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Das Galaxy Fold. Bild: engadget

Samsungs Galaxy Fold wird das nächste grosse Ding – oder ein kolossaler Flop

Samsung hat nach acht Jahren Entwicklungszeit sein faltbares Smartphone enthüllt: Das Galaxy Fold könnte die Zukunft des Smartphones werden – irgendwann.



«Das Galaxy Fold könnte das Klapphandy der Zukunft werden – oder ein Gimmick für reiche Influencer.»

Lisa Hegemann, Journalistin Zeit Online

Obwohl (oder gerade weil) Gerüchte um faltbare Handys und Tablets seit Jahren um­her­geis­tern, gelang Samsung am Mittwochabend ein echter Paukenschlag. Der südkoreanische Tech-Riese enthüllte das Galaxy Fold, das auf den ersten Blick wie ein normales Smartphone aussieht, sich aber wie ein Buch öffnen lässt, um ein zweites Display von der Grösse eines kleinen Tablets zu enthüllen.

Zusammengeklappt sieht das Fold aus wie zwei sehr schmale, aufeinandergelegte Smartphones. «Aufgeklappt entsteht eine einheitliche Bildschirmfläche – ganz ohne Falz oder störende Linie zwischen den Einzeldisplays», schreibt die Journalistin von «Zeit Online», die der Präsentation beiwohnte.

Wie dies in der Praxis funktioniert, zeigen die beiden folgenden GIFs.

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Aus dem Smartphone wird ein Tablet mit 7,3-Zoll-Diagonale (18,5 Zentimeter).
gif: watson / quelle: samsung

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Öffnet man das Galaxy Fold, erreicht das zweite, faltbare Display auf der Innenseite die Grösse eines kleinen Tablets. gif: the verge

Wer ist die Zielgruppe?

Das Gerät könnte Nutzer ansprechen, die bislang mit einem Smartphone und Tablet unterwegs sind und so ein Gerät zuhause lassen könnten. Nicht von ungefähr geht der Trend seit Jahren zu immer grösseren Smartphones. Denn viele Nutzer wollen Netflix, YouTube und Co. auch unterwegs auf einem genügend grossen Display konsumieren, aber kein zweites Gerät (Tablet, Laptop) mitnehmen.

Vielleicht kommen solche «Foldables», wie Samsung die neue Gerätekategorie nennt, noch zu früh. Aber spätestens mit dem flächendeckenden 5G-Netz und der weiteren Verbreitung von Flatrate-Handyabos dürften es einige Menschen zu schätzen wissen, ein flexibles Gerät zu haben, das sich etwa im Zug zu einem Tablet auffalten lässt.

Galaxy Fold

Im Tablet-Modus lassen sich maximal drei Apps gleichzeitig nutzen. Bild: Samsung

Insbesondere für Menschen, die das Smartphone als zentrales Gerät nutzen und eventuell gar kein Tablet oder keinen PC mehr haben, macht ein flexibles Tablet-Smartphone-Hybridgerät durchaus Sinn – beispielsweise bei der Nutzung zu Hause auf dem Sofa.

Aufgeklappt lassen sich auf dem Galaxy Fold drei Apps parallel ausführen, was Samsungs Anspruch unterstreicht, das Fold als Business-Gerät zu etablieren. Hierfür spricht auch, dass Samsung mit Microsoft kooperiert, um die populären Office-Apps für das Falt-Gerät zu optimieren.

Das Samsung Galaxy Fold

Wo ist der Haken?

Bislang hat noch kein einziger Journalist das neue Falt-Gadget in den eigenen Händen gehalten. Samsung zeigt sein Foldable nur in Videos. Ob es gut in der Hand liegt, sich mühelos falten lässt oder zu klobig für die Hosentasche ist, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Misstrauisch stimmt, dass die sonst so zahlenverliebten Südkoreaner es tunlichst vermeiden, die Dicke ihres Falt-Galaxys zu erwähnen. Das Display sei rund 50 Prozent flacher als ein typisches Smartphone-Display, heisst es lediglich. Im Endeffekt dürfte das Galaxy Fold trotzdem fast doppelt so dick wie zwei dünne Smartphones sein.

Immerhin: Kommende Versionen werden zweifellos dünner – was uns zur nächsten Frage bringt.

Ist das Falt-Display stabil genug?

