreck. Eine blaue Weltkugel strahlt auf dem Display – hier geht’s ins Internet. Nicht draufklicken ist mein erster Gedanke. Erinnerungen an Schweissperlen auf der Stirn und hektisches Drücken der Zurücktaste tauchen auf. Damals gab es noch keine Datenflatrates und jede Minute im Internet kostete extra. Das konnte teuer werden. Faszinierend, wie sich solche Erlebnisse in einem festsetzen können. Doch dann wird mir wieder bewusst, dass eine Sim-Karte mit mehreren Gigabyte Datenvolumen in diesem kleinen Nokia steckt – Erleichterung.

Graue Betonwände in der Mittagspause

Am nächsten Morgen. «Ring. Ring». Das kleine Nokia weckt mich zuverlässig um sieben Uhr, angenehm ist aber etwas anderes. Direkt als ich die Tür öffne und mich die kalte Berliner Luft erfasst, merke ich das erste Mal, dass mir mein Smartphone fehlt. Normalerweise höre ich auf dem Weg zur Arbeit meine Lieblingspodcasts. Jetzt höre ich nur den Autolärm der Grossstadt und das Quietschen der S-Bahn-Bremsen. Auch meine abonnierte Zeitung kann ich an diesem Morgen nicht lesen, denn die liegt in Bits und Bytes zerlegt auf meinem Smartphone. Im Büro angekommen merke ich zunächst keinen Unterschied. Bis zur Mittagspause.

Während des Essens private Mails abrufen oder WhatsApp Nachrichten lesen – das ist diesmal nicht drin. Stattdessen starre ich aus dem Fenster auf graue Betongebäude, während ich meine Spaghetti esse. Nicht gerade eine spannende Aussicht und zum Reden ist auch gerade keiner in der Küche. Nur ich und meine Portion Spaghetti. Ich frage mich, wann das eigentlich passiert ist, dass ich ohne zusätzliche Ablenkung noch nicht einmal die Mittagspause verbringen kann?

Das Handy steckt seit dem Morgen in der Tasche. Mein Smartphone hätte ich schon mehrmals in der Hand gehabt. Zwischen drei und vier Stunden nutze ich mein Smartphone täglich. Über 30 Mal entsperre ich es. Das ist die schonungslose Bilanz einer Tracking-App auf meinem Smartphone, die genau misst, welche Apps ich benutze und wie lange. Das soll helfen, den eigenen Smartphone-Gebrauch einzuschränken, neudeutsch heisst das: «Digital-Detox». Für das alte Nokia brauche ich eine solche App nicht. Wofür sollte ich das alte Handy auch herausholen?

Digital ausgesperrt

Das merke ich am Nachmittag, denn eine Funktion, die meine Konten vor Unbekannten schützen soll, wird zu meinem grössten Feind an diesem Tag. Ich will meine Mails abrufen, denn ich erwarte an diesem Tag noch ein wichtiges Paket und brauche den Zugangscode für die Packstation. Das Passwort für mein E-Mail-Postfach kenne ich nicht. Ich nutze zufällig generierte Passwörter, die ich in einem Manager verwalte. Das Passwort für den Manager kenne ich noch, aber jetzt habe ich ein echtes Problem – die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Diese soll Konten sicherer machen. Neben dem Passwort muss man sich noch auf eine zweite Weise identifizieren. In der Regel einem Zahlencode, der zufällig generiert wird, entweder in einer speziellen App auf dem Smartphone, dem sogenannten Code-Generator, oder per SMS.

Mein Passwort-Manager ist noch so nett und schlägt mir als Alternative zum Code-Generator auf meinem Smartphone vor, mir eine SMS zu schicken. Jetzt kommt das alte Nokia doch noch zum Einsatz. Immerhin, SMS empfangen kann es. Doch ich befürchte, dass mein Mail-Postfach nicht so gnädig ist. Und tatsächlich, ohne den Code-Generator lässt es mich nicht hinein. Wäre das Internet meine Wohnung, wäre ich quasi aus meiner Wohnung hinaus, hätte den Schlüssel drinnen liegen lassen und meine Bankkarte gleich mit. Denn auch Online-Banking funktioniert ohne mein Smartphone nicht.

