Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lausanne - In der Schweiz werden Kreditkarten immer haeufiger verwendet. Mit der kontaktlosen Karte wird die Technologie immer weiter vorangetrieben, um die Kreditkarte noch praktischer zu machen. Auf Kosten der Sicherheit? Zumindest denkt das fast ein Drittel der Schweizer Bevoelkerung. Weiterer Text ueber ots und www.presseportal.ch/de/nr/100008668 (PPR/obs/bonus.ch S.A.)

Welche Kreditkarte passt zu mir? Bild: KEYSTONE

163 Schweizer Kreditkarten im Vergleich – das sind die günstigsten

Der grosse Vergleichstest zeigt es: Nach wie vor gibt es markante Preisunterschiede bei Kreditkarten. Vergleichen lohnt sich.



Die Auswahl an Kreditkarten wird immer grösser. Doch nach wie vor gibt es grosse Preisunterschiede zwischen den Kartenanbietern, wie aus einer am Mittwoch publizierten Studie des Schweizer Vergleichsdienstes Moneyland hervorgeht. Moneyland hat die Gebühren und Gesamtkosten von mehr als 160 Kreditkarten für die ersten zwei Jahre verglichen (PDF).

Gerade im Ausland sei die Differenz gross, heisst es in einem Communiqué zur Umfrage. Dabei würden Alternativkarten von Neobanken wie Transferwise, Neon oder Revolut nicht gleich häufig wie klassische Kreditkarten von den Händlern im Ausland akzeptiert.

Betrachtet man den Preis bei klassischen Kreditkarten, so könnte ein typischer Gelegenheitsnutzer innerhalb von zwei Jahren über 500 Franken sparen, wenn er von der teuersten zur günstigsten Karte wechselt. Vielnutzer könnten bei einem Wechsel sogar mehr als 1150 Franken sparen, heisst es.

Die günstigsten Kreditkarten der Schweiz im Jahr 2020

Für Gelegenheitsnutzer habe die Cashback-American Express von Swisscard am besten abgeschnitten. Auf Platz zwei folgt die Coop Supercard Mastercard/Visa und auf Platz drei die Migros Cumulus-Mastercard. Es handle sich bei allen um so genannte «Gratis-Kreditkarten» ohne Jahresgebühren.

Auch für Vielnutzer belegt die Cashback-American Express von Swisscard den ersten Platz, gefolgt von der Multiwährungskarte Silber von Swissquote, der TCS Travel Mastercard Gold sowie der Multiwährungskarte Gold von Swissquote.

Karten von Anbietern wie Neon, Revolut und Transferwise seien vor allem für den Einsatz im Ausland gedacht, heisst es weiter. Sie böten meistens günstigere Wechselkurse und geringere Fremdwährungsgebühren, was die Nutzung als alternative Zusatzkarte für Auslandkäufe sinnvoll mache. Da es sich nicht um eigentliche Kreditkarten handle, seien diese nicht im Vergleich analysiert worden. Die Kurse und übrigen Kosten von Neobanken würden jeweils in einer separaten Studie analysiert.

Tipps um Gebühren zu vermeiden

Damit nun in der Ferienzeit keine unangenehmen Überraschungen nach der Heimreise warten, raten die Moneyland-Experten auf keinen Fall im Ausland Bargeld mit einer Schweizer Kreditkarte zu beziehen. Dabei fielen meist hohe Gebühren an. Günstiger sei da der Bargeldbezug mit einer Debitkarte.

Fremdwährungsgebühren fallen auch an, wenn man im Ausland mit dem Handy bezahlt. Das Bezahlen mit dem Smartphone könne daher je nach hinterlegter Karte teuer zu stehen kommen. Im Inland sind Handy-Zahlungen hingegen kostenlos.

Ebenfalls im Ausland zu vermeiden gelte das Bezahlen in Schweizer Franken. Daher sollte wenn immer möglich im Ferienland in der Landeswährung gezahlt werden, also in Euro, Dollar etc. Auch das Begleichen von grösseren Beträgen per Debitkarte sei im Ausland in der Regel günstiger als mit Kreditkarten.

Karten von Neobanken hätten häufig die besten Wechselkurse, allerdings eine geringere Akzeptanz (etwa bei Mietwagenfirmen). Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf Reisen auch eine klassische Kreditkarte dabeihaben.

