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Sang-Il Kim, Leiter Abteilung digitale Transformation BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Lancierung der SwissCovid App und das Vollzugsmonitoring COVID-19, am Donnerstag, 25. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Dr. Sang-Il Kim zeichnet beim Bundesamt für Gesundheit als Abteilungsleiter für die von Schweizer IT-Fachleuten entwickelte Corona-Warn-App verantwortlich. Bild: keystone

Analyse

Die SwissCovid-App hat bereits über 1,85 Millionen Downloads – doch die EU blockt

Das Bundesamt für Gesundheit gibt sich trotz stagnierender Nutzerzahlen optimistisch. Und auch von der technischen «Front» gibt es positive Neuigkeiten. Hingegen lässt die EU-Kommission die Schweiz auflaufen.



Downloads und User

Im Nachhinein ist man immer klüger.

Das gilt speziell auch für ein neuartiges IT-Grossprojekt wie die Schweizer Corona-Warn-App, SwissCovid.

Auch Deutschland hat eine solche Tracing-App, die wie das Schweizer Pendant auf technischen Schnittstellen aufbaut, die Apple und Google in ihre mobilen Betriebssysteme iOS (iPhone) und Android implementiert haben.

«Die Download-Zahlen sind wirklich gut und zeigen ein stetiges Wachstum.»

Die Deutschen konnten trotz turbulenter Anfangsphase ihre App früher in die App-Stores bringen als die Schweizer. Und sie haben sich im Gegensatz zu den Eidgenossen für eine andere Vorgehensweise entschieden, was zum Anfangserfolg beigetragen haben dürfte: Seit der Lancierung am 15. Juni kommuniziert man die Download-Zahlen für die Corona-Warn-App. Mittlerweile sind es über 15 Millionen.

In der Schweiz hat sich hingegen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für einen anderen Weg entschieden und kommuniziert auf der Website des Bundesamts für Statistik die Zahl der täglich aktiven User. Das ist eine deutlich tiefere Zahl, weil manche Smartphone-User die SwissCovid-App zwar herunterladen, aber nicht regelmässig nutzen.

Am Donnerstag nun hat BAG-Abteilungsleiter Sang-Il Kim in einem Mediengespräch mit Journalisten, an dem watson teilnahm, die neusten Download-Zahlen verraten. Und die können sich sehen lassen, wie Kim betonte. Über 1,85 Millionen Mal sei die SwissCovid-App bereits aus dem App Store und dem Google Play Store bezogen worden.

Hingegen scheint sich die Zahl der aktiven User bei etwas weniger als einer Million Personen einzupendeln.

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Am Dienstag haben sich knapp 950'000 Smartphones mit den BAG-Servern verbunden. screenshot: bfs.admin.ch

Hierzu muss man wissen, dass es sich bei den BAG-Angaben zu den aktiven Usern um «eine Annäherung» handelt. Eine Schätzung. Basierend auf der Zahl der Smartphones, die sich täglich mit den BAG-Servern verbinden. Wenn Smartphone-Besitzer SwissCovid aktivieren, aber ihr Gerät am Tag X im Flugmodus haben, werden sie nicht gezählt.

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In den System-Einstellungen lassen sich die «Begegnungsprüfungen» anzeigen. Wenn keine Kontakte stattfinden, werden auch keine Schlüssel abgeglichen. bild: watson

Die SwissCovid-App versucht zweimal täglich, die Server der Gesundheitsbehörden zu kontaktieren, um die sogenannten «Schlüssel» von Infizierten abzurufen. Das sind anonymisierte «Kontaktdaten», die keinen Rückschluss auf Personen oder Aufenthaltsorte enthalten. Sie ermöglichen aber der SwissCovid-App, einen Warnhinweis anzuzeigen zu einer eventuellen Coronavirus-Infektion. Dies, falls sich das Smartphone in einer Phase, in der eine Ansteckung möglich war, während 15 Minuten (oder länger) in der Nähe einer Person befand, die positiv auf Covid-19 getestet wurde.

Es sei ein bewusster Entscheid gewesen, nicht die Download-Zahlen zu kommunizieren, sondern eine Schätzung der Zahl der aktiven User, betonte BAG-Vertreter Kim. Und er sagte, es müsse bei der Zählung nachgebessert werden. «Wir sind eine neue Berechnungsmethode am Entwickeln.»

So wird geworben

Die Verantwortlichen beim Bund machen keinen Hehl daraus, dass sie sich viel mehr User wünschen. Insbesondere muss es gelingen, die mobilen und sozial aktiven Bevölkerungsschichten zu erreichen, also Leute, die mit vielen Fremden in Kontakt kommen. Seien dies Pendler oder Club-Besucher.

Kommunikationsspezialist Marco Stücheli vom BAG verriet, dass unter anderem eine Influencer-Kampagne in Abklärung sei. So könnte man ein Publikum erreichen, dass nicht regelmässig journalistische Online-Medien konsumiert. «Wir sind vor allem bei Social Media aktiv», sagte Bücheli. Das macht auch insofern Sinn, als dass SwissCovid bei der jungen Generation noch nicht auf jedem zweiten Handy läuft.

Zwei Millionen Downloads seien schon mal nicht schlecht, bilanzierte Kim, auch im Vergleich zum Ausland. Trotzdem sollen schnell weitere Nutzerinnen und Nutzer gewonnen werden. Unter anderem mit Hilfe der Schweizer Telekomanbieter. Diese haben bereits SMS verschickt mit einer App-Nutzungsempfehlung. Zudem soll auch die Post eingespannt werden. In einer Testphase in verschiedenen Kantonen sollen Post-Kunden am Schalter Hilfe bei Fragen zur App bekommen.

