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Tesla baut sein weltweit viertes Werk für Elektroautos rund 30 km ausserhalb von Berlin.
Tesla baut sein weltweit viertes Werk für Elektroautos rund 30 km ausserhalb von Berlin.Bild: Albrecht Köhler - Twitter: Gigafactory_4

370 Einsprachen gegen Tesla-Fabrik in Deutschland – nun reicht Tesla geänderten Antrag ein

10.06.2020, 13:21

Der US-Elektroautobauer Tesla hat für seine geplante erste europäische Tesla-Fabrik im deutschen Brandenburg den ursprünglichen Antrag auf eine umweltrechtliche Genehmigung noch einmal geändert. In den neuen Unterlagen, die Tesla vorgelegt habe, beantrage das Unternehmen für das Gelände in Grünheide nahe Berlin das Bauen mit Pfählen, teilte das Umweltministerium am Mittwoch in Potsdam mit.

Ausserdem sei der Wasserverbrauch im Vergleich zum ersten Antrag geringer. Tesla hat bisher schon Pfahlbohrungen unternommen. Das war bei Umweltschützern ebenso auf Kritik gestossen wie der früher angegebene benötigte Wasserverbrauch.

Das Land will den Antrag im Internet veröffentlichen, für die Änderungen gibt es erneut das Recht auf Einwände. Bisher waren mehr als 370 Einwände gegen das Projekt beim Land eingetroffen. Der Termin für die Diskussion darüber war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden.

Er soll laut Ministerium im September nachgeholt werden - wenn die Corona-Regeln das zulassen. Dann sollen alle Einwendungen gemeinsam erörtert werden. Tesla hatte die Bauarbeiten bisher auf eigenes Risiko vorangetrieben, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung aussteht.

Das Unternehmen plant, in Grünheide ab dem nächsten Jahr rund 500 000 Elektroautos pro Jahr zu produzieren.

(oli/sda/awp/dpa)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DerHans
10.06.2020 14:06registriert Februar 2016
370 Einwände für ein Projekt dieser Grösse? Da hatte ich ja fast mehr Einsprachen gegen meine Wärmepumpe.
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Atavar
10.06.2020 16:06registriert März 2020
Es würde wohl nie keine Einsprache gegen ein Projekt (vor allem in dieser Grösse) geben.

Mich würden die Gründe interessieren. Insbesondere beim Umweltschutz. Irgendwo müssen die alternativen Antriebsarten ja auch vom Band rollen, sonst wird das nix mit CO2-Reduktion bei der Massenmobilität (realistisch gesehen).
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