Bin ich süchtig nach meinem Smartphone?

Wieder zu Hause hoffe ich, mein Problem mit dem Paket noch lösen zu können. Also Laptop aufgeklappt und hochgefahren. Ich öffne meinen E-Mail-Client und endlich, ohne kompliziertes Passwort und Code-Generator, da ist die E-Mail. Ich notiere mir die Abholnummer auf einem weissen Zettel. Die Abholstation finde ich sogar, ohne mich von Google Maps navigieren zu lassen – an der Station laufe ich täglich vorbei.

Die Packstation befindet sich in einem kleinen Kiosk neben Süssigkeiten, Spirituosen, Lotteriescheinen und Zigaretten. Ich frage mich, ob das Smartphone meine Zigarette ist. Wenn ich an der Bushaltestelle stehe, blicke ich auf mein Handy, wenn ich im Supermarkt lange in der Schlange stehe, hole ich das Handy aus der Jackentasche. Beim Essen, im Bus, auf Partys, bei denen man niemanden kennt – das Smartphone ist stets griffbereit.

Bin ich süchtig, oder habe ich einfach verlernt, Momente des Stillstands auszuhalten? Warum ist es so unerträglich geworden, ein Problem nicht direkt mit einem Wisch über die kalte Glasoberfläche lösen zu können? 

Was mich betrifft: weil das Smartphone eben mehr ist, als nur ein Gerät zum Telefonieren und SMS schreiben. Für mich ist es Zeitung, Musik-Player, Kalender, Navigationsgerät, Trainer beim Sport, Bank und am wichtigsten: Kontakt zu Freunden und Familie. Natürlich geht es auch ohne Smartphone, und mit einer besseren Vorbereitung und Umstellung wäre auch ein Leben mit dem kleinen orange-blauen Nokia-Handy möglich.

Doch ich bin froh, als ich die Sim-Karte wieder aus ihrem Adapter rausnehme und an ihren ursprünglichen Platz zurückstecke. Verpasste WhatsApp Nachrichten 15, eingegangene E-Mails 9, SMS eine, MMS – keine. Akku des Nokias: 98 Prozent.

Bist du Handy-süchtig?