Nicht erschrecken!

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Er habe die Mitteilung auf seinem Handy erhalten und ein paar Sekunden gedacht, jetzt müsse er in Quarantäne, erzählt ein aufgeschreckter watson-Redaktor. Natürlich handelt es sich nur um eine Anregung, SwissCovid herunterzuladen und zu nutzen. Die Provider wissen nicht, ob die App bereits auf dem Smartphone installiert ist. screenshot: watson

Kantone = Blackbox

Was weiterhin nicht gut klappt, ist der Informationsfluss, respektive die Datenübermittlung von den Verantwortlichen in den Kantonen an die Zuständigen beim Bundesamt für Gesundheit. Bekanntlich sind die kantonalen Gesundheitsbehörden fürs klassische Contact Tracing zuständig. Und dabei hätten einzelne Kantone Probleme, sagte BAG-Abteilungsleiter Kim. Viele Contact-Tracer fragen offenbar bei Infizierten nicht nach, ob sie über die SwissCovid-App gewarnt wurden. Das BAG erhalte diesbezüglich nur lückenhafte Informationen, es gebe beträchtlichen Nachholbedarf.

«Wir wissen nicht, wie viele Menschen dank der App gewarnt wurden.»

Insgesamt sind bis Mittwoch 80 Covidcodes über die SwissCovid-App eingegeben worden. So viele Personen versuchten also nach Vorliegen eines positiven Covid-19-Tests, andere Smartphone-Besitzer schnell und anonym zu warnen. Allein am gestrigen Tag seien 15 Covidcodes eingegeben worden, hiess es am Mediengespräch.

Wie viele Warnhinweise bis heute auf fremden Smartphones angezeigt worden sind, sei nicht bekannt. Unklar ist auch, wie viele Personen sich daraufhin testen liessen.

Grund sind die hohen Datenschutz-Standards der SwissCovid-App: Sie erfasst keinerlei Telemetrie-Daten und darum kann das BAG keine entsprechenden Statistiken führen, sondern ist auf Angaben aus den Kantonen hingewiesen.

Bekanntlich ist Covid-19 eine meldepflichtige Krankheit und so erhofft sich das BAG auch Erkenntnisse aus den verpflichtenden Arztmeldungen. Es gebe leider bislang keine guten Rücklaufquoten, räumten die BAG-Vertreter ein.

Ein weiteres Problem scheint bei der Generierung von Covidcodes durch die autorisierten medizinischen Fachstellen zu bestehen. Hier müsse man noch besser schulen.

Apple bessert nach

Der App-Entwicklerchef von SwissCovid, Mathias Wellig, gab am Mediengespräch einen Ausblick, was in Sachen Software in den kommenden Wochen zu erwarten ist.

Mit dem neusten Update für iPhones, iOS 13.6, das seit Mittwoch verfügbar ist, würden einige technische Probleme behoben. So soll nun die Hintergrundaktualisierung zuverlässiger klappen. SwissCovid weist zudem seit Version 1.0 darauf hin, dass man die App öffnen solle, falls während 48 Stunden keine Verbindung zum BAG-Server möglich war.

Mit dem neusten System-Update iOS 13.6 sollte auch die irritierende Fehlermeldung nicht mehr angezeigt werden, dass zu wenig Speicherplatz auf dem iPhone vorhanden sei.

Für nächste Woche ist ein Bugfix-Update der iPhone- und Android-Version von SwissCovid geplant, wie Wellig sagte.

In Zukunft soll sich die SwissCovid-App viel häufiger mit den BAG-Servern verbinden, um anonyme Kontaktdaten von Infizierten abzufragen. Möglich machen dies Apple und Google, die die entsprechenden Schnittstellen aufrüsten und verbessern. Die neue Version 1.5 des «Exposure Notification Framework» von Google und Apple (GAEN) sei jetzt am Ausrollen, sagte Wellig. Die Neuerungen seien aber noch nicht in die für nächste Woche erwartete App-Version integriert.

Bis zu sechs Mal pro Tag soll neu der Abgleich möglich sein. Das heisst, SwissCovid-User können sich viel schneller vor einer möglichen Coronavirus-Infektion warnen lassen. Und die gewonnene Zeit kann beitragen, dass sich Betroffene früher in Quarantäne begeben, statt andere anzustecken.

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Auch wenn die Corona-Warn-App installiert ist, sollte das Mobilgerät von Zeit zu Zeit desinfiziert werden. bild: shutterstock

Wellig rechnet auch damit, dass Apple die Tracing-Schnittstelle bald in das für Herbst erwartete neue Betriebssystem iOS 14 integriert. Mit der derzeit verfügbaren öffentlichen Testversion (Public Beta) funktioniert SwissCovid nicht.

Wie gut funktionierts?

Apple und Google stellen den Corona-Warn-Entwicklern inzwischen auch «etwas mehr Informationen» aus den in die Betriebssysteme integrierten Bluetooth-Schnittstellen zur Verfügung. Dies sei wichtig für die Weiterentwicklung und Verfeinerung des epidemiologische Modells, sagte Wellig.