(oli/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

10 Dinge, die du kennst, wenn du zu wenig Ferien hast

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

26
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • n3rd 22.07.2020 19:28
    Highlight Highlight Das Neon für den Einsatz im Ausland gedacht ist stimmt so nicht, die ist vorallem für Nutzung in der Schweiz gedacht und alles läuft über eine hiesige Bank.
  • Alju 22.07.2020 17:39
    Highlight Highlight Cler Zak? Dort hat man ja auch eine klassische Kreditkarte 💳 , ohne Kosten (sofern man sie nur für Inlandzahlungen verwendet)
  • Sarkasmusdetektor 22.07.2020 17:14
    Highlight Highlight Eine der günstigsten Lösungen fürs Ausland dürfte immer noch eine ausländische Kreditkarte sein. Ich habe eine Visa-Prepaidkarte von einer deutschen Onlinebank, die kostet mich keinen Cent und Auslandsgebühren fallen in Euroland auch keine an. Und die Sepa-Überweisung auf das deutsche Konto ist ja inzwischen auch gebührenfrei und nach Devisenkurs.
  • Nate Smith 22.07.2020 17:06
    Highlight Highlight Ich hab das Lohnkonto bei Neon für Zahlungen, Ebills, Online- und Kartenzahlungen in In- und Ausland. Revolut wegen den virtuellen Kreditkarten und Garmin Pay. Dann eine Migros Kreditkarte zur Sicherheit falls jemand mal die Debit Karten nicht akzeptiert (in Italien bei der Automiete für das Depot war das einzige mal). Im Vergleich zu meinem UBS Setup den ich vorher hatte spare ich massiv Geld. Insb. die abzockerischen Auslandgebühren haben mich verjagt. Die sonstigen Leistungen der Kreditkarte hatte ich eh nie genutzt.
  • Abendländer 22.07.2020 17:00
    Highlight Highlight Tipp um Gebühren zu vermeiden: mit Bargeld zahlen !

    Es dürfte jedem klar sein dass sich der Sozialstaat und die Schulden nicht mehr finanzieren lassen deshalb muss Bargeld weg. Seid Ihr noch bei Trost? Eine elektronische Welt bringt Transparenz. Sie erschwert kleine Tricksereien bei Steuern aber sicher nicht Geldwäsche. Aber der Negativzins lässt sich flächendeckend durchsetzen und die Sparer enteignen, der Staat hat ungehindert Zugriff auf immense Substanz um es zum Fenster rauszuwerfen.

    Nebeneffekt: Zahlsysteme und Banken schröpfen bei jeder Transaktion.

