Digital
Blaulicht

Frankreich bietet landesweit eine Führerschein-App an

Frankreich bietet landesweit eine Führerschein-App an – so funktioniert's

14.02.2024, 12:5514.02.2024, 12:56

Bei Verkehrskontrollen können Menschen in Frankreich ab sofort einen digitalen Führerschein vorzeigen. Das Dokument werde in eine spezielle App für offizielle Dokumente integriert, kündigte das Innenministerium in Paris am Mittwoch an.

Führerschein-App in Frankreich.
Bei Polizeikontrollen kann statt des Portemonnaies das Smartphone gezückt werden, um sich auszuweisen.Bild: zvg

Nutzen können das Angebot alle, die die neue Version des französischen Ausweises im Kreditkartenformat besitzen. Der Zeitung «Le Parisien» zufolge war der digitale Führerschein zuvor bereits in drei französischen Départements getestet worden. Er solle lediglich eine Ergänzung zum physischen Führerschein sein und diesen nicht ersetzen, betonte Innenminister Gérald Darmanin in dem Blatt. Auch die Fahrzeugpapiere sollten bald über die App vorgelegt werden können.

Der digitale Führerschein ist in die staatliche Smartphone-App «France Identité» integriert, die für iOS (iPhone) und Android erhältlich ist. Bei Polizeikontrollen genügt es, das eigene Handy unmittelbar neben das Handy des kontrollierenden Polizisten zu halten. Zwischen den beiden Mobilgeräten werde dann eine kontaktlose Verbindung (NFC) hergestellt.

Quellen

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bilder, die nahezu perfekt sind
1 / 71
Bilder, die nahezu perfekt sind
Wir könnten nicht damit umgehen, wenn wir das so im Geschäft sehen würden.
quelle: reddit
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Zebras und Kamele auf der Autobahn: Spektakulärer Unfall in den USA
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Warum der «beispiellose Cyber-Zwischenfall» für OpenAI zum idealen Zeitpunkt kommt
Es sollte ein harmloser Test sein. Doch dann verselbstständigten sich die neuesten KI-Modelle von OpenAI und drangen in die IT-Systeme einer anderen KI-Firma ein. Letztlich könnte OpenAI dennoch profitieren.
Es klingt wie ein Hollywood-Drehbuch: Einige der fortschrittlichsten Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI brechen während eines Testlaufs aus ihrer abgeschotteten Testumgebung aus und dringen autonom in die Computersysteme der KI-Plattform Hugging Face ein. Die KI-Modelle hätten sich dabei wie ein gewiefter Hacker verhalten. Das hat OpenAI nun in einem Blogeintrag selbst publik gemacht und schreibt von einem «beispiellosen Cybervorfall, bei dem modernste Cyberfähigkeiten zum Einsatz kamen».

OpenAI nutzt den angeblich «beispiellosen Cybervorfall» also gleich für Werbung in eigener Sache: Schaut her, unsere neuen KI-Modelle können genauso gut Schwachstellen in Software finden wie Anthropics Claude Mythos. Rivale Anthropic hat OpenAI zuletzt den Rang abgelaufen und mit Mythos die Schlagzeilen dominiert. Wohl deshalb betont OpenAI nun auch, dass nebst dem aktuellen Modell GPT‑5.6 Sol ein «noch leistungsfähigeres unveröffentlichtes Modell» am Cyberangriff beteiligt war.
Zur Story