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Mit «Super Mario Maker 2» sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. bild: zvg

Review

«Super Mario Maker 2» ist genau so geil, wie wir gehofft haben

2015 durften Spielerinnen und Spieler zum ersten Mal ihre eigenen Super-Mario-Levels nach Lust und Laune kreieren. Der Nachfolger bleibt seinem Prinzip treu, bietet aber weit mehr gestalterische Möglichkeiten – plus einen Abenteuermodus.



«Super Mario Maker 2» hat wie bereits sein Vorgänger ein sehr simples, aber auch komplexes Spielprinzip. Mit diesem virtuellen Baukasten kann sich jeder eigene Super-Mario-Levels zusammenbasteln und diese danach nicht nur selber durchspielen, sondern sie auch online mit einer grossen Fangemeinde teilen. So kann man auch die selbsterstellten Welten der anderen Gamer nach Lust und Laune durchhüpfen.

Die Software war 2015 ein unglaublich schönes Geschenk an die vielen Nintendo- und Super-Mario-Fans, die sich damit so richtig austoben konnten. Vorausgesetzt, die Muse war anwesend. Denn trotz grossem Mario-Bonus, das Basteln wurde auch von vielen einfach ignoriert.

Ein paar Bewegtbilder...

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Video: YouTube/Nintendo

Fünf Welten zum austoben

Die Spielerinnen und Spieler konnten sich eigene Levels mit der Stilvorlage von «Super Mario Bros.», «Super Mario Bros. 3», «Super Mario World» und «New Super Mario Bros. U» zusammenstellen. Neu darf man sich jetzt auch Welten aus «Super Mario 3D World» erschaffen.

Wie jetzt, nur ein einziges Spiel als neue Vorlage? Das ist in der Tat für eine vierjährige Entwicklungszeit nicht sehr viel, auch wenn man damit Zugang zu den berühmten Glasröhren bekommt, den Katzen-Mario verwenden oder auch mit dem Koopa-Auto herumdüsen darf.

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In der Fortsetzung darf man auch mit Katzen-Mario herumwuseln. bild: zvg

Viele neue Tools

Es gibt viele neue Werkzeuge, Funktionen und Streckenelemente zu entdecken. So darf man jetzt auch Abhänge platzieren, die roten und blauen Blöcke zum Ein- und Ausschalten sind dabei, der Riesen-Kugelwilli wuselt herum und generell dürfen die Themen Wüste, Schnee, Wald oder Himmel benutzt werden. Es warten frische Musikstücke und viele neue respektive altbekannte Gegner, die in den Levels platziert werden dürfen. Im Vergleich mit dem Erstling warten auch diverse neue Möglichkeiten auf ihre Entdeckung, die man aber auch erst durch das Ausprobieren und Herumtüfteln erblicken wird.

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Endlich kann man auch diverse Abhänge im Level platzieren. bild: zvg

Schritt für Schritt zum Erfolg

Das Basteln eigener Levels mag für Unerfahrene zu Beginn etwas gar verwirrend sein. Aber das sehr gute Tutorial, das die Spieler wirklich behutsam an die Hand nimmt, erklärt alles sehr gut und schon hat man nach ein paar Übungsrunden alles im Griff. Lange dauert es also nicht, bis man seinen ersten Level erstellt hat. Sieht man sich aber die ausgefuchsten Ergebnisse in Nintendos Online-Community an, merkt man schnell, dass man noch sehr viel lernen muss.

Umfangreicher Abenteuermodus

Wer gar keine Lust zum Basteln hat, könnte an dieser Fortsetzung dennoch seine helle Freude haben. Denn dieses Mal ist ein Abenteuermodus integriert, den man ohne Online-Zwang spielen darf. Darin hilft Super Mario der Prinzessin Peach, ihr Schloss wieder aufzubauen, das durch ein Unglück komplett zerstört wurde. Um die einzelnen Trakte wieder zu bauen, benötigt es ganz viele Münzen. Diese verdient man sich mittels Aufträgen respektive diverser Herausforderungen in über hundert kurzen Levels.

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Retro-Feeling pur! Auch das ist «Super Mario Maker 2». bild: zvg

Dabei muss man in vielen, thematisch unterschiedlichen Abschnitten nicht immer nur einfach ins Ziel kommen, sondern auch bestimmte Aufgaben erfüllen. Von einem Zeitlimit bis zum Sammeln von Objekten ist alles dabei. Diese kurzen, oft auch sehr herausfordernden Levels geben einen sehr guten Einblick, was alles mit dem Level-Editor möglich ist. Abseits dieser Mini-Missionen darf man sich auch auf der Baustelle mit der Crew unterhalten, erfährt kleine Geschichten, bekommt weitere Zusatzaufträge und kommt auch in Kontakt mit etwas gar kuriosen Zeitgenossen aus dem Super-Mario-Universum.

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Ein kleines Beispiel, was man alles mit «Super Mario Maker 2» anstellen und in den Levels platzieren kann. bild: zvg

Kein Stylus vorhanden

Die Standardversion kommt übrigens ohne Touchpen oder Stylus aus. Wer «Super Mario Maker 2» also nur in der mobilen Version spielen und auf einen Stift nicht verzichten möchte, sollte daran denken, einen zusätzlich zu kaufen. Selbstverständlich kann man auch ohne Pen eigene Levels sehr gut von Hand kreieren. Wer jedoch etwas gar grosse Finger hat, wünscht sich schnell mal eine Eingabehilfe.

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Die Bewegungen der Gegner darf man genau festlegen. bild: zvg

Ein Umfangmonster

Fazit: Teil 2 bietet so viele Möglichkeiten, um sich seine eigenen Super-Mario-Levels zu basteln, dass man damit sehr, sehr lange beschäftigt sein wird. So gut wie in allen Bereichen wurde nochmals eine Schippe draufgelegt, so dass man sich richtig schön austoben kann, wenn man denn für ein solches Gameplay überhaupt affin genug ist.

Wer jedoch nicht gerne herumtüftelt und lieber ein klassisches Jump’n’Run spielen möchte, kommt trotzdem auf seine Kosten. Denn der Abenteuermodus ist wirklich sehr umfangreich geworden und bietet knackige Mini-Levels und eine nette Geschichte für zwischendurch. Aber Profis werden auch diesen Modus sehr schnell durchgespielt haben.

Und Achtung: Nur mit einer Mitgliedschaft bei Nintendo Switch Online kann man Teil der «Super Mario Maker 2»-Community werden und die kreierten Levels teilen sowie andere ausprobieren.

«Super Mario Maker 2» ist ab dem 28. Juni erhältlich für Nintendo Switch und freigegeben ab 3 Jahren.

Freut ihr euch aufs Levelbauen oder ist das gar nichts für euch? Die Kommentarspalte ist geöffnet!

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