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Bundeshaus in Bern. Die Cloud-Pläne der Verwaltung haben einen Dämpfer erhalten.
Bundeshaus in Bern. Die Cloud-Pläne der Verwaltung haben einen Dämpfer erhalten.Bild: keystone

Beschwerde verzögert 100-Millionen-Cloud-Auftrag des Bundes

21.07.2021, 09:2021.07.2021, 12:59

Gegen die Vergabe von Cloud-Diensten des Bundes an vier US- und ein chinesisches Unternehmen ist eine Beschwerde eingereicht worden. Das bedeutet, dass das Beschaffungsverfahren vorerst nicht abgeschlossen werden kann.

Der Bund hatte den Grossauftrag in der Höhe von 110 Millionen Franken am 24. Juni an Amazon, IBM, Microsoft, Oracle und Alibaba vergeben. Grund waren die «attraktiven Preise» und die Rabatte. Schweizer Bewerber gingen leer aus.

Die Beschwerde sei fristgerecht eingegangen, teilte die Bundeskanzlei am Mittwoch mit. Damit handle es sich weiterhin um ein laufendes Verfahren. Nun werde das Bundesverwaltungsgericht über die Beschwerde entscheiden.

Bund erklärt Ziel

In der Medienmitteilung der Bundeskanzlei heisst es weiter:

«Die Nutzung von Cloud-Diensten entspricht einem steigenden Bedürfnis der Departemente und der Bundeskanzlei, um wirtschaftliche und innovative Verwaltungsleistungen zugunsten der Bevölkerung und der Wirtschaft zu erbringen.»

Als erster Schritt würden im Rahmen einer öffentlichen WTO-Ausschreibung Anbieter von Public-Cloud-Diensten gesucht, die mit ihren Leistungen die bundeseigenen Rechenzentren und Private-Cloud-Angebote ergänzen sollen.

Für die Bundesverwaltung entstehe keine Verpflichtung, das Beschaffungsvolumen von total 110 Millionen Franken auszuschöpfen. Der Abruf von Leistungen sei optional.

(dsc/sda)

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45 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mzunge
21.07.2021 10:37registriert August 2020
Einfach Nein! Unsere Daten gehören weder auf US-Server noch auf Chinesische, punkt.
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Peter Vogel
21.07.2021 10:02registriert Juni 2020
WTF? Biegt die Anforderungen halt so zurecht, dass CH Anbieter eine Chance haben.

Kann doch nicht sein, dass der BUND seine Daten bei US- und chinesischen Anbietern lagert. Das ist doch verrückt.
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Töfflifahrer
21.07.2021 12:00registriert August 2015
Mich würde das Gesamtkonzept interessieren. Nur Cloud-Dienste einkaufen / abonnieren ohne einem zugrunde liegenden Konzept ist sinnlos, da kann man die Daten auch auf eigenen Servern und Storage ablegen oder dies in einem Schweizer RZ mit Outsourcer lösen.
Was soll genau mit einer Cloud Anbindung erreicht werden?
Zudem ist bei Ausschreibungen von Kantonen / Gemeinden etc. meist die Anforderung Rechenzentren in der Schweiz zu betreiben. Warum interessiert dies den Bund nicht?
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