Digital
Social Media

Hast du verpixelte Fotos auf einer Dating-Seite? Dann hast du ein Problem

Hast du verpixelte Fotos im Netz oder auf einer Dating-Seite? Dann hast du nun ein Problem

03.09.2019, 13:1003.09.2019, 13:53

Ein neuer Algorithmus kann Gesichter aus winzigen, verpixelten Fotos verblüffend präzise rekonstruieren. Vier Wissenschaftler aus Südkorea haben hierzu ein maschinelles Lernmodell darauf trainiert, aus 16 Mal 16 Pixel grossen, verpixelten Vorschaubildern das echte Gesicht vorherzusagen.

Das sieht so aus:

Oben: Ausgangsbilder: Mitte: Von der KI berechnete Fotos. Unten: Die echten Foto.
Oben: Ausgangsbilder: Mitte: Von der KI berechnete Fotos. Unten: Die echten Foto.

Wer sich beispielsweise sicher wähnte, dass sein Profil-Foto für andere Nutzer eines Dating-Portals nur unkenntlich zu sehen ist, bis man es aktiv freigibt, muss nun über die Bücher.

Übrigens: Ein in der wissenschaftlichen Arbeit nicht erwähntes Detail: Die Künstliche Intelligenz ist offenbar Harry-Potter-Fan ...🤨

Ziemlich viele Testpersonen haben plötzlich Narben im Harry-Poter-Stil.
Ziemlich viele Testpersonen haben plötzlich Narben im Harry-Poter-Stil.

Und natürlich kann man mit dem Algorithmus auch reichlich Schabernack treiben.

(oli)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Dating-Tipps anno 1938
1 / 15
Dating-Tipps anno 1938
Bild: imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zum ersten Mal interviewt Löpfe einen Roboter
Video: watson
Kriminelle haben angeblich das FBI gehackt – das wissen wir zum Cyberangriff
Namen, Telefonnummern, Adressen und Informationen über Angehörige: Die «ShinyHunters»-Bande behauptet, Server der US-Bundespolizei infiltriert und persönliche Daten aller Beschäftigter gestohlen zu haben. Offenbar konnten unbekannte Angreifer auch eine FBI-Website verunstalten.
Es ist eine Behauptung, die für die grosse amerikanische Sicherheitsbehörde kaum brisanter sein könnte: «Wir haben das FBI gehackt», hat ein Vertreter der Hackergruppe mit dem Namen ShinyHunters gegenüber dem US-Investigativmedium «404 Media» angegeben. Man verfüge über gestohlene Daten «aller FBI-Mitarbeiter und Bewerber».
Zur Story