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epa07558236 A woman works in Everwin precision technology factory in Dongguan, Guangdong Province, China, 09 May 2019.
Everwin is Asia's largest intelligent processing workshop, they produce casings for phones, tablets and laptop computers for Apple, Samsung, Huawei, Oppo etc. In production company uses self developed robotic equipment. Today trade negotiations between US and China will continue with Chinese Vice-Premier Liu He visit to the United States. Uncertainty of trade talks continues as US President Donald Trump's announced that he would increase punitive tariffs on 200 billion US dollars worth of Chinese products from 10 percent to 25 percent.
EPA/  EPA-EFE/ALEKSANDAR PLAVEVSKI

Blick in eine chinesische Fabrik für Elektronikgeräte, die nicht von Samsung betrieben wird. Bild: EPA

Darum stellt Samsung die Handy-Produktion in China ein (und auch Sony)



Laut einem Bericht von Reuters stellt Samsung die Produktion von Smartphones in China ein – und zwar wegen des verschärften Wettbewerbs durch einheimische Konkurrenten wie Huawei, Vivo, Oppo und Xiaomi.

Der Anteil von Samsung am chinesischen Markt sank im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf nur noch 1 Prozent gegenüber rund 15 Prozent Mitte 2013.

Reuters zitiert einen Analysten:

«In China kaufen die Menschen preiswerte Smartphones von heimischen Marken und High-End-Handys von Apple oder Huawei. Samsung hat dort wenig Hoffnung, seinen Marktanteil wiederzubeleben.»

Rückzug auf Raten

Samsung habe die Produktion im Land im vergangenen Jahr langsam eingestellt, den Betrieb in einigen Werken eingestellt und schliesslich den Stecker gezogen, heisst es.

Die Produktionsausrüstung werde an andere globale Produktionsstandorte verlagert, teilte Samsung mit.

In den letzten Jahren hat das Unternehmen die Smartphone-Produktion in kostengünstigeren Ländern wie Indien und Vietnam ausgebaut. Mit zuletzt 394 Millionen fabrizierten Handys ist Samsung der weltgrösste Hersteller.

Und die Südkoreaner wollen sich nicht ganz aus dem grössten Einzelmarkt zurückziehen: Samsung werde weiterhin Geräte in China verkaufen, auch wenn nun andere billigere Standorte für die Produktion berücksichtigt werden.

Neben Samsung lässt Sony offenbar ebenfalls keine Smartphones mehr in China bauen. Reuters berichtet, dass das Unternehmen sein Werk in Peking schliesse und künftig nur noch Smartphones in Thailand herstellen werde.

Apple lässt weiterhin wichtige Produkte in China fabrizieren, unter anderem in Foxconn-Fabriken.

(dsc)

70. Jahrestag der Volksrepublik China

Das Tiananmen-Massaker vom 4. Juni 1989

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum 03.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Das Geschäftsmodell vom Produktionsstandort China war immer "mehr für weniger": Mehr Stückzahlen und mehr Profit dank weniger Auflagen zum Schutz von Umwelt und Angestellten. Diese Sweatshop-Strategie birgt zwei Risiken:
    Erstens wird China mit zunehmender Entwicklung teurer, da Löhne und Landpreise steigen.
    Zweitens können externe Faktoren, die China nur bedingt beeinflussen kann, die Fertigung im Reich der Mitte schnell unattraktiv machen. Strafzölle gehören zu diesen Faktoren.

    Aktuell ist eine Verschiebung der Fertigung von Konsumgütern zu beobachten, von China nach SO-Asien und Indien.
  • dä dingsbums 03.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Da werden zwei Dinge in Zusammenhang gebracht, die nicht zusammengehören: Produktionsstandort und Marktanteil.

    Wo man produziert ist eine Frage der Kosten und Logistik. Der Marktanteil im ist ein ganz anderes Thema.
  • Hank Moody 03.10.2019 08:04
    Highlight Highlight Ist China wohl zu teuer geworden ??

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