Quiz
1.Du bist in einem Restaurant und bekommst den schönsten Teller der Welt serviert. Was machst du mit deiner Freude?
Bild zur Frage
Essen und meinen Gaumen weiterfreuen lassen.
Fotografieren und dann aber schnell essen.
Fotografieren, essen ... und dann aber schnell auf Instagram/Facebook stellen.
Scheiss auf die Optik! Ich hab Hunger ...
2.Während deiner Strandferien hast du kein WLan im Hotel. Wie reagierst du?
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«Aaaah, endlich mal abschalten ...»
«Kein WLan im Jahr 2017? Hallo-o?!»
«Irgendwo gibt es sicher ein Internet-Café ...»
«WAS?! Und wie zeig ich jetzt meinen Freunden meine Beach-Selfies? OMG!»
3.Was geht dir durch den Kopf, wenn du dieses Bild siehst?
Bild zur Frage
<3 So verliebt will ich auch mal sein!
Die Jugend von heute, halt ...
Ernsthaft? Legt doch mal das Handy weg!
Shit, ich sollte ja noch Angi anrufen, Luca zurückschreiben und Sachen auf Facebook liken!
4.Welche dieser Emoticons benutzt du am meisten?
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Bild zur Antwort
Bild zur Antwort
Bild zur Antwort
5.Bei deiner neuen Arbeitsstelle sind Handys nur in den Mittagspausen erlaubt. Und jetzt?
Bild zur Frage
Das kommt auf den Job an. Wenn das Handy stört, lass ich es selbstverständlich aus.
Dürfen die das überhaupt? Handy ist doch Grundrecht!
Job ist Job! Die What'sApp-Nachrichten kann ich auch nach der Arbeit noch beantworten.
Ab und zu auf's Display schauen hat noch keinen gestört. Der Chef kann mich ja nicht immer beobachten. ;-)
6.Wie steht es um deinen Akku um 16.00 Uhr nachmittags, wenn er morgens noch voll war?
(Zum zweiten Mal geladen heute.)
(Zum zweiten Mal geladen heute.)
7.Das Handy ist dir zu Boden gefallen und jetzt sieht es SO aus. Was nun?
Bild zur Frage
Leicht weinerlich: «Schnell! Wo ist der nächste Handyladen zum Flicken?»
«Irgendwo hab ich doch noch ein Nokia 3310 zuhause liegen ...»
«Nein!!!! Ach ... Shit happens.»
«Das funktioniert sicher noch»
8.Ein guter Freund spricht dich darauf an, dass du während eines gemeinsamen Abends sehr oft am Handy hingst. Und du?
Bild zur Frage
Pff ... Der hat sicher keine Freunde!
Oh, shit. Das könnte tatsächlich sein. Sorry, guter Freund!
Frechheit! Nur weil ich während des Abendessens ein paar SMS beantwortet habe und einmal auf Instagram war?
Das ist eigentlich nicht meine Art. Ich gebe mir Mühe, ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
9.Im Kino, eine Sitzreihe vor dir, drückt jemand (mit grell leuchtendem) Display am Handy rum. Wie reagierst du?
Bild zur Frage
Solange es noch vor dem eigentlichen Film ist, ist mir das egal.
Nett ist es nicht, aber ich mache das manchmal auch.
Kann man denn sein Handy nicht einmal ausschalten? Voll assi, ey.
Ich lasse mein Handy zuhause, und motze stattdessen den Handysüchtigen vor mir an.
10.Nach dem Sex ...
Bild zur Frage
... surf ich ein bisschen im Internet. Er/sie geht eh gleich duschen.
... muss ich ganz dringend Pipi.
... muss ich meine(n) beste(n) Freund(in) anrufen wegen heute Abend. Aber das kann warten.
… interessiert mich doch mein Handy nicht. Zweite Runde!
... gehe ich wieder auf Tinder. Vielleicht ist ja schon der/die Nächste bereit.
Resultat
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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • yey 28.12.2019 17:38
    Highlight Highlight Ich finde, das Titelfoto sagt schon alles 😅
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 28.12.2019 13:06
    Highlight Highlight Danke, habe nichts anderes erwartet... Oldschool halt...
    Benutzer Bild
  • Maya Eldorado 28.12.2019 10:43
    Highlight Highlight Ich find das smartphone praktisch.
    Ich habe viele Geräte in eines verpackt.

    Uhr
    Rechner
    Angenda
    Adressen- und Telefonverzeichnis.
    Photoapparat
    Taschenrechner
    Timer
    Notizzettel
    Hab ich was vergessen?
    Ach ja
    Landarte und Telefon natürlich.
    Und unterwegs anstelle von Telefonkabine.
    Das ist schon praktisch so viele Geräte in einem, vereinfacht das Leben schon.
  • ikbcse 28.12.2019 10:43
    Highlight Highlight Was mich beim Lesen des Artikels am meisten beschäftigte:

