bedeckt, etwas Schnee
DE | FR
11
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Digital
Schweiz

Der Bund warnt vor diesem «Schweizer» Online-Shop 🇨🇭💀

Der Bund warnt vor diesem «Schweizer» Online-Shop 🇨🇭💀

28.12.2016, 10:5228.12.2016, 11:24

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) warnt vor einem intransparenten Online-Shop für Kosmetik- und Schönheitspflegeprodukte. Personen hätten Waren erhalten, ohne dafür eine Bestellung ausgelöst zu haben. Auch würden zusätzliche Gebühren verrechnet.

Seit einiger Zeit seien beim SECO vermehrt Meldungen über den Onlineshop www.stylelux.ch eingegangen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Website wird durch das dänische Unternehmen Lux International Sales ApS betrieben.

«Vorsicht vor intransparentem Online-Shop», warnt der Bund.
«Vorsicht vor intransparentem Online-Shop», warnt der Bund.screenshot: stylelux.ch

Der Konzern missachtet laut SECO die für Online-Shops geltenden Transparenzbestimmungen im Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Danach müssen Kunden darauf hingewiesen werden, wie weit der Bestellvorgang fortgeschritten ist. Blosses Surfen auf einer Website oder die Eingabe der Personalien für ein Kundenkonto dürften noch keine Bestellung auslösen.

Mängel stellt das SECO auch bei der Bekanntgabe des Preises fest. In den vorliegenden Fällen hätten gut lesbare Hinweise gefehlt, wonach der Versand der Ware aus dem Ausland zu zusätzlichen Zollgebühren und der Schweizer Mehrwertsteuer führe.

Das Seco schreibt

«Der vorliegende Online-Shop ist mit Preisen in Schweizer Franken und einer .ch-Domain respektive einem Landeshinweis ‹CH› speziell auf Konsumenten und Konsumentinnen in der Schweiz ausgerichtet. Gemäss der Verordnung über die Bekanntgabe von Preisen (PBV) muss deshalb der tatsächlich zu bezahlende Preis bekanntgegeben werden. Im genannten Fall erfolgt der Versand der Ware aus dem Ausland. Beim Grenzübertritt können für den Konsumenten und die Konsumentin zusätzlich die Schweizer Mehrwertsteuer sowie Zollgebühren und Verzollungskosten anfallen. Vorliegend fehlen jedoch leicht sichtbare und gut lesbare Hinweise zu diesen Kosten sowie detaillierte Ausführungen zu deren Berechnung. Zudem müssen allfällige Gebühren für die Rechnungsstellung, Kreditkartenkosten für Auslandtransaktionen und Fremdwährungsumrechnungen sowie Versandkosten zweifelsfrei angegeben werden.

Auf der Seite www.stylelux.ch wird diesen Erfordernissen nicht genügend nachgekommen. Insbesondere fehlt es an der vollständigen Zusammenfassung der Bestellung, an der Möglichkeit, diese zu korrigieren, an der korrekten Angabe des Endpreises sowie an Hinweisen auf mögliche Zollgebühren, Verzollungskosten und die Schweizer Mehrwertsteuer.»
quelle: seco

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Sämuu
28.12.2016 11:06registriert Januar 2016
Merci für die Info👍🏻
581
Melden
Zum Kommentar
11
Elon Musk begräbt Kriegsbeil im Konflikt mit Apple vorerst
Twitter-Chef Elon Musk scheint sich nach seinen Verbalattacken gegen den iPhone-Hersteller Apple vorerst wieder beruhigt zu haben. Er habe ein «gutes Gespräch» mit Apple-Chef Tim Cook geführt, twitterte Musk am Mittwoch (Ortszeit).

Musk besuchte Cook offenbar am Apple-Hauptsitz in Cupertino, Kalifornien. Unter anderem hätten die beiden «das Missverständnis» über eine angeblich angedrohte Entfernung der Twitter-App aus dem App Store von Apple geklärt. Cook habe deutlich gemacht, dass sein Konzern dies nie in Erwägung gezogen habe. Von Apple lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Zur Story