Bekanntlich sind die Schnittstellen nicht Open Source, sondern proprietärer Programmcode von Apple und Google. Dies bezeichnen Kritiker als mangelnde Transparenz. Hingegen ist der SwissCovid-Programmcode quelloffen und bereits von unabhängigen Sicherheitsexperten überprüft worden.

Das BAG will Informationen veröffentlichen zur Präzision und Zuverlässigkeit des Tracing-Systems. Allerdings könnte dies noch länger dauern. «Wir befinden uns am Anfang einer langen Reise», sagte BAG-Vertreter Kim. «Die App wird uns noch mehrere Wochen oder Monate begleiten.»

Die EU blockt

Nationale Warn-Apps machen wenig Sinn, wenn die Grenzen offen stehen und die Menschen reisen. Vielmehr braucht es ein gemeinsames System für den Datenaustausch. Im Fachjargon wird dies als «Interoperabilität» bezeichnet.

Rein technisch könnte die SwissCovid-App bereits im August auch in Deutschland, Österreich und Italien eingesetzt werden, hatte der Leiter Abteilung Digitale Transformation im BAG, Sang-Il Kim, erst kürzlich gesagt. Doch nun scheint es auf der politischen Ebene gewaltig zu klemmen. Die EU-Kommission will die Schweiz nicht einfach mitmachen lassen.

Die EU mache «leider zurzeit keine Aussagen zu Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz oder Grossbritannien», war am Mediengespräch zu erfahren. Dies, nachdem die EU-Kommission gestern zum weiteren Vorgehen informiert hatte. Demnach sollen bis spätestens Ende August die Corona-Warn-Apps von 10 EU-Mitgliedsstaaten miteinander Daten austauschen. Dies soll über einen Gateway-Server in Luxemburg klappen.

Die Schweiz bleibt vorläufig aussen vor, weil das institutionelle Rahmenabkommen nicht unterzeichnet ist. Damit fehlt auch der rechtliche Rahmen für den Datenaustausch, der in der sogenannten Patientenmobilitätsrichtlinie geregelt ist.

«Wir sind auf verschiedenen Ebenen diplomatisch aktiv», sagt BAG-Abteilungsleiter Kim. «Ich will hier aber momentan keine grossen Hoffnungen schüren.» Es könnte noch Monate dauern bis zu einer Einigung auf «normalem» Weg.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • markusg 18.07.2020 12:32
    Highlight Highlight Ich verstehe das wegen dem Datenaustausch ohne Rechtsgrundlagen. Ich bezweifle nur, dass das richtig ist. Anscheinend gibt es ja schon Datenaustausch zwischen EU und Schweiz (z.B. Polizei). Die Personenfreizügigkeit geht anscheinend auch noch 😉. Übrigens gibt es immer noch gültige Verträge zwischen EU und der Schweiz. Ich denke, dass hier die EU versucht, die Schweiz unter Druck zu setzen mit dem Rahmenabkommen, welches für die Schweiz nicht akzeptabel ist.
  • Ula 17.07.2020 18:33
    Highlight Highlight Immer schön bei der Wahrheit bleiben: Die liebe SVP hat verhindert, dass das Rahmenabkommen zwischen der CH und der EU unterschrieben wurde. Ohne Rahmenabkommen ist rechtlich auch kein Datenaustausch möglich. Das ist nun mal so. Wer nicht mitmachen will, darf sich anschliessend nicht beschweren, dass er nicht berücksichtigt wird. Wenn also von Schuld die Rede ist, dann ist es hier die CH selbst!
    • Gustav.s 18.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Ja die Wahrheit ist dies schon aber nur die halbe. Ohne die Gewerkschaften wäre es nämlich trotz SVP schon lange unterschrieben. Mit denen sind dann auch Teile der Sp im Boot und bei der CVP weis man eh nie so recht. DASS ist die volle Wahrheit.
  • Lowend 17.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Die Politik war ja auch bei der Einführung der App in der Schweiz das grösste Problem und so erstaunt es gar nicht, dass die Politik auch bei der Interoperabilität Teil des Problems und nicht Teil der Lösung ist.

    PS: Damit endlich alle mitmachen, müsste man vielleicht noch eine Flirt-Funktion mit einbauen? Die Covid-19 Schnittstelle wäre prädestiniert dafür und wetten, die App würde dann auf jedem Handy von Jugendlichen bis hin zu skeptischen Mackern und Machos heiss laufen! 😍
    • TanookiStormtrooper 17.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Die Covid-App einfach bei Tinder integrieren. 🤣
  • Kaspar Floigen 17.07.2020 13:55
    Highlight Highlight Danke, dass ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt, dass man die Checks der App kontrollieren kann. Habe gesehen, dass meine seit rund einer Woche nicht mehr zum Server gefunkt hat...jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum.
  • TanookiStormtrooper 17.07.2020 13:34
    Highlight Highlight Ich hab gestern auch nicht schlecht gestaunt, als ich ein SMS vom BAG bekommen habe. Ich ging aber eher von einem üblen Phishing-Versuch aus und habe die ungelesen gelöscht.
  • Stinkstiefel 17.07.2020 11:31
    Highlight Highlight Ich wäre als Verantwortlicher ziemlich happy mit knapp einer Million aktivierten Apps. Liegt eher am oberen Ende meiner Erwartung. Dass die Zahl noch sonderlich ansteigt wage ich allerdings zu bezweifeln. Wer sie in der ersten Woche nicht geladen hat, wird wohl ziemlich schwierig dazu zu bewegen sein.