    Benutzer Bild
    • Thorium 28.12.2019 20:06
      Highlight Highlight Hilfe, geht jetzt wieder die Diskussion los, ob das blau oder Gold ist? 😱🤣🤣
    • ikbcse 28.12.2019 21:30
      Highlight Highlight @Thorium: genau davor fürchte ich mich.
  • dä dingsbums 28.12.2019 08:44
    Highlight Highlight Während der Mittagspause hätte man locker etwas Snake spielen können.
  • Gummibär 28.12.2019 06:45
    Highlight Highlight Mit weniger als 1% Abhängigkeit oute ich mich als Eigenbrötler, der sich weigert für jeden und alle 24// erreichbar und auffindbar zu sein. Oft bin ich in Gegenden ohne WiFi und Cellphone coverage unterwegs und darf feststellen, dass mich noch jede Nachricht die wichtig war oder von mir einen aktiven Beitrag benötigte, rechtzeitig erreicht hat. Immer nach dem Motto:
    " The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before." Tatsächlich.
    • who cares? 28.12.2019 07:19
      Highlight Highlight .
      Benutzer Bildabspielen
    • Natürlich 28.12.2019 07:57
      Highlight Highlight So ein Schmarren.
      Leute wie du sind es die alles verkomplizieren.
      Haben auch so einen in unser Band welcher das Gefühl hat supercool und was besonderes zu sein weil er kein Smartphone hat.
      Total mühsam ist es wenn man jeden Termin/Konzert/Probe noch separat per SMS/Mail verschicken muss weil der besagte Herr kein Whatsapp besitzt...
    • bebby 28.12.2019 08:05
      Highlight Highlight Jeder und jede die hier postet, ist wenigstens ein bisschen abhängig :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shamara Yoshikawa 28.12.2019 01:12
    Highlight Highlight 0,999 % Handysüchtig... Kein Wunder, hab nochn Handy, kein Smartphone, dafür eine Anständige Rechenmaschine unterm Tisch.

    Btw, am nachmittag sinds bei mir noch knappe 99,999% Ladezustand auf der Batterie, aber das gabs nicht als Auswahl :D
  • Jungle Head 28.12.2019 00:05
    Highlight Highlight Ich habe für mich erst gerade eine interessante selbstreflektive Fragestellung entdeckt. Welche Dinge (und auch Ansichten) üben eine "Sogkraft" auf dich aus? Das Handy ist da wirklich auch dick dabei. ...Und: Was wäre ein Gegenentwurf dagegen?
  • Felix Meyer 27.12.2019 23:13
    Highlight Highlight In einem Jahr wäre eh Schluss mit dem alten Knochen - dann wird das GSM-Netz abgeschaltet.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.12.2019 06:29
      Highlight Highlight Sunrise wird sein GSM-Netz nicht ausschalten, sondern steigt von antiker Hardware auf eine moderne Software-Lösung um, welche der Netzwerklieferant bereitstellt.