    Bürger sei wachsam, zahle bar!
  • Patrick Muri 22.07.2020 15:02
    Highlight Highlight Der Preis der KK ist das eine, die Leistungen welche diese bietet ist das andere. Und meiner Meinung nach viel höher zu gewichten bei der Wahl der KK.
    • champedissle 22.07.2020 17:40
      Highlight Highlight KK = Krankenkasse!
  • The_Doctor 22.07.2020 14:58
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ganz einfach:
    - Inland am POS Cashback Amex
    - Ausland am POS Revolut (gratis instant laden mit Cashback)
    - In einem Cash-Land allenfalls noch TransferWise u.ä. um den Gratisbezug zu erhöhen
    - Online Revolut mit virtueller Karte (hohe Sicherheit, keine Gebühren, auch bei CHF-Transaktionen)
    - Spezialfall Japan: virtuelle Suica mit Revolut laden (= teuren Bargeldbezug grösstenteils umgehen)
    Resultat: hoher Cashback, hohe Sicherheit und umfangreiches Mobile Payment.
    • Zanzibar 22.07.2020 18:07
      Highlight Highlight Was?
  • Grubinski 22.07.2020 14:52
    Highlight Highlight Auf der Webseite von moneyland kann man noch viel mehr Sachen vergleichen; ein genauer Blick lohnt sich auch beim Bankkonto.
  • Ulmo Ocin 22.07.2020 14:17
    Highlight Highlight Was jeweils in solchen Vergleichen nicht berücksichtigt wird, sind die Zusatzleistungen. Ich bezahle jährlich CHF 100.00 für meine Kreditkarte. Wenn ich meine Ferien mit der Kreditkarte bezahle, habe ich automatisch die Reiseanullationsversicherung dabei. Somit habe ich, sagen wir, CHF 90.00 wieder gespart. Und dies ist nur ein Beispiel.
    • Inflatio 22.07.2020 15:01
      Highlight Highlight Ich habe zwei Platinum-Karten. Eigentlich sehr teuer. Dank Bonuspunktesystem bezahlte ich genau Fr. 0.00 pro Jahr und habe jede Menge Zusatzleistungen im In- und Ausland.
    • R_W 22.07.2020 17:12
      Highlight Highlight Für jährlich weniger als 150.- kann ich eine Reiseversicherung abschliessen, die unabhängig vom Zahlungsmittel gilt (Was ist wenn die Karte nicht oder nur mit Aufschlag akzeptiert wird?). Die Mehrkosten gegenüber der Kartengebühr werden durch das Cashback bei der Gratiskarte locker gedeckt. Der Nutzen der weiteren Extras ist für mich marginal. Diese Leistungen auch noch zu vergleichen wäre kaum umsetzbar, da deren Nutzen sich noch viel stärker von Nutzer zu Nutzer unterscheidet, als die Gebühren.
    • Ulmo Ocin 23.07.2020 08:57
      Highlight Highlight @R_W: Das sehe ich auch so. Ich will nur sagen, dass ich mit meiner "Bezahlkarte" besser fahre, als mit einer Gratiskarte. Wie Inflatio oben erwähnt, ist ebenfalls ein Bonusprogramm vorhanden, um die Karte für den halben Preis zu bieten.
      Zu deinem Einwand betreffen nicht akzeptieren und Aufschlag: Dies habe ich noch nie erlebt und bin damit immer gut gefahren.
  • Derrick Handy 22.07.2020 13:51
    Highlight Highlight Bei Bankgeschäften geht es halt nicht immer darum, die günstigste Variante auszusuchen. Good luck mit all den Gratiskreditkarten, wenn man mal im Ausland festisitzt weil die Karte nicht mehr funktioniert.
    • ch.vogel 22.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Wieso sollten die Karten plötzlich "nicht funktionieren"?
      Die Karten werden in gewissen Ländern höchstens mal als Vorsichtsmassnahme gesperrt. Kurzer Anruf bei der 24/7 Hotline und die Karte geht wieder.
      Oder noch besser: Vor der Reise kurz anrufen, Länder und Daten nennen, dann wird sie gar nicht gesperrt.
      Habe seit Jahren die Karte von coop und nie Probleme gehabt, weder in Russland noch Südamerika.
      Sogar bei den Mahngebüren waren sie schon mal kulant und dank sonst immer pünktlicher Bezahlung konnte ich die Limite stufenweise erhöhen auf aktuell 8000.
    • ben_fliggo 22.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Welche Bank steckt hinter der Kreditkarte von Coop?
    • koalabear 22.07.2020 15:22
      Highlight Highlight Die Migroskarte ist eine Mastercard. Bis jetzt noch nie Probleme gehabt, auch der Kundenservice funktioniert super (1mal gebraucht).
    Weitere Antworten anzeigen
  • x3r 22.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Ohne Revolut ist der Vergleich wertlos.
    • ben_fliggo 22.07.2020 15:11
      Highlight Highlight +1
      Was ist denn das für 1 Vergleich? Neon, Revolut & co einfach ausklammern mit einem suspekten Verweis? Wusste gar nicht, das Moneyland den klassischen Banken so nahe steht. Die haben wohl auch den 💩 in den Hosen 😂
    • SeboZh 23.07.2020 11:53
      Highlight Highlight Da Revolut ja eine Prepaid KK ist, stimmt der Vergleich schon. Steht ja auch so im Text. Arbeite selber in dem Bereich. Revolut ist genial, aber eben keine "richtige" Kreditkarte. Und Zusatzleistungen sind ja auch keine dabei
    • SeboZh 24.07.2020 10:07
      Highlight Highlight Wieso blitzt man Fakten? Ich sage ja Revolut ist toll.. Interbankenkurs, Kontokosten etc...

      Aber man hat ja keinen gewährten Kreditrahmen sondern muss das Geld erst einmal selber einzahlen. Daher eine reine Prepaid Karte und keine Kreditkarte 🤷‍♂️

Anonymous zerlegt Schweizer Sektenführer nach Strich und Faden

In der Nacht auf Donnerstag haben Anonymous-Aktivisten den Instagram-Account des Fake-News-Senders kla.tv gehackt. Die Aktion ist Teil einer umfassenden Aktion von Netzaktivisten gegen die Schweizer OCG-Sekte, die zum Sammelbecken für Verschwörungsideologen in Europa wurde.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat vor knapp zwei Wochen Aktionen gegen Ivo Saseks Sekte «Organische Christus-Generation» (OCG) angekündigt. In den letzten Tagen haben Aktivisten mehrere Webseiten bzw. Server der Schweizer Sekte, die auch in Deutschland zahlreiche Mitglieder hat, gehackt. Dabei wurden laut den Hackern über 30'000 E-Mails und über 20 GB interne Dokumente der Sekte heruntergeladen. Diese werden nun von den Anti-Verschwörungs-Aktivisten ausgewertet und Auszüge werden Schritt …

Artikel lesen
Link zum Artikel