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screenshot: google maps / via bbc.com

Unfallauto bei Google Maps entdeckt – mit vermisster Person drin ...

Ein Internet-User hat dank Satellitenbildern einen jahrzehntealten Vermisstenfall gelöst.



Die Überreste eines Mannes, der vor zwei Jahrzehnten in Florida spurlos verschwand, wurden in einem versunkenen Auto gefunden, das auf Google Maps sichtbar ist.

Ein US-Amerikaner wollte sich einfach mal im Internet sein früheres Zuhause im Staat Florida anschauen – und half so unverhofft, die Leiche des seit 21 Jahren vermissten William Moldt zu finden.

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screenshot: google maps / via bbc.com

William Moldt war am 7. November 1997 als vermisst gemeldet worden. Er war damals 40 Jahre alt und war nicht von einer Nacht in einem Club nach Hause zurückgekommen.

Auf Satellitenaufnahmen des Internet-Dienstes Google Earth sah nun der ehemalige Einwohner von Grand Isles nahe Miami, dass sich in dem kleinen See hinter seinem einstigen Haus ein Auto zu befinden schien, wie das Sheriffbüro in Palm Beach County am Donnerstag mitteilte.

Daraufhin habe der Mann den jetzigen Bewohner des Hauses kontaktiert. Dieser habe mit seiner privaten Drohne Aufnahmen des Teiches gemacht und das Fahrzeug ebenfalls entdeckt. Die alarmierte Polizei barg schliesslich das stark verrottete Autowrack und fand im Innern menschliche Überreste.

Seit 2007 bei Google sichtbar

Gerichtsmediziner hätten die Leichenteile identifiziert und dem seit 8. November 1997 vermissten Mann zugeschrieben, erklärte das Sheriffbüro weiter. Unklar blieb zunächst, unter welchen Umständen das Auto in den Teich geraten war.

In der Nacht seines Verschwindens verliess Moldt den Club gegen 23 Uhr Ortszeit, heisst es in einem Bericht des National Missing and Unidentified Persons System.

Ein Bericht des Charley-Projekts, einer Online-Datenbank für ungeklärte Fälle in den USA, besagt, dass das «Fahrzeug seit 2007 auf einem Google Earth-Satellitenfoto des Gebiets deutlich sichtbar war, aber anscheinend niemand es bis 2019 bemerkt hatte.»

(dsc/sda, via bbc.com)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mrgoku 13.09.2019 11:12
    Highlight Highlight und die nachbarn jahrelang friedlich am pool gechillt... ohje
  • Das ist lustig, weil ... 13.09.2019 09:33
    Highlight Highlight ... das Wrack immer noch auffindbar ist. Man suche nach "Moon Bay Circle" in Wellington, Florida auf googlemaps.
    • Chääschueche 13.09.2019 11:02
      Highlight Highlight Also man sieht zwar etwas aber das es ein Auto ist definitiv nicht.

      Nur mit viel Phanatsie kann man da ein Auto erkennen.

      Entweder wurde das Kartenmaterial angepasst oder der Typ hat ein anderes Google Maps wie ich.
      Benutzer Bild
    • uku 13.09.2019 13:24
      Highlight Highlight dann schau mal auf Google Maps auf dem PC nach. Da erkennt man das Auto klar und deutlich.
      Benutzer Bild
    • Chääschueche 13.09.2019 19:48
      Highlight Highlight Hab ich ebenfalls gemacht im Geschäft auf dem PC aber dort sah man das nicht.

      Speziell 🤔
  • Korrektiv 13.09.2019 09:17
    Highlight Highlight Pssst - “sein“ kann nicht gleichzeitig Voll- und Hilfsverb sein. “Er war damals 40 Jahre und [war] nicht von einer Nacht in einem Club nach Hause zurückgekommen.“
    • @schurt3r 13.09.2019 09:44
      Highlight Highlight Sehr aufmerksam, danke. 😌
  • Pontifex 13.09.2019 08:47
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass das Gewässer vielleicht nuklear aussieht, ist dies nicht wirklich ein verlassener Ort, noch dazu liegt das Auto direkt am Ufer..
    • dä brüeder vom heinz 13.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Vermutlich ist das Wrack nur aus der Vogelperspektive so gut erkennbar. Zudem hält sich in Florida wohl nur jemand mit ausgeprägtem Todeswunsch am Ufer eines solchen Tümpels auf, da muss es ja von Alligatoren nur so wimmeln.
    • El Vals del Obrero 13.09.2019 15:08
      Highlight Highlight Und falls das Gelände privat ist könnte es auch stand-your-ground-Waffennarren dort haben, die sofort losballern, wenn man das Grundstück betritt.

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