    Wenn das eine Enttäuschung ist, dann liegt das nicht an der App, sondern an den Erwartungen daran. Hier kam ja zeitweise jeden Tag ein neuer Artikel dazu. Wie Koch schon zuvor sagte, die App mag ein nützliches Hilfsmittel sein, aber sie wird das Problem Corona sicher nicht lösen.

    • landre 17.07.2020 12:04
      Highlight Highlight Na ja, so wie jedes andere Hilfsmittel auch...

      (Masken inbegriffen...Ohne damit mit pure Symbol-Politik wie "ÖV-Exklusivität" erzwingen zu müssen...)

      Dazu braucht es keinen mystifizierten obwohl eigentlich pensionierten Koch...Sowas versteht offensichtlich und offiziell auch ein Kuster ziemlich sicher um einiges besser als Du und Ich alle zusammen im selben Boot...

      Die Erwartungen an die oder an eine gesellschaftlich haltbare APP sind effektiv sehr gross, nicht nur in der Schweiz oder im EU-Raum...
    • Stinkstiefel 17.07.2020 14:32
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Kommentar nur zum Teil. Es geht auch nicht um die Mystifizierung Kochs, sondern darum, dass er die Erwartungen an die App zu relativieren versuchte, während sich andere tatsächlich vorstellen konnten, dass 60% die App benützen werden und sich das Problem Corona damit in Schach halten liesse.

      Das deckt sich eben mit meiner Ansicht. Wie auch die Aussage, dass die Masken nicht "matchentscheidend" sind. Aber wie du richtig festgestellt hast, wird momentan vor allem Symbolpolitik betrieben.
    • Cityslicker 17.07.2020 15:47
      Highlight Highlight Wenn die 2.Welle erst mal da ist, werden die Installationen plötzlich wieder stark zunehmen. Das Problem ist aber, dass wir die App bereits gut brauchen könnten, um eine solche Welle möglichst früh erkennen zu können - erst einmal passiv abzuwarten, was die App denn bei anderen so kann, ist also ziemlich sinnfrei und verantwortungslos. (und nein, ich rede nicht von den 20%, wo das Handy zu alt ist)
  • bytheway 17.07.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich bin demnächst für einige Zeit in Deutschland und wollte deshalb auch die deutsche App installieren. Sie ist aber leider im Play Store "in meiner Region" nicht verfügbar. WTF...? 🤔
    • c_meier 17.07.2020 12:35
      Highlight Highlight ist wahrscheinlich Länderabhängig, am besten in Deutschland dann runterladen
    • landre 17.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Ok. Dem WTF abgesehen bzw rein pragmatisch...Mit einem spontanen, sofortigen und vollwertigen EU-Eintritt der Schweiz in die "EU" könnte sich dies technisch tastbar rasant schnell ändern...Willst Du das?
    • bytheway 17.07.2020 13:29
      Highlight Highlight Das mit dem spontanen EU-Beitritt ist nicht pragmatisch, sondern unrealistisch. Aber den Tipp von c-meier werde ich demnächst ausprobieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Test of the test 17.07.2020 10:36
    Highlight Highlight "Damit fehlt auch der rechtliche Rahmen für den Datenaustausch, der in der sogenannten Patientenmobilitätsrichtlinie geregelt ist."

    Schon etwas reisserisch, der Titel "Die EU blockt". Wenn nunmal der rechtliche Rahmen für den Datenaustausch fehlt, ist es illegal (und auch unverantwortlich, bei aller meist unbegründeter Kritik an der App bzgl. Datenschutz) Daten auszutauschen. So würde man ausserdem neues Futter für die App-Kritiker liefern.

    Dass es das Rahmenabkommen noch nicht gibt, ist der SVP zu verdanken, diese blockt hier, nicht die EU.
    • De-Saint-Ex 17.07.2020 11:45
      Highlight Highlight Danke. Dann bin ich nicht der einzige, der das hier so gelesen und entsprechend verstanden habe.
      Wäre doch ein Ding, wenn die Mehrheit auf einmal für Datenaustausch ohne rechtliche Grundlage wäre. Da liest „man“ Eu bockt und Rahmenabkommen und schon flippen ein paar aus.
      Gibt nun mal nur 3 Optionen: Mitgliedschaft, RA oder ganz draussen... und das ist seit nunmehr 5 Jahren bekannt. Im September werden wir ENDLICH wissen, für welche der 2 letzteren Optionen sich die Stimmberechtigten entscheiden werden.
    • Kaspar Floigen 17.07.2020 13:44
      Highlight Highlight Wow. Immerhin jemand hat den Text, und nicht nur die Überschrift gelesen.
    • bbelser 17.07.2020 14:16
      Highlight Highlight Fein bemerkt. Bei genauem Hinsehen wird man bald einmal gewahr, dass sich die Schweiz hier selbst blockt.
      Oder sollte man sagen, sie macht den "Rapper Haftbefehl"?

      Aber die EU-Choleriker sind halt schon recht simpel zu triggern...
  • De-Saint-Ex 17.07.2020 09:44
    Highlight Highlight Kann mir hier jemand erklären, was genau damit gemeint ist: „Damit fehlt auch der rechtliche Rahmen für den Datenaustausch, der in der sogenannten Patientenmobilitätsrichtlinie geregelt ist.“
    Wenn damit, und so wie ich es hier verstehe, gemeint ist, dass es keinen rechtlichen Rahmen für den Datenaustausch mit NICHT-EU-Staaten gibt, verstehe ich das ganze EU Bashing nicht.
  • homo sapiens melior 17.07.2020 09:43
    Highlight Highlight Die EU nutzt die Pandemie für politische Erpressung? Auf welchem Niveau sind die jetzt angekommen? Totaler Dachschaden?