      Sunrise: "Für B2B-Kunden haben wir mit unserem Technologiepartner eine Softwarelösung entwickelt, die es erlaubt, 2G weiter zu betreiben. Die Software wird auf dem Sunrise-Netz in der ganzen Schweiz ausgerollt. Dank dieser Software kann Sunrise 2G auch für Privatkunden weiterführen."
    • bebby 28.12.2019 08:06
      Highlight Highlight Es gibt unterdessen neuere Nokias von hmd, die mit 3G laufen. Leider ist deren Akkulaufzeit nur noch eine Woche (früher bis 1 Monat).
    • Felix Meyer 28.12.2019 19:12
      Highlight Highlight @bebby: Dann ist es aber kein alter Knochen mehr ;-)
  • Ataraksia Eudaimonia 27.12.2019 23:11
    Highlight Highlight Ja, ich glaube dass wir alle, mehr oder weniger, von Handys abhängig sind. Unheimlich aber wahr.
    Selbst wenn man nicht ständig in Sozialmedia hängt, Handy ersetzt enorm viele Geräte ... und offenbar reale Kontakte. Alles in allem, bin gespannt wohin das Ganze führt...
  • Calvin Whatison 27.12.2019 23:00
    Highlight Highlight Uppps🤣🤣🤣
    Benutzer Bild
    • Züzi31 28.12.2019 12:29
      Highlight Highlight Bei mir das gleiche Resultat. Jetzt gäbe es aber sicher auch Personen, die von meinem Bierkonsum sagen, dass er zu hoch ist. 🤷‍♂️ Dumm gelaufen 😁
    • Calvin Whatison 28.12.2019 15:01
      Highlight Highlight Jetzt wo du das sagst, merk ich gerade, ich trink ja gar kein Bier!? 🤷🏻‍♂️🤣🤣
  • Zanzibar 27.12.2019 21:59
    Highlight Highlight Ich bin Smartphone süchtig und behaupte dass das sehr viele Leute sind.
    • Tomlate 27.12.2019 23:52
      Highlight Highlight Hätte ich abgestritten, bis ich mit dem Wochenbericht von Apple konfrontiert wurde 😬 bis zu drei Stunden pro TAG!!!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.12.2019 14:13
      Highlight Highlight @Critical_thinking: Sich selbst aushalten zu können fordert einem ganz schön viel ab. Das ist nicht nur ein Erlernen, sondern ein langes, hartes Training und bedeutet, sich auch intensiv mit Isolation auseinanderzusetzen. Der Lohn ist, dass man dadurch erlernt, sich auch an kleinen, gemeinhin als völlig belanglos betrachteten Dingen und Geschehnissen zu erfreuen.

      Ein Extremfall, wo das sich selbst Aushalten von grösstem Nutzen ist:
      Play Icon
  • ReziprokparasitischerSymbiont 27.12.2019 20:46
    Highlight Highlight Nur 0.999% Handysüchtig? Das überrascht mich! Ich kann zwar gut mal ein paar Tage ohne sein, aber wenn ichs dabei habe, schaue ich leider viel zu oft drauf 🙈
  • Barracuda 27.12.2019 20:05
    Highlight Highlight 0.999 % handysüchtig, also alles noch im vernünftigen Bereich 😃 Nun ja, das Experiment hätte man sich sparen können, die Erkenntnisse kann man sich Im Vorhinein ausmalen. Mich hat nur erstaunt, dass die Dame sich ernsthaft nicht ohne Smartphone mit sich beschäftigen konnte. Und wo zur Hölle zahlt man 10 Euro für einen SIM-Adapter? Gibt es praktisch gratis.
  • Toerpe Zwerg 27.12.2019 19:57
    Highlight Highlight Sie ist an ihre Grenzen gestossen? Diese müssen extrem eng gesteckt sein.
    • Pitefli 27.12.2019 20:45
      Highlight Highlight Es ist immer einfach von sich auf andere zu schliessen. Ich gebe es überhaupt nicht gerne zu aber ich würde auch relativ schnell an meine Grenzen stossen. Ich habe praktisch alles auf meinem Handy. Ich müsste mein Leben und das meiner Familie komplett umorganisieren wenn ich plötzlich kein Smartphone mehr hätte.
    • Roman h 27.12.2019 22:36
      Highlight Highlight Man kann auch alle wichtigen Sachen/Termine auf einem alten Handy oder Papier oder ganz alt auf einer steintafel festhalten.
      SMS klappen mit jedem Handy, telefonieren sogar auch.
      Man kann nicht mehr alles googeln oder den ÖV Fahrplan nachschauen.
      Gibt aber solche Hefte oder Tafeln wo drauf steht wann was fährt.
      Smartphone macht das leben ganz klar einfacher aber es geht klar auch ohne.
      So kompliziert ist das leben ohne Smartphone jetzt auch nicht.
    • bebby 28.12.2019 08:08
      Highlight Highlight In wenigen Jahren wird man ohne Smartphone den OeV nicht mehr benutzen können, weil keine Billetautomaten mehr herumstehen und fairtiq sich durchsetzen wird.
    Weitere Antworten anzeigen

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