Das zweite und grössere Display für den Tablet-Modus lässt sich nicht nur biegen, sondern komplett falten. Der Faltmechanismus ist laut Samsung auf eine Lebensdauer des Geräts von rund fünf Jahren ausgelegt. Dies unter der Annahme, dass das Fold 150 Mal am Tag geöffnet und wieder zugeklappt wird. «Möglich wird das biegbare Display durch eine neu entwickelte Polymerschicht, aus einem Material, das auch in Raketen verbaut oder als Hitzeschutz verwendet wird», schreibt Zeit Online.

Bild

bild: samsung

Ein kleines, leichtes und dennoch stabiles Scharnier zu entwickeln, dürfte für Samsungs Ingenieure eine besondere Herausforderung gewesen sein. Immerhin hatten sie genug Zeit. Laut Samsung sind seit dem ersten Prototyp acht Jahre vergangen.

Nicht falten lässt sich übrigens der Akku. Das Fold hat deshalb zwei einzelne Akkus, die sich gemeinsam entleeren bzw. wieder geladen werden.

Warum ist es so teuer?

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So wirbt Samsung für das Foldable. Video: YouTube/Samsung

Das Galaxy Fold ist ein Luxus-Gerät, und entsprechend gepfeffert ist der Preis: Mindestens 2000 Franken wird man für den Formwandler hinblättern, wenn er ab dem 3. Mai in Europa verfügbar ist. Dafür bekommt man aber auch ein vielseitig nutzbares Gerät mit zwei Displays (das grössere auf der Innenseite ist faltbar), sechs Kameras, schnellem Prozessor, 12 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Speicherplatz. Das kleine Falt-Handy hat somit weit mehr Power als die allermeisten Laptops.

Das Galaxy Fold ist auch deutlich komplexer als ein Handy oder Tablet und es wird zunächst nur in kleineren Stückzahlen produziert, was die Kosten weiter in die Höhe treibt. Aufgrund des Preisschildes dürften sich nur Technik-begeisterte für die erste Generation interessieren. Branchenkenner schätzen, dass Samsung im laufenden Jahr nicht mehr als ein bis zwei Millionen Geräte absetzen kann. Um breitere Zielgruppen anzusprechen, müsste der Preis fallen.

Soll man sich das Galaxy Fold kaufen?

Diese Frage lässt sich erst beantworten, wenn wir das Gerät ab Mai ausprobieren können. Vieles spricht aber dafür, dass das Fold zunächst ein CEO-Spielzeug und Gimmick für reiche Influencer ist.

Für den Otto Normalverbraucher ist nicht nur der hohe Preis ein Verzichtsgrund, sondern auch die vielen ungeklärten Fragen. Bei diesen neuartigen und irgendwann sicher alltagstauglichen Faltgeräten gilt somit mehr als je zuvor die alte Regel beim Technikkauf: «Kauf kein Gerät der ersten Generation.»

Und was macht die Konkurrenz?

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Xiaomis Präsident Bin Lin zeigt den Prototyp des ersten faltbaren Smartphones der Chinesen. gif: xiaomi

Samsung wagt sich also als erster grosser Hersteller an das Experiment Foldable. Microsoft etwa soll Mitte 2018 kurz vor der Enthüllung seines faltbaren Geräts gestanden haben. Die Präsentation wurde dem Vernehmen nach abgeblasen, weil man keinen Markt sah. Auch Apple hält sich vornehm zurück. Zu gross ist wohl die Angst, mit einem nicht ausgereiften Produkt auf die Nase zu fallen.

Samsung steht nun vor der Herausforderung Menschen für ein Produkt zu begeistern, das sie nicht kennen und dessen Nutzen sich nicht sofort erschliesst. Das kann gelingen – oder auch nicht. Die Geschichte lehrt uns, dass neuartige Produkte Bedürfnisse schaffen können, die Konsumenten vorher gar nicht kannten. Und die Geräte-Hersteller haben jedes Interesse, neue Bedürfnisse zu wecken, da der Smartphone-Markt seit zwei, drei Jahren schrumpft.

Allein auf weiter Flur im erst noch zu erschaffenden Foldable-Markt bleibt Samsung auf jeden Fall nicht lange: Huawei, Xiaomi, LG, Motorola und andere könnten schon nächste Woche an der Branchen-Messe Mobile World Congress in Barcelona nachziehen und eigene Falt-Geräte präsentieren.

Das Fazit in den Worten eines watson-Lesers:

Umfrage

Gehört den faltbaren Geräten die Zukunft?

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 22.02.2019 11:17
    Highlight Highlight Nach etwas setzen lassen frage ich mich, weshalb dieses Gerät mit "das ist echte Innovation!" und "the next big thing" angepriesen wurde. Im Grunde ist es einfach ein Smartphone mit einem anderen Display als Standardgeräte. Oder?