    Ich war schon pro Europa lang bevor es eine EU gab, aber was die da aufführen, ist eine Schande. Sind Politiker zu blöd, um zu verstehen, dass man Leute mit Strafen und Erpressung nicht motiviert sondern abschreckt?
    Verängstigte, unsichere Leute wählen rechts. Solche, die sich sicher und wohl fühlen, wählen links. Das zeigt die Geschichte weltweit schon länger als es Menschen gibt. Also liebe EU! Mit solchen Zwängen lockt ihr keinen an, sondern stosst die Leute ab.
    • misohelveticos 17.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Ehe Du jetzt den Knüppel gegen die EU raus holtst, nochmal kurz nachdenken - aus Sicht der EU-Kommission falls möglich.
      Nehmen wir an, die EU nimmt die CH einfach, weil es dem gesunden Menschenverstand entspircht, in den Datenaustausch der derzentrallen Corona-Apps auf. Es erfährt davon jemand, der der EU an die Karre fahren will.(Solche gibt es auch in der EU genug). Der klagt wegen mangelnder rechtliche Grundlage u. schon steht die EU-Kommisson mit heruntergelassenen Hosen da, weil d. Kläger recht bekommen wird.
      Leider brauchts mit d. CH immer Spezialkonstruktionen, und die dauern länger.
    • bbelser 17.07.2020 14:23
      Highlight Highlight Komm mal runter, Homo melior (das sapiens hast du gerade mal kurz beiseitegelegt, gell 😉).
      Die Schweiz blockt sich hier ganz und gar selbst mit einem fahrlässig verpennten Rahmenabkommen.
      "Sind Politiker zu blöde..." etc. solltest du unsere brave SVP fragen, die dieses Abkommen auf ihre trötzelige Kleinkindart ausbremst.
  • aaddii 17.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Provider wissen angeblich nicht, wer die App installiert hat, aber die Kosten für den Datenverkehr der App können sie trotzdem erlassen, wie soll das bitteschön funktionieren?
    • Swiss Cow 17.07.2020 11:33
      Highlight Highlight Ganz einfach: der Datenverkehr zum/vom Server der App ist kostenlos. Die App funkt nicht wie wild im Internet herum, sondern hat einen bekannten Punkt, wo die Infektionslisten täglich heruntergeladen werden.
    • Marek Zeman 17.07.2020 11:37
      Highlight Highlight Sie könnten es wohl rekonstruieren anhand des Datenverkehrs, aber sie wissen es nicht per se.

      Sie können also alle Verbindungen zum BAG Server gratis machen, ohne zu wissen, wer sich verbindet.
    • balzercomp 17.07.2020 11:49
      Highlight Highlight Natürlich wissen sie, resp. sie können problemlos herausfinden, welche Geräte mit dem/den Server(n) des BAG kommunizieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mob barley 17.07.2020 09:13
    Highlight Highlight Zum Screenshot mit den Begegnungsüberprüfungen (sieht nach iPhone aus): Wo kann ich das bei Android finden?

    Würde mich interessieren, ob die App überhaupt funktioniert. Die ist einfach da, tut sonst aber (scheinbar/glücklicherweise) nichts.
    • Tikvaw 17.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Also bei meinem Android 10/Samsung ist es unter:
      Einstellungen -> Google -> Benachrichtigungen zu möglicher Begegnungen mit Covid-19-Infizierten -> Überprüfung auf mögliche Begegnungen.

      Ich möchte darauf hinweisen, dass man dort nur sieht, wann die App mit dem Server kommuniziert hat, nicht wann man Personen mit dieser App getroffen hat.
    • mob barley 17.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Danke Tikvaw. 👍
      Ja, das reicht mir schon. Die App tut offenbar, was sie soll.
  • Frankygoes 17.07.2020 09:10
    Highlight Highlight Ob das jetzt so gescheit ist, eine App, die dazu dient, eine Pandemie zu bewältigen, für politische Spielchen zu verwenden.. ich hab' da gemischte Gefühle.
    • landre 17.07.2020 09:26
      Highlight Highlight Es ist aber (leider oder glücklicherweise) ganz klar und explizit auch oder vor allem eine politische Angelegenheit...Denn diese Konzepte von neuartigen Apps verkörpern einen historischen Präzedenzfall.
  • Antichrist 17.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Organisatorisch lebt das BAG auch Monate nach Covid-Ausbruch immer noch im Steinzeitalter. Jeden Tag werden 100 neue Ansteckungen gemeldet. Es müssten also weit über 1000 Meldungen über die App verbreitet worden sein, aktuell sind via App gerade mal 80 Ansteckungen alarmiert. Was nützt mir dieser Rohrkrepierer?
    • El Estupidoburro 17.07.2020 10:36
      Highlight Highlight Möglich ist:
      Die Angesteckten haben die App nicht installiert.
      Die Angesteckten bleiben brav daheim in Quarantäne = kein Kontakt zu Mitmenschen.
      Die Angesteckten erfassen die
      Ansteckung nicht in der App = keine
      Information an die Mitmenschen.
    • sowhat 17.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Sieh zu, dass dein Umfeld die App installiert, dann nützt sie dir mehr. Dann musst du nur noch dafür sorgen, dass diejenigen, die einen Code bekommen, den auch eingeben.
  • landre 17.07.2020 09:02
    Highlight Highlight Die EU (-Kommission) scheint nicht zu blocken, sondern zu bocken.

