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In downtown Malden, Washington, the former post office at lower left and another historic building at lower right still smolder Tuesday, Sept. 8, 2020, the day after a fast-moving wildfire swept through the tiny town west of Rosalia. The town, hit by a wind-driven wildfire Monday that destroy many structures, once thrived when it was on the Milwaukee Road rail line until the railroad went out of business in the late 1970s. (Jesse Tinsley/The Spokesman-Review via AP)

Die vom Feuer verwüste Innenstadt von Malden, Washington, am 8. September. Bild: keystone

Elon Musks Satelliten-Internet hilft Rettern und Opfern in Katastrophengebiet

Starlink versorgt US-Waldbrandgebiete mit dringend benötigten Internetverbindungen über die Luft. Einsatzkräfte zeigten sich begeistert.



Der Bericht des US-Sender CNBC diese Woche war beste Werbung für das Satelliten-Internet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen. Rettungskräfte aus dem US-Bundesstaat Washington konnten als erste das Starlink-Internet nutzen und zeigten sich begeistert. Zitat: «It's amazing».

Wegen der grossflächtigen Waldbrände wurden viele Wohngebiete im Westen der Vereinigten Staaten von der Aussenwelt abgeschnitten. Telekommunikation auf herkömmlichem Weg war unmöglich, weil Leitungen gekappt wurden.

Wie CNBC berichtet, liegt die Starlink-Satelliten-Fabrik von SpaceX in Redmond, Washington. Den Einsatzkräften der Militäreinheit Washington Emergency Management Division seien daraufhin Basisstationen und Zugänge zum Satelliten-Netzwerk kostenlos zur Verfügung gestellt worden.

Schnell und einfach

Die US-Retter zeigten sich laut Bericht begeistert. Zwischen Starlink und anderen Satelliten-Internet-Anbietern gebe es keinen Vergleich, wurde ein Telekommunikationsspezialist zitiert. Die Starlink-Basisstationen seien leicht und kompakt. Sie aufzustellen und mit dem Netzwerk zu verbinden dauere maximal zehn Minuten. Die Verbindungsqualität und die Bandbreite sei hoch, die Latenzzeit liege unter 30 Millisekunden.

Die militärische Einheit hat seit Anfang August zahlreiche Stationen für die Kommunikation der Einsatzkräfte eingerichtet, als auch für Einheimische, die wegen der Waldbrände keine Telefon- und Internetverbindung mehr haben.

Von den derzeit verfügbaren technischen Lösungen, um Internet in entlegene Regionen zu bringen, sei Starlink «die derzeit beste», wird der Telekommunikationsspezialist zitiert.

Er sei froh, dass SpaceX helfen konnte, twitterte Elon Musk am Montag. «Wir räumen Notfall-Einsatzkräften und Standorten ohne jegliche Internet-Konnektivität Priorität ein.»

Ein Vorteil des Starlink-Netzwerks gegenüber anderen Satelliten-Verbindungen liegt gemäss Bericht von futurezone.at in der vergleichsweise niedrigen Flughöhe der Satelliten. Ausserdem seien derzeit bereits mehr als 700 Satelliten im Orbit, auch wenn dies erst ein Bruchteil der angepeilten Gesamtanzahl von zehntausenden Satelliten sei. Starlink werde unterdessen auch von anderen US-Behörden, wie der Air Force oder der Behörde Homeland Security getestet.

Quellen:

(dsc, via futurezone.at)

Es gibt auch kritische Stimmen zum Starlink-Projekt von SpaceX:

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