    Eigentlich fast unglaublich, dass einer der grössten Tech-Konzerne der Welt während 8 Jahren bedeutende Ressourcen dafür ausgegeben hat, um ein Smartphone mit einem anderen Display als herkömmliche Geräte zu entwickeln. Wir hätten gegenwärtig ja eigentlich wichtigere Probleme zu lösen als sowas.
  • Findolfin 22.02.2019 10:43
    Highlight Highlight Ist sonst noch jemandem aifgefallen, dass das Fold nicht bündig zusammenklappt, sondern wegen des Scharniers ne Lücke hat. Und zwar ne richtig grosse. Dann ist das Frontdisplay eigentlich immer leicht schräg.
    Benutzer Bild
  • Burdleferin 22.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Ich bin eigentlich eine Apple-Jüngerin, aber wie besessen von diesem Fold. Die Idee ist genial und sie wird sich durchsetzen. Ich werde mir evt. ein Xiaomi kaufen. Aber, wie oben steht, sicher nicht ein Gerät der ersten Generation. Und somit hat Apple Zeit, ein eigenes foldable herauszubringen.
    • almlasdn 23.02.2019 13:19
      Highlight Highlight Wieso willst du ein Smartphone falten können? Ich sehe da absolut keinen Nutzen darin.
  • franzfifty 22.02.2019 07:53
    Highlight Highlight Dazu kann ich nur eins sagen: GEIL!
  • Parcival 22.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Würde ich sofort kaufen, einzig der Preis schreckt ab. Ich gehöre zu denen, die gar nicht erst ein extra Tablet mit herumschleppen, aber trotzdem auch unterwegs eines hätten - und solche wie mich muss es noch viele geben.
  • Flunderchen 22.02.2019 06:17
    Highlight Highlight Sieht ziemlich Scheisse aus. Entweder Handy oder Tablet. Da hat man wohl zu viel versprochen mit biegbaren Displays und hat sich nun billig versucht, die Wahrheit zu verdecken. Nimmt mich mal wunder , wie es mit dem Akku aussieht.

    Wenigstens etwas wissen wir: Es ist ein Samsung ubd wir warten Monate und Jahre auf Firmwareupdates 🤣
  • Jungleböy 22.02.2019 00:34
    Highlight Highlight Man hätte besser ein faltbares tablet auf den markt gebracht ohne frontdisplay.
  • Vinnie 22.02.2019 00:11
    Highlight Highlight Richtig cooles Smartphone! Leider scheint es viel zu dick zu sein um es in der Hosentasche mitzutragen, oder? Von Frauenhosentaschen reden wir mal gar nicht!
    Ebenfalls scheint der vordere Bildschirm nicht ganz ausgenutzt zu sein.

    Aber ist schon krass was wir für Anforderungen an Smartphones haben, nicht? Es soll einen Akku für einen ganzen Tag haben, dünn sein, eine super Kamera haben, genügend Leistung für PUBG haben, dazu noch aufklappbar sein, sodass es zu einem riesigen Tablet wird. Natürlich soll es auch günstig sein, also max 900 CHF.
  • G. 21.02.2019 20:52
    Highlight Highlight Zur Zeit bin ich von sämtlichen Smartphone Herstellern enttäuscht...

    Ich warte immer noch auf faltbare und/oder biegbare Touchscreens.

    • Jungleböy 22.02.2019 17:28
      Highlight Highlight Das display ist nicht das problem, sondern die konstruktion des gerätes an sich.
  • TanookiStormtrooper 21.02.2019 20:17
    Highlight Highlight Den Ansatz von Xiaomi finde ich irgendwie cleverer. Sieht erstens hübscher aus und zweitens lässt sich der Touchscreen auf der Rückseite im zusammengeklappten Zustand so auch zur Eingabe nutzen. Könnte eventuell sehr interessant werden.
  • Süffu 21.02.2019 19:53
    Highlight Highlight Die Apple-Jünger werden weiterhin ihre Lieblingsfirma als die innovativste ansehen.. Denke dieses beeindruckende Ding wird trotzdem einige Augen öffnen.
    • Mia_san_mia 21.02.2019 21:03
      Highlight Highlight Ich mag Apple nicht, und das Ding ist auch nicht beeindruckend.
    • Paia87 21.02.2019 22:54
      Highlight Highlight Wirklich innovativ ist eigentlich seit Jahren kein Hersteller mehr. Die faltbaren Smartphones könnten die Zukunft sein, die Zeit wird es zeigen. Samsung wollte nun wohl einfach der Erste sein. Apple bringt Produkte grundsätzlich erst auf den Markt, wenn sie ausgereift und Designtechnisch perfekt verarbeitet sind.
      Die beiden Firmen haben daher eigentlich komplett unterschiedliche Philosophien, nur eines haben sie gemeinsam: Sie scheffeln Geld ohne Ende...
    • Drank&Drugs 22.02.2019 09:30
      Highlight Highlight @Paia87
      Apple bringt Produkte grundsätzlich erst auf den Markt, wenn sie ausgereift und Designtechnisch perfekt verarbeitet sind.

