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Bonding statt Bondage: Das ist Swisscoms Plan für ein schnelleres Internet



Neue Kundenbedürfnisse und die Datenflut im Internet erfordern laut Swisscom höhere Bandbreiten. Der grösste Telekomanbieter des Landes testet deshalb eine Kombination von Fest- und Mobilfunknetz. Ein Pilotversuch mit Privatkunden soll Erfahrungen bringen.

Das vielfältige Streamingangebot, Videos in HD-Qualität und neue Cloud-Dienste führen zu einer Nachfrage nach steigenden Bandbreiten, teilte die Swisscom am Montag mit. Um dem nachzukommen, baut das Unternehmen zum einen das Netz aus und entwickelt andererseits Technologien wie DSL+LTE-Bonding.

Neuer Router

Diese Technologie bündelt die Bandbreiten von Fest- und Mobilfunknetz, wodurch die Geschwindigkeit steigt. Dazu hat die Swisscom einen Empfänger entwickelt, der den Mobilfunk-Datenstrom aufnimmt und per WLAN an einen Router weiterleitet. Der Router kann Mobilfunk- und Festnetz-Datenströme vereinen.

Die Technologie erlaubt in einer ersten Phase Bandbreiten eine Surf-Geschwindigkeit von bis zu 20 Mbit/s. In einer späteren Phase sollen auch höhere Geschwindigkeiten getestet werden.

Die Verfügbarkeit von DSL+LTE Bonding und die effektive Bandbreite hängen laut Swisscom von der Länge der Festnetz-Kupferleitung und der 3G- oder 4G-Mobilfunkabdeckung am Wohnort des Kunden ab.

Im Januar rüstet die Swisscom Privatkunden mit dem System aus. Mit dem Versuch gehöre man zu den Pionieren in Europa. Die Schweiz belege gemäss Akamai europaweit den ersten und weltweit den dritten Rang bezüglich Hochbreitband-Abdeckung (>10Mbit)

(dsc/sda)

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