    "Dies soll über einen Gateway-Server in Luxemburg klappen."

    Die EU-Kommission will offensichtlich und explizit (wohl aber kaum die europäische Bevölkerung...) ein markant zentrales System.

    Ein Schelm wer sich überlegt warum die EU-Kommission (nicht Europa an sich) ein zentrales und kein dezentrales System bevorzugt...Wohl kaum weil sie Google und Apple aus dem europäischen Markt verbannen will...
    • amazonas queen 17.07.2020 09:24
      Highlight Highlight Es geht darum, dass die Schlüssel zwischen den verschiedenen Servern der einzelnen Länder getauscht werden.

      Die Keys selber wären per se austauschbar, da die Grundlage die gleiche ist. Aber der Server des BAG sendet die identifizeirten Schlüssel nur an die Schweizer App. Zukünftig würde er diese Schlüssel auch an den Gateway Server senden, der sie dann an alle anderen nationalen Apps weiterleitet. So wüsstest du nur, von welcher App eine Warnung kommt. Aber damit alleine kannst du nichts anfangen.

      Das hat mit zentralen System nichts zu tun. Aber Hauptsache erstmal über die EU hergezogen...
    • landre 17.07.2020 11:27
      Highlight Highlight @amazonas queen

      Ich denke ich verstehe was Du meinst...Darf Dich nun aber folgendes fragen:

      "(...) der Server des BAG sendet die identifizeirten Schlüssel nur an die Schweizer App. Zukünftig würde er diese Schlüssel auch an den Gateway Server senden."

      Ok. Du schreibst also dass ein (CH politisch entschieden) dezentrales System grundsätzlich technisch und politisch mit einem (EU politisch entschieden) zentralisiertem System durchaus kompatibel bzw funktional/ funktionierend vereinbar ist?
    • sowhat 17.07.2020 11:38
      Highlight Highlight Danke amazonas qeen, für die Info.

      Der letzte Satz war unnötig 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.07.2020 08:48
    Highlight Highlight "Was weiterhin nicht gut klappt, ist der Informationsfluss, respektive die Datenübermittlung von den Verantwortlichen in den Kantonen an die Zuständigen beim Bundesamt für Gesundheit. "

    Was machen die eigentlich den ganzen Tag? Haben die vor lauter Papier im Fax nachfüllen keine Zeit, dafür endlich eine vernünftige Website einzurichten?

    Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, wieso es nicht möglich sein soll in einem guten halben Jahr da etwas auf die Beine zu stellen!
    • sowhat 17.07.2020 11:39
      Highlight Highlight Die Kantone geben allgemein in dieser Situation ein jämmerliches Bild ab. 😒
  • ldk 17.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Lassen sich die Begegnungsprüfungen auch in den Androideinstellungen anzeigen? Würde mich noch interessieren..
  • Erklärbart. 17.07.2020 08:37
    Highlight Highlight @Dani Schurter: kannst du Usern erklären, wie das mit dem Datenschutz nun wirklich aussieht? Gestern haben bei uns im Büro mehrere Leute (sie haben die Covid App NICHT installiert) diese SMS vom Provider erhalten. Wieso weiss der Provider wer die App nutzt und wer nicht? Gehen solche SMS nicht etwas zu weit?
    Benutzer Bild
    • Tanja_ZH 17.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Die wurden wie ein Mailing versendet. Ich hab die SMS auch gekriegt, aber seit dem go live die App aktiv. Also no panic bezüglich Datenschutz :)
    • stoked 17.07.2020 10:21
      Highlight Highlight "Wieso weiss der Provider wer die App nutzt und wer nicht?" Artikel lesen hilft. "Die Provider wissen nicht, ob die App bereits auf dem Smartphone installiert ist."
    • Dysto 17.07.2020 10:34
      Highlight Highlight Wissen sie nicht. Es erhielten auch Swisscom-Kunden mit installierter App diese Meldung. Die Chance, dass Benutzer ohne App informiert werden, ist logischerweise bloss höher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guetzli 17.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Und wo genau sehe ich diese Begegnungsüberprüfungen? Ich finde nichts :( iPhone 11
    Danke für Hilfe
    • stoked 17.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Ich auch nicht (Android) 🙄
    • Dysto 17.07.2020 11:00
      Highlight Highlight Versuchs mal via Einstellungen > SwissCovid > dann unten auf den Link "COVID-19-Kontaktprotokolleinstellungen" > Kontaktüberprüfungen (PIN oder Touch ID nötig)

      Oder Einstellungen > Datenschutz > Health > COVID-19-Kontaktprotokoll > Kontaktüberprüfungen (PIN oder Touch ID nötig)