      Will soviel heissen wie: da Apple nichts selber entwickelt oder Produziert, müssen sie halt jeweils so lange warten, bis die Zulieferer so grosse Mengen liefern können, dass der Preis günstig genug ist um die Apple-üblichen Margen nicht zu tangieren. Erst dann lässt sich den Apple-Jüngern nämlich genug Geld aus den Taschen ziehen ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • glüngi 21.02.2019 19:48
    Highlight Highlight es ist einfach nicht chic, xiaomis gerät scheint mir mehr potential zu haben.
    • Mario Conconi 21.02.2019 20:12
      Highlight Highlight Vorallem Qualitativ 🤣*ironie off*
    • zoink 21.02.2019 21:13
      Highlight Highlight An der Qualität von Xiaomi iist nicht aiszusetzten. Nur weil die Firma nicht 100% Marge auf den Preis raufhaut, heisst es nicht das es schlecht ist, oder dachtest du die iPhones und Galaxy dieser Welt kommen aus einer anderen Fabrik, oder werden durch den Preis Qualitativ besser verarbeitet ? ;-)
    • glüngi 21.02.2019 23:45
      Highlight Highlight es geht mir nicht um die qualität. es geht rein um die idee wie sie mit dem bildschirm umgehen. das samsung gerät ist schlichtweg hässlich.
  • Goon 21.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Für mich ist das Gerät einfach ein hässlicher Klotz. Trotzdem hoffe ich dass es über diese Generation hinaus Nachfolger gibt. Potential wäre sicherlich vorhanden.
    • Mia_san_mia 21.02.2019 21:08
      Highlight Highlight Das sird es sicher geben.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 21.02.2019 19:10
    Highlight Highlight Form follows function.
    Das wird nix mit dem Fold.
  • Blaumeisli 21.02.2019 19:10
    Highlight Highlight Also ich finde die Technik dahinter total spannend! Ist irgendwie fast wie Science-Fiction in der Gegenwart 😁 kaufen würde ich es trotzdem nicht, weil (noch) zu teuer/hässlich/klobig etc. Würde es aber sehr gerne mal in den Händen halten...
  • Madison Pierce 21.02.2019 19:02
    Highlight Highlight Das Gerät ist wohl noch zu unhandlich, aber das Prinzip überzeugt mich. Kaufen werde ich dann wohl das Galaxy Fold 2 oder 3.

    Bevor man spottet, denke man daran, dass das erste iPhone keinen App Store hatte und kein Copy&Paste konnte und eigentlich nur wegen dem "Slide to Unlock" begehrt war.

