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Schweizer Bezahl-App Twint verzögert sich doch NICHT 🙈

Der Bericht, wonach sich die Lancierung der neuen Twint-App weiter verzögere, ist laut der Twint AG falsch. Es liege ein MissverstÀndnis vor.



Korrektur: Die Sprecherin der Twint AG dementiert die von der Nachrichtenagentur SDA berichtete VerspÀtung. Es bleibe bei dem im vergangenen Dezember vorgestellten Zeitplan.

Sprich: Wie geplant im April soll das neue Zahlungssystem lanciert werden, das die Finanztransaktionen mit den beteiligten Banken regelt. Das neue Zahlungssystem wird den Twint-Nutzern ermöglichen, ihr Bankkonto mit der Bezahl-App zu koppeln, so dass Abbuchungen automatisch erfolgen.

Im April gibt es ein Update fĂŒr die bestehende Twint-App mit einem kleineren Redesign (neues «Branding»). GemĂ€ss Zeitplan kommen im April die UBS und die ZKB mit ihrer Twint-App auf den Markt. Die Raiffeisenbank, Credit Suisse (CS) Postfinance und BCV (WaadtlĂ€nder Kantonalbank) folgen im Mai und Juni. Dann sind laut Twint-Kommunikationschefin Sarah Pally die grössten Schweizer Banken an Bord.

Im Juni gibt es neue App-Funktionen und es kommen (wie unten berichtet) die neuen Bezahlterminals in erste LĂ€den.

Die Fehlinformation kam laut Darstellung bei einem missverstÀndlichen Interview zustande.

Hier nun der ursprĂŒngliche Bericht:

–

Die mit viel Brimborium angekĂŒndigte neue Schweizer Bezahl-App Twint lĂ€sst weiter auf sich warten. Neuer Starttermin in den LĂ€den sei Juni, sagte Twint-VerwaltungsratsprĂ€sident JĂŒrg Weber am Donnerstag vor den Medien in ZĂŒrich.

Zuletzt hatten die Verantwortlichen einen Start im April angepeilt. UrsprĂŒnglich hĂ€tte die Handy-Bezahllösung bereits im Januar starten sollen.

Das Projekt habe sich als sehr komplex erwiesen, sagte Weber, der auch Chef der Zahlungsverkehrssparte der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX ist. Man mĂŒsse die IT-Systeme von sieben Banken zusammenfĂŒhren und auf einen bestimmten Stichtag live schalten. Einzelne Banken hĂ€tten das nicht so schnell geschafft wie erhofft.

Nun solle Mitte Mai das System parat sein, sagte Weber am Rande der Bilanzmedienkonferenz der SIX im GesprÀch mit der Nachrichtenagentur sda. Im Juni sollen dann die ersten 10'000 Bezahlterminals in den LÀden aufgeschaltet werden. Bis Ende Jahr sollen die Kunden mit dem Handy an 70'000 Terminals mit der Twint-App bezahlen können.

Apple blockiert NFC

Der Nachteil von Twint ist, dass Apple der Konkurrenz auf dem iPhone den Zugang ĂŒber den Kurzfunktechnologie NFC blockiert, die die schnellste und einfachste Technologie zum kontaktlosen Bezahlen ist. Die NFC-Schnittstelle beansprucht Apple exklusiv fĂŒr den eigenen Handybezahldienst Apple Pay, der in der Schweiz im vergangenen Juli gestartet ist.

NFC wird ausserdem von Kreditkarten, Debitkarten und der Postcard eingesetzt. Damit ist der Bezahlvorgang in Sekundenschnelle erledigt, was den Stress an der Kasse reduziert.

«Das Ziel von Twint ist eindeutig nicht, Apple zu konkurrenzieren.»

Twint-VerwaltungsratsprĂ€sident JĂŒrg Weber

Weil Apple blockt, muss Twint auf das Einlesen von QR-Codes oder die Blutooth-Übertragungstechnik ausweichen. Das verlĂ€ngert den Bezahlvorgang deutlich.

«Das Ziel von Twint ist eindeutig nicht, Apple zu konkurrenzieren», sagte Weber: «Bei NFC kann man Apple nicht schlagen.» Deshalb will Twint mit weiteren Funktionen bei den Nutzern punkten. So soll Twint spÀter mal auch Einzahlungsscheine einlesen und bezahlen können. Auch Rabatte sollen einmal automatisch abgerechnet oder Kunden-, Stempel- oder Studentenkarten in der App hinterlegt werden.

(dsc/sda)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
The Juice
10.03.2017 07:54registriert February 2015
«Das Ziel von Twint ist eindeutig nicht, Apple zu konkurrenzieren»... Totaler BS. Wenn man sich seiner Sache so sicher ist, wieso lĂ€sst man dann keine UBS und Postfinance-Kreditkarten fĂŒr Apple Pay zu?
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