      Zumindest ist es beim iPhone 8 so
    • stoked 17.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Danke, habs gefunden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 17.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Konsequenterweise müsste der Personenverkehr mit der EU komplett eingestellt werden, bis die Kompatibilität/Akzeptanz der länderspezifischen Covid-Apps gegeben ist.
    Was für ein Spass, wenn der Grenzverkehr aus 'Sicherheitsgründen' wieder eingestellt wird und Lieferungen in die / aus der Schweiz nur noch über Frachtlager (abgehende Ware deponieren und eingehende abholen) läuft.
    • balzercomp 17.07.2020 08:51
      Highlight Highlight Nur wer leidet da am meisten darunter?
    • misohelveticos 17.07.2020 10:23
      Highlight Highlight @Beat Stocker, abgesehen davon, dass es dafür keine rechtliche Grundlage gibt - in der EU jedenfalls ist die Nutzung der App freiwillig, in der CH wohl auch, wenn ich Entwicklung der ganzen Sache nicht völlig falsch verstanden habe, könnt Ihr von mir aus gern die Grenzen schliessen.
      Das gibt den Schweiznahen Grenzregionen die Gelegenheit sich schon auf das einzustelllen, was rund 18 Monate nach dem 27.9. passieren könnte.
  • -thomi- 17.07.2020 08:02
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob es nicht gescheiter wäre, im Falle einer Infektion einfach eine Quarantäne anzuordnen, während derer dann auch der Lohn fortbezahlt würde. Nicht mehr raus bis man nicht mehr ansteckend ist, die App brauchts dann nicht, weil man eben nicht draussen ist. Fertig. Ganz ohne digitale Transformation.
    • Safuhr 17.07.2020 08:33
      Highlight Highlight Wie soll das gehen? Plötzlich Hirn einschalten und vernünftig handeln? Nein wir nutzen besser die App.
    • Saerd neute 17.07.2020 08:55
      Highlight Highlight ...während derer dann auch der Lohn fortbezahlt würde....



      Ja thomi, das ist wohl dein wichtigster Punkt. Solche Leute stellt sicher jeder Arbeitgeber sehr gerne ein. Nicht?
    • Jeremy Liquidpsy 17.07.2020 08:59
      Highlight Highlight Hast du noch nicht mitbekommen, dass auch Leute ohne Symptome ansteckend sind? Um die geht es bei der App hauptsächlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron Thiersen 17.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Natürlich geht es um Politik und nicht um Vernunft, was ist eine gute günstige Lösung und wenig Aufwand. Die EU-Kommission blockt an vielen Orten, es ist ja auch Unsinn, Ländern wie Italien oder Spanien Euro-Zuschüsse ohne Bedingungen geben zu wollen, dort wo das Geld in Politik und Wirtschaft versickert ohne dass es bei den Leuten ankommt. Es wird auch Druck ausgeübt, so erzählt https://www.express.co.uk/news/uk/1310360/eu-news-brexit-talks-michel-barnier-david-frost-trade-deal-switzerland-spt dass die EU Kommission von der CH fordert keine Bilateralen Abkommen mit GB zu tätigen.
    • misohelveticos 17.07.2020 10:55
      Highlight Highlight Es wundert mich wenig, dass Du den Daily Express liest
      "However, several senior MPs told the Daily Express that the warning was issued by senior Swiss sources."
      Dummerweise nennt der Express die Sources nicht und daher ist es ein unbewiesenes Gerücht. Aber vielleicht ist das nach dem 27.09 sowieso egal und Ihr könnt tun und lassen was ihr wollt - ausserhalb des EU-Binnenmarktes.
  • lilie 17.07.2020 07:19
    Highlight Highlight Nachdem ich das im Artikel abgebildete SMS bekommen habe, habe ich nun ebenfalls die App probeinstalliert.

    Leider funktioniert sie nur, wenn das GPS aktiviert ist. Das kommt für mich nicht in Frage, da zwar die CovidApp selber gar nicht darauf zugreift, aber ganze Horden von anderen Apps, die auf meinem Handy rumspuken und deren Einstellungen ich nicht einzeln überprüfen kann.

    Verstehe das, nicht, das ist doch sicherheitstechnisch ein Schuss ins Bein. Wenn die App GPS gar nicht braucht, warum kann ich es nicht ausschalten und nur Bluetooth aktiviert lassen? 🤔
    • NudelBürste 17.07.2020 07:36
      Highlight Highlight Naja wenn du ein einigermassen aktuelles Handy mit keinem veralteten unsicheren System hast, kannst du das sehr wohl einzeln einstellen...
    • postscriptum 17.07.2020 07:41
      Highlight Highlight Kannst du ja, und es funktioniert trotzdem.
    • balzercomp 17.07.2020 07:43
      Highlight Highlight Weil Android das so will. Bei iOS ist es nicht nötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 17.07.2020 07:09
    Highlight Highlight Wie auch immer. Es gilt: Dranne bliibe, dranne bliibe, dranne bliibe!
  • N. Y. P. 17.07.2020 07:06
    Highlight Highlight Die Schweiz bleibt vorläufig aussen vor, weil das institutionelle Rahmenabkommen nicht unterzeichnet ist.

    Soso, das Rahmenabkommen ist nicht unterzeichnet.

    Da gibt es Länder wie Ungarn und Polen, die sich nicht gross um demokratische Prinzipien kümmern. Kümmert niemanden in Brüssel.

    Jetzt will die Schweiz sich einklinken mit ihrer Covid-App und die EU blockt ab. Auf einem Rahmenformular fehlt eine Unterschrift. Ergo, schaut selber.

    Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.
    • lilie 17.07.2020 08:43
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Schicken wir ihnen doch einfach einen unterschriebenen Rahmen. Nicht dass sie noch den Klappstuhl ausgraben!
      Benutzer Bild
    • Posersalami 17.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Dann muss man alle Ausländer eben zwingen, die SwissCovid-App zu installieren bei Grenzübertritt.