    Oder das Gespött, als das iPad erschienen ist...
    • Flötist 21.02.2019 19:27
      Highlight Highlight Was beim iPhone initial überzeugte ist das smoothe und responsive scrollen mit dem Finger und pinch and zoom. Wenn man die Präsi anschaut, hört man wie die Leute dabei ausflippen. Und das war wirklich ein Meilenstein in der Handygeschichte. Es wird Zeit, dass wieder mal eine Firma so einen Move macht.
    • Triumvir 22.02.2019 12:41
      Highlight Highlight Genau. Es wird auch dieses Mal gleich ablaufen. Zuerst motz, motz, motz, dann aber - spätestens wenn Apple oder ein anderer Hersteller seine Teile präsentieren - HABEN WILL!!! ;-P
  • nach gang 21.02.2019 18:48
    Highlight Highlight Mit deiner Tastatur daran wird es zu einem Ultramobile_Notebook.
    Anderseits kann ich mit einem Bluetooth Headset auch kabellos mit meinem LTE_Tablet telefonieren.
    Fazit: Unter 500 Franken massenmarktfähig.
    Schaut man in die Zukunft, dann darf man nicht vergessen, dass viele Vorgänge für die es heute dezidierte Geräte (SBB Automaten, Supermarkt Kassen etc.) braucht auf das Smartphone migriert werden.
  • TheDoctor 21.02.2019 18:43
    Highlight Highlight Wer ein Handy mit zwei Displays will, kann seit geraumer Zeit das Yotaphone kaufen.
    • Findolfin 21.02.2019 18:58
      Highlight Highlight Das ist ein total anderes Konzept.
  • Arthur Philip Dent 21.02.2019 18:39
    Highlight Highlight Haben will! 😅
  • Päsu 21.02.2019 18:33
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht. Das Teil wäre mir wohl zu gross. Nebst dem Preis natürlich. Der ist ja... Etwas hoch.
  • Couleur 21.02.2019 18:28
    Highlight Highlight Warum sollte ich 2000 Dollar ausgeben für ein Gerät mit nur 7.3 Zoll und der Dicke eines 90er Nokia Salamis? Die Dekadenz unserer Zeit treibt seltsame Blüten...Es gibt heute Geräte wie das Honor 8x mit 6.5 Zoll für unter 250 CHF. Das Samsung Fold ist weder Fisch noch Vogel. Hätte es 10 Zoll und wäre auch zusammengeklapp wirklich flach, könnte man noch darüber diskutieren. Für 1000 CHF kriegst du heute ein sensationelles Handy und ein geniales Tablett mit dazu. Das Fold wird ein Kolossalflop.
    • TheRealDonald 21.02.2019 18:47
      Highlight Highlight Warum man dafür 2000.- ausgeben soll? Weil mit dem Gerät jeder von weitem sieht, dass ich mir das leisten kann. Darum wird es gekauft werden. You will see...
    • sowhat 21.02.2019 19:57
      Highlight Highlight Ich wollte deinen Kommentar nicht herzen, aber nun hab ich dir halt ein Geschenk für die Statistik gemacht. Hihi 😉

      Ich find es einfach schade, dass etwas Neues erst mal einfach "runtergemacht" wird. Warum?

      Ich finde die Idee gut, ich brauch ein Handy und manchmal möchte ich gerne was lesen und da wäre es praktisch einen größeren Bildschirm zu haben. Mein E-Reader ist auch nicht grösser. Würde also schon reichen.
      Mir stellt sich v.a. die Frage nach der Akkudauer.
      Spannend find ich es allemal.
  • Katzendieb 21.02.2019 18:25
    Highlight Highlight Dieser unförmige Klotz ist definitiv ein Flop. Der kleine Frontscreen, das Format des Hauptscreens und der schwache Akku sind eine Zumutung. Eine Frechheit für diesen Mist 2000.- zu verlangen. Die mtlw. sehr innovativen Chinesen werden bestimmt nicht die selben Fehler machen und ein brauchbares Foldable für einen Bruchteil des Preises anbieten.
    • Lümmel 21.02.2019 18:45
      Highlight Highlight Warum kürzt du mittlerweile ab?
    • sowhat 21.02.2019 20:07
      Highlight Highlight Ich kann echt nicht verstehen,warum du in dieser Form darüber herziehen musst. Nach 8 Jahren Entwicklung ist es nicht unlogisch, dass es doppelt Smartphone kostet. Wenn du es frech findest, dass ein Unternehmen seine Innovationskosten hereinholen will, lass doch einfach die Finger davon. Hat dich sicher keiner bedroht, dass du es kaufen musst.

      Unverständlich!
  • skankhunt42 21.02.2019 18:17
    Highlight Highlight Das Galaxy Fold wird an einen Ort gehen, wo schon HDDVDs, 3D TVs und MiniDiscs auf Samsungs neueste Kreation warten.
    • c-bra 21.02.2019 18:41
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Brillen von Google und Snap!
    • Findolfin 21.02.2019 19:01
      Highlight Highlight Ich würde mal abwarten. Als Samsung damals das Note rausbrachte und die Kategorie Phablets einführte, haben auch alle gesagt: Wer will so ein riesen Smartp one und dazu noch mit einem Stift? Das war vor zehn Jahren und mittlerweile sind gefühlt alle Smartphones so gross, sogar das iPhone.

      Das Fold mag noch etwas klobig sein, aber wenn das Ding dünner wird und der F ontscreen grösser, seh ich durchaus viel Potential.
    • Zwerg Zwack 21.02.2019 23:00
      Highlight Highlight Naja, HDDVDs haben den Kampf gegen Bluray verloren und Minidisc gegen die ersten MP3-Player. Bei den 3D-TVs gebe ich dir recht, aber das Fold und was da noch kommen mag, ist etwas mit durchaus viel Potential. Mal 2, 3 Jahre abwarten...
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