Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Galaxy S5 mini: Im Grunde ist es nichts anderes als eine geschrumpfte Version des Galaxy S5. Die Technik ist ähnlich, wegen der kompakteren Abmessungen passt es aber in kleinere Blumenvasen als das große Modell. Ach ja, es ist wasserdicht. bild: frandroid

Das bessere s5?

So schlägt sich das Galaxy S5 mini im Praxistest

Samsungs Mini-S5 soll dieselben Funktionen bieten wie das Top-Modell, aber handlicher und billiger sein. Worauf man dabei verzichten muss, zeigt unser Test.

matthias kremp / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Ach, ist das angenehm. Nach den vielen Smartphones mit grossen Bildschirmen von fünf Zoll und mehr, die ich in den letzten Monaten in Händen hielt, fühlt sich das Galaxy S5 mini richtig gut an. Mit 4,5 Zoll ist sein Display zwar nicht klein, das Gerät aber doch so kompakt, dass es viel besser in der Hand liegt als die trendigen Riesenhandys. Die geriffelte Rückseite fühlt sich schön griffig an. 

Schlank ist das mini aber nicht. Verglichen mit dem S5 oder etwa einem iPhone 5s ist es mit neun Millimetern sogar vergleichsweise dick. Der vom S5 entliehene umlaufende Plastikrahmen lässt es ebenfalls weder elegant noch schlank wirken. 

Ohnehin trägt das S5 mini dieselbe Designmerkmale wie sein grosser Bruder und ist auch sonst ähnlich ausgestattet: Es hat einen Fingerabdrucksensor auf der Vorder- und einen optischen Pulsmesser auf seiner Rückseite. Ausserdem ist es gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet, man kann es also auch mal kurz in der Blumenvase deponieren. Der Akku hielt während des Tests durchschnittlich zehn bis zwölf Stunden durch. Ein brauchbarer, aber keineswegs begeisternder Wert.

Das Display

Wie so oft verwendet Samsung auch beim Galaxy S5 mini eines seiner Super-Amoled-Displays. Zwar ist dessen Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln nicht übermässig hoch, reicht angesichts von 4,5 Zoll Bilddiagonale aber aus, um Schriften scharf und Farbverläufe glatt darzustellen. 

Vor allem aber glänzt der Bildschirm mit den für die Amoled-Technik üblichen hohen Kontrastwerten und kräftigen Farben. Im Test konnte er sich mit seiner Helligkeit nicht immer gegen die Mittagssonne durchsetzen. Spiegelungen sind zwar sichtbar, aufgrund des geringen Abstands zwischen Display und Deckglas aber nicht sehr störend.

Die Leistung

In Leistungstests schneidet das kleine S5 nicht besonders gut ab. Die Test-App Geekbench 3 beispielsweise attestiert ihm nur knapp 1000 Punkte. Das sind fast 100 weniger als das Vorgängermodell Galaxy S4 mini schafft. Angesichts der niedrigen Taktrate von 1,4 GHz waren von dem Quadcore-Prozessor des S5 mini aber auch keine Wunder zu erwarten.

Umso erfreulicher, dass die mässige Leistung kaum Einfluss auf alltägliche Aufgaben hat. Beim Websurfen etwa bauen sich auch komplexe Seiten ohne nervige Verzögerung auf, grafisch anspruchsvolle Spiele laufen auch in hoher Detailstufe ruckelfrei. 

Die Kamera

Genau wie beim Prozessor hat Samsung auch bei der Kamera des S5 mini gegenüber dem S5 gespart. Anstelle einer 16-Megapixel-Kamera kommt hier eine mit nur acht Megapixel-Auflösung zum Einsatz. Die allerdings beweist eindrucksvoll, dass Megapixel-Werte eben nicht das einzige Kriterium bei einer Kamera sind. 

Funktionell bietet sie ein ähnliches Angebot an Automatik-Modi wie die Kamera im S5. Dazu gehören Hochkontrastaufnahmen (HDR), ein Panorama-Modus und Serienbilder. Der Autofokus arbeitet dabei recht schnell. Vor allem aber ist die Qualität der Aufnahmen überdurchschnittlich hoch.

Die Vernetzung

Unterwegs verbindet sich das kleine S5 ebenso gut und schnell mit den Mobilnetzen wie das grosse Modell und beherrscht auch LTE. In den meisten W-Lans sieht es nicht anders aus. Nur den schnellen Gigabit-W-Lan-Standard IEEE 802.11ac kann das mini nicht bieten. Aber meist ist der viel weiter verbreitete Standard IEEE 802.11n ohnehin vollkommen ausreichend. Ausserdem hat das S5 mini Bluetooth 4.0 und einen NFC-Chip eingebaut. Der interne Speicher ist mit 16 GB relativ klein, kann per microSD-Karte aber um bis zu 128 GB erweitert werden. 

Das Fazit

Für viele Handy-Nutzer dürfte das Galaxy S5 mini das bessere S5 sein, weil es kleiner ist. Die Vorgabe, möglichst viele Funktionen und Fähigkeiten seines Top-Smartphones in ein handliches Format zu packen, hat Samsung jedenfalls perfekt erledigt. Dass der Prozessor langsamer ist als der des Galaxy S5, stört im Alltag ebenso wenig wie die geringere Auflösung der Kamera. Beim mini bekommt man eben das, wofür man bezahlt. Und weil das kleine S5 viel günstiger ist als das grosse, muss man sich auch mit etwas weniger begnügen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist beim S5 mini allerdings deutlich besser.

+ Sehr guter Bildschirm

+ Schnelle Mobilnetzanbindung per LTE

+ Gute Fotoqualität Wasser- und staubdicht Integrierter Pulsmesser

+ Gute Handlichkeit

- Das Display könnte etwas heller sein

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese wichtige Handy-Funktion kann dein Leben retten – 68% der Schweizer kennen sie nicht

Zwei Drittel der Schweizer haben keine Ahnung, wie man rasch per Tastenkombination mit dem Handy einen Notruf absendet. Die internationale Notrufnummer kennen rund 40 Prozent nicht. Damit gefährden sie ihre eigene Rettung und die Rettung anderer.

Smartphones von Apple, Samsung, Huawei, etc. können über eine vom Handy-Hersteller eingerichtete Tastenkombination einen Notruf absetzen. Wer sich in einer Notsituation befindet und die Notrufnummer nicht wählen kann oder sich – beispielsweise im Schockzustand – nicht daran erinnert, kann so trotzdem jederzeit Hilfe rufen.Das Problem: 68 Prozent der Schweizer wissen nicht, wie man auch bei gesperrtem Handy schnell per Tastenkombination einen Notruf absendet. Gar nur eine von fünf …

Artikel lesen
Link zum Artikel