      Können sich dann ja bei ihrer jeweiligen Regierung bedanken! Unfassbar..
    • bbelser 17.07.2020 10:05
      Highlight Highlight Naja, wenn das Ganze so ein unbedeutendes kleines Rahmenformular ist: warum unterzeichnet die Schweiz das nicht flugs und gut is? Oder sollte die EU jedes Mal fragen : wieviel Extrawürste hättens denn gern?
      Aber tröste dich: es ist nicht das letzte Mal, dass die Schweiz am von ihr verschleppten Rahmenabkommen scheitern wird. Es wird jedes Mal heissen:
      "... aber die Schweiz will doch nur diese eine kleine Extrawurst... und die böse EU lässt uns schmoren, aber nicht braten."
      Was ist so schwer zu begreifen am Status eines Drittlands, das die Rahmenbedingungen verweigert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • skisandtrail 17.07.2020 06:43
    Highlight Highlight Habs nun mal kurz aus Gwunder installiert.
    Könnte mal jemand Android (Google Play, oder wem auch immer) erklären, dass ich den Standort definitiv nicht dauernd laufen lassen kann (weil Akku manchmal schon so nicht lang genug ausreicht).
    • mmmhhh 17.07.2020 06:53
      Highlight Highlight Las die App doch mal ein, zwei Tage laufen. Von erhöhtem Strombedarf merkt man quasi nichts...
    • skisandtrail 17.07.2020 06:56
      Highlight Highlight Ja von der App her nicht, aber damit sie funktioniert muss ich den Standort einschalten und dort weiss ich aus Erfahrung, dass der Strombedarf ziemlich hoch ist.
      Aber vielleicht kennt jemand einen Tipp?
    • aye 17.07.2020 07:11
      Highlight Highlight Die Standort-Bestimmung kann bei Android über GPS oder grob über Netzwerk-Infos (z.B. umliegende WiFi-Hotspots) erfolgen.

      Eine App könnte aber theoretisch auch über Bluetooth Informationen zu nahen Geräten abfragen und unter Umständen daraus den Standort ableiten. Deshalb musst du zusätzlich zur Bluetooth- immer auch die Standort-Berechtigung erteilen.

      Falls du tatsächlich eine kürzere Akkulaufzeit bemerkst, könntest du versuchen in den Einstellungen GPS zu deaktivieren und nur die energiesparende Option über die Netzwerk-Infos zu nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 17.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Lustig. Die Timestamps sind auf Schweizerdeutsch 😆
    • @schurt3r 17.07.2020 07:00
      Highlight Highlight Rätoromanisch fänd ich auch super 😍
    • Rick Khan 17.07.2020 07:55
      Highlight Highlight Ein weiterer Beweis, dass der EU nicht das Wohl der Bürger im Vordergrund steht, sondern einzig und Allein die politische Einflussnahme.
      Die EU macht sich so nirgends beliebt, aber dennoch fordert sie die Ausweitung der Kohesionsmilliarde. Ich wünsche mir im Geheimen, dass der Rahmenvertrag vor dem Stimmvolk landet und diese Front geklärt wird.
    • stoked 17.07.2020 08:16
      Highlight Highlight Wo kann ich die auf Android einsehen? Finde die Funktion in der App nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 17.07.2020 06:34
    Highlight Highlight "Die Schweiz bleibt vorläufig aussen vor, weil das institutionelle Rahmenabkommen nicht unterzeichnet ist. Damit fehlt auch der rechtliche Rahmen für den Datenaustausch"

    Es braucht keinen Austausch von persönlichen Daten.
    • @schurt3r 17.07.2020 07:04
      Highlight Highlight Ja, aber es müssen die «Schlüssel» zwischen den nationalen Tracing-Systemen ausgetauscht werden, also die «Kontaktdaten», die es für das Anzeigen von Warnhinweisen braucht. Das ist gerade für die Schweiz mit ihren vielen Grenzgängerinnen und Grenzgängern aus Deutschland, Italien und Österreich extrem wichtig.

      PS: Und die französische App, die leider nicht kompatibel ist, kann separat und parallel laufen.
  • Töfflifahrer 17.07.2020 06:21
    Highlight Highlight Na ja die EU, gesunder Menschenverstand ist da wohl komplett abhanden gekommen. Es nützt auch den EU Bürgern nichts, wenn diese sich in der Schweiz infizieren oder ein infizierter Schweizer im EU Raum war.
    in diesen EU Kommissionen scheinen richtig stabile Genies zu sitzen.
    • trio 17.07.2020 06:38
      Highlight Highlight In der Schweiz hat es anscheinend auch ganz viele stabile Genies, die immer glauben das Weggli und den Fünfer zu bekommen.
      Wird Zeit endlich mal Mut zu zeigen und Farbe zu bekennen.
    • balzercomp 17.07.2020 07:41
      Highlight Highlight Das hat nichts mit "gesundem Menschenverstand" zu tun. Es braucht klare gesetzliche und vertragliche Regelungen. Nach aktuellem Schweizer Recht dürfen Patientendaten die Schweiz nicht verlassen. Das muss geregelt werden. Und wie trio es richtig sagt, die Schweiz kann nicht alles haben.
    • mrmikech 17.07.2020 07:42
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: 28 Länder einigen sich damit man nicht mit jedem immer wieder Abkommen machen muss. Warum soll EU dann immer für CH Ausnahme machen? Das gesunde Menschenverstand scheint eher CH